Proteste in Iran Iranische Internetuser werden mildSeite 2/2

Michael Jackson und Fußball

Neben dem plötzlichen Tod von Michael Jackson war für die iranischen Internetuser auch die Reaktion des iranischen Fußballverbandes auf einen Brief der FIFA von Interesse. Beim WM-Qualifizierungsspiel zwischen Iran und Südkorea hatten sechs Spieler mit grünen Armbändern ihre Solidarität mit dem Präsidentschaftskandidat Mir Hussein Mussawi bekundet. Daraufhin verbreitete eine iranische Zeitung die Nachricht, dass diesen Spielern der Rauswurf aus der Nationalmannschaft drohe. Innerhalb einiger Stunden wurde die internationale Internetgemeinde von dieser Entscheidung der iranischen Machthaber in Kenntnis gesetzt.

So sah sich die FIFA verpflichtet, diesbezüglich den iranischen Fußballverband zur Rede zu stellen. Heute verbreiteten die besorgten Internetuser die frohe Botschaft, dass der iranische Fußballverband diese Nachricht dementiert hat. Die FIFA solle auf Tatsachen Wert legen und nicht auf die Gerüchte, haben sich die Verantwortlichen in Teheran beschwert.

 
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