USA Spekulationen um Palins Rücktritt
Die Vize-Präsidentschaftskandidatin von 2008 gibt ihr Amt als Gouverneurin von Alaska auf. Politische Beobachter fürchten: Sie zieht es nach Washington
Sie werde das Amt, das sie noch bis Ende 2010 innegehabt hätte, Ende des Monats abgeben, kündigte die 45-Jährige am Freitag an. Was sie künftig tun wird, ließ sie völlig offen. In einer eilig einberufenen Pressekonferenz in ihrer Heimatstadt Wasilla sagte sie lediglich, sie wolle "positiven politischen Wandel außerhalb der Regierung bewirken".
Über die Gründe für ihren Rückzug wird nun in den USA heftig spekuliert. Viele Beobachter, so die New York Times, nehmen an, sie wolle sich auf eine Kandidatur bei den Präsidentenwahlen 2012 vorbereiten. Der Wahlkampf um die republikanische Präsidentschaftskandidatur beginnt 2010.
Dagegen vermutet der TV-Sender MSNBC unter Berufung auf Vertraute, ihr Schritt deute auf einen dauerhaften Rückzug aus der Politik hin.
Auch von einem hoch bezahlten Job in der Privatwirtschaft war die Rede. Eine Kommentatorin des TV-Senders CNN verwies auch darauf, dass wegen fallender Ölpreise das Regieren in Alaska schwieriger werden könnte. Als eine weitere Möglichkeit wurde genannt, das sie bei den Senatswahlen im nächsten Jahr antreten wolle.
Als persönliche Begründung gab Palin an, mehr Zeit mit ihrem jüngsten Kind verbringen zu wollen, das 2008 mit Down-Syndrom geboren wurde. "Ich bin entschlossen, den richtigen Weg für Alaska zu wählen, auch wenn dieser nicht üblich ist", sagte sie. Während ihrer Erklärung, die im TV übertragen wurde, standen ihr Ehemann und ihre fünf Kinder neben ihr.
Palin gilt im republikanischen Lager trotz der Niederlage im vergangenen November als überaus populär. Besonders im religiös-konservativen Flügel hat sie viele Anhänger. Zugleich wurde sie aber wegen ungeschickter Äußerungen auch zur Zielscheibe beißender Kritik in den Medien. Zugleich stellte sich heraus, dass Palin im Wahlkampf über 150.000 Dollar für Kleidung ausgegeben hatte, was ihr Image als bodenständige, volksnahe Frau und Mutter erhebliche schadete.
Palin war bei der Präsidentenwahl im vergangenen November Vizekandidatin des unterlegenen republikanischen Senators John McCain.
- Datum 04.07.2009 - 10:07 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, cl, dpa
- Kommentare 4
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Meiner Meinung nach absehbar, bei dem was bei ihr bzw. besonders bei Ihrer Tochter privat passiert ist.
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Sie kann wirklich Alaska am besten helfen, wenn sie als Gouverneurin zurück tritt. Sie kann der Menschheit helfen, wenn sie sich von politischen Ämtern fernhält.
Völlig richtig. Mehrere Interviews im Laufe des Wahlkampfs für die Präsidentenwahl in den USA haben die Inkompetenz dieser Dame schockierend aufgezeigt. Wer den Krieg im Irak und andere Militäreinsätze als den "Willen Gottes" sieht , dem kann scheinbar nicht mehr geholfen werden. Zu schade, dass viele US-amerikanische Spitzenpolitiker das genauso denken. Für kaum einen sind Begriffe wie Hölle, Fegefeuer etc. metaphorisch, sondern feste , greifbare Dinge, mit denen handfest argumentiert werden müsse. Zu schade, dass aus der einstigen Vorbilddemokratie jetzt zunehmend ein Gottesstaat wird.
Völlig richtig. Mehrere Interviews im Laufe des Wahlkampfs für die Präsidentenwahl in den USA haben die Inkompetenz dieser Dame schockierend aufgezeigt. Wer den Krieg im Irak und andere Militäreinsätze als den "Willen Gottes" sieht , dem kann scheinbar nicht mehr geholfen werden. Zu schade, dass viele US-amerikanische Spitzenpolitiker das genauso denken. Für kaum einen sind Begriffe wie Hölle, Fegefeuer etc. metaphorisch, sondern feste , greifbare Dinge, mit denen handfest argumentiert werden müsse. Zu schade, dass aus der einstigen Vorbilddemokratie jetzt zunehmend ein Gottesstaat wird.
Völlig richtig. Mehrere Interviews im Laufe des Wahlkampfs für die Präsidentenwahl in den USA haben die Inkompetenz dieser Dame schockierend aufgezeigt. Wer den Krieg im Irak und andere Militäreinsätze als den "Willen Gottes" sieht , dem kann scheinbar nicht mehr geholfen werden. Zu schade, dass viele US-amerikanische Spitzenpolitiker das genauso denken. Für kaum einen sind Begriffe wie Hölle, Fegefeuer etc. metaphorisch, sondern feste , greifbare Dinge, mit denen handfest argumentiert werden müsse. Zu schade, dass aus der einstigen Vorbilddemokratie jetzt zunehmend ein Gottesstaat wird.
Ich weiß zwar rein gar nichts über die politische Lage in Alsaka, aber mitten in der Amtszeit aufzugebe sieht dieser Frau nicht ähnlich...,gäbe es da nicht ein übergeordnetes Ziel.(?)
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Gib einem Menschen alles, was er sich wünscht, und im gleichen Moment wird
alles nicht alles sein.
(IMMANUEL KANT)
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