Filmlegende Die Schauspielerin Farrah Fawcett ist totSeite 2/2
Zunächst ging es gut. Nach einer aggressiven Strahlen- und Chemotherapie erklärten die Ärzte sie zu ihrem 60. Geburtstag am 2. Februar 2007 für geheilt. Doch schon drei Monate später kam die Krankheit zurück, heimtückischer denn je. Neue Schmerzen, neues Leid.
Enttäuscht von den Behandlungsergebnissen in den USA suchte die Schauspielerin nun in Deutschland Hilfe. Zeitweise ließ sie sich an der Frankfurter Universitätsklinik mit einer Chemotherapie und am Tegernsee mit einer alternativen Methode behandeln, die in den USA nicht zugelassen ist.
Offen, wie sie von Anfang an mit der Krankheit umging, hielt sie ihren Kampf gegen den Krebs in einem Film fest. Die Dokumentation Farrah's Story (Farrahs Geschichte) wurde Mitte Mai vom US-Fernsehsender NBC ausgestrahlt. Zu den anrührendsten Momenten gehörte der Augenblick, in dem sich die Schauspielerin ihre einst so berühmten Locken selbst abrasierte – wegen der Chemotherapie fielen ihr die Haare büschelweise aus.
Zur Krankheit kam die ständige Sorge um ihren inzwischen 24 Jahre alten, schwer drogenabhängigen Sohn Redmond O'Neal, der derzeit nach einigen Gerichtsverfahren ein amtlich verordnetes, einjähriges Entzugsprogramm mitmacht. Im April bat er darum, nicht hinter Gitter zu müssen – er wolle seiner Mutter beistehen.
Der wohl wichtigste Beistand war dem blonden "Engel" aber der langjährige frühere Partner, Redmonds Vater Ryan O'Neal (68). Das einstige Paar war schon während O'Neals Leukämie-Erkrankung wieder zusammengewachsen, und er wich zuletzt kaum von ihrer Seite. "Ich habe erneut um ihre Hand angehalten und sie hat 'Ja' gesagt", berichtete O'Neal erst am Dienstag in einem Interview. "Ich kann mir die Welt ohne sie nicht vorstellen."
- Datum 25.06.2009 - 19:42 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 2
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








Ich schließe mich mal den Worten des Karl.von.vit... an.
Orpheus
Nach dem der "Engel" Farrah Fawcett heute nach langer Krankheit gestorben ist, folgt nun unerwachtet der Tod von Michael Jackson. Der "Pop of King" hinterlässt nicht nur Frau und Kinder, sondern das was in berühmt gemacht hat - seine Musik. Kein anderer Künstler war so erfolgreich wie er. Sein Album "Thriller verkaufte sich weltweit über 50 Millionen mal.
Für seine Millionen Fans bleibt für einen Moment die Luft weg - für Michael Jackson für immer. Über Tote soll man nicht schlecht reden! So verkneife ich mir, das alles, was heute und in nächsten Tagen, an unappetitlichen Geschichten über ihn verbreitet wird - ihnen zu erzählen.
KHJ aus Köln
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren