Pannenreaktor Wieder ein Störfall im Kernkraftwerk Krümmel
Im Atomkraftwerk Krümmel gab es nur zwei Wochen nach der Inbetriebnahme bereits den zweiten Störfall. Es kam zu einer Schnellabschaltung des Reaktors
Eine Vattenfall-Sprecherin sagte, der Reaktor habe sich gegen zwölf Uhr mittags abgeschaltet. Die Anlage befinde sich in stabilem Zustand und werde über das Fremdnetz mit Strom versorgt. Ursache sei nach bisheriger Kenntnis eine Störung in einem der beiden Maschinentransformatoren des Kraftwerks. Ein Ventil an einem ausgefallenen Eigenbedarfstransformator sei falsch eingestellt gewesen.
An diesem Wochenende sollte Krümmel wieder hochgefahren werden nachdem es bereits am Mittwoch zu einer Panne gekommen war und der Reaktor heruntergefahren werden musste. Dagegen hatten rund 120 Atomkraftgegner am Freitag mit einer Mahnwache demonstriert; die Aktion aber am Abend vorzeitig abgebrochen. Naturschutzorganisationen und die Grünen fordern, der Reaktor wegen seiner Störanfälligkeit ganz vom Netz zu nehmen.
Das umstrittene Kernkraftwerk war erst vor zwei Wochen nach zwei Jahren des Stillstands wieder in Betrieb gegangen.
- Datum 04.07.2009 - 15:31 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, cl, dpa
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Nennt die Namen von denen, die diesen Reaktor wieder anschalten wollen, schließlich wollen wir - die zukünftigen Opfer - wissen, welche Lobby-gesteuerten Politiker vorhaben, uns umzubringen.
Das ist ja nun das Mindeste, was man von den Verantwortlichen erwarten darf, da die nächste Wahl bevorsteht - und wir uns vielleicht noch retten können.
Nach den Wahlen(dann mit FDP und CDU,so muss man bedauerlicherweise annehmen) wird da noch so mancher Schrottreaktor (aber natürlich auf neuestem technischen Stand, und sowieso die sichersten!!!!--das war Ironie) seine 20-30 Jahre laufen und nicht wie von Rot-Grün geplant, abgeschalten. Dann bescheren uns Guido und Merkel mal einen schönen Gau!! Aber hauptsache die Atomlobby ist mit unserer Industriekanzlerin( automobilindustrie/Kohleindustrie/Atom.....) zufrieden.
da behaupten die Demonstranten, Angst vor der Anlage zu haben - und stellen sich als Mahnwache an den Zaun. Soll ich das für selbstlose Aufopferung halten, oder doch eher für schizophren ? Wo behauptete und gefühlte Angst so weit auseinanderklaffen, verstehe ich nicht mehr, was diese Leute in Wahrheit umtreibt. Soll man sie nicht primär als Opfer sehen - als Opfer selbstgewählt einseitiger (Des)informationsquellen ?
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