Atompannen Gabriel fordert Kurswechsel der Union
Zwei Störfälle im AKW Krümmel binnen weniger Tage – laut Umweltminister Gabriel zeigen die Pannen, dass längere Laufzeiten für alte Anlagen nicht zu verantworten sind.
Nach dem neuerlichen Störfall im Kernkraftwerk Krümmel hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SDP) die Union zur Umkehr in der Atompolitik aufgerufen. „Ich fordere Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg im Interesse der Sicherheit der Bürger auf, ihren Kurs aufzugeben. Die jüngsten Vorfälle in Krümmel beweisen, dass eine Laufzeitverlängerung für ältere Kraftwerke nicht zu verantworten ist“, sagte Gabriel dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel.
Das Atomkraftwerk Krümmel im schleswig-holsteinischen Geesthacht musste am Samstag zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage vom Netz genommen werden. Der Reaktor bei Hamburg gilt als einer der störanfälligsten in Deutschland. Im Sommer 2007 war die Anlage nach dem Brand eines Transformators für zwei Jahre stillgelegt und erst vor knapp zwei Wochen wieder hochgefahren worden.
Nach Angaben des Betreibers Vattenfall geht auch der jüngste Störfall auf einen Schaden an einem Transformator zurück. Das Gerät, mit dem der erzeugte Strom ins Netz gespeist wird, ist 33 Jahre alt. Vattenfall-Geschäftsführer Ernst Michael Züfle sprach von einem „Kurzschluss“ und kündigte eine gründliche Untersuchung an.
Schleswig–Holsteins Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD), die für die Atomaufsicht des Landes zuständig ist, forderte Vattenfall zu weitreichenden Konsequenzen auf. „Die Alterung der Transformatoren in Krümmel stellt sich immer deutlicher als Problem heraus.“ Künftig müssten Bauteile im Zweifelsfall komplett erneuert anstatt nur repariert werden.
Umweltminister Gabriel kündigte an, er werde „über die Atomaufsicht des Bundes prüfen lassen, ob es in anderen deutschen Kraftwerken ähnliche Probleme mit der Elektronik gibt“. Zugleich appellierte er an die Kraftwerksbetreiber, „die ältesten und problematischsten Reaktoren abzuschalten“ und deren Stromkontingente auf modernere Anlagen zu übertragen. Vattenfall will das AKW Krümmel nach den Worten von Geschäftsführer Züfle aber erst in acht bis neun Jahren endgültig vom Netz nehmen.
Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast sprach Vattenfall die Eignung ab, Atomkraftwerke zu betreiben. Dies würden die „ewigen Pannen“ im Kraftwerk Krümmel beweisen, sagte sie dem Tagesspiegel. „Es zeugt von gefährlichem Dilettantismus, dass Vattenfall das AKW in nur zwei Wochen zweimal vom Netz nehmen muss.“ Bei der Bundestagswahl werde auch über die Zukunft der Kernenergie entschieden, sagte Künast. „Wer will, dass alte Schrottreaktoren wie Krümmel abgeschaltet werden, muss mit uns gegen eine schwarz-gelbe Koalition im Bund kämpfen.“
Anders als SPD und Grüne, die auf dem Atomausstieg beharren, wollen Union und FDP den Energiekonzernen längere Laufzeiten für ihre Kernkraftwerke zugestehen. Kanzlerin Merkel (CDU) hatte dies vergangene Woche auf einer Tagung des Deutschen Atomforums, des Branchenverbands der Atomindustrie, noch einmal bekräftigt. Sie halte die Kernenergie derzeit für unverzichtbar. Wirtschaftsminister zu Guttenberg (CSU) sagte am Wochenende, sichere Anlagen müssten nicht unbedingt wie geplant vom Netz gehen.
- Datum 06.07.2009 - 07:53 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Genau Hr. Gabriel, prüfen sie mal die Elektronik, die Elektronik (!) und dann am besten von allen Anlagen, und von den konventionellen auch und alle Umspannanlagen und Transformatorenhäuschen auf dem Land, die prüfen sie am besten auch noch und die Wechselrichter von den Photovoltaikanlagen, da sollten sie auch mal hinschauen. Sollten sie damit bis zur Wahl nicht fertig werden, dann treten sie doch bitte zurück, diese Aussagen erträgt der mitdenkende Bürger nicht mehr. Schade um meine Steuergelder, ehrlich!
Anstatt sich über die falsche Wortwahl des Autors zu mokieren sollten Sie mal überlegen, welches Risiko Herr Gabriel hier zu Recht benennt, das von Vattenfall auf die Gesellschaft abgewälzt wird:
Legen Sie doch mal den Kontaminations-Kreis von Tschernobyl um Krümmel und sagen Sie dann, was aus Norddeutschland wird! Das ist ein Kreis mit dem Durchmesser von 300 km, der radioaktiv verstrahlt wäre mit millionen geschädigter Menschen an Nord- und Ostsee, Hamburg, Kiel bis nach Bremen oder Hannover.
Die Schäden (Tragweite eines Schadensfalls) sind für kein Unternehmen zu stemmen, d.h, bei Schadenseintritt kann niemand Kompensation leisten. Wenn nun aber großzügig mit der Eintrittswahrscheinlichkeit gezockt wird, indem der AKW-Betreiber die Sicherheitsvorschriften ganz offensichtlich nicht so genau nimmt, dann zockt der Betreiber mit dem Schicksal der Menschen, die von so einem Störfall betroffen wären.
Es ist doch lächerlich angesichts der Tragweite, die ein GAU hätte und deren Schaden es um jeden Preis zu verhindern gilt, darüber zu streiten, ob ein Politiker Elektronik sagt, wo er Elektrik meint. Und wenn nach einer 2-jährigen General-Revision innerhalb von 2 Wochen nach dem Anschalten 2 Notabschaltungen notwendig sind, dann sagt das sehr viel darüber aus, ob das Vertrauen gerechtfertigt ist, dass man in die Arbeit des Betreibers setzen kann.
sehr wichtig scheint mir auch zu sein, dass der Betreiber sich schon in der Sicherheit einer durch die CDU/CSU gewonnenen Bundestagswahl wähnt, wo man es mit den Auflagen und der Sicherheitsvorschriften schon mal etwas schleifen lassen kann
Gabriel handelt richtig, wenn er nun lautstark den erfolgreichen Lobbyismus der Atom-Lobby anprangert, die eine CDU/FDP-Regierung fest in der Hand hat und unter der man sich zweier Sachen sicher sein kann:
1.
Die alten, abgeschriebenen Schrott-Reaktoren bleiben am Netz und produzieren Millionen-Erträge bei den Energie-Konzernen, ohne dass dem nennenswerte Kosten gegenber stehen (und das Risiko trägt ja bekanntlich der Bürger).
2.
An den Preisen wird sich nichts ändern: Als Mono- bzw. Oligopolisten hat es Vattenfall nicht nötig, sich einem Markt zu stellen. Es reicht vollkommen, sich ein positives Image zu erkaufen, den Strom müssen die Menschen (direkt oder indirekt) eh zu 90% von Vattenfall, RWE, e-on, EnBW oder deren Tochter-Unternehmen einkaufen.
F. Mayer
Anstatt sich über die falsche Wortwahl des Autors zu mokieren sollten Sie mal überlegen, welches Risiko Herr Gabriel hier zu Recht benennt, das von Vattenfall auf die Gesellschaft abgewälzt wird:
Legen Sie doch mal den Kontaminations-Kreis von Tschernobyl um Krümmel und sagen Sie dann, was aus Norddeutschland wird! Das ist ein Kreis mit dem Durchmesser von 300 km, der radioaktiv verstrahlt wäre mit millionen geschädigter Menschen an Nord- und Ostsee, Hamburg, Kiel bis nach Bremen oder Hannover.
Die Schäden (Tragweite eines Schadensfalls) sind für kein Unternehmen zu stemmen, d.h, bei Schadenseintritt kann niemand Kompensation leisten. Wenn nun aber großzügig mit der Eintrittswahrscheinlichkeit gezockt wird, indem der AKW-Betreiber die Sicherheitsvorschriften ganz offensichtlich nicht so genau nimmt, dann zockt der Betreiber mit dem Schicksal der Menschen, die von so einem Störfall betroffen wären.
Es ist doch lächerlich angesichts der Tragweite, die ein GAU hätte und deren Schaden es um jeden Preis zu verhindern gilt, darüber zu streiten, ob ein Politiker Elektronik sagt, wo er Elektrik meint. Und wenn nach einer 2-jährigen General-Revision innerhalb von 2 Wochen nach dem Anschalten 2 Notabschaltungen notwendig sind, dann sagt das sehr viel darüber aus, ob das Vertrauen gerechtfertigt ist, dass man in die Arbeit des Betreibers setzen kann.
sehr wichtig scheint mir auch zu sein, dass der Betreiber sich schon in der Sicherheit einer durch die CDU/CSU gewonnenen Bundestagswahl wähnt, wo man es mit den Auflagen und der Sicherheitsvorschriften schon mal etwas schleifen lassen kann
Gabriel handelt richtig, wenn er nun lautstark den erfolgreichen Lobbyismus der Atom-Lobby anprangert, die eine CDU/FDP-Regierung fest in der Hand hat und unter der man sich zweier Sachen sicher sein kann:
1.
Die alten, abgeschriebenen Schrott-Reaktoren bleiben am Netz und produzieren Millionen-Erträge bei den Energie-Konzernen, ohne dass dem nennenswerte Kosten gegenber stehen (und das Risiko trägt ja bekanntlich der Bürger).
2.
An den Preisen wird sich nichts ändern: Als Mono- bzw. Oligopolisten hat es Vattenfall nicht nötig, sich einem Markt zu stellen. Es reicht vollkommen, sich ein positives Image zu erkaufen, den Strom müssen die Menschen (direkt oder indirekt) eh zu 90% von Vattenfall, RWE, e-on, EnBW oder deren Tochter-Unternehmen einkaufen.
F. Mayer
Was sagen sie zu einer Partei und einem Umweltminister Gabriel, der die Energiewende verspricht und aus der Atomenergie raus will? Vor Jahren versprach die SPD für 20 Jahre Investorsicherheit für Biogasanlagen, heute hat sie die Förderwende vollzogen und die Investoren stehen vor der Pleite des Biogaswerkes und Vorzeigeobjektes Penkun. Vorher hat sie das Objekt noch als Musterbeispiel Besuchern vorgeführt und sich gebrüstet, das ist die SPD! Vorne weg die Bundestagsabgeordneten Becker und Kelber (Kelber Solarlobby) stimmen offen gegen diese Anlage, die ihre Partei vorher noch gelobt hat! Dieser Kanzlerkandidat, Herr Steinmeier, wurde unterrichtet, er macht nichts dagegen, in dieser Partei herrscht Chaos vor, die Linkspartei gibt die Schwerpunkte vor. Mit Frau Ypsilanti haben wir gesehen was Sache ist. Wahltag ist Zahltag, wir haben jedes Vertrauen in diese Partei verloren. Trotz einer Unterlassungsklage des LG Hamburg behauptet die SPD weiterhin die Unwahrheit über die Biogasanlage Penkun und deren Betreibern, unverfroren ist das! Die nächste Quittung für die SPD erfolgt zur Bundestagswahl. Näheres unter www.spd-ruiniert-mittelst...
Anstatt sich über die falsche Wortwahl des Autors zu mokieren sollten Sie mal überlegen, welches Risiko Herr Gabriel hier zu Recht benennt, das von Vattenfall auf die Gesellschaft abgewälzt wird:
Legen Sie doch mal den Kontaminations-Kreis von Tschernobyl um Krümmel und sagen Sie dann, was aus Norddeutschland wird! Das ist ein Kreis mit dem Durchmesser von 300 km, der radioaktiv verstrahlt wäre mit millionen geschädigter Menschen an Nord- und Ostsee, Hamburg, Kiel bis nach Bremen oder Hannover.
Die Schäden (Tragweite eines Schadensfalls) sind für kein Unternehmen zu stemmen, d.h, bei Schadenseintritt kann niemand Kompensation leisten. Wenn nun aber großzügig mit der Eintrittswahrscheinlichkeit gezockt wird, indem der AKW-Betreiber die Sicherheitsvorschriften ganz offensichtlich nicht so genau nimmt, dann zockt der Betreiber mit dem Schicksal der Menschen, die von so einem Störfall betroffen wären.
Es ist doch lächerlich angesichts der Tragweite, die ein GAU hätte und deren Schaden es um jeden Preis zu verhindern gilt, darüber zu streiten, ob ein Politiker Elektronik sagt, wo er Elektrik meint. Und wenn nach einer 2-jährigen General-Revision innerhalb von 2 Wochen nach dem Anschalten 2 Notabschaltungen notwendig sind, dann sagt das sehr viel darüber aus, ob das Vertrauen gerechtfertigt ist, dass man in die Arbeit des Betreibers setzen kann.
sehr wichtig scheint mir auch zu sein, dass der Betreiber sich schon in der Sicherheit einer durch die CDU/CSU gewonnenen Bundestagswahl wähnt, wo man es mit den Auflagen und der Sicherheitsvorschriften schon mal etwas schleifen lassen kann
Gabriel handelt richtig, wenn er nun lautstark den erfolgreichen Lobbyismus der Atom-Lobby anprangert, die eine CDU/FDP-Regierung fest in der Hand hat und unter der man sich zweier Sachen sicher sein kann:
1.
Die alten, abgeschriebenen Schrott-Reaktoren bleiben am Netz und produzieren Millionen-Erträge bei den Energie-Konzernen, ohne dass dem nennenswerte Kosten gegenber stehen (und das Risiko trägt ja bekanntlich der Bürger).
2.
An den Preisen wird sich nichts ändern: Als Mono- bzw. Oligopolisten hat es Vattenfall nicht nötig, sich einem Markt zu stellen. Es reicht vollkommen, sich ein positives Image zu erkaufen, den Strom müssen die Menschen (direkt oder indirekt) eh zu 90% von Vattenfall, RWE, e-on, EnBW oder deren Tochter-Unternehmen einkaufen.
F. Mayer
Das ist Ihnen also recht egal, ob der Minister nun Elektronik oder Elektrik meint? Dann ist es wohl auch egal, ob er sich auskennt, ob er eine ausreichende Kenntnis der Sache und auch der Details hat oder nicht?
Verstehe. Dann ist ja auch egal, ob das Argument jeweils (technisch) Sinnvoll ist, oder eben nicht!
NUR durch Kompetenz kann man die richtige Entscheidung treffen. Sonst werden wir nach Ihrem Wunsch demnächst „Schrottreaktoren“ abschalten, weil bei denen die Kloschüssel klemmt und dann mal schön den guten Atomstrom aus Hightech-Zentren, Russland & Co. zukaufen.
Echt super Einstellung. Grüner Aktionismus - der leider alles schlechter macht.
(IUch gehe mal davon aus, dass Sie sich auf meinen Beitrag beziehen).
Jeder sachkundige weiß, dass Gabriel Elektrik meinte - und damit ist das Thema gegessen. Denn im Gegensatz z.B. zu unseren Terror-Ministern Schäuble und v.d. Leyen wird Gabriel auf Nachfrage garantiert nicht auf seinen Fehlern beharren, wenn man ihm seinen (kleinen) Irrtum erklärt.
Aber denken sie doch mal an das Gesetz von Frau Leyen, das auf einem einzigen Lügen-Gebäude steht -- da ist geballte Ignoranz am Werke und trotzdem hat es das Gesetz durch den Bundestag geschafft. Da entscheiden weder Fachkompetenz, noch Notwendigkeit oder Wirksamkeit darüber, was gemacht wird. Das einzige, was zählt ist vordergründiger Populismus hinter dem sich knallharter Lobbyismus versteckt.
Sollte im September eine CDU/FDP-Regierung an die Macht kommen, dann werden wird dieses "Lobby-Induzierte" Wegschauen und Verdrehen von Tatsachen wieder zunehmen. Ein Gabriel lässt sich informieren und auch korrigieren, während bei v.d. Leyen auch Experten-Meinungen schnell unterirdisch werden, so sehen die unterschiedlichen Politik-Kulturen bei den Linken und bei den Rechten aus. Der SPD muss man allerdings zugestehen, dass sie ihre Werte weitgehend verraten hat und nicht umsonst von nicht wenigen Bürgern als "Verräter-Partei" tituliert wird - eben weil sie sich dem Politik-Stil der CDU/CSU mit ihren Amigos angepasst hat.
Und zu ihrem absurden Beispiel mit der Klobrille: Wenn der Gesetzgeber definiert, dass die Sicherheit eines AKWs durch eine defekte Klobrille gefährdet ist, dann kann der Betreiber nicht in Eigenregie enscheiden, dass das nicht Bedeutsam ist. Sie vergessen, dass wir Bürger das Risiko tragen, für das die Konzerne die Profite einstreichen. Dass dann Technik-Sicherheit dann davon abhängen soll, ob ein Betreiber Gesetze ernst nimmt oder nicht, ist schlicht inakzeptabel und führt zum gleichen "moral hazard", der schon zum Finanzkrise geführt hat -- nur mit fataleren physischen Folgen für unsere Gesundheit.
F. Mayer
(IUch gehe mal davon aus, dass Sie sich auf meinen Beitrag beziehen).
Jeder sachkundige weiß, dass Gabriel Elektrik meinte - und damit ist das Thema gegessen. Denn im Gegensatz z.B. zu unseren Terror-Ministern Schäuble und v.d. Leyen wird Gabriel auf Nachfrage garantiert nicht auf seinen Fehlern beharren, wenn man ihm seinen (kleinen) Irrtum erklärt.
Aber denken sie doch mal an das Gesetz von Frau Leyen, das auf einem einzigen Lügen-Gebäude steht -- da ist geballte Ignoranz am Werke und trotzdem hat es das Gesetz durch den Bundestag geschafft. Da entscheiden weder Fachkompetenz, noch Notwendigkeit oder Wirksamkeit darüber, was gemacht wird. Das einzige, was zählt ist vordergründiger Populismus hinter dem sich knallharter Lobbyismus versteckt.
Sollte im September eine CDU/FDP-Regierung an die Macht kommen, dann werden wird dieses "Lobby-Induzierte" Wegschauen und Verdrehen von Tatsachen wieder zunehmen. Ein Gabriel lässt sich informieren und auch korrigieren, während bei v.d. Leyen auch Experten-Meinungen schnell unterirdisch werden, so sehen die unterschiedlichen Politik-Kulturen bei den Linken und bei den Rechten aus. Der SPD muss man allerdings zugestehen, dass sie ihre Werte weitgehend verraten hat und nicht umsonst von nicht wenigen Bürgern als "Verräter-Partei" tituliert wird - eben weil sie sich dem Politik-Stil der CDU/CSU mit ihren Amigos angepasst hat.
Und zu ihrem absurden Beispiel mit der Klobrille: Wenn der Gesetzgeber definiert, dass die Sicherheit eines AKWs durch eine defekte Klobrille gefährdet ist, dann kann der Betreiber nicht in Eigenregie enscheiden, dass das nicht Bedeutsam ist. Sie vergessen, dass wir Bürger das Risiko tragen, für das die Konzerne die Profite einstreichen. Dass dann Technik-Sicherheit dann davon abhängen soll, ob ein Betreiber Gesetze ernst nimmt oder nicht, ist schlicht inakzeptabel und führt zum gleichen "moral hazard", der schon zum Finanzkrise geführt hat -- nur mit fataleren physischen Folgen für unsere Gesundheit.
F. Mayer
Näheres unter www.spd-ruiniert-mittelst...
(IUch gehe mal davon aus, dass Sie sich auf meinen Beitrag beziehen).
Jeder sachkundige weiß, dass Gabriel Elektrik meinte - und damit ist das Thema gegessen. Denn im Gegensatz z.B. zu unseren Terror-Ministern Schäuble und v.d. Leyen wird Gabriel auf Nachfrage garantiert nicht auf seinen Fehlern beharren, wenn man ihm seinen (kleinen) Irrtum erklärt.
Aber denken sie doch mal an das Gesetz von Frau Leyen, das auf einem einzigen Lügen-Gebäude steht -- da ist geballte Ignoranz am Werke und trotzdem hat es das Gesetz durch den Bundestag geschafft. Da entscheiden weder Fachkompetenz, noch Notwendigkeit oder Wirksamkeit darüber, was gemacht wird. Das einzige, was zählt ist vordergründiger Populismus hinter dem sich knallharter Lobbyismus versteckt.
Sollte im September eine CDU/FDP-Regierung an die Macht kommen, dann werden wird dieses "Lobby-Induzierte" Wegschauen und Verdrehen von Tatsachen wieder zunehmen. Ein Gabriel lässt sich informieren und auch korrigieren, während bei v.d. Leyen auch Experten-Meinungen schnell unterirdisch werden, so sehen die unterschiedlichen Politik-Kulturen bei den Linken und bei den Rechten aus. Der SPD muss man allerdings zugestehen, dass sie ihre Werte weitgehend verraten hat und nicht umsonst von nicht wenigen Bürgern als "Verräter-Partei" tituliert wird - eben weil sie sich dem Politik-Stil der CDU/CSU mit ihren Amigos angepasst hat.
Und zu ihrem absurden Beispiel mit der Klobrille: Wenn der Gesetzgeber definiert, dass die Sicherheit eines AKWs durch eine defekte Klobrille gefährdet ist, dann kann der Betreiber nicht in Eigenregie enscheiden, dass das nicht Bedeutsam ist. Sie vergessen, dass wir Bürger das Risiko tragen, für das die Konzerne die Profite einstreichen. Dass dann Technik-Sicherheit dann davon abhängen soll, ob ein Betreiber Gesetze ernst nimmt oder nicht, ist schlicht inakzeptabel und führt zum gleichen "moral hazard", der schon zum Finanzkrise geführt hat -- nur mit fataleren physischen Folgen für unsere Gesundheit.
F. Mayer
> .... als "Verräter-Partei" tituliert wird - eben weil sie sich dem Politik-Stil der CDU/CSU mit ihren Amigos angepasst hat. <
Was war denn vor der großen Koalition? Schon vergessen? Schröder war doch schon einer der Industrie-Hörigen. Daraus sind ja Hartz und Agenda 2010 entstanden.
Also mit Anpassen war es dann ja wohl nichts.
Gruß, Bernd
*** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***
Vorweg: Meiner bescheidenen Meinung nach, kann ein gutes oder zu tadelndes Verhalten von Frau Leyen oder der Partei oder wem auch immer gar nichts an diesem Thema bewegen.
Somit kann das als Argument wohl wenig gelten.
Ob der Trafo oder die Klobrille nun wirklich Sicherheitsrelevant sind, kann wohl in jedem Fall nur ein Experte endgültig festlegen. Schade ist, wenn sich (ein?) Politiker nur zum Zwecke seiner Partei mit minimalstem Sachverstand aus dem Lehramtssessel erhebt und nun solche Dinge entscheiden möchte. Er wird auch nur das sagen und (evtl.) auch glauben, was seine Berater zu erklären versuchen. Dann Bekommt das alles noch einen Eimer Wahlkampffarbe und raus damit.
Wenn wir mal alle nur für ein paar Sekunden die Fronten und Parteien vergessen, kommen wir ganz kurz zu den eigentlichen Fragen:
Abschalten - und dann?? Wir brachen Ersatz. Und der kommt dann wohl erstmal lange Zeit aus dem Ausland. Wenn man die Umwelt schonen möchte, kann man nicht seinen Opel abwracken um dann nur noch Trabbi zu fahren.
Und wenn Ihnen das wieder zu polemisch erscheint, sagen Sie mir doch einfach, woher der Strom denn jetzt gerade kommt. In HH waren kurz die Ampeln aus – mangels Leistung. Die kaufen wir jetzt zu. Und wo? Sicher nicht im Ostseewindpark.
> .... als "Verräter-Partei" tituliert wird - eben weil sie sich dem Politik-Stil der CDU/CSU mit ihren Amigos angepasst hat. <
Was war denn vor der großen Koalition? Schon vergessen? Schröder war doch schon einer der Industrie-Hörigen. Daraus sind ja Hartz und Agenda 2010 entstanden.
Also mit Anpassen war es dann ja wohl nichts.
Gruß, Bernd
*** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***
Vorweg: Meiner bescheidenen Meinung nach, kann ein gutes oder zu tadelndes Verhalten von Frau Leyen oder der Partei oder wem auch immer gar nichts an diesem Thema bewegen.
Somit kann das als Argument wohl wenig gelten.
Ob der Trafo oder die Klobrille nun wirklich Sicherheitsrelevant sind, kann wohl in jedem Fall nur ein Experte endgültig festlegen. Schade ist, wenn sich (ein?) Politiker nur zum Zwecke seiner Partei mit minimalstem Sachverstand aus dem Lehramtssessel erhebt und nun solche Dinge entscheiden möchte. Er wird auch nur das sagen und (evtl.) auch glauben, was seine Berater zu erklären versuchen. Dann Bekommt das alles noch einen Eimer Wahlkampffarbe und raus damit.
Wenn wir mal alle nur für ein paar Sekunden die Fronten und Parteien vergessen, kommen wir ganz kurz zu den eigentlichen Fragen:
Abschalten - und dann?? Wir brachen Ersatz. Und der kommt dann wohl erstmal lange Zeit aus dem Ausland. Wenn man die Umwelt schonen möchte, kann man nicht seinen Opel abwracken um dann nur noch Trabbi zu fahren.
Und wenn Ihnen das wieder zu polemisch erscheint, sagen Sie mir doch einfach, woher der Strom denn jetzt gerade kommt. In HH waren kurz die Ampeln aus – mangels Leistung. Die kaufen wir jetzt zu. Und wo? Sicher nicht im Ostseewindpark.
> .... als "Verräter-Partei" tituliert wird - eben weil sie sich dem Politik-Stil der CDU/CSU mit ihren Amigos angepasst hat. <
Was war denn vor der großen Koalition? Schon vergessen? Schröder war doch schon einer der Industrie-Hörigen. Daraus sind ja Hartz und Agenda 2010 entstanden.
Also mit Anpassen war es dann ja wohl nichts.
Gruß, Bernd
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Jeder Störfall kann ja gar nicht schlimm genug sein; diese Gefühl beschleicht einen bei manchen Politikern und Lobbyisten der grünen Wahrheit. Am besten es gäbe mal eine richtige Katastrophe, damit die endlich recht bekommen.
Ob und inwieweit Strom und Energie für die breite Masse bezahlbar ist, interessiert scheinbar weder die Einen noch die Anderen. Aber es reicht ja auch der Kühlschrank und der Fernseher. Aus dem Ersteren holt man die coolen Mittel, um das Gewäsch aus dem anderen zu ertragen.
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