Golf Cabrio Das ewige ErdbeerkörbchenSeite 2/2

Das Golf Cabrio brachte Volkswagen einen so großen Erfolg, dass man sich gar nicht die Mühe machte, das Auto zu erneuern, als beim geschlossenen Golf ein Modellwechsel anstand. Man ließ es einfach wie es war.

Falsch lag VW damit nicht: Rund 400.000 Mal verkaufte sich der Wagen, bis man im Jahr 1993 entschied, das Modell einzustellen. Am Ende konnte man das Golf Cabrio sogar mit Airbag und ABS kaufen, modernisiert mit Plastik um Schweller und Radläufe.

Wer seinen Golf liebte, dem war sogar egal, dass der Kofferraum winzig war. Egal, dass die hinteren Seitenscheiben sich nicht versenken ließen. Vergessen war auch, dass ein Schraubenzieher reichte, um das Auto zu knacken. Die Optik erwies sich als zeitlos. Die Karosserie wurde zur "Classic Line", wie auch eins der begehrtesten Sondermodelle hieß.

Heute, rund 15 Jahre nachdem das letzte Exemplar vom Band lief, sind noch immer Golf Cabrios in großer Zahl auf den Straßen unterwegs. So viele, dass das Modell noch kaum als Klassiker wahrgenommen wird.

Aber in diesem Jahr werden die ersten Exemplare alt genug, um ein Oldtimer-Kennzeichen zu tragen. Die rostigsten sind für wenige Hundert Euro zu haben. Gepflegte Exemplare aus den letzten Baujahren kosten mit etwas Glück rund 5000 Euro. Wenn die Pop-Kultur der Achtziger wieder in Mode kommt – warum nicht auch Udo Brinkmanns Golf?

 
Leser-Kommentare
  1. ... liebt das Original 1er Golf Cabrio. Vielleicht schau ich mich nach einem um, wenn wir endlich mal eine Garage bekaemen...

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