Energiepolitik Windkraft-Vorbild Dänemark

Erneuerbare Energien sind Gift fürs Stromnetz, heißt es oft. Der Windkraft-Weltmeister im Norden beweist das Gegenteil

Auf diese Frage scheint Dänemarks Herr der Winde nur gewartet zu haben. Gerade hat er berichtet, wie die unberechenbaren Windräder überall im Land viel Strom liefern und dann wie durch Geisterhand gestoppt plötzlich gar keinen mehr. Wie viele Stromausfälle hat ihm dieser Spuk schon beschert? Er hebt grinsend den Arm, formt mit Zeigefinger und Daumen eine Null und ruft "Zero!"

Jens Møller Birkebæk leitet das Kontrollzentrum des staatlichen dänischen Stromnetzbetreibers Energinet.dk. Er arbeitet in einem Hochsicherheitsraum voller Steuerpulte und Monitore. Der befindet sich in einem Neubau aus Kiefernholz und Glas auf der grünen Wiese im 40.000-Einwohner-Städtchen Fredericia in Jütland. Birkebæks Team muss dafür sorgen, dass 24 Stunden lang, 365 Tage im Jahr die Spannung im dänischen Netz stabil bleibt. Wie kann das angesichts des unsteten Windes funktionieren? "Der Schlüssel ist die richtige Planung. Dazu brauchen wir zunächst gute Vorhersagen", sagt er.

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Wie alle Stromnetzmanager der Welt kennt er die Gewohnheiten seiner Mitmenschen. Er weiß, dass seine Landsleute morgens massenhaft Licht und Kaffeemaschinen anschalten und abends kochen. Im Sommer sitzen sie lange draußen – brauchen also wenig Strom. Wenn aber die Nationalmannschaft spielt oder die Königin zum Volk spricht, guckt halb Dänemark Fernsehen. Dann muss Birkebæk bei den Stromproduzenten mehr Kontingente bestellen.

Während schwerfällige Kohlekraftwerke gleichmäßig große Mengen Strom, die Grundlast, produzieren, lassen sich Gas- oder Blockheizkraftwerke binnen weniger Minuten an- oder abschalten. So lässt sich die schwankende Nachfrage gut bedienen. Doch Windkraft ist anders: Ein plötzlich von der Nordsee aufziehender Sturm oder eine Flaute wirbeln jede Planung durcheinander. In Ländern, in denen nur drei bis vier Prozent der Energie durch Wind gewonnen werden, lässt sich dieses Problem vernachlässigen. Doch Dänemark ist der größte Produzent und Nutzer von Windkraftanlagen der Welt: 20 Prozent des Stroms stammen von Windrädern. In Deutschland sind es sieben Prozent.

Birkebæk versucht also, den unberechenbaren Wind zu berechnen: "Wir können leider immer noch nicht genau sagen, wo er blasen wird." Aber doch annähernd: Um nicht von einer Sturmfront überrascht zu werden, die die Hälfte aller Umspannwerke durchschmoren lassen würde, stützt sich sein Team auf drei verschiedene Wettervorhersagesysteme. Aus den Daten, die Satelliten und Wetterstationen liefern, bildet er Quotienten, Quersummen, berechnet Wahrscheinlichkeiten und trifft auf ihrer Basis schnelle Entscheidungen.

Leser-Kommentare
    • lef
    • 29.06.2009 um 17:16 Uhr

    ist kaum mit anderen Gebieten vergleichbar.

    Abgesehen davon, dass offshore WKW offenbar WEIT teurer (und ergo energieaufwändiger in Produktion, Wartung ff) sind, als WKW im Land oder küstennahe
    (Indikator ist der Strompreis bei offshore WKW - dreimal teurer!)
    hat auch Dänemark schon jetzt Probleme(mit 15% Anteil WK!) , überschüssigen Strom zu speichern.

    Denn ALLE Speicher (egal, ob Wasserspeicher, Pressluft- oder Akkus oder andere) brauchen ja selbst viel Energie, um sie zu bauen (auch hier ist der Preis ein Indikator für den Gesamtaufwand an Energie, die nötig war, den Speicher zu bauen ff)

    Dänemark kann offenbar an existierende Wasserkraftspeicher in Norwegen in Norwegen Überschussstrom liefern (obwohl ich da einige Zweifel hege, ob das wirklich der Fall ist! Auch in Norwegen sind es simple Staudämme, oft an der Grenze zwischen Süßwasser und Salzwasser - wo soll da das nötige Wasser herkommen?),
    aber schon für Deutschland ist Norwegen zu weit (wegen Leitungsverlusten).
    Wasserspeicher in Deutschland gibt es kaum und ein Neubau würde zu teuer und natürlich auch zu energieaufwändig.

    Das Speichern von Strom dezentral in KFZ-Akkus ist aber nun wirklich zur Zeit absolute Spinnerei - es gibt nicht ein Mal ansatzweise Akkumulatoren, die Strom zu vernünftigen Preisen speichern können.
    Bis jetzt (und noch sehr lange Zeit!) kostet allein das Speichern in Autoakkus (egal, welcher Technik!) das 5-fache dessen, was der Strom selbst kostet.

    Ergo müssten die E-Autobesitzer für jede KWh, die in ihren Akkus vorübergehend gespeichert werden, ca. 30 ct/KWh verlangen - ein irrsinnig hoher Preis.
    Überschusstrom kostet kaum 1/10 dieses Preises. Nur Sitzenstrom kann auch mal viel kosten (wenige Sekunden lang).
    Von anderen Problemen ganz zu schweigen - schließlich will ein E-Autobesitzer ja selbst entscheiden, wann sein Akku voll zu sein hat und nicht mit leerem Akku dastehen, weil das E-Werk gerade Strom brauchte.

    Alles in Allem also: Ein Artikel voller Unkenntnis, geglaubt wurden recht dreiste Behauptungen..

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    Dänemark mag mit Schleswig-Holstein vergleichbar sein von den Gegebenheiten, aber nicht mit "Deutschland".

    Es ist einfach so dass die ZEIT eine norddeutsche Zeitung ist. Geschenkt. Und dass die Norddeutschen die starke Neigung haben ihre lokalen Verhältnisse als "typisch deutsch" anzusehen (man sieht sich ja auch sonst in der Deutungshoheit, bezüglich Hochdeutsch etc.) und auf die gesamte Bundesrepublik zu pauschalisieren.

    Nun ist es aber eine bei jeder Wetter-Seite im Internet leicht nachzuprüfende Tatsache dass in der halben Bundesrepublik, der südlichen Hälfte, eben (nahezu) Windstille der Normalzustand ist während in der nördlicheren Hälfte (nahe) immer Wind bläst - bis zum "Extrem" an der Nordseeküste.
    Umgekehrt ist die Sonnenscheindauer in Süddeutschland erheblich höher, bis zum "Extrem" in der Region von Freiburg im Breisgau die fast schon mediterranes Klima hat.

    Diese eigentlich banalen und lange bekannten meteorologischen Tatsachen müssen doch eigentlich dazu führen dass man mit dieser "Gießkanne" aufhört und gemäß den jeweiligen geographischen und meteorologischen Gegebenheiten, es gibt nicht das "Deutsche Wetter", eine differenzierte Strategie fährt.
    Zugespitzt: Windräder in Niedersachsen, Solarstrom in Bayern (im Übrigen ist schon heute der mit Abstand meiste Solarstrom in Bayern installiert, der Markt hat das insofern schon zum Teil selbst geregelt).
    Ein Windrad in einem Tal des Berchtesgadener Landes zu erzwingen, und die Dächer auf Sylt mit Solaranlagen zu pflastern ist halt einfach eine Verschwendung von Geld und Ressourcen.

    Sehr geehrter lef,

    bitte denken Sie in Zukunft ihre Kommentare unter den folgenden Bedingungen durch bevor Sie sie hier veröffentlichen:
    1. Unsere momentane Energieversorgung beruht zum überwiegenden Teil auf der Umwandlung von energiereichen ENDLICHEN Ressourcen(Öl, Kohle, Gas, Uran) in Elektrizität. Bei einem steigenden globalen Energiebedarf und der Annahme, dass wir in den kommenden Jahrzehnten weiter Energie in unsere Zivilisation benötigen, ergibt sich durch das ENDLICHE ein Problem.
    2. Alle Entwicklungen die sich auf diese Energieumwandlung beziehen, sind langfristig verlorene Entwicklungen.
    3. Durch den Klimawandel kommt ein Zeitfaktor hinzu.
    4. Erneuerbare Energien(Wind, Sonne, Erdwärme, Wasserkraft) sind UNENDLICH verfügbar.

    Vielen Dank

    babbelfish

    P.S.: 2. ist eigentlich schon eine Folgerung.

    http://de.wikipedia.org/w...
    Zugegeben: Ich bin ohne Windpark lieber dort hinauf mit dem Fahrrad
    gefahren.Mir hat es dort oben ohne Windpark besser gefallen.
    Doch verglichen mit einem AKW, wobei die Uranvorkommen auch
    begrenzt sind und die keinerlei Sicherheit gegnüber Terroranschlägen haben,
    ist mir die Lösung des Tauernwindparkes wesentlich lieber.
    Speziell wenn es jetzt wieder einen Konflikt mit dem Iran gibt.
    Wobei wieder Terror entstehen könnte ...
    Eine Frage,die mir viel zu wenig gestellt wird ist die Frage,
    warum wir so viel Energie verbrauchen?
    Warum Häuser die vor etwas über 100 Jahren gebaut worden sind,
    wesentlich besser isoliert waren wie Jahrzehnte später?
    Wir könnten mit einem Bruchteil der Heizenergie leben,wenn
    wir vernünfig isolieren.Und auch bestehende Bauten mit genügend
    Isolation versehen.Schön könnten sie trotzdem sein.
    Wobei wir auch wieder keine Fehler machen sollten.
    Denn Häuser nur nach Süden auszurichten mit riesigen Glasscheiben,
    das bedingt wieder massenweise Klimaanlagen,die riesige Stromfresser sind.
    Die Idee Energie in Batterien,die entweder für Elektrofahrräder oder
    Elektroautos verwendet werden könnten,hielte ich für sehr gut.
    Warum trotz immer besserer Technologie die Autos immer schwerer
    geworden sind,das hängt mit den Transporten zusammen,die uns
    die mit unseren Ideen gefertigen Waren aus Gebieten ,die viele Tausende
    Kilometer weit weg sind,zum Beispiel mit LKWs bringen;Damit unsere
    Arbeitnehmer besser von der Arbeitslosen leben sollen und
    in den Erzeugergebieten auch noch Natur und Umwelt drauf gehen sollen.
    Wie lange wird es noch dauern ,bis die Menschen begreifen,dass
    die Not der zweiten und dritten Welt den Arbeitsplatz auch in Europa
    gefährden und das Fehlen der Menschenrechte und Ökologie in den
    Erzeugerländern Not in der II und III Welt keinesfalls verbessert
    und hier eben Arbeitslosigkeit erzeugt.
    Die europäischen Staaten danken Ihre Defizite diesen
    Prozessen.
    Kurz gesagt,könnten bei einer nachhaltigen Wirtschaftsweise,die
    Autos durchaus kleiner sein,da sie weniger auf einen LKW Unfall rechnen müßten,
    weil riesige Mengen an Transporten einfach nicht anfallen.
    Reparaturfähige Industrie an Stelle von Wegwerfindustrie wäre nötig.
    Gerade Krisenzeiten eignen sich für gute nachhaltige Investitionen sehr
    gut.

    Dänemark mag mit Schleswig-Holstein vergleichbar sein von den Gegebenheiten, aber nicht mit "Deutschland".

    Es ist einfach so dass die ZEIT eine norddeutsche Zeitung ist. Geschenkt. Und dass die Norddeutschen die starke Neigung haben ihre lokalen Verhältnisse als "typisch deutsch" anzusehen (man sieht sich ja auch sonst in der Deutungshoheit, bezüglich Hochdeutsch etc.) und auf die gesamte Bundesrepublik zu pauschalisieren.

    Nun ist es aber eine bei jeder Wetter-Seite im Internet leicht nachzuprüfende Tatsache dass in der halben Bundesrepublik, der südlichen Hälfte, eben (nahezu) Windstille der Normalzustand ist während in der nördlicheren Hälfte (nahe) immer Wind bläst - bis zum "Extrem" an der Nordseeküste.
    Umgekehrt ist die Sonnenscheindauer in Süddeutschland erheblich höher, bis zum "Extrem" in der Region von Freiburg im Breisgau die fast schon mediterranes Klima hat.

    Diese eigentlich banalen und lange bekannten meteorologischen Tatsachen müssen doch eigentlich dazu führen dass man mit dieser "Gießkanne" aufhört und gemäß den jeweiligen geographischen und meteorologischen Gegebenheiten, es gibt nicht das "Deutsche Wetter", eine differenzierte Strategie fährt.
    Zugespitzt: Windräder in Niedersachsen, Solarstrom in Bayern (im Übrigen ist schon heute der mit Abstand meiste Solarstrom in Bayern installiert, der Markt hat das insofern schon zum Teil selbst geregelt).
    Ein Windrad in einem Tal des Berchtesgadener Landes zu erzwingen, und die Dächer auf Sylt mit Solaranlagen zu pflastern ist halt einfach eine Verschwendung von Geld und Ressourcen.

    Sehr geehrter lef,

    bitte denken Sie in Zukunft ihre Kommentare unter den folgenden Bedingungen durch bevor Sie sie hier veröffentlichen:
    1. Unsere momentane Energieversorgung beruht zum überwiegenden Teil auf der Umwandlung von energiereichen ENDLICHEN Ressourcen(Öl, Kohle, Gas, Uran) in Elektrizität. Bei einem steigenden globalen Energiebedarf und der Annahme, dass wir in den kommenden Jahrzehnten weiter Energie in unsere Zivilisation benötigen, ergibt sich durch das ENDLICHE ein Problem.
    2. Alle Entwicklungen die sich auf diese Energieumwandlung beziehen, sind langfristig verlorene Entwicklungen.
    3. Durch den Klimawandel kommt ein Zeitfaktor hinzu.
    4. Erneuerbare Energien(Wind, Sonne, Erdwärme, Wasserkraft) sind UNENDLICH verfügbar.

    Vielen Dank

    babbelfish

    P.S.: 2. ist eigentlich schon eine Folgerung.

    http://de.wikipedia.org/w...
    Zugegeben: Ich bin ohne Windpark lieber dort hinauf mit dem Fahrrad
    gefahren.Mir hat es dort oben ohne Windpark besser gefallen.
    Doch verglichen mit einem AKW, wobei die Uranvorkommen auch
    begrenzt sind und die keinerlei Sicherheit gegnüber Terroranschlägen haben,
    ist mir die Lösung des Tauernwindparkes wesentlich lieber.
    Speziell wenn es jetzt wieder einen Konflikt mit dem Iran gibt.
    Wobei wieder Terror entstehen könnte ...
    Eine Frage,die mir viel zu wenig gestellt wird ist die Frage,
    warum wir so viel Energie verbrauchen?
    Warum Häuser die vor etwas über 100 Jahren gebaut worden sind,
    wesentlich besser isoliert waren wie Jahrzehnte später?
    Wir könnten mit einem Bruchteil der Heizenergie leben,wenn
    wir vernünfig isolieren.Und auch bestehende Bauten mit genügend
    Isolation versehen.Schön könnten sie trotzdem sein.
    Wobei wir auch wieder keine Fehler machen sollten.
    Denn Häuser nur nach Süden auszurichten mit riesigen Glasscheiben,
    das bedingt wieder massenweise Klimaanlagen,die riesige Stromfresser sind.
    Die Idee Energie in Batterien,die entweder für Elektrofahrräder oder
    Elektroautos verwendet werden könnten,hielte ich für sehr gut.
    Warum trotz immer besserer Technologie die Autos immer schwerer
    geworden sind,das hängt mit den Transporten zusammen,die uns
    die mit unseren Ideen gefertigen Waren aus Gebieten ,die viele Tausende
    Kilometer weit weg sind,zum Beispiel mit LKWs bringen;Damit unsere
    Arbeitnehmer besser von der Arbeitslosen leben sollen und
    in den Erzeugergebieten auch noch Natur und Umwelt drauf gehen sollen.
    Wie lange wird es noch dauern ,bis die Menschen begreifen,dass
    die Not der zweiten und dritten Welt den Arbeitsplatz auch in Europa
    gefährden und das Fehlen der Menschenrechte und Ökologie in den
    Erzeugerländern Not in der II und III Welt keinesfalls verbessert
    und hier eben Arbeitslosigkeit erzeugt.
    Die europäischen Staaten danken Ihre Defizite diesen
    Prozessen.
    Kurz gesagt,könnten bei einer nachhaltigen Wirtschaftsweise,die
    Autos durchaus kleiner sein,da sie weniger auf einen LKW Unfall rechnen müßten,
    weil riesige Mengen an Transporten einfach nicht anfallen.
    Reparaturfähige Industrie an Stelle von Wegwerfindustrie wäre nötig.
    Gerade Krisenzeiten eignen sich für gute nachhaltige Investitionen sehr
    gut.

  1. Dänemark mag mit Schleswig-Holstein vergleichbar sein von den Gegebenheiten, aber nicht mit "Deutschland".

    Es ist einfach so dass die ZEIT eine norddeutsche Zeitung ist. Geschenkt. Und dass die Norddeutschen die starke Neigung haben ihre lokalen Verhältnisse als "typisch deutsch" anzusehen (man sieht sich ja auch sonst in der Deutungshoheit, bezüglich Hochdeutsch etc.) und auf die gesamte Bundesrepublik zu pauschalisieren.

    Nun ist es aber eine bei jeder Wetter-Seite im Internet leicht nachzuprüfende Tatsache dass in der halben Bundesrepublik, der südlichen Hälfte, eben (nahezu) Windstille der Normalzustand ist während in der nördlicheren Hälfte (nahe) immer Wind bläst - bis zum "Extrem" an der Nordseeküste.
    Umgekehrt ist die Sonnenscheindauer in Süddeutschland erheblich höher, bis zum "Extrem" in der Region von Freiburg im Breisgau die fast schon mediterranes Klima hat.

    Diese eigentlich banalen und lange bekannten meteorologischen Tatsachen müssen doch eigentlich dazu führen dass man mit dieser "Gießkanne" aufhört und gemäß den jeweiligen geographischen und meteorologischen Gegebenheiten, es gibt nicht das "Deutsche Wetter", eine differenzierte Strategie fährt.
    Zugespitzt: Windräder in Niedersachsen, Solarstrom in Bayern (im Übrigen ist schon heute der mit Abstand meiste Solarstrom in Bayern installiert, der Markt hat das insofern schon zum Teil selbst geregelt).
    Ein Windrad in einem Tal des Berchtesgadener Landes zu erzwingen, und die Dächer auf Sylt mit Solaranlagen zu pflastern ist halt einfach eine Verschwendung von Geld und Ressourcen.

  2. Lieber Landburli,

    weshalb ist die Installation von Photovoltaikanlagen auf Sylt eine Verschwendung von Geld und Ressourcen. Gerade hier oben im Norden und besonders auf den Inseln haben wir eine sehr hohe solare Einstrahlung. Die Photovoltaikanlagen auf Fehrmarn und Sylt haben häufig die gleiche Sonnerernte wie in Bayern eingefahren. Klar ist die Photovoltaik zur Zeit nur durch die Subventionierung durch das EEG umsetzbar. Die Preise für Photovoltaikanlagen und die EEG-Vergütungen sind allerdings im freien Fall.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Kann sein, weiss nicht. Es ging mir nur darum Sylt (ganz im Norden) und Berchtesgaden (ganz im Süden) als Beispiel für die von mir geforderte Differenzierung in "Nord" und "Süd" zu nennen. Sonneneinstrahlung ist was anderes als Sonnenschein oder? Das mag Einbildung sein aber immer wenn ich im Norden bin ist der Himmel wolkenverhangen. Nun gut, danke für den Hinweis.
    Was umso mehr dafür spricht dass man die regionalen Verhältnisse eben differenziert betrachten muss.
    Ich meine, das tun wir doch auch so schon lange. Bei jedem neuen Haus muss die Statik auf die lokal zu erwartende "Schneelast" ausgelegt sein, selbst die Asphaltmischungen der Straßen ist in den schnee- und frostreichen Regionen eine andere. Warum soll das bei der Strategie der erneuerbaren Energien eine unfassbare Forderung sein?
    Es mag sein dass auf Sylt dann z.B. durchaus auch Solarstrom zu gewinnen ist, das ist er immer denn selbst bei bewölktem Himmel ist die Ausbeute nicht um das Maß geringer wie bei uns Menschen die Stimmung sinkt. Die Frage ist halt wie man aus erneuerbaren Energien eine solche Alternative macht die Kohle und Atomkraft möglichst rasch ersetzen soll! Und da muss jede mögliche Steigerung der Effizienz ausgeschöpft werden, das können Sie doch nicht einfach so vom Tisch wischen!

    • lef
    • 29.06.2009 um 18:47 Uhr

    Im ganzen norden liegt der Ertrag je installierte KWp um die 800 bis 850 KWh/a.
    Da können Sie noch so oft etwas Anderes behaupten - beweisen können Sie es nicht.
    Siehe hier http://www.solarertrag-no...
    Da gibt es im Norden sogar Anlagen mit kaum 650 KWh/a

    Solarstrom kostet 10-mal so viel wie der Strom, aus denen die Anlagen hergestellt werden. Zum Glück für uns alle hat PV nur einen Anteil von 0,03 % am Gesamtstrom.

    Aber die PV-Betreiber sind nicht nur Energieverschwender , sondern auch selbst schuld.
    Selbst Realschüler können folgende Rechnung nachrechnen - PV-Besitzer offenbar nicht:

    Eine Anlage kostete vor einem Jahr fertig installiert ca. 6000 €/KWp.
    heute gibt es die schon für 4500 €/KWp (Billiganlagen aus Fernost - wer`s mag....)

    Rechnen wir mit 4500 €/KWp:
    Jährlich:
    Ertrag bei (erhofften!!!) 850 KWh/a je 42 ct/KWh : ..... + 357 €

    Zinsen (gute 3 %/a für 4500 €) ................................... - 135 €
    Kosten für Wartung, Versicherung, Zähler ff............... - 50 €
    Wertverlust der Anlage (4500 € durch 20 Jahre)....... - 225 €

    Bleibt also ein alljährlicher Verlust von 35 € je installierte KWp
    aber bei sehr hohem Risiko bis hin zu frühem Totalverlust.

    Reparaturen sind hier noch nicht gerechnet...............
    Ebenso nicht: ganz normale Mindererträge schon nach wenigen Jahren,
    Jahre mit weniger Sonneneinstrahlung fff

    man muss doch total bescheuert sein, so etwas zu riskieren!!!!

    zumal PV reinste Energie/Ressourcenverschwendung ist!

    Kann sein, weiss nicht. Es ging mir nur darum Sylt (ganz im Norden) und Berchtesgaden (ganz im Süden) als Beispiel für die von mir geforderte Differenzierung in "Nord" und "Süd" zu nennen. Sonneneinstrahlung ist was anderes als Sonnenschein oder? Das mag Einbildung sein aber immer wenn ich im Norden bin ist der Himmel wolkenverhangen. Nun gut, danke für den Hinweis.
    Was umso mehr dafür spricht dass man die regionalen Verhältnisse eben differenziert betrachten muss.
    Ich meine, das tun wir doch auch so schon lange. Bei jedem neuen Haus muss die Statik auf die lokal zu erwartende "Schneelast" ausgelegt sein, selbst die Asphaltmischungen der Straßen ist in den schnee- und frostreichen Regionen eine andere. Warum soll das bei der Strategie der erneuerbaren Energien eine unfassbare Forderung sein?
    Es mag sein dass auf Sylt dann z.B. durchaus auch Solarstrom zu gewinnen ist, das ist er immer denn selbst bei bewölktem Himmel ist die Ausbeute nicht um das Maß geringer wie bei uns Menschen die Stimmung sinkt. Die Frage ist halt wie man aus erneuerbaren Energien eine solche Alternative macht die Kohle und Atomkraft möglichst rasch ersetzen soll! Und da muss jede mögliche Steigerung der Effizienz ausgeschöpft werden, das können Sie doch nicht einfach so vom Tisch wischen!

    • lef
    • 29.06.2009 um 18:47 Uhr

    Im ganzen norden liegt der Ertrag je installierte KWp um die 800 bis 850 KWh/a.
    Da können Sie noch so oft etwas Anderes behaupten - beweisen können Sie es nicht.
    Siehe hier http://www.solarertrag-no...
    Da gibt es im Norden sogar Anlagen mit kaum 650 KWh/a

    Solarstrom kostet 10-mal so viel wie der Strom, aus denen die Anlagen hergestellt werden. Zum Glück für uns alle hat PV nur einen Anteil von 0,03 % am Gesamtstrom.

    Aber die PV-Betreiber sind nicht nur Energieverschwender , sondern auch selbst schuld.
    Selbst Realschüler können folgende Rechnung nachrechnen - PV-Besitzer offenbar nicht:

    Eine Anlage kostete vor einem Jahr fertig installiert ca. 6000 €/KWp.
    heute gibt es die schon für 4500 €/KWp (Billiganlagen aus Fernost - wer`s mag....)

    Rechnen wir mit 4500 €/KWp:
    Jährlich:
    Ertrag bei (erhofften!!!) 850 KWh/a je 42 ct/KWh : ..... + 357 €

    Zinsen (gute 3 %/a für 4500 €) ................................... - 135 €
    Kosten für Wartung, Versicherung, Zähler ff............... - 50 €
    Wertverlust der Anlage (4500 € durch 20 Jahre)....... - 225 €

    Bleibt also ein alljährlicher Verlust von 35 € je installierte KWp
    aber bei sehr hohem Risiko bis hin zu frühem Totalverlust.

    Reparaturen sind hier noch nicht gerechnet...............
    Ebenso nicht: ganz normale Mindererträge schon nach wenigen Jahren,
    Jahre mit weniger Sonneneinstrahlung fff

    man muss doch total bescheuert sein, so etwas zu riskieren!!!!

    zumal PV reinste Energie/Ressourcenverschwendung ist!

  3. Kann sein, weiss nicht. Es ging mir nur darum Sylt (ganz im Norden) und Berchtesgaden (ganz im Süden) als Beispiel für die von mir geforderte Differenzierung in "Nord" und "Süd" zu nennen. Sonneneinstrahlung ist was anderes als Sonnenschein oder? Das mag Einbildung sein aber immer wenn ich im Norden bin ist der Himmel wolkenverhangen. Nun gut, danke für den Hinweis.
    Was umso mehr dafür spricht dass man die regionalen Verhältnisse eben differenziert betrachten muss.
    Ich meine, das tun wir doch auch so schon lange. Bei jedem neuen Haus muss die Statik auf die lokal zu erwartende "Schneelast" ausgelegt sein, selbst die Asphaltmischungen der Straßen ist in den schnee- und frostreichen Regionen eine andere. Warum soll das bei der Strategie der erneuerbaren Energien eine unfassbare Forderung sein?
    Es mag sein dass auf Sylt dann z.B. durchaus auch Solarstrom zu gewinnen ist, das ist er immer denn selbst bei bewölktem Himmel ist die Ausbeute nicht um das Maß geringer wie bei uns Menschen die Stimmung sinkt. Die Frage ist halt wie man aus erneuerbaren Energien eine solche Alternative macht die Kohle und Atomkraft möglichst rasch ersetzen soll! Und da muss jede mögliche Steigerung der Effizienz ausgeschöpft werden, das können Sie doch nicht einfach so vom Tisch wischen!

    Antwort auf "Photovoltaik auf Sylt"
  4. Sehr geehrter lef,

    bitte denken Sie in Zukunft ihre Kommentare unter den folgenden Bedingungen durch bevor Sie sie hier veröffentlichen:
    1. Unsere momentane Energieversorgung beruht zum überwiegenden Teil auf der Umwandlung von energiereichen ENDLICHEN Ressourcen(Öl, Kohle, Gas, Uran) in Elektrizität. Bei einem steigenden globalen Energiebedarf und der Annahme, dass wir in den kommenden Jahrzehnten weiter Energie in unsere Zivilisation benötigen, ergibt sich durch das ENDLICHE ein Problem.
    2. Alle Entwicklungen die sich auf diese Energieumwandlung beziehen, sind langfristig verlorene Entwicklungen.
    3. Durch den Klimawandel kommt ein Zeitfaktor hinzu.
    4. Erneuerbare Energien(Wind, Sonne, Erdwärme, Wasserkraft) sind UNENDLICH verfügbar.

    Vielen Dank

    babbelfish

    P.S.: 2. ist eigentlich schon eine Folgerung.

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    • lef
    • 29.06.2009 um 19:03 Uhr

    1. womit - meinen Sie? - wird denn jede Anlage zur Erzeugung von Strom (Solar, Wind ff) hergestellt?
    Richtig: Mit ganz konventioneller "schmutziger" Energie!

    Und warum ist der Strom aus solchen Anlagen viel teurer, als direkte Verbrennung?
    bei PV z.B. 8 bis 10mal teurer?

    Na, da bin ich aber SEHR gespannt auf Ihre Erklärung!

    (es sollte sich allmählich herumgesprochen haben, dass ALLES nur auf Energieverbrauch basiert, jeder Endpreis also nur die Summe der aufgewändeten Energie ist!)

    2. zur Zeit sinken die PV-Preise, stimmt.
    Zufällig (???) sind die Energiepreise auch in einem historischen Tief (gewesen).
    Woraus wird Silizium hergestellt? Richtig: mit ganz schmutzigem Strom, der zur Zeit eben sehr billig ist.
    Was -meinen Sie?? - wird geschehen, wenn die Primärenergiepreise wieder steigen?.............................

    • lef
    • 29.06.2009 um 19:03 Uhr

    1. womit - meinen Sie? - wird denn jede Anlage zur Erzeugung von Strom (Solar, Wind ff) hergestellt?
    Richtig: Mit ganz konventioneller "schmutziger" Energie!

    Und warum ist der Strom aus solchen Anlagen viel teurer, als direkte Verbrennung?
    bei PV z.B. 8 bis 10mal teurer?

    Na, da bin ich aber SEHR gespannt auf Ihre Erklärung!

    (es sollte sich allmählich herumgesprochen haben, dass ALLES nur auf Energieverbrauch basiert, jeder Endpreis also nur die Summe der aufgewändeten Energie ist!)

    2. zur Zeit sinken die PV-Preise, stimmt.
    Zufällig (???) sind die Energiepreise auch in einem historischen Tief (gewesen).
    Woraus wird Silizium hergestellt? Richtig: mit ganz schmutzigem Strom, der zur Zeit eben sehr billig ist.
    Was -meinen Sie?? - wird geschehen, wenn die Primärenergiepreise wieder steigen?.............................

  5. Es ist schön zu lesen, dass sich im Gegensatz zu den Energiekonzernen hier ( http://www.zeit.de/online... )
    die Energieversorger unseres Nachbarn Dänemark schon heute, mit einer Vision und unternehmerischen Mut, sich der Herausforderung eines nachhaltigen Umbau der Energieversorgung stellen.

    Grüße

    babbelfish

    • lef
    • 29.06.2009 um 18:47 Uhr

    Im ganzen norden liegt der Ertrag je installierte KWp um die 800 bis 850 KWh/a.
    Da können Sie noch so oft etwas Anderes behaupten - beweisen können Sie es nicht.
    Siehe hier http://www.solarertrag-no...
    Da gibt es im Norden sogar Anlagen mit kaum 650 KWh/a

    Solarstrom kostet 10-mal so viel wie der Strom, aus denen die Anlagen hergestellt werden. Zum Glück für uns alle hat PV nur einen Anteil von 0,03 % am Gesamtstrom.

    Aber die PV-Betreiber sind nicht nur Energieverschwender , sondern auch selbst schuld.
    Selbst Realschüler können folgende Rechnung nachrechnen - PV-Besitzer offenbar nicht:

    Eine Anlage kostete vor einem Jahr fertig installiert ca. 6000 €/KWp.
    heute gibt es die schon für 4500 €/KWp (Billiganlagen aus Fernost - wer`s mag....)

    Rechnen wir mit 4500 €/KWp:
    Jährlich:
    Ertrag bei (erhofften!!!) 850 KWh/a je 42 ct/KWh : ..... + 357 €

    Zinsen (gute 3 %/a für 4500 €) ................................... - 135 €
    Kosten für Wartung, Versicherung, Zähler ff............... - 50 €
    Wertverlust der Anlage (4500 € durch 20 Jahre)....... - 225 €

    Bleibt also ein alljährlicher Verlust von 35 € je installierte KWp
    aber bei sehr hohem Risiko bis hin zu frühem Totalverlust.

    Reparaturen sind hier noch nicht gerechnet...............
    Ebenso nicht: ganz normale Mindererträge schon nach wenigen Jahren,
    Jahre mit weniger Sonneneinstrahlung fff

    man muss doch total bescheuert sein, so etwas zu riskieren!!!!

    zumal PV reinste Energie/Ressourcenverschwendung ist!

    Antwort auf "Photovoltaik auf Sylt"
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    Hallo lef,

    die von Ihnen vorgebrachten Daten sind für mich nicht nachvollziehbar. Für eine weitere Diskussion empfehle ich:

    http://de.wikipedia.org/w...

    Hier der Beweis einer lohnenden Investition im Norden (Ertrag Jahr 1: 1070 kWh/kWp und ROI 11,6% (nach Kosten)

    http://sonnenertrag.eu/de...

    Bei den Anlagenpreisen sind Sie leider überhaupt nicht 'up-to-date'.

    Hallo lef,

    die von Ihnen vorgebrachten Daten sind für mich nicht nachvollziehbar. Für eine weitere Diskussion empfehle ich:

    http://de.wikipedia.org/w...

    Hier der Beweis einer lohnenden Investition im Norden (Ertrag Jahr 1: 1070 kWh/kWp und ROI 11,6% (nach Kosten)

    http://sonnenertrag.eu/de...

    Bei den Anlagenpreisen sind Sie leider überhaupt nicht 'up-to-date'.

    • lef
    • 29.06.2009 um 19:03 Uhr

    1. womit - meinen Sie? - wird denn jede Anlage zur Erzeugung von Strom (Solar, Wind ff) hergestellt?
    Richtig: Mit ganz konventioneller "schmutziger" Energie!

    Und warum ist der Strom aus solchen Anlagen viel teurer, als direkte Verbrennung?
    bei PV z.B. 8 bis 10mal teurer?

    Na, da bin ich aber SEHR gespannt auf Ihre Erklärung!

    (es sollte sich allmählich herumgesprochen haben, dass ALLES nur auf Energieverbrauch basiert, jeder Endpreis also nur die Summe der aufgewändeten Energie ist!)

    2. zur Zeit sinken die PV-Preise, stimmt.
    Zufällig (???) sind die Energiepreise auch in einem historischen Tief (gewesen).
    Woraus wird Silizium hergestellt? Richtig: mit ganz schmutzigem Strom, der zur Zeit eben sehr billig ist.
    Was -meinen Sie?? - wird geschehen, wenn die Primärenergiepreise wieder steigen?.............................

    Antwort auf "Denkanstoß"
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    • Nopp
    • 29.06.2009 um 19:58 Uhr

    sondern dass egal was passiert wir uns auf erneuerbare energie Einstellen müssen.
    Egal wie lange die Kohle oder Öl Reseveren reichen sie werden irgendwann weg sein.
    Dnn ist es völlig egal wie viel der Strom kostet er muß dann mit erneuerbaren Energiequellen erzeugt werden. Egal ob der Stausee noch zu einer Zeit gebaut wurde wo es noch fossile Brennstoffe gab oder nicht. Und es wird dann auch egal sein ob der Bürger autofahren will oder nicht er muß dann höchstwahrscheinlich seine Fahrten eine Woche im Vorraus planen und Starfe zahlen wenn er sein Auto dann zu anderen Zeiten nutz. Es ist egal ob dem Bürger das gefällt oder nicht es wird nicht anders gehen. Außer es denkt sich dazu noch jemand bessere Vorrausplanung oder noch unbekannte Technologien aus. Also ist es in jedem Fall sinnvoll jetzt wo noch soviel fossile Brennstoffe da sind, gute erneuerbare Energiequellen zu erschließen. Es bleibt ja nichts anderes. Außer das unser Klima total abschmiert und das überleben für viele Menschen noch schwerer werden würde.

    ...aber ihr Nachredner hat das ja schon angeschnitten.
    Trotzdem hier ein paar weiter Anregungen:
    Zu 1.: Eine Analogie aus der Natur: Nehmen wir an die konventionellen Kraftwerke, wären Fleischfresser, sie konsumieren Fleisch/fossile Energieträger (Kohle, Öl,...) also Stoffe die eine hohe Energiedichte aufweisen. Die Erneuerbaren Kraftwerk, sind die Pflanzenfresser, sie konsumieren Gras/Sonneneinstrahlung, Wind... die eine niedrige Energiedichte beinhalten. Deshalb muss eine Kuh den ganzen Tag grasen und ein Löwe liegt die meiste Zeit faul rum und jagt nur ab und zu. Würden sie ernsthaft vorschlagen nun alle Pflanzenfresser abzuschaffen nur weil sie weniger effizient sind?
    Zu 2.: Weiterdenken: Silizium wird heute aus ganz viel "schmutzigen" Strom, aber eben auch mit guten 15% "sauberen" Strom hergestellt...

    Grüße

    babbelfish

    • Nopp
    • 29.06.2009 um 19:58 Uhr

    sondern dass egal was passiert wir uns auf erneuerbare energie Einstellen müssen.
    Egal wie lange die Kohle oder Öl Reseveren reichen sie werden irgendwann weg sein.
    Dnn ist es völlig egal wie viel der Strom kostet er muß dann mit erneuerbaren Energiequellen erzeugt werden. Egal ob der Stausee noch zu einer Zeit gebaut wurde wo es noch fossile Brennstoffe gab oder nicht. Und es wird dann auch egal sein ob der Bürger autofahren will oder nicht er muß dann höchstwahrscheinlich seine Fahrten eine Woche im Vorraus planen und Starfe zahlen wenn er sein Auto dann zu anderen Zeiten nutz. Es ist egal ob dem Bürger das gefällt oder nicht es wird nicht anders gehen. Außer es denkt sich dazu noch jemand bessere Vorrausplanung oder noch unbekannte Technologien aus. Also ist es in jedem Fall sinnvoll jetzt wo noch soviel fossile Brennstoffe da sind, gute erneuerbare Energiequellen zu erschließen. Es bleibt ja nichts anderes. Außer das unser Klima total abschmiert und das überleben für viele Menschen noch schwerer werden würde.

    ...aber ihr Nachredner hat das ja schon angeschnitten.
    Trotzdem hier ein paar weiter Anregungen:
    Zu 1.: Eine Analogie aus der Natur: Nehmen wir an die konventionellen Kraftwerke, wären Fleischfresser, sie konsumieren Fleisch/fossile Energieträger (Kohle, Öl,...) also Stoffe die eine hohe Energiedichte aufweisen. Die Erneuerbaren Kraftwerk, sind die Pflanzenfresser, sie konsumieren Gras/Sonneneinstrahlung, Wind... die eine niedrige Energiedichte beinhalten. Deshalb muss eine Kuh den ganzen Tag grasen und ein Löwe liegt die meiste Zeit faul rum und jagt nur ab und zu. Würden sie ernsthaft vorschlagen nun alle Pflanzenfresser abzuschaffen nur weil sie weniger effizient sind?
    Zu 2.: Weiterdenken: Silizium wird heute aus ganz viel "schmutzigen" Strom, aber eben auch mit guten 15% "sauberen" Strom hergestellt...

    Grüße

    babbelfish

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