Afghanistan Obama greift Taliban in ihrer mächtigsten Bastion an
Der Abzug der Kampftruppen aus dem Irak ist beendet – einen Tag später startete die US-Armee die größte Offensive in Afghanistan. Ausgerechnet in der Provinz Helmand

© Daniel Love/U.S. Army Photo/dpa
Einheiten der Marines haben am Donnerstag die Rückeroberung der afghanischen Provinz Helmand begonnen
Mit Hubschraubern und gepanzerten Truppentransportern rücken die amerikanischen Marineinfanteristen im Süden Afghanistan gegen die Taliban vor. Die Mission "Schwertstreich" begann am frühen Donnerstagmorgen in einem Tal in der Provinz Helmand. Mit Luftunterstützung der Nato und Beteiligung von afghanischen Soldaten und Polizisten sollen die amerikanischen Marineinfanteristen die Taliban aus der südlichen Provinz Helmand verjagen.
Angeblich sollen sie dabei auf heftige Gegenwehr stoßen. Ein Taliban-Sprecher gab laut CNN an, dass Kämpfer 33 amerikanische Soldaten getötet und mehrer Fahrzeuge zerstört hätten. Das amerikanische Militär und die Nato bezeichneten die Angaben als falsch, nennen aber noch keine Details zum Verlauf der Operation.
Der amerikanische Vorstoß stellt die größte Offensive in Afghanistan seit dem Amtsantritt von Barack Obama dar. Der US-Präsident erfüllt innerhalb der vergangenen beiden Tagen gleich zwei Wahlversprechen: Gestern schloss das US-Militär offiziell den Abzug der Kampftruppen aus dem Irak ab und heute beginnen die Marines mit einer massiven Offensive in Afghanistan.
Bereits im Wahlkampf hatte Obama versprochen, der irakischen Regierung die Verantwortung für die Sicherheit in ihrem Land zu übertragen, und die amerikanischen Soldaten zu entlasten. Er sagte, dass in Afghanistan intensiver gegen Terroristen und Aufständische vorgegangen werden müsse. Nach seinem Amtsantritt zog Obama die Kampftruppen aus dem Irak ab, um in Afghanistan die Verbände aufzustocken.
Obama hat drei Hauptziele für die amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan vorgegeben: Das Training der afghanischen Sicherheitskräfte, die Unterstützung der schwachen Regierung in Kabul und den Schutz der afghanischen Bevölkerung. Als Vorbild für die Strategie in Afghanistan gilt die schon im letzten Amtsjahr von George W. Bush geänderte Taktik der US-Streitkräfte im Irak.
Dass die jüngste amerikanische Offensive in der Unruheprovinz Helmand beginnt, ist ein Signal der USA an die Taliban. In Helmand sind die Islamisten besonders stark, verfügen über Tausende Kämpfer und schwere Waffen. Die britische Armee hatte in der vergangenen Woche eine eigene Offensive in der Region begonnen. Briten und Amerikaner erleiden dort immer wieder schwere Verluste. Erst am Mittwoch starben zwei britische Soldaten bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe.
Die Taliban haben angekündigt, die Präsidentenwahl in Afghanistan im August verhindern zu wollen. Die Nato und das amerikanische Außenministerium sehen die Wahl als Schlüsseltermin. Sollte es den Taliban gelingen, Wahlhelfer zu entführen und Wähler von der Stimmenabgabe abzuhalten, würden noch mehr Afghanen das Vertrauen in die Demokratie verlieren.
Die Offensive "Schwertstreich" ist auch ein Zeichen, dass die Amerikaner überall im Land die Sicherheitslage stabilisieren wollen. "Schwertstreich“ soll nur der erste Teil einer langfristigen Rückeroberung sein, berichtet die New York Times. Die 4100 Mann der "Marine Expeditionary Brigade" gehören zu den 21.000 Soldaten, mit denen Obama die amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan aufgestockt hat. 60.000 Soldaten sind dort nun stationiert, bis zum Jahresende sollen noch 8000 weitere hinzukommen. Der Kongress bewilligte eine Aufstockung der Verteidigungshaushalt um 50 Milliarden US-Dollar – auch um ein verstärktes Engagement in Afghanistan zu ermöglichen.
Das amerikanische Militär hat unter dem neuen Oberbefehlshaber für den Nahen Osten, General Petraeus, die Taktik in Afghanistan geändert: Luftschläge von Bombern, Drohnen und Kampfhubschraubern sowie Bodenangriffe von Sonderkommandos sind nicht mehr die einzige Vorgehensweise. Das amerikanische Heer geht nun massiv mit Bodentruppen vor und will die Taliban aus der Provinz vertreiben.
Mit 4000 US-Marineinfanteristen und 650 afghanischen Sicherheitskräften setzt die Armee die neue Taktik im Kampf gegen den Terror um. Die Offensive soll die Sicherheit im Süden des Landes verbessern, die vorrückenden amerikanischen Infanteristen sollen dauerhaft in den eroberten Gebieten bleiben. Dort sollen Einheimische für den Kampf gegen die Extremisten gewonnen werden.
Die Sicherheitskräfte werden Stützpunkte errichten, um die Sicherheit der Leute vor Ort zu verteidigen, sagte Gulab Mangal, Gouverneur der Provinz, der britischen BBC. Ziel sei es, dass die Menschen endlich in Frieden leben können. In Helmand verdienen die Taliban am Anbau von Schlafmohn und der Produktion von Heroin – die Einnahmen aus den Drogengeschäften investieren die Extremisten in den Waffenkauf und die Rekrutierung von jungen Kämpfern.
- Datum 02.07.2009 - 18:10 Uhr
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diese großoffensive war längst überfällig. man muss die taliban dort angehen, wo sie tatsächlich am stärksten sind. diese taktik hat in kolumbien gegen die farc ebenso funktioniert, wie in sri lanka gegen die tamil tigers. dann stützpunkte errichten und sich dauerhaft festsetzen, um bei bedarf jederzeit wieder gegen dieses terroristen gesindel vorgehen zu können. jetzt gilt es hart und unerbittlich zuzuschlagen. auf pakistanischer seite werden die taliban von der dortigen armee in die zange genommen. ich denke, es war noch nie so ungemütlich eine taliban zu sein wie heute! jagen und vernichten ist nun die devise, mit worten ist gegen diese kaliber nichts auszurichten. denn man kann von diesen terroristen halten was man will, sie sind eisenharte knochen, gegen die unsere mutigen jungs von der bundeswehr und die heldenhaften männer und frauen von der us army, da antreten.
meine gedanken und gebete sind jetzt bei unseren soldaten und denen unserer verbündeten. ich denke jetzt sollten wir im westen alle zusammenstehen und unsere truppen moralisch und wenn nötig sogar finanziell durch spenden unterstützen. denn diese männer und frauen kämpfen und sterben für UNS!
Stimme mit rigoletto in der Sache überein, doch was soll der Quatsch "
die Gegner "dieses Terroristen-Gesindel" zu nennen?
Das ist eine Sprache, die zumindest kein Deutscher wieder in den Mund nehmen sollte. So ähnlich hiess es einst auch in den Berichten von der
Front aus Russland...ab 1941 ---
Was wissen Sie denn, wer und warum nun bei den - ich sage lieber - Partisanen ist? Vielleicht auch die Söhne und Brüder von Opfern der bisherigen dummen Bomenangriffe?
Ansonsten: Für mich ist die jetzige Strategie der Amerikaner die erste, die erfolgversprechend ist...: Bodentruppen und zwar in großer Zahl, doch Angriffe aus der Luft so wenig wie möglich...
Bitte machen Sie Ironie kenntlich.
sie wären wohl selbst gerne dort was.... abwarten und vor allem nicht unterschätzen Herr rigoletto. Diese Leute haben nichts zu verlieren - vergessen sie das nicht - und die pakistanische Armee...die war selten ein tatsächliches Problem für die Aufständischen. Am Ende bleibt übrigens immer noch der Unterschlupf bei der Zivilbevölkerung und wenn sie den Verlauf des Konfliktes richt mitverfolgen würden, hätten sie bereits die Erfahrung gemacht, dass immer grössere Teile der Zivilbevölkerung hinter den Aufständischen stehen, weil sich deren Lage nach 8 Jahren KRIEG immer noch nicht merklich verbessert hat...
Die Geschichte dieses Landes beweist, dass ausländische Soldaten noch nie gerne gesehen wurden in diesem fernen Land am Hindukusch und das ist auch heute noch so und wird auch morgen noch so sein... Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Taliban für eine kurze Zeit zurückgeschlagen werden, aber glauben sie mir eins, sie kommen zurück und dann beginnt das neue Schlammassel mit der asymmetrischen Kriegsführung gegen die die US-Armee immer noch nicht vollständig gewappnet ist. Und abgesehen davon: Es sind nicht nur die Taliban die gegen die Alliierten Streitkräfte vorgehen....
Die Strategie des regional begrenzten Angriffes mit nachfolgender Sicherung des Gebietes durch befestigte Stützpunkte, klingt - wie so vieles bei der neuen Regierung - nur beim ersten Lesen überzeugend. Wer ein Gebiet per Besatzungstruppen beherrschen will, benötigt eine höhere Truppendichte. Und, wenn die Taliban den Kampf nicht aufgeben, dann wird es nicht nur für die Marines, sondern auch für die US-Regierung schwierig, denn so eindeutig ist die weltweite Begeisterung für den Kriegsherrn B. Obama vermutlich nicht - weder verkörpert er den Westen, der mit moralischem Anspruch in den Krieg zieht, noch wird er von Russland wirklich unterstützt, die sich auch etwas Besseres als eine Weltherrschaft des neuen US-Präsidenten vorstellen können. Erstaunlich ist die unversöhnliche Wortwahl, die nicht nur in dem Kommentar Verwendung findet, sondern fast durchgehend die Medien beherrscht. Wenn hier auf erfolgreiche Operationen in anderen Ländern verwiesen wird, dann sollte aber der Kampf um den Stützpunkt Da Nang in Vietnam nicht vergessen werden.
Stimme mit rigoletto in der Sache überein, doch was soll der Quatsch "
die Gegner "dieses Terroristen-Gesindel" zu nennen?
Das ist eine Sprache, die zumindest kein Deutscher wieder in den Mund nehmen sollte. So ähnlich hiess es einst auch in den Berichten von der
Front aus Russland...ab 1941 ---
Was wissen Sie denn, wer und warum nun bei den - ich sage lieber - Partisanen ist? Vielleicht auch die Söhne und Brüder von Opfern der bisherigen dummen Bomenangriffe?
Ansonsten: Für mich ist die jetzige Strategie der Amerikaner die erste, die erfolgversprechend ist...: Bodentruppen und zwar in großer Zahl, doch Angriffe aus der Luft so wenig wie möglich...
Bitte machen Sie Ironie kenntlich.
sie wären wohl selbst gerne dort was.... abwarten und vor allem nicht unterschätzen Herr rigoletto. Diese Leute haben nichts zu verlieren - vergessen sie das nicht - und die pakistanische Armee...die war selten ein tatsächliches Problem für die Aufständischen. Am Ende bleibt übrigens immer noch der Unterschlupf bei der Zivilbevölkerung und wenn sie den Verlauf des Konfliktes richt mitverfolgen würden, hätten sie bereits die Erfahrung gemacht, dass immer grössere Teile der Zivilbevölkerung hinter den Aufständischen stehen, weil sich deren Lage nach 8 Jahren KRIEG immer noch nicht merklich verbessert hat...
Die Geschichte dieses Landes beweist, dass ausländische Soldaten noch nie gerne gesehen wurden in diesem fernen Land am Hindukusch und das ist auch heute noch so und wird auch morgen noch so sein... Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Taliban für eine kurze Zeit zurückgeschlagen werden, aber glauben sie mir eins, sie kommen zurück und dann beginnt das neue Schlammassel mit der asymmetrischen Kriegsführung gegen die die US-Armee immer noch nicht vollständig gewappnet ist. Und abgesehen davon: Es sind nicht nur die Taliban die gegen die Alliierten Streitkräfte vorgehen....
Die Strategie des regional begrenzten Angriffes mit nachfolgender Sicherung des Gebietes durch befestigte Stützpunkte, klingt - wie so vieles bei der neuen Regierung - nur beim ersten Lesen überzeugend. Wer ein Gebiet per Besatzungstruppen beherrschen will, benötigt eine höhere Truppendichte. Und, wenn die Taliban den Kampf nicht aufgeben, dann wird es nicht nur für die Marines, sondern auch für die US-Regierung schwierig, denn so eindeutig ist die weltweite Begeisterung für den Kriegsherrn B. Obama vermutlich nicht - weder verkörpert er den Westen, der mit moralischem Anspruch in den Krieg zieht, noch wird er von Russland wirklich unterstützt, die sich auch etwas Besseres als eine Weltherrschaft des neuen US-Präsidenten vorstellen können. Erstaunlich ist die unversöhnliche Wortwahl, die nicht nur in dem Kommentar Verwendung findet, sondern fast durchgehend die Medien beherrscht. Wenn hier auf erfolgreiche Operationen in anderen Ländern verwiesen wird, dann sollte aber der Kampf um den Stützpunkt Da Nang in Vietnam nicht vergessen werden.
Aha,
so wie Napoleon Russland. Oder Cäsar die Gallier.
Macht er denn wenigstens einen Frontbesuch?
Wenn Ihnen demnächst der nette gut gekleidete junge Man anspricht ob Sie nicht etwas patriotische Gesinnung ausleben wollen, - nur zu denn laut Tagesspiegel fordern die USA ein stärkeres deutsches Engagement in Afghanistan.
Wenn nicht andauernd arme Kerle in Gras beissen würden, nur weil sie wegen den erhöhten Tagessatz schnell etwas verdienen wollen und sich freiwillig melden, wäre es zum Lachen wie unsere westlichen Demokratien mit ihrer imperialistischen Hybris ganze Armeen zur "Befriedung" von so einer kleinen Rag-Tag Gang in Bewegung setzen. Diese Heinis ziehen uns wirklich in einen riesigen Schlamassel!
der US Kräfte folgt den klassischen counterinsurgency Methoden. Die Rückzugsgebiete der Guerilla und deren Basis anzugreifen und sie damit einerseits zum Kampf zu zwingen - dann kann man die eigene Waffenüberlegenheit zum Tragen bringen - und andererseits durch permanente Präsenz den Druck ständig aufrechtzuerhalten.
die von der vorherigen Administration gewählte Taktik, die Taliban lediglich durch wenige Spezialkräfte zu jagen, ist gescheitert, da diese sich jederzeit zurückziehen konnten. Die Amerikaner waren so nicht in der Lage die Bevölkerung wirksam zu schützen, die daher nicht zur Zusammenarbeit bereit waren.
Ähnliches droht in den von der Bundeswehr betreuten Gebieten: Da die Bundeswehr sich auf Patrouillen beschränkt, kann die Bevölkerung nicht geschützt werden. Die Taliban haben daher völlige Freiheit, Mädchenschulen anzugreifen, Lehrerinnen zu töten und die Menschen in Todesangst zu versetzen. Darüber hinaus können sie jederzeit Hinterhalte legen, unsere Soldaten können darauf nur reagieren und sind sogar noch daran gehindert, flüchtende Gegner zu verfolgen.Auf diese Weise ist der Mißerfolg geradezu garantiert. Unsere Politiker sind zu feige und riskieren damit das Leben der Soldaten und das Scheitern der ganzen Mission
Propagandaabteilung. [...] Gute Arbeit Jungens! Oder wie heißt es im markigen Landserdeutsch?
Jetzt aber schnell alle Kritiker mit einem Punkt bewerten. Sonst erreicht ihr nur die Lufthoheit über den wenigen Stammtische. Aber die wissen ja eh schon lange wie man mit dem Gegner umspringen muss.
[Gekürzt, bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Diskussion. Danke. /Die Redaktion pt.]
schon immer ein Faible für die markige Sprache der Imperatoren gehabt: " Facta non verba - hodie non crass - suum cuique - bla bla bla".
Ihre militärischen Hohlheiten versuchten immer schon selbige mit lateinischen Sprüchen zu verschleiern. Ok, das machen andere Berufsgruppen auch.
Außerdem scheinen die Militärkurzdichter nicht auszusterben: "Unternehmen Barbarossa, Unternehmen Paukenschlag, Unternehmen Schwertstreich bla bla bla". Meistens waren diese Unternehmen von mehr als zweifelhaft strategischem Erfolg. Gut, warten wir den genialen Schwertstreich ab.
Vorschlag an Ihren Vorgesetzten. Melden Sie sich doch auch noch als galliaestomnesdivisa an. Von uns merkt dann keiner, dass "beide" Autoren bei der BW sind. Wir sind ja doofe Zivilisten.
PS
Zu meinem Bedauern sind meine Lateinkenntnisse ungleich rudimentärer als meine Deutschkenntnisse. Und die sind schon marginal.
Propagandaabteilung. [...] Gute Arbeit Jungens! Oder wie heißt es im markigen Landserdeutsch?
Jetzt aber schnell alle Kritiker mit einem Punkt bewerten. Sonst erreicht ihr nur die Lufthoheit über den wenigen Stammtische. Aber die wissen ja eh schon lange wie man mit dem Gegner umspringen muss.
[Gekürzt, bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Diskussion. Danke. /Die Redaktion pt.]
schon immer ein Faible für die markige Sprache der Imperatoren gehabt: " Facta non verba - hodie non crass - suum cuique - bla bla bla".
Ihre militärischen Hohlheiten versuchten immer schon selbige mit lateinischen Sprüchen zu verschleiern. Ok, das machen andere Berufsgruppen auch.
Außerdem scheinen die Militärkurzdichter nicht auszusterben: "Unternehmen Barbarossa, Unternehmen Paukenschlag, Unternehmen Schwertstreich bla bla bla". Meistens waren diese Unternehmen von mehr als zweifelhaft strategischem Erfolg. Gut, warten wir den genialen Schwertstreich ab.
Vorschlag an Ihren Vorgesetzten. Melden Sie sich doch auch noch als galliaestomnesdivisa an. Von uns merkt dann keiner, dass "beide" Autoren bei der BW sind. Wir sind ja doofe Zivilisten.
PS
Zu meinem Bedauern sind meine Lateinkenntnisse ungleich rudimentärer als meine Deutschkenntnisse. Und die sind schon marginal.
Das Bild am Anfang des Artikels ist nicht von der aktuellen Kampagne, sondern aus dem Jahr 2007 und bspweise auch bei wikipedia zu finden:
http://de.wikipedia.org/w...
oder auch hier:
http://homosociologicus.d...
Die Bildunterschrift "Einheiten der Marines haben am Donnerstag die Rückeroberung der afghanischen Provinz Helmand begonnen" ist daher irreführend. Sorry, liebe ZEIT, aber das sind nicht gerade die höchsten journalistischen Standards!
rm
wie Bush einst im Irak...
(die dritte Linie zu Kommentar 2)
Stimme mit rigoletto in der Sache überein, doch was soll der Quatsch "
die Gegner "dieses Terroristen-Gesindel" zu nennen?
Das ist eine Sprache, die zumindest kein Deutscher wieder in den Mund nehmen sollte. So ähnlich hiess es einst auch in den Berichten von der
Front aus Russland...ab 1941 ---
Was wissen Sie denn, wer und warum nun bei den - ich sage lieber - Partisanen ist? Vielleicht auch die Söhne und Brüder von Opfern der bisherigen dummen Bomenangriffe?
Ansonsten: Für mich ist die jetzige Strategie der Amerikaner die erste, die erfolgversprechend ist...: Bodentruppen und zwar in großer Zahl, doch Angriffe aus der Luft so wenig wie möglich...
Lieber Jokus, die Stossgebete und Hasspredigten von Rigoletto gehören nunmal zum "gerechten Krieg". Allerdings glaub ich kaum, dass der liebe Gott Gebete erhört, die für die Vernichtung von Menschen zum Himmel geschickt werden.
Die Strategie der Amerikaner ist nicht erfolgversprechend, sie fördert den Hass auf die Demokratie und den Westen, der von Gewehrläufen und Soldaten in Raumanzügen repräsentiert wird. Wie soll da Vertrauen aufkommen? Weil die "Taliban" aus den ansässigen afghanischen Familien stammen wird es schwer sein, die Bevölkerung vor ihnen zu schützen. Man müsste die Bevölkerung vor sich selbst schützen.
ich stimme ihnen dahingehend zu, dass luftangriffe meist eine zu große streuwirkung haben, ausschließen kann und darf man sie aber nicht. geziehlte drohnenangriffe haben schon so manchen taliban boss ins jenseits befördert. und auch unsere jungs haben in letzter zeit des öfteren um luftunterstützung durch die airforce angefordert und erhalten. auch hat neulich erstmals in diesem feldzug, ein deutsches feuerleitteam die airforce bei einem angriff unterstützt. das gibt immerhin hoffnung, dass wir jetzt nicht mehr ausschließlich als 'zurückzieher' von unseren nato verbündeten wahrgenommen werden. ich sage bewußt feldzug, denn ein solcher wird derzeit wieder die taliban geführt.
sehr interressant die taktische erläuterung von Galliaestdivisa.
nicht zustimmen kann ich ihren bedenken bzgl. meiner bezeichnung der taliban. damit habe ich überhaupt kein problem. ich respektiere jedoch ihre diesbezügliche einstellung.
ich glaube obama tut jetzt endlich das richtige. general petraeus ist ein offizier der sehr genau weiß was er tut, da werden sich die taliban ganz warm anziehen müssen. gücklicherweise ist sein einsatz im gegensatz zu unserem nicht von bedenkenträgern blockiert die in ihrer naivität, oder soll ich sagen ignoranz, das geschäft des feindes betreiben.
Lieber Jokus, die Stossgebete und Hasspredigten von Rigoletto gehören nunmal zum "gerechten Krieg". Allerdings glaub ich kaum, dass der liebe Gott Gebete erhört, die für die Vernichtung von Menschen zum Himmel geschickt werden.
Die Strategie der Amerikaner ist nicht erfolgversprechend, sie fördert den Hass auf die Demokratie und den Westen, der von Gewehrläufen und Soldaten in Raumanzügen repräsentiert wird. Wie soll da Vertrauen aufkommen? Weil die "Taliban" aus den ansässigen afghanischen Familien stammen wird es schwer sein, die Bevölkerung vor ihnen zu schützen. Man müsste die Bevölkerung vor sich selbst schützen.
ich stimme ihnen dahingehend zu, dass luftangriffe meist eine zu große streuwirkung haben, ausschließen kann und darf man sie aber nicht. geziehlte drohnenangriffe haben schon so manchen taliban boss ins jenseits befördert. und auch unsere jungs haben in letzter zeit des öfteren um luftunterstützung durch die airforce angefordert und erhalten. auch hat neulich erstmals in diesem feldzug, ein deutsches feuerleitteam die airforce bei einem angriff unterstützt. das gibt immerhin hoffnung, dass wir jetzt nicht mehr ausschließlich als 'zurückzieher' von unseren nato verbündeten wahrgenommen werden. ich sage bewußt feldzug, denn ein solcher wird derzeit wieder die taliban geführt.
sehr interressant die taktische erläuterung von Galliaestdivisa.
nicht zustimmen kann ich ihren bedenken bzgl. meiner bezeichnung der taliban. damit habe ich überhaupt kein problem. ich respektiere jedoch ihre diesbezügliche einstellung.
ich glaube obama tut jetzt endlich das richtige. general petraeus ist ein offizier der sehr genau weiß was er tut, da werden sich die taliban ganz warm anziehen müssen. gücklicherweise ist sein einsatz im gegensatz zu unserem nicht von bedenkenträgern blockiert die in ihrer naivität, oder soll ich sagen ignoranz, das geschäft des feindes betreiben.
Warum macht Deutschland mit?
Jedem guten Freund warne ich, wenn ich spüre, daß sein Vorgehen falsch ist.
Hat mein Land keine Ehre mehr im Bauch und keinen Verstand im Kopf, wenn wir an der Seite der USA völkerrechtswidrig in andere Länder eindringen, morden, Waffen verkaufen, die Spielregeln der anderen ändern?
Warum ist mein Land so tief gesunken?
Warum reden die Verführer vom Frieden wenn sie in Wirklichkeit Krieg meinen? Rechtfertigt das Geschäft wirklich jedes Verbrechen?
Anscheinend lesen Sie keine Zeitung, oder verfügen nur über ein Kurzzeitgedächtnis. Der Kampf gegen die Taliban ist kein Krieg sondern ein Kampf gegen Terroristen. Die Taliban sind auch keine gewählten Volksvertreter sondern ganz einfach Verbrecher die ihre Pfründe, Rauschgift und soweiter verteidigen.
Nach "Ihrem" Rechtsempfinden brauchen Mädchen nicht zur Schule gehen, ist eine Frau nicht mehr Wert als eine Kuh, können Kinder vergewaltigt werden nur weil sie kein zusätzliches Glied haben. In welcher Welt leben Sie Herr Helgam?
Wie Demokratie unter Islamisten aussieht erleben sie gerade im Iran.
[Anm.: Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe und bemühen Sie sich um eine sachliche und konstruktive Diskussion. Vielen Danke. /Die Redaktion pt.]
Anscheinend lesen Sie keine Zeitung, oder verfügen nur über ein Kurzzeitgedächtnis. Der Kampf gegen die Taliban ist kein Krieg sondern ein Kampf gegen Terroristen. Die Taliban sind auch keine gewählten Volksvertreter sondern ganz einfach Verbrecher die ihre Pfründe, Rauschgift und soweiter verteidigen.
Nach "Ihrem" Rechtsempfinden brauchen Mädchen nicht zur Schule gehen, ist eine Frau nicht mehr Wert als eine Kuh, können Kinder vergewaltigt werden nur weil sie kein zusätzliches Glied haben. In welcher Welt leben Sie Herr Helgam?
Wie Demokratie unter Islamisten aussieht erleben sie gerade im Iran.
[Anm.: Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe und bemühen Sie sich um eine sachliche und konstruktive Diskussion. Vielen Danke. /Die Redaktion pt.]
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