Finanzkrise IKB erhält weitere Milliarden-Zuschüsse

Die angeschlagene Mittelsbank IKB bekommt zusätzlich sieben Milliarden Euro vom Staat. Der Bankenrettungsfonds Soffin hat den Garantien zugestimmt

Die Deutsche Industriebank, IKB, die durch die Finanzkrise schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde, hatte sich vom Soffin schon vor Monaten Garantien über fünf Milliarden Euro geholt. Im April hatte sie diese bereits aufgebraucht. Den neuen Hilfen muss die EU-Kommission allerdings noch zustimmen.

Die Erweiterung des Garantierahmens sei für die Düsseldorfer Bank notwendig geworden, weil die Situation an den Kapitalmärkten weiterhin so schwierig sei. Eine adäquate Refinanzierung sei derzeit kaum möglich, erklärte die Bank. Mit der Ausgabe Soffin-garantierter Schuldverschreibungen beabsichtige die IKB, ihre Liquidität sicherzustellen und das Geschäft mit ihren mittelständischen Kunden zu stabilisieren.

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Das Institut wies zugleich für das Geschäftsjahr 2008/09 einen vorläufigen Konzernverlust von 580 Millionen Euro aus. Im Vorjahr hatte das Minus noch bei elf Millionen Euro gelegen.

 
Leser-Kommentare
  1. Herr Steinbrück schützt weiterhin seinen [...] Ziehsohn, den Staatssekretär Asmussen, der das Desaster mit der IKB und der KfW, neben anderen Politikern zu verantworten hat. Welche Alternative gibt es zu den Bad Banks, keine sonst sind die Banken tod, weil sie keine Gewinne und Rücklagen mehr bilden können und kein Geld mehr bekommen im Interbankenhandel. Wer also an seinen eigenen Strategien nicht mehr glaubt, gehört weg, genauso wie die verantwortlichen Politiker, die in den Aufsichtsräten der Banken sitzen, siehe KfW, IKB, DB, Commerzbank, Postbank, usw.
    Jetzt wurde endlich der verantwortliche Exvorstand Ortseifen von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf zur Anklagebank geführt, hat lange genug gedauert, ob das als Kavaliersdelikt vor Gericht durchgeht und ob er mit Samthandschuhen angefaßt wird, nachdem er schon seine Bonis und Ruhestandsgehälter vom Gericht bekommen hat, darf beweifelt werden. So schlecht wie Madoff wird es ihm bestimmt nicht gehen in unserem Lande.

    [Gekürzt, bitte bleiben Sie sachlich. Danke. /Die Redaktion pt.]

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    • Chali
    • 09.07.2009 um 15:03 Uhr

    Eben. Besonders die Vor-Leistung.

    Wenn nach der Wahl der Minister und sein Staatssekretär arbeitslos sind, muss doch eine privatwirtschaftliche Lösung gefunden werden, nicht wahr.
    " ... und erlöse uns aus dem erbarmungswürdigen Elend", um Günther Grass zu zitieren.

    Und da legt der kluge Mann gern die eine oder andere Milliarde rechtzeitig zurück.

    - - - - - - - - -


    "Aristoteles war kein Belgier. Die Hauptbotschaft des Buddhismus lautet nicht: 'Jeder kämpft für sich selbst'. Und die Londoner Untergrundbahn ist keine politische Bewegung."
    A Fish called Wanda

    • Chali
    • 09.07.2009 um 15:03 Uhr

    Eben. Besonders die Vor-Leistung.

    Wenn nach der Wahl der Minister und sein Staatssekretär arbeitslos sind, muss doch eine privatwirtschaftliche Lösung gefunden werden, nicht wahr.
    " ... und erlöse uns aus dem erbarmungswürdigen Elend", um Günther Grass zu zitieren.

    Und da legt der kluge Mann gern die eine oder andere Milliarde rechtzeitig zurück.

    - - - - - - - - -


    "Aristoteles war kein Belgier. Die Hauptbotschaft des Buddhismus lautet nicht: 'Jeder kämpft für sich selbst'. Und die Londoner Untergrundbahn ist keine politische Bewegung."
    A Fish called Wanda

  2. Wie konnte unsere Regierung die IKB an eine Organisation wie Lone Star verkaufen?

    Warum Lone Star, die so viele Kreditnehmer mit absichtlicher Falschauslegung der Gesetze in den Ruin getrieben haben um dann die Gewinne in Steueroasen wie Jersey zu realisieren?

    Wie kann es jetzt Unterstützung aus Steuergeldern für ein Unternehmen geben, das keinerlei Interesse hat die Unsummen die es sich in diesem Staat (imo betrügerisch) aneignet auch hier zu versteuern?

    Wie kann es sein das das Risiko wieder bei uns Steuerzahlern liegt und nicht beim Hauptaktionär Lone Star?

    Wie können, nach dem man offiziell gegen Heuschrecken und Steueroasen schimpft, die Vorstände von Lone Star im Finanzministerium ein und aus gehen und diese Entscheidungen mitgestalten?

    Warum sind nicht Tausende auf den Straßen und fordern ihr Geld zurück?

    • Chali
    • 09.07.2009 um 15:03 Uhr

    Eben. Besonders die Vor-Leistung.

    Wenn nach der Wahl der Minister und sein Staatssekretär arbeitslos sind, muss doch eine privatwirtschaftliche Lösung gefunden werden, nicht wahr.
    " ... und erlöse uns aus dem erbarmungswürdigen Elend", um Günther Grass zu zitieren.

    Und da legt der kluge Mann gern die eine oder andere Milliarde rechtzeitig zurück.

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    "Aristoteles war kein Belgier. Die Hauptbotschaft des Buddhismus lautet nicht: 'Jeder kämpft für sich selbst'. Und die Londoner Untergrundbahn ist keine politische Bewegung."
    A Fish called Wanda

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