Chalid Meschaal, der Politbüro-Chef der Islamisten-Bewegung, würdigte die Diplomatie von Barack Obama bei einem Auftritt vor Anhängern in Damaskus. Dass Obama in seiner viel beachteten Rede an die islamische Welt vor drei Wochen erklärt habe, die Hamas müsse in eine Lösung für den Nahostkonflikt einbezogen werden, sei ein "Schritt in die richtige Richtung" gewesen, sagte er.

Hamas sei bereit, mit den USA einen "direkten Dialog ohne Bedingungen" zu führen. Nach den Worten Obamas müssten von Seiten der USA nun aber auch Taten folgen. Die Palästinenser im Gazastreifen litten immer noch unter der israelischen Blockadepolitik.

Optimistisch zeigte sich der in Syrien residierende Hamas-Chef in Bezug auf die Verhandlungen mit der rivalisierenden Palästinenserfraktion Fatah von Präsident Mahmud Abbas. Die Gespräche mit der Fatah würden am kommenden Sonntag in Kairo fortgesetzt, sagte er.