Regime Iran lässt zwölf Menschen hinrichten

Das Regime hat ein Dutzend Verurteilte wegen Mordes und Drogenhandels exekutiert. Iran ist eines der Länder mit den meisten Hinrichtungen weltweit

Im Teheraner Ewin-Gefängnis sei am Mittwoch die Höchststrafe an sechs Mördern vollstreckt worden, berichtete die Zeitung Etemad. Zwei anderen Gefangenen sei die Hinrichtung auf Interventionen der Familien ihrer Opfer ersparte geblieben. Am Donnerstag wurden dann weitere sechs Drogenhändler in der den Schiiten Heiligen Stadt Kom gehenkt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Fars meldete.

Amnesty International zufolge ist Iran nach China das Land mit den meisten Hinrichtungen. Im vergangenen Jahr habe die Justiz der Islamischen Republik mindestens 346 Menschen getötet. Mord, Ehebruch, Vergewaltigung, bewaffneter Raub, Drogenhandel und der Abfall vom Glauben ahndet Iran mit der Todesstrafe.

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Europäische Regierungen und Menschenrechtsgruppen kritisierten, dass im Zuge einer seit 2007 laufenden Kampagne gegen unmoralisches Verhalten in Iran verstärkt die Todesstrafe verhängt wird.

 
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