US-Energiepolitik Repräsentantenhaus stimmt Klima-Gesetz zu
Erst hat nach heftiger Debatte und nur mit knapper Mehrheit wurde der Gesetzesentwurf verabschiedet. Erstmals werden bindende Obergrenzen für den CO2-Ausstoß festgesetzt

© Alex Wong/Getty Images
Vor Freude über das Ergebnis umarmt Abgeordneter James Clyburn die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, der Vorsitzende der demokratischen Fraktion, Steny Hoyer, applaudiert.
Die von US-Präsident Barack Obama versprochene Wende in der US-Klimapolitik nimmt nun Gestalt an. Doch die Entscheidung war knapp. Mit 219 Stimmen gegen 212 Stimmen wurde das "American Clean Energy and Security"-Gesetz beschlossen.
Das Gesetzespaket legt erstmals bindende Obergrenzen für den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) in den USA fest. Dieses gilt als Hauptverursacher des Klimawandels. Die USA sind nach China der zweitgrößte Produzent des Treibhausgases.
Das Klima-Gesetz wurde von Barack Obama im Vorfeld massiv unterstützt. "Wir haben erlebt, dass unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen unsere nationale Sicherheit aufs Spiel setzt. Wir haben erlebt, dass sie die Luft, die wir atmen, verschmutzt und unseren Planeten gefährdet", sagte der US-Präsident. "Nun ist es Zeit für uns, die Führung zu übernehmen."
Er hatte die Abgeordneten am Donnerstag noch einmal eindringlich dazu aufgerufen, die Vorlage zu verabschieden. Noch während der Debatte am Freitag hatte Obama mit Abgeordneten telefoniert, um sie für das Gesetz zu gewinnen.
Kern des Klimaschutzgesetzes ist eine Reduzierung der Emissionen bis zum Jahr 2020 um 17 Prozent unter das Niveau von 2005. Bis zum Jahr 2050 soll eine Senkung des schädlichen Treibhausgases um 83 Prozent erreicht werden.
Dazu soll ein System eingeführt werden, das dem innerhalb der Europäischen Union ähnelt. Mit einem sogenannten "cap and trade" können Unternehmen untereinander mit Emissionsrechten handeln. Das Gesetz markiere einen "fundamentalen Wandel" in der amerikanischen Klima- und Energiepolitik sei das "wichtigste Umweltschutzgesetz" in der US-Geschichte, meinte der demokratische Abgeordnete Ed Markey (Massachusetts), einer der Autoren des Gesetzes.
Die meisten Republikaner und auch einige Demokraten befürchten jedoch gravierend negative Auswirkungen des Gesetzes auf die Wirtschaft und insbesondere auf die Preise für Benzin und Elektrizität. Nur acht Republikaner stimmten für den Gesetzesentwurf.
- Datum 28.06.2009 - 08:05 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, sh, dpa, Reuters
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"Wir haben gesehen, dass [...]
Es ist an der Zeit, dass wir die Führung übernehmen."
Jaja, Führer, große Führer, braucht das Land - zumindest dieses Land. Wenn man predigend daherkommt, hat man quasi den modernen Gottkönig. Und wir, oder viele von uns, scheinen auch danach zu dürsten.
Doch die Entscheidung war alles andere als mehrheitlich. Mit 219 Stimmen gegen 212 Stimmen wurde das "American Clean Energy and Security"-Gesetz beschlossen.
Alles andere als mehrheitlich? Knapp ja, aber das Ergebnis ist NICHTS andere als mehrheitlich
Nun also auch die Amerikaner!
Zwar handelt es sich bei der Annahme, CO2 sei der Verursacher des Klimawandels, wahrscheinlich um den größten wissenschaftlichen Irrtum seit Ptolemäus, aber bis das Gegenteil bewiesen ist, tun wir schon mal alles um die Welt zu retten - legen Grenzwerte für den CO2-Ausstoss fest, führen Emissionszertifikate ein - eine Art moderner Ablasshandel - und stecken Geld in sinnlose Forschung zur vermeintlichen Klimarettung. Das Ganze wird uns ziemlich teuer zu stehen kommen.
Übrigens: Seit 1998 sinkt die globale Oberflächentemperatur wieder. Seit 2006 sogar deutlich - und 2009 scheint ja auch nicht gerade ein Jahr der Hitzerekorde zu werden. Aber Pssssst! Mojib Latif weiss schon, warum der Klimawandel plötzlich verschwunden ist: El Nino ist schuld! Er maskiert ihn nur bis ca. 2015, dann aber ...
Die aktuellen Temperaturen kann man übrigens unter http://www.cru.uea.ac.uk/... ansehen.
wie passt der link zu ihrem Geschriebenen? Die Grafik zeigt einen deutlichen Temperaturanstieg und es wird darauf verwiesen, dass 13 der 14 wärmsten Jahre seit 1850 in den letzten 14 Jahren auftraten. Vor diesem Hintergrund: danke für den guten link der die globale Erwärmung anschaulich darstellt.
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1850 markiert in etwa das Ende der kleinen Eiszeit, deshalb ist ein Temperaturanstieg wohl nicht wirklich relevant. Aber was meines Erachtens wichtiger ist:
Wenn der Temperaturanstieg wirklich auf einen CO2 Anstieg zurückzuführen wäre, dann müsste dem Abfall seit 1998 bzw. 2006 ein Abfall des CO2 voraus gegangen sein. Ist es aber bekanntlich nicht. Das ist in diesem Zusammenhang aber nicht die einzige Ungereimtheit: Auswertungen von Eiskernbohrungen in der Antarktis zeigen, das die Temperatur einem CO2 Anstieg ca. 800 Jahre vorauseilt. Was ist hier Ursache ist und was Wirkung?
1850 markiert in etwa das Ende der kleinen Eiszeit, deshalb ist ein Temperaturanstieg wohl nicht wirklich relevant. Aber was meines Erachtens wichtiger ist:
Wenn der Temperaturanstieg wirklich auf einen CO2 Anstieg zurückzuführen wäre, dann müsste dem Abfall seit 1998 bzw. 2006 ein Abfall des CO2 voraus gegangen sein. Ist es aber bekanntlich nicht. Das ist in diesem Zusammenhang aber nicht die einzige Ungereimtheit: Auswertungen von Eiskernbohrungen in der Antarktis zeigen, das die Temperatur einem CO2 Anstieg ca. 800 Jahre vorauseilt. Was ist hier Ursache ist und was Wirkung?
1850 markiert in etwa das Ende der kleinen Eiszeit, deshalb ist ein Temperaturanstieg wohl nicht wirklich relevant. Aber was meines Erachtens wichtiger ist:
Wenn der Temperaturanstieg wirklich auf einen CO2 Anstieg zurückzuführen wäre, dann müsste dem Abfall seit 1998 bzw. 2006 ein Abfall des CO2 voraus gegangen sein. Ist es aber bekanntlich nicht. Das ist in diesem Zusammenhang aber nicht die einzige Ungereimtheit: Auswertungen von Eiskernbohrungen in der Antarktis zeigen, das die Temperatur einem CO2 Anstieg ca. 800 Jahre vorauseilt. Was ist hier Ursache ist und was Wirkung?
Unabhängig vom CO2 gibt es auch noch eine gewisse natürliche Schwankung was Sie in Ihrem Link hervoragend erkennen können. Die Tatsache, dass es drei Jahre in Folge um winzige Werte zurückgegangen ist macht noch keinen Trend aus. Von einem Trend können Sie meinetwegen Reden, wenn die Temperatur über 20 Jahre im Schnitt fällt. Ihre Interpretation der Grafik ist mangelhaft. Auch 1952, 1979, 1988, etc... ist die Temperatur über 2-3 Jahre gefallen, der darauffolgende Anstieg hat dieses aber überkompensiert. Anhand Ihrer Grafik von einer Trendumkehr zu reden ist lächerlich.
Unabhängig vom CO2 gibt es auch noch eine gewisse natürliche Schwankung was Sie in Ihrem Link hervoragend erkennen können. Die Tatsache, dass es drei Jahre in Folge um winzige Werte zurückgegangen ist macht noch keinen Trend aus. Von einem Trend können Sie meinetwegen Reden, wenn die Temperatur über 20 Jahre im Schnitt fällt. Ihre Interpretation der Grafik ist mangelhaft. Auch 1952, 1979, 1988, etc... ist die Temperatur über 2-3 Jahre gefallen, der darauffolgende Anstieg hat dieses aber überkompensiert. Anhand Ihrer Grafik von einer Trendumkehr zu reden ist lächerlich.
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google Klimaschwindel
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