Michael Jacksons Tod Beat und Beben
Fragwürdigkeiten in Los Angeles, Geldsorgen in London und eine Unsterblichkeitstheorie aus dem Vatikan – Michael Jacksons Tod und dessen erste Folgen

© Gareth Cattermole/Getty Images
Fans legen an vielen Orten der Welt Blumen nieder, um ihre Trauer über Jacksons Tod auszudrücken
Er soll also ohne Fremdeinwirkung gestorben sein, es ist die gängige Übersetzung dessen, was der Chefermittler der Gerichtsmedizin von Los Angeles nach der Autopsie sagte, bevor er den Toten am Freitagabend seiner Familie übergab: "There was no evidence of trauma or foul play." Keine Fremdeinwirkung, merkwürdiges Wort.
Ob die verschreibungspflichtigen Medikamente, die Michael Jackson nahm, seinen Herzstillstand auslösten, soll nun in Labortests herausgefunden werden, und bis zu deren Ergebnis gilt vorläufig: Es gibt keinen Hinweis auf eine Kriminaltat. Dennoch ermittelt die für Raub und Mord zuständige Abteilung des Los Angeles Police Department, sie befragte Jacksons Leibarzt und konfiszierte dessen vor Jacksons Villa, 100 North Carolwood Drive, Bel-Air, geparkten BMW. Spurensicherung.
Doktor Conrad Murray, Kardiologie und Inneres, er war dabei, als Jackson aufhörte zu atmen. Er hat eine Praxis in Las Vegas, schuldet dem Finanzamt angeblich Steuern in Höhe von mehreren 100 000 Dollar, ist von einer allgemein anerkannten Ärzte-Bewertungsagentur nicht zertifiziert – was nicht nötig ist, um zu praktizieren, aber empfohlen und üblich. Einer mehr in der Reihe von Leuten, die Jackson umgaben und von denen man zumindest sagen kann, dass Lupenreinheit nicht zu ihren hervorstechendsten Eigenschaften gehört. Und dass sie natürlich auch dies waren: Fremdeinwirker. Und Fragenaufwerfer.
Wie starb Jackson? An der Antwort auf diese Frage ist auch der Veranstalter jener 50 Konzerte in der Londoner O2-Arena interessiert, die ab Mitte Juli stattfinden sollten. Er ist zwar gegen deren Ausfall versichert, mehrfach, "wir haben eine ziemlich gute Abdeckung", sagt er, "aber vieles hängt vom toxikologischen Befund ab". Ziemlich gut. Die Informationen dazu widersprechen sich, der Veranstalter selbst sprach vor einem Monat davon, dass nur die Hälfte der Konzerte gegen Ausfall versichert sei, mittlerweile ist davon die Rede, dass es nur zehn gewesen sein sollen.
So mischt sich in die Trauer um Jackson nun die Trauer um verlorene Millionen. Londoner Hotels, Restaurants, die Fluggesellschaften und der Betreiber der O2-Arena – die Anschutz Entertainment Group – hatten sich auf tausende Fans eingestellt, die aus aller Welt in die Stadt kommen wollten. Nun muss London nicht nur mit einem leer stehenden Gebäude leben, sondern das Geld für 800.000 verkaufte Tickets muss zurückerstattet werden. Sie haben – ohne die nicht rückerstattungsfähige Buchungsgebühr – 50 bis 70 Pfund gekostet. Mitsamt den bereits aufgelaufenen Kosten – darunter ein Zehn-Millionen-Vorschuss für Jackson selbst – könnte die Rechnung für Jacksons Tod am Ende 300 Millionen Pfund betragen.
- Datum 29.06.2009 - 11:16 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Das ist so lächerlich!
der typ hat seit fast 20 jahren nichts mehr auf die rolle gekriegt, außer negativschlagzeilen.
es gibt qualitativ hochwertige musiker, die seit den 60gern und 70gern im geschäft sind und stets gute arbeit abgeliefert haben, ohne sich der schmuddelpresse zu bedienen.
wenn m.j. nicht umgekippt wäre, würd heute kein mensch so einen run mehr auf irgendeine cd von ihm machen.
Naja, auch Elvis hatte zum Zeitpunkt seines Ablebens seine grössten Erfolge eine ganze Weile hinter sich und spielte eher wegen seiner zunehmend merkwürdigeren Angewohnheiten, Kleidungen und steigender Leibesfülle von sich reden.
Man muss aber kein Fan von Elvis oder Jackson sein (ich selbst besitze keine Platte von beiden und plane auch keine Anschaffung), um deren Bedeutung für die Popmusik trotzdem anerkennen zu können. Dass sie die "Schmuddelpresse" bedient haben - ob absichtlich oder nicht - und in ihren letzten Lebensjahren eher durch ihren Absturz als durch ihre Musik Schlagzeilen machten, ändert daran nichts.
---
StGB §328, Absatz 2.3:
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.
Naja, auch Elvis hatte zum Zeitpunkt seines Ablebens seine grössten Erfolge eine ganze Weile hinter sich und spielte eher wegen seiner zunehmend merkwürdigeren Angewohnheiten, Kleidungen und steigender Leibesfülle von sich reden.
Man muss aber kein Fan von Elvis oder Jackson sein (ich selbst besitze keine Platte von beiden und plane auch keine Anschaffung), um deren Bedeutung für die Popmusik trotzdem anerkennen zu können. Dass sie die "Schmuddelpresse" bedient haben - ob absichtlich oder nicht - und in ihren letzten Lebensjahren eher durch ihren Absturz als durch ihre Musik Schlagzeilen machten, ändert daran nichts.
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StGB §328, Absatz 2.3:
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.
Elvis, die Beatles, Michael Jackson, ich denke, die Reihe geht auf. Bei Michael wußte man nie, was Selbstinszenierung und was Realität ist. Bei den heutigen Starts, von denen keiner seiner Popularität erreicht, weiß man, daß alles, wirklich alles PR ist. Egal, was man von ihm gehalten hat, jeder scheint den Bedarf zu haben, sich zu seinem Tod zu äußern.
Naja, auch Elvis hatte zum Zeitpunkt seines Ablebens seine grössten Erfolge eine ganze Weile hinter sich und spielte eher wegen seiner zunehmend merkwürdigeren Angewohnheiten, Kleidungen und steigender Leibesfülle von sich reden.
Man muss aber kein Fan von Elvis oder Jackson sein (ich selbst besitze keine Platte von beiden und plane auch keine Anschaffung), um deren Bedeutung für die Popmusik trotzdem anerkennen zu können. Dass sie die "Schmuddelpresse" bedient haben - ob absichtlich oder nicht - und in ihren letzten Lebensjahren eher durch ihren Absturz als durch ihre Musik Schlagzeilen machten, ändert daran nichts.
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StGB §328, Absatz 2.3:
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.
Nun, wenn man es schaffte vor 20 Jahren die Popmusik so zu revolutionieren und die folgenden (Musik-)generationen danach zu beeinflussen, ist dies für einen Künstler wohl schwer zu übertreffen. Der Zenit ist erreicht. Man mag sich über den Stil und die Person streiten, aber wohl kaum über deren Leistung, Einfluss und Qualität. Das wäre absurd.
Hallo, ihr Medien! Hört auf mit dem blöden Hype um Jackson! Kann ja sein, dass es toll ist, wenn einer rückwärts tanzt und dabei Schritte nach vorne macht und sich an den Sack fasst, aber wegen seines Todes muss doch nicht gleich die ganze Menschheit in tiefe Depression verfallen. Die Wirtschaftskrise und die Schweinegrippe sind ja auch noch da, und welche Show wollen die Jackson-Trauerer erst veranstalten, wenn Schnitter Tod nicht nur einen einzigen, sondern ein paar Hundert Millionen Menschen ummäht? Wo soll da noch eine Steigerung möglich sein, wenn jetzt schon der ganze Hype abgebrannt wird? Die enorme Anzahl von Operationen, mit denen sich das nun tote Objekt der Begierde hatte verstümmeln lassen, lässt auf eine tief greifende seelische Störung schließen. Da liegen schwere Drogen immer im Handgepäck, von "Schmerzmitteln" war in den Medien die Rede. Na, was wird's gwesen sein? A bisserl Morphium halt oder a bisserl heroisches Diacetylmorphin, vielleicht a bisserl zuviel halt, und da ist's eam halt a bisserl arg auf die Pumpn gschlagn. Los Angeles" - schöner spanischer Name! Zu Deutsch "Die Engel". In L.A. gibt's sowieso massig viel Engelmacher, und schau, Spatzerl, jetzt isser a Engerl, der Jackson!
wie auch immer die negativschlagzeilen von ihm gewesen sind, sie sind klatschpresse und sind für seine musik ziemlich unerheblich.
die leute die seine schlagzeilen hervorheben, sollten weniger BUNTE & CO lesen und sich mehr auf das besinnen was sie von ihm WIRKLICH kennen- und das ist die musik.
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Christdemokraten: Für Alles zu haben, zu Nichts zu gebrauchen.
das niveau der diskussionspartner anzweifeln ist grundsätzlich kein konstruktiver gesprächsbeitrag.
aber ich greife ihn gerne auf:
ich möchte gerne wissen, was genau hat m.j. denn an der musik so revolutionäres geleistet?
- hinsichtlich musikalischen stiles und harmonielehre kann ich partout keine neuentwicklungen erkennen
- musikvideos hat er ausgereift und als künstlerische performance miteinbezogen. doch neu waren sie beileibe nicht. die kostüme? ende 70ger anfang 80ger haben fast alle musiker ein outfit zur schau getragen wie irre nur an karneval. ;-D
- neue technik in gesang oder im spiel des instruments? fehlanzeige. die stimme kann man mögen oder nicht, aber herausragendes hat er damit nicht geleistet.
- er war ein hervorragender tänzer. allerdings tue ich mich schwer das in die sparte musikalische leistungen miteinzubeziehen.
was also ist bitte die große leistung an der musik, die er erbracht haben soll??
unter den aspekten die sie vortragen, werden sie keine musik aus der popmusik finden die ihren ansprüchen genügen würde.
ausserdem ist es auch sehr billig eine diskussion bei einem so subjektiven thema wie musik auf rationale ebene zu "reduzieren". man muss keine kenntnisse über musik haben damit sie einem gefällt.
nur weil sie keine neuentwicklung erkennen können, heisst es nicht das es keine gab. ausserdem ist "neu" kein indikator für "gut".
irgendjemand hat für meinen beitrag nur einen stern gegeben, während sie für ihren fünf erhalten haben. sie scheinen ja einen grossen fan unter den teilnehmern hier zu haben.
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Christdemokraten: Für Alles zu haben, zu Nichts zu gebrauchen.
unter den aspekten die sie vortragen, werden sie keine musik aus der popmusik finden die ihren ansprüchen genügen würde.
ausserdem ist es auch sehr billig eine diskussion bei einem so subjektiven thema wie musik auf rationale ebene zu "reduzieren". man muss keine kenntnisse über musik haben damit sie einem gefällt.
nur weil sie keine neuentwicklung erkennen können, heisst es nicht das es keine gab. ausserdem ist "neu" kein indikator für "gut".
irgendjemand hat für meinen beitrag nur einen stern gegeben, während sie für ihren fünf erhalten haben. sie scheinen ja einen grossen fan unter den teilnehmern hier zu haben.
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Christdemokraten: Für Alles zu haben, zu Nichts zu gebrauchen.
unter den aspekten die sie vortragen, werden sie keine musik aus der popmusik finden die ihren ansprüchen genügen würde.
ausserdem ist es auch sehr billig eine diskussion bei einem so subjektiven thema wie musik auf rationale ebene zu "reduzieren". man muss keine kenntnisse über musik haben damit sie einem gefällt.
nur weil sie keine neuentwicklung erkennen können, heisst es nicht das es keine gab. ausserdem ist "neu" kein indikator für "gut".
irgendjemand hat für meinen beitrag nur einen stern gegeben, während sie für ihren fünf erhalten haben. sie scheinen ja einen grossen fan unter den teilnehmern hier zu haben.
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Christdemokraten: Für Alles zu haben, zu Nichts zu gebrauchen.
unter den aspekten die sie vortragen, werden sie keine musik aus der popmusik finden die ihren ansprüchen genügen würde.
--> in diesem thread wird der standpunkt aufgeworfen, m.j. habe die popmusik revolutioniert und neuerungen erschaffen, allein darauf bezieht sich meine anwort und meine fragen. meine ansprüche sind hier kein thema.
ausserdem ist es auch sehr billig eine diskussion bei einem so subjektiven thema wie musik auf rationale ebene zu "reduzieren". man muss keine kenntnisse über musik haben damit sie einem gefällt.
--> an keiner stelle habe ich über geschmack gesprochen oder gefallen, es geht ausschließlich um die leistung, neuerung und qualität. ich möchte gerne eräutert haben, was m.j. von irgendeiner der anderen skandalträchtigen hupfdohlen unterscheidet, wie sie in der popmusik immerwieder auf (und ab-) tauchen.
nur weil sie keine neuentwicklung erkennen können, heisst es nicht das es keine gab. ausserdem ist "neu" kein indikator für "gut".
--> mit absicht habe ich meinen post in frageform gekleidet: ich möchte gerne klüger werden und hoffe auf eine aufstellung der großen revolutionären entwicklungen, den unabhängig, ob mir seine musik gefällt oder nicht, ist alles aus seinem werk, was unter den musikalische betrachtung fällt, schon lange vor ihm dagewesen. doch belehrt mich eines besseren, bitte.
irgendjemand hat für meinen beitrag nur einen stern gegeben, während sie für ihren fünf erhalten haben. sie scheinen ja einen grossen fan unter den teilnehmern hier zu haben.
--> die meinungen hier gehen sichtlich weit auseinander, entsprechend fallen die bewertungen vermutlich in das eine oder andere extrem.
überdies habe ich ja nun meine fragestellung noch einmal erklärt, vielleicht bekomme ich nun ein paar sachliche argumente hinsichtlich der musikalischen leistung.
unter den aspekten die sie vortragen, werden sie keine musik aus der popmusik finden die ihren ansprüchen genügen würde.
--> in diesem thread wird der standpunkt aufgeworfen, m.j. habe die popmusik revolutioniert und neuerungen erschaffen, allein darauf bezieht sich meine anwort und meine fragen. meine ansprüche sind hier kein thema.
ausserdem ist es auch sehr billig eine diskussion bei einem so subjektiven thema wie musik auf rationale ebene zu "reduzieren". man muss keine kenntnisse über musik haben damit sie einem gefällt.
--> an keiner stelle habe ich über geschmack gesprochen oder gefallen, es geht ausschließlich um die leistung, neuerung und qualität. ich möchte gerne eräutert haben, was m.j. von irgendeiner der anderen skandalträchtigen hupfdohlen unterscheidet, wie sie in der popmusik immerwieder auf (und ab-) tauchen.
nur weil sie keine neuentwicklung erkennen können, heisst es nicht das es keine gab. ausserdem ist "neu" kein indikator für "gut".
--> mit absicht habe ich meinen post in frageform gekleidet: ich möchte gerne klüger werden und hoffe auf eine aufstellung der großen revolutionären entwicklungen, den unabhängig, ob mir seine musik gefällt oder nicht, ist alles aus seinem werk, was unter den musikalische betrachtung fällt, schon lange vor ihm dagewesen. doch belehrt mich eines besseren, bitte.
irgendjemand hat für meinen beitrag nur einen stern gegeben, während sie für ihren fünf erhalten haben. sie scheinen ja einen grossen fan unter den teilnehmern hier zu haben.
--> die meinungen hier gehen sichtlich weit auseinander, entsprechend fallen die bewertungen vermutlich in das eine oder andere extrem.
überdies habe ich ja nun meine fragestellung noch einmal erklärt, vielleicht bekomme ich nun ein paar sachliche argumente hinsichtlich der musikalischen leistung.
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