Afghanistan-Einsatz Taliban leisten großen WiderstandSeite 2/2
Die neue Strategie sei allerdings nicht ohne Risiken für die US-Truppen. Die New York Times berichtete von Problemen in der Helmand-Provinz. "Dorfbewohner in einigen Distrikten haben die Waffen gegen die fremden Truppen erhoben." Ursache seien Luftangriffe der US-Truppen, bei denen immer wieder viele Zivilisten ums Leben kämen, schreibt die Zeitung. Dies erschwere die Operationen der US-Truppen.
Auch britische Truppen beteiligen sich
Die Großoffensive wird nach Angaben des britischen Senders BBC auch von Aktionen britischer Soldaten flankiert. Demnach beteiligten sich mehr als 700 Streitkräfte des Königreichs an der dritten Welle der Operation "Panthers Claw", die bereits vor zwei Wochen in der Provinz von den Briten gestartet worden war. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.
Seit Beginn des Einsatzes am Hindukusch im Oktober 2001 sind insgesamt 171 britische Soldaten getötet worden. Das bisher letzte Opfer war am Mittwoch ein hochrangiger britischer Soldat, der bei einem Einsatz ums Leben kam. Der 39-jährige Oberstleutnant starb zusammen mit einem weiteren Soldaten, als das Fahrzeug der beiden von einer Bombe zerstört wurde.
Von dem von den Taliban entführten US-Soldaten in der südostafghanischen Provinz Paktika fehlt weiterhin jede Spur. Der Soldat hatte sein Lager unbewaffnet verlassen, berichtete der Nachrichtensender CNN. Der örtliche Taliban-Kommandeur Mullah Sangin sagte, Forderungen für die Freilassung des Amerikaners seien bisher nicht gestellt worden. Darüber werde der Führungsrat der Taliban entscheiden.
- Datum 03.07.2009 - 20:17 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, aku, dpa
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Wann wurde jemals ein asymmetrischer Krieg gewonnen?
Fast immer wurden in der Geschichte asymmetrische Kriege gewonnen!! Es ließen sich hunderte von Beispielen anführen! Es ist ja auch logisch. Die Seite, die die größeren Ressourcen einsetzen kann, ist einfach klar im Vorteil. Allerdings bildeten diese Konflikte nur Fußnoten der Geschichte, und sind im allgemeinen Bewusstsein nicht mehr präsent. Als Beispiel seien sämtliche Kolonialkriege erwähnt. Die gerne genannten Konflikte in Vietnam oder Afghanistan, waren in der Vergangenheit oft nur scheinbar asymmetrisch, da auf der Gegenseite die antagonistische Supermacht tatkräftig Unterstützung leistete.
Was die Gegenwart anbelangt, ist es tatsächlich zu einer verschiebung der "Machtverhältnisse" gekommen, speziell wenn auf der einen Seite Demokratien kämpfen. Es ist dann einfach nicht mehr damit getan den Krieg auf dem Schlachtfeld zu gewinnen, es muss auch der publizistische Krieg gewonnen werden. Weiterhin ist der Verlust von Menschenleben, über eine gewisse Anzahl hinaus, einfach nicht mehr akzeptierbar. Dies limitiert natürlich eine "effektive Kriegführung", und verführt zu sinnlosem Bombardieren.
Ein weiteres Problem stellt die Internationalisierung (Globalisierung) des terroristischen Kampfes dar.
Deshalb ist in Zukunft für die westlichen Demokratien die Frage ob olche asymmetrischen Konflikte noch zu gewinnen sind, durchaus berechtigt. Ich bin da eher skeptisch.
Hallo,
tatsächlich existieren einige Beispiele aus dem 20ten Jahrhundert:
1. 1920er Jahre, Frankreich und Spanien schlagen den Aufstand in Marokko erfolgreich nieder; die USA "befrieden" die Philippinen.
2. 1930er Jahre, Japan befriedet Taiwan. Italien siegt in Abessininen....
Auch asymmetrische Konflikte können gewonnen werden, nur bei Betrachtung der in den o.a. Beispielen verwendeten Mittel kommen Zweifel auf, ob das Heute so realisierbar wäre. Die norwendigen Mittel sind noch verfügbar, aber wer wollte diese einsetzen?
Karl Müller
Fast immer wurden in der Geschichte asymmetrische Kriege gewonnen!! Es ließen sich hunderte von Beispielen anführen! Es ist ja auch logisch. Die Seite, die die größeren Ressourcen einsetzen kann, ist einfach klar im Vorteil. Allerdings bildeten diese Konflikte nur Fußnoten der Geschichte, und sind im allgemeinen Bewusstsein nicht mehr präsent. Als Beispiel seien sämtliche Kolonialkriege erwähnt. Die gerne genannten Konflikte in Vietnam oder Afghanistan, waren in der Vergangenheit oft nur scheinbar asymmetrisch, da auf der Gegenseite die antagonistische Supermacht tatkräftig Unterstützung leistete.
Was die Gegenwart anbelangt, ist es tatsächlich zu einer verschiebung der "Machtverhältnisse" gekommen, speziell wenn auf der einen Seite Demokratien kämpfen. Es ist dann einfach nicht mehr damit getan den Krieg auf dem Schlachtfeld zu gewinnen, es muss auch der publizistische Krieg gewonnen werden. Weiterhin ist der Verlust von Menschenleben, über eine gewisse Anzahl hinaus, einfach nicht mehr akzeptierbar. Dies limitiert natürlich eine "effektive Kriegführung", und verführt zu sinnlosem Bombardieren.
Ein weiteres Problem stellt die Internationalisierung (Globalisierung) des terroristischen Kampfes dar.
Deshalb ist in Zukunft für die westlichen Demokratien die Frage ob olche asymmetrischen Konflikte noch zu gewinnen sind, durchaus berechtigt. Ich bin da eher skeptisch.
Hallo,
tatsächlich existieren einige Beispiele aus dem 20ten Jahrhundert:
1. 1920er Jahre, Frankreich und Spanien schlagen den Aufstand in Marokko erfolgreich nieder; die USA "befrieden" die Philippinen.
2. 1930er Jahre, Japan befriedet Taiwan. Italien siegt in Abessininen....
Auch asymmetrische Konflikte können gewonnen werden, nur bei Betrachtung der in den o.a. Beispielen verwendeten Mittel kommen Zweifel auf, ob das Heute so realisierbar wäre. Die norwendigen Mittel sind noch verfügbar, aber wer wollte diese einsetzen?
Karl Müller
Im Gegensatz zu unserem verehrten Verteidiungsminister vom HINDUKUSCH, bin ich der Meinung es ist dort Krieg gegen die Bundeswehr. Schade dass dort unsere Söhne/Töchter für das Wohlergehen von Rauschgithändlern/Waffenhändlern und sonstigen Kriminellen sterben müssen. Die hiesige Bevölkerung will mit ca. 90 Prozent dass der Krieg sofort beendet wird. Unsere Politiker wollen dies nicht? Na ja demnächst ist ja Wahl und amit kann man ja seiner Stimme Gehör verschaffen.
"Eine neue Strategie soll die Islamisten endgültig zurückdrängen."
Ich würde Vorschlagen die Taliban, wohin auch immer, "zurückzudrängen" und die restlichen Islamisten in Ruhe zu lassen, bzw. ihnen in Form von humanistischer Hilfe den Rücken zu stärken.
Fast immer wurden in der Geschichte asymmetrische Kriege gewonnen!! Es ließen sich hunderte von Beispielen anführen! Es ist ja auch logisch. Die Seite, die die größeren Ressourcen einsetzen kann, ist einfach klar im Vorteil. Allerdings bildeten diese Konflikte nur Fußnoten der Geschichte, und sind im allgemeinen Bewusstsein nicht mehr präsent. Als Beispiel seien sämtliche Kolonialkriege erwähnt. Die gerne genannten Konflikte in Vietnam oder Afghanistan, waren in der Vergangenheit oft nur scheinbar asymmetrisch, da auf der Gegenseite die antagonistische Supermacht tatkräftig Unterstützung leistete.
Was die Gegenwart anbelangt, ist es tatsächlich zu einer verschiebung der "Machtverhältnisse" gekommen, speziell wenn auf der einen Seite Demokratien kämpfen. Es ist dann einfach nicht mehr damit getan den Krieg auf dem Schlachtfeld zu gewinnen, es muss auch der publizistische Krieg gewonnen werden. Weiterhin ist der Verlust von Menschenleben, über eine gewisse Anzahl hinaus, einfach nicht mehr akzeptierbar. Dies limitiert natürlich eine "effektive Kriegführung", und verführt zu sinnlosem Bombardieren.
Ein weiteres Problem stellt die Internationalisierung (Globalisierung) des terroristischen Kampfes dar.
Deshalb ist in Zukunft für die westlichen Demokratien die Frage ob olche asymmetrischen Konflikte noch zu gewinnen sind, durchaus berechtigt. Ich bin da eher skeptisch.
Jede Niederlage wird neue Helden schaffen und die Gefahr von hinterhältigen Angriffen auf Unschuldige nur eskalieren lassen. Der Geruch einer Niederlage kann Fanatiker zu neuen Heldentaten aufstacheln, die ihnen das so überlebenswichtige Gefühl geben, eine kaum aufzuhaltende Bedrohung zu sein. Die wehrlosen Opfer sind schnell gefunden und die Legitimationen auch. Die Verallgemeinerungen, mit denen von beiden Seiten Rechtfertigungen gebastelt werden, "was das Zeug hält", lassen die skurrilsten Feindbilder entstehen.
Der Aufbau des Landes entzieht solchen Entwicklungen den Boden und lässt die Luft endgültig dünner werden für imposante Heldenszenarios.
Hallo,
tatsächlich existieren einige Beispiele aus dem 20ten Jahrhundert:
1. 1920er Jahre, Frankreich und Spanien schlagen den Aufstand in Marokko erfolgreich nieder; die USA "befrieden" die Philippinen.
2. 1930er Jahre, Japan befriedet Taiwan. Italien siegt in Abessininen....
Auch asymmetrische Konflikte können gewonnen werden, nur bei Betrachtung der in den o.a. Beispielen verwendeten Mittel kommen Zweifel auf, ob das Heute so realisierbar wäre. Die norwendigen Mittel sind noch verfügbar, aber wer wollte diese einsetzen?
Karl Müller
sondern erst richtig loslegen muss die devise unserer westlichen truppen sein. der feind steht mit dem rücken zur wand und unsere armeen werden das taliban terroristen gesindel vernichten. wir haben sowohl die kampfkraft als auch die mittel und das material diesem mitteralterlichen spuk ein ende zu bereiten. die kampfkraft und entschlossenheit des us marine corps steht ja wohl ausser frage. ebenso verfügen wir über die technischen und finanziellen mittel und resourcen in diesem armageddon zu obsiegen.
was bisher gefehlt hat und teilweise, vor allem auf deutsche seite , noch fehlt ist der unbedingte wille diese herausforderung ohne wenn und aber anzunehmen. es wird opfer kosten und der preis ist hoch, den wir dafür bezahlen müssen. aber im leben gibt es nun mal nichts geschenkt. den preis den wir für einen rückzug oder im falle einer niederlage zu bezahlen hätten, wäre ungleich höher. dass teile der öffentlichkeit gegen diesen feldzug sind liegt doch wohl größtenteils daran, dass dieser öffentlichkeit bisher noch nie in aller nötigen eindringlichkeit geschildert wurde, was es hieße sich jetzt zurückzuziehen und den terroristen das feld zu überlassen. nebenbei gesagt, wären die usa 1941 wohl kaum in den 2. weltkrieg eingetreten, hätte präsident roosevelt eine volksabstimmung darüber abgehalten.
wir sollten uns zusammenschließen und unseren tapferen soldaten den rücken stärken, statt mit ewiger bedenkenträgerei den feind unötig stark zu reden und damit unseren frontkämpfern, denn genau das sind sie, in den rücken zu fallen.
töte einfach die Gegenparteigänger, dann wird der eigene Büttel schon gewinnen.
Ich hätte auch keine Lust unter den Taliban zu leben, aber hier sind sie ja nicht, sondern in Afghanistan.
Wenn die Angriffskrieger der westlichen Welt so willkommen sind, dass sie die Afghanen befreien: warum helfen die zu Befreienden dann den Taliban seit 8 Jahren um gegen die NATO zu bestehen?
Hätten die Amis die zig Billionen Dollar, die sie in die Ermordung der Taliban und die Absicherung der Opiumfelder investierten in zivilen Aufbau gesteckt, dann wäre Afghanistan das modernste Land der Welt und kein Mensch würde sich mehr für die Taliban interessieren.
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