G-8-Gipfel Das Klimasignal von l'Aquila

Erstmals stimmen auch die USA konkreten Zielen im Kampf gegen die Erderwärmung zu. Ein neues internationales Klimaabkommen rückt damit näher

Klimapolitik ist zäh. Bundeskanzlerin Angela Merkel weiß das nur zu gut. Denn es ist tatsächlich erst zwei Jahre her, dass sie beim G8-Gipfel in Heiligendamm mit dem damaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush noch darum gerungen hat, die Gefahren der Erderwärmung überhaupt im Abschlussdokument zu erwähnen. Gemessen daran war das diesjährige Treffen in l'Aquila schon am ersten Tag ein großer Erfolg.

Erstmals haben die USA eingewilligt, im Kampf gegen den Klimawandel konkrete Ziele zu vereinbaren. Bis 2050 wollen die G-8-Staaten den weltweiten Ausstoß gefährlicher Treibausgase um die Hälfte reduzieren, um die Erwärmung der Erde auf zwei Grad zu begrenzen. Und sie wollen dabei eine Vorreiterrolle übernehmen: Die Industrieländer sollen ihren CO2-Ausstoss bis zur Mitte des Jahrhunderts um mindestens 80 Prozent reduzieren.

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Auch wenn Deutschland und andere Staaten gerne schneller vorangegangen wären und verbindliche Klimaziele lieber schon für das Jahr 2002 vereinbart hätten, ist dies ein großer Durchbruch. Denn erstmals sind nun auch die USA mit im Boot. Seit Barack Obama dort Präsident ist, der eine Wende in der amerikanischen Klimapolitik versprochen hat, geht eben in der Weltpolitik einiges leichter. Zumindest, wenn es um nicht bindende Gipfelerklärungen wie bei der G8 geht.

Allerdings steht eine Einigung mit China, dem inzwischen größten Treibhausemittenten der Welt, noch aus. Nach dem Einlenken der USA dürfte die jedoch jetzt leichter zu erreichen sein.

Für die G-8-Staaten wird sich spätestens Ende des Jahres zeigen, wie ernst ihnen die Vereinbarung von l'Aquila ist. Auf der UN-Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen will sich die Weltgemeinschaft auf verpflichtende Ziele einigen. Dass die großen Industrieländer dort tatsächlich zum Vorreiter werden könnten und den Schwellen- und Entwicklungsländern Brücken bauen wollen, um auch sie mit ins Boot zu holen, haben sie am ersten Tag ihres Gipfels immerhin mehrmals signalisiert.

In den nächsten beiden Gipfeltagen wird es nun darum gehen, auch den aufstrebenden Ländern wie China und Indien eine gemeinsame Klimaerklärung abzuringen. Immerhin haben die G-8-Staaten anerkannt, dass der Süden für den Kampf gegen die Erderwärmung finanzielle Hilfe aus dem Norden braucht. Sie gehen damit auf eine zentrale Forderung der Schwellen- und Entwicklungsländer sein. Es sei nötig, „zusätzliche Ressourcen“ zu mobilisieren, heißt es im Entwurf für das Abschlussdokument.

Wo das Geld angesichts der Finanzkrise herkommen soll, läßt das Papier allerdings offen. Dafür präsentierte Gastgeber Silvio Berlusconi im Tagungsraum rund um die Regierungschefs immerhin ein Gletscherpanorama. Wohl um zu symbolisieren, wie ernst es den Führern der G8 mit dem Klimaschutz ist.

Dass Vereinbarungen der Großen Acht indes auch viel Spielraum lassen, zeigt sich auch auf diesem Gipel wieder, wie schon seit Jahren, bei der Armutsbekämpfung. Gastgeber Italien und andere Teilnehmerstaaten ignorierten ganz offensichtlich alle finanziellen Verpflichtungen, die sie zuvor eingegangen waren. Ab 2010 sollen sie nun wenigstens durch einen regelmäßigen Bericht an ihre Versäumnisse erinnert werden.
 

 
Leser-Kommentare
  1. is klar:
    wir drehen ein bißchen am co2-hebel und schon macht das klima, was wir wollen.
    es ist wirklich unglaublich, wie politiker und massenmedien hier hand in hand das volk veralbern.
    ich empfehle einaml mehr die regelmäßige lektüre von climatesci.org

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  2. 2. sorry

    hier der link richtig
    klick

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    • Loki45
    • 08.07.2009 um 21:39 Uhr

    Warum in die Ferne schweifen, sieh' das Gute liegt so nah:
    http://www.eike-klima-energie.eu/

    Mit klimafreundlichem Gruß!

    Loki45

    "Ich habe keine Angst vor der globalen Erwärmung, aber vor der globalen Verblödung!" (Lisa Fitz - bayr. Kabarettistin)

    • Loki45
    • 08.07.2009 um 21:39 Uhr

    Warum in die Ferne schweifen, sieh' das Gute liegt so nah:
    http://www.eike-klima-energie.eu/

    Mit klimafreundlichem Gruß!

    Loki45

    "Ich habe keine Angst vor der globalen Erwärmung, aber vor der globalen Verblödung!" (Lisa Fitz - bayr. Kabarettistin)

  3. ... könnte ich vor Lachen einen Herzkasper bekommen.

    > Bis 2050 wollen die G-8-Staaten den weltweiten Ausstoß gefährlicher Treibhausgase um die Hälfte reduzieren ... <

    Das heißt in 41 Jahren. Das ist so lächerlich (siehe Überschrift) als wenn jemand im Alter von 30 Jahren sagen würde "Ich gebe das Rauchen mit 71 Jahren auf."

    Kasperletheater vom feinsten. Und sie präsentieren das auch noch ernsthaft als Erfolg.

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

  4. Deute ich Ihre Ansichten richtig, dass die USA sich besser -wie bisher- allen verbindlichen Aussagen zu einer Reduktion klimaverändernder Gase hätten verweigern sollen?

    Und ich fragte mich immer, wie Bush in Deutschland hätte Stimmen bekommen können. Nun weiß ich es.

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    nein, sie deuten falsch: besser wäre es gewesen, wenn G8 sich auf die wiederherstellung paradiesischer zustände bis 3024 geeinigt hätte.

    das hätte uns doch so richtig mut gemacht und auch den jubel der medien gerechtfertigt.

    so'n quatsch!

    wissen sie, was die da beschlossen haben: der säufer verspricht nur noch 2 flaschen zu saufen. hurra!

    ihre 'immer'-frage "wie Bush in Deutschland hätte Stimmen bekommen können", das ist ein gag, nicht wahr!?

    so wie merkel ihre stimmen bekommen hat, ganz einfach.

    nein, sie deuten falsch: besser wäre es gewesen, wenn G8 sich auf die wiederherstellung paradiesischer zustände bis 3024 geeinigt hätte.

    das hätte uns doch so richtig mut gemacht und auch den jubel der medien gerechtfertigt.

    so'n quatsch!

    wissen sie, was die da beschlossen haben: der säufer verspricht nur noch 2 flaschen zu saufen. hurra!

    ihre 'immer'-frage "wie Bush in Deutschland hätte Stimmen bekommen können", das ist ein gag, nicht wahr!?

    so wie merkel ihre stimmen bekommen hat, ganz einfach.

    • Loki45
    • 08.07.2009 um 21:27 Uhr

    Ich bin als Naturwissenschaftler immer wieder überrascht, wie es den Apologeten der „Klimakatstrophe“ gelingt. die Politik vor ihren merkwürdigen Karren des "Klimaschutzes" zu spannen. Da ist von „Globalklima“ und „Klimaerwärmung“ die Rede, da wird das CO² per Dekret des Umweltministers zum „Luftschadstoff“ erklärt, obwohl es im Prozess der Photosynthese für alle Pflanzen die „Grundnahrung“ darstellt – ohne CO² keine Biomasse! Weiterhin mutiert CO² zum „Klimakiller“, der den „Klimacrash“ auslöst und den „Klimagau“ verursacht, der uns letztendlich in den „Klimaabgrund“ stürzen wird.

    Was ist eigentlich das KLIMA, das z. Z. in aller Munde ist und häufig auch noch mit dem Wetter verwechselt wird? Das Klima - ist nichts weiter als der langjährige statistische Mittelwert aller meteorologischen Erscheinungen. Die Klimakonvention von 1935 hat dazu einen Zeitraum von mindestens 30 Jahre festgelegt – das definiert das Klima! Es ist also der langjährige, statistische mittlere Zustand der Atmosphäre. Der statistische Mittelwert „KLIMA“ (griech.: Neigung) kann sich also weder erwärmen oder kollabieren – es kann nicht gekillt, geschützt oder vom Menschen beeinflusst werden. Klima kann sich nur verändern und das macht es bereits seit Jahrmillionen – ohne anthropogenen Einfluss.

    Ist die Gesamtheit der für einen bestimmten Ort oder ein bestimmtes Gebiet während eines längeren Zeitraums (mind. 30 Jahre nach der intern. Klimakonvention von 1935) charakteristischen Witterungserscheinungen. Das Klima wird durch die statistischen Mittelwerte der meteorologischen Elemente (Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Niederschläge, Sonnenscheindauer, Windrichtung und -stärke u. a.) bestimmt. Neben den physikalischen Vorgängen, die durch die Sonnenstrahlung in der Atmosphäre in Gang gesetzt werden, gestalten die Klimafaktoren (geographische Breite, Höhenlage, Meeresströmungen, Relief, Vegetation, Bebauung u. a.) das Klima mit. Die Charakterisierung und Unterscheidung der Klimate kann nach verschiedenen Gesichtspunkten erfolgen. In den Medien wird häufig der Begriff „Globalklima“ gebraucht, obwohl er unangebracht ist, denn es gibt kein „globales Klima“ – das Konstrukt „Klima“ ist eine regional wirkende Größe.

    Wir werden auch nicht von Klimakatastrophen bedroht, sondern nur von Wetter- bzw. Witterungskatastrophen. Im globalen System der Klimazonen (polar-subpolar, gemäßigt, tropisch-subtropisch) sind die Klimate eingebunden. Es gibt unterschiedliche Klimate, wir unterscheiden kontinentales, maritimes, boreales oder arides Klima usw. An einem bestimmten geografischen Ort können aber auch unterschiedliche Klimate, je nach Großwetterlage, auf die Witterung einwirken, wie z, B. in unseren Breiten, die unter atlantisch-maritimen, kontinentalen, polaren oder sogar mediteranen Einfluss geraten kann. Nun müssten sich die „Klimaretter“ irgendwann einigen, welches Klima gerettet werden soll!

    Übrigens: Die Erde ist kein Treibhaus, sondern ein zum Weltraum offenes System - Einstrahlung = Ausstrahlung! Keine "CO²-Schicht" hält Wärme zurück - besonders in den ariden Gebieten, den Wüsten, erfolgt der größte Teil der terrestrischen Ausstrahlung.

    Der Begriff Wetter kommt aus dem Indogermanischen und bedeutet „Bewegung, Wind“. Mit Wetter bezeichnet man den augenblicklichen dynamischen Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort. Das deutsche Wort „wetterwendisch“ kennzeichnet das Unbeständige am Wetter. Es kann daher vom Menschen weder über längere Zeit vorausgesagt – noch direkt beeinflusst werden!
    Wetter ist das Zusammenspiel zahlreicher meteorologischer Elemente (Strahlung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind, Wolken, Niederschläge u. a.) in einem begrenzten atmosphärischen Volumen zu einem bestimmten Zeitpunkt, auch: augenblicklicher dynamischer Zustand und Änderungstendenz der Atmosphäre an einem Ort (über einem Gebiet). Primäre Ursachen des Wettergeschehens sind unterschiedliche Energiebilanzen benachbarter Gebiete infolge unterschiedlicher Energiezufuhr von der Sonne (in Abhängigkeit von der Breitenlage, der Land-Meer-Verteilung, Orographie und Bewölkung) sowie deren Umsetzung in fühlbare und latente Wärme sowie kinetische Energie der Atmosphäre. Sekundäre Ursache des Wettergeschehens sind Bildung, Verlagerung und Auflösung von Hoch- und Tiefdruckgebieten sowie deren Fronten. Der Ablauf des Wetters erfolgt nach physikalischen Gesetzen, auf deren Kenntnis und Anwendung vor allem die Wettervorhersage beruht. Die Gesamtheit der Wetterereignisse über einem größeren Gebiet zu einem Zeitpunkt bezeichnet man als Wetterlage, wiedergegeben in Form der Wetterkarte. Im Zusammenhang mit der atmosphärischen Zirkulation und der Land-Meer-Verteilung kommt es zur Ausbildung typischer Großwetterlagen, z. B. für Europa Westlage (ostwärts wandernde Tiefdruckgebiete), Hoch bzw. Tief über den Britischen Inseln, Islandtief, Azorenhoch.

    Es ist der Wasserkreislauf und die Sonnenenergie, die den "Wettermotor" antreiben, CO² wirkt nur marginal - der Kohlenstoffkreislauf ist dort nur "angedockt". Da zeigen auch die vielen Proxydaten, die nachweisen, dass zuerst die Erwärmung der Umwelt und danach zeitverzögert, der Ansteigen des CO²-Gehalts in der Atmosphäre erfolgte.

    Der Mensch greift, seit dem es Hochkulturen gibt, aber nachhaltig in die Umwelt ein. Mit der Entwicklung von Industrie und Technologie und dem starken Anwachsen des Ressourcenverbrauchs, wurden die Umweltschäden immer umfangreicher - die Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden war enorm. Der MENSCH hat durch seine zerstörerische Tätigkeit die Umwelt nachhaltig beeinflusst und kann dadurch Katastrophen wie Überschwemmungen hervorrufen, die als Folge von Wetter entstehen. Diese werden besonders begünstigt durch schonungslose Urbanisierung, Bodenversiegelung, Flurbereinigung, Waldabholzung, Flussbegradigung usw., die für Hochwasser verantwortlich sind. Wenn man bedenkt dass die Weltbevölkerung seit 1906 bis heute um fünf(!) Milliarden Menschen zugenommen hat und dass diese Menschen teilweise in Risiko- und Krisengebieten leben, ist es NICHT verwunderlich, das Witterungsfolgen z. B. nach Starkregen katastrophale Auswirkungen haben, weil in Überschwemmungszonen oder flutgefährdeten Gebieten gesiedelt wird. Der Mensch durch seine nachhaltige zerstörerische Tätigkeit bewirkt auf dem blauen Planeten primär Umweltkatastrophen, aber keine Klimakatastrophe.

    Auch das „Das Klimasignal von l'Aquila“ wird an diesen naturwissenschaftlichen Fakten nichts ändern.

    "Ich habe keine Angst vor der globalen Erwärmung, aber vor der globalen Verblödung!" (Lisa Fitz - bayr. Kabarettistin)

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    Pflanzen werden immer weniger (z. B. Brandrodung des tropischen Regenwaldes, Desertifikation), Methan wird mehr (z. B. Auftauen des Dauerfrostbodens in Sibirien), Algen sterben ab (z. B. Bikini-Atoll), CO2 steigt an...

    Sagen Sie dann immer noch, dass wir a la Verhältnisse auf dem Planet Venus keine Klimaerwärmung hätten? Ihr Glaube sei denn Ihr Himmelreich... aber Zusatzfrage: selbst, wenn CO" und Methan und Lachgas und... und ... und... nicht zur Klimaerwärmung beitragen; ab wann sind diese Gase für die Atmung des Menschen eigentlich toxisch?

    Pflanzen werden immer weniger (z. B. Brandrodung des tropischen Regenwaldes, Desertifikation), Methan wird mehr (z. B. Auftauen des Dauerfrostbodens in Sibirien), Algen sterben ab (z. B. Bikini-Atoll), CO2 steigt an...

    Sagen Sie dann immer noch, dass wir a la Verhältnisse auf dem Planet Venus keine Klimaerwärmung hätten? Ihr Glaube sei denn Ihr Himmelreich... aber Zusatzfrage: selbst, wenn CO" und Methan und Lachgas und... und ... und... nicht zur Klimaerwärmung beitragen; ab wann sind diese Gase für die Atmung des Menschen eigentlich toxisch?

  5. Pflanzen werden immer weniger (z. B. Brandrodung des tropischen Regenwaldes, Desertifikation), Methan wird mehr (z. B. Auftauen des Dauerfrostbodens in Sibirien), Algen sterben ab (z. B. Bikini-Atoll), CO2 steigt an...

    Sagen Sie dann immer noch, dass wir a la Verhältnisse auf dem Planet Venus keine Klimaerwärmung hätten? Ihr Glaube sei denn Ihr Himmelreich... aber Zusatzfrage: selbst, wenn CO" und Methan und Lachgas und... und ... und... nicht zur Klimaerwärmung beitragen; ab wann sind diese Gase für die Atmung des Menschen eigentlich toxisch?

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    • Loki45
    • 08.07.2009 um 21:56 Uhr

    Vielleicht ist es mir nicht gelungen, klar zu machen, dass sich Klima nicht erwärmen kann, da es "nur" der statistische Mittelwert des Wetters ist! Wir haben KEINE Verhältnisse wie auf der Venus, dort beträgt der CO²-Gehalt ca. 95 % - auf der Erde dagegen nur 0,038 %! Dabei von, dass wir a la Verhältnisse auf dem Planet Venus keine Klimaerwärmung hätten, zu sprechen, halte ich für ziemlich abartig!

    Ich empfehle Ihnen, Ihr Wissensdefzit zu minimieren und die Veröffentlichung von Dr. Alfons Baier, Hydrogeologe, Uni Nürnberg-Erlangen, "Von Wolkenschichten, Wärmespeichern und Vulkanen" (einige Aspekte zur "Klimakatastrophe") zu lesen: http://www.angewandte-geo...

    "Ich habe keine Angst vor der globalen Erwärmung, aber vor der globalen Verblödung!" (Lisa Fitz - bayr. Kabarettistin)

    • Loki45
    • 08.07.2009 um 21:56 Uhr

    Vielleicht ist es mir nicht gelungen, klar zu machen, dass sich Klima nicht erwärmen kann, da es "nur" der statistische Mittelwert des Wetters ist! Wir haben KEINE Verhältnisse wie auf der Venus, dort beträgt der CO²-Gehalt ca. 95 % - auf der Erde dagegen nur 0,038 %! Dabei von, dass wir a la Verhältnisse auf dem Planet Venus keine Klimaerwärmung hätten, zu sprechen, halte ich für ziemlich abartig!

    Ich empfehle Ihnen, Ihr Wissensdefzit zu minimieren und die Veröffentlichung von Dr. Alfons Baier, Hydrogeologe, Uni Nürnberg-Erlangen, "Von Wolkenschichten, Wärmespeichern und Vulkanen" (einige Aspekte zur "Klimakatastrophe") zu lesen: http://www.angewandte-geo...

    "Ich habe keine Angst vor der globalen Erwärmung, aber vor der globalen Verblödung!" (Lisa Fitz - bayr. Kabarettistin)

    • Loki45
    • 08.07.2009 um 21:39 Uhr

    Warum in die Ferne schweifen, sieh' das Gute liegt so nah:
    http://www.eike-klima-energie.eu/

    Mit klimafreundlichem Gruß!

    Loki45

    "Ich habe keine Angst vor der globalen Erwärmung, aber vor der globalen Verblödung!" (Lisa Fitz - bayr. Kabarettistin)

    Antwort auf "sorry"
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    während die von ihnen verlinkte seite im besten fall als populärwissenschaftlicher durchschnitt eingestuft werden könnte, aber eher doch gefährlich nach öl- und kohlelobby riecht, ist die von mir verlinkte seite ein wissenschaftsblog, auf dem fast täglich artikel aus den einschlägigen meteorologie/klima/geophysik-fachjournalen aber teilweise auch aus den vielbeachteten allgemeinen wissenschaftsjournals nature, science und PNAS aus erster hand kritisch betrachtet werden. der autor ist emeritierter klimatologe von der university of colorado und argumentiert in überzeugender und fundierter weise, dass "klima-mäßig" weder alles super ist, noch dass morgen die welt untergeht. ich habe leider noch keine vergleichbare seite in deutscher sprache gefunden.

    auch die durchaus empfehlenswerte, ebenfalls leider nur in englischer sprache verfügbare seite www.climatedebatedaily.com präsentiert leider fast ausschließlich artikel aus der tagespresse bzw pressemitteilungen von institutionen, parteien, ngos und dergleichen, anstatt sich kritisch mit primärliteratur auseinanderzusetzen.

    schönen gruß
    greg
    ---
    Essentially, all models are wrong, but some are useful. george e.p. box

    Auch für mich hat EIKE massive Glaubwürdigkeitsprobleme. Selte so tendenziöse und schlecht recherchierte Artikel gelesen. Herr Holger Thuss, der Vorsitzende von EIKE, ist nebenbei bemerkt kein Naturwissenschaftler, sondern Geschichtswissenschaftler, Jurist und nebenbei aktiver Politiker der CDU in Jena. Ein klassischer Lobbyist halt.

    Daher nochmal 2 Links zur Ergänzung:

    1) Climatedebate Daily
    Sehr ausgewogene Zusammenstellung der wichtigsten Meinungen, Webseiten und Daten. Sehr gut um sich selber einen Überblick über alle Facetten der Debatte zu machen. Zeit zum Lesen mitbringen!

    2) BBC News Special
    Schöne Auflistung der klassischen "Argumente" von Klimaskeptikern, mit Erwiderungen.

    Sorry, beide in Englisch. Das ist nunmal momentan die in den Naturwissenschaften hauptsächlich verwendete Sprache.

    PS: "Ich habe keine Angst vor der globalen Erwärmung, aber vor der globalen Verblödung!" Leider geht beides Hand in Hand...

    während die von ihnen verlinkte seite im besten fall als populärwissenschaftlicher durchschnitt eingestuft werden könnte, aber eher doch gefährlich nach öl- und kohlelobby riecht, ist die von mir verlinkte seite ein wissenschaftsblog, auf dem fast täglich artikel aus den einschlägigen meteorologie/klima/geophysik-fachjournalen aber teilweise auch aus den vielbeachteten allgemeinen wissenschaftsjournals nature, science und PNAS aus erster hand kritisch betrachtet werden. der autor ist emeritierter klimatologe von der university of colorado und argumentiert in überzeugender und fundierter weise, dass "klima-mäßig" weder alles super ist, noch dass morgen die welt untergeht. ich habe leider noch keine vergleichbare seite in deutscher sprache gefunden.

    auch die durchaus empfehlenswerte, ebenfalls leider nur in englischer sprache verfügbare seite www.climatedebatedaily.com präsentiert leider fast ausschließlich artikel aus der tagespresse bzw pressemitteilungen von institutionen, parteien, ngos und dergleichen, anstatt sich kritisch mit primärliteratur auseinanderzusetzen.

    schönen gruß
    greg
    ---
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    Auch für mich hat EIKE massive Glaubwürdigkeitsprobleme. Selte so tendenziöse und schlecht recherchierte Artikel gelesen. Herr Holger Thuss, der Vorsitzende von EIKE, ist nebenbei bemerkt kein Naturwissenschaftler, sondern Geschichtswissenschaftler, Jurist und nebenbei aktiver Politiker der CDU in Jena. Ein klassischer Lobbyist halt.

    Daher nochmal 2 Links zur Ergänzung:

    1) Climatedebate Daily
    Sehr ausgewogene Zusammenstellung der wichtigsten Meinungen, Webseiten und Daten. Sehr gut um sich selber einen Überblick über alle Facetten der Debatte zu machen. Zeit zum Lesen mitbringen!

    2) BBC News Special
    Schöne Auflistung der klassischen "Argumente" von Klimaskeptikern, mit Erwiderungen.

    Sorry, beide in Englisch. Das ist nunmal momentan die in den Naturwissenschaften hauptsächlich verwendete Sprache.

    PS: "Ich habe keine Angst vor der globalen Erwärmung, aber vor der globalen Verblödung!" Leider geht beides Hand in Hand...

    • leer1
    • 08.07.2009 um 21:46 Uhr

    ...hahahaha ....suuuuper. Gott sei Dank wichtiges geleistet auf dem G8G ipfel. und die Bilder der Gesichtsausdrücke auch toll.

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    Besser wäre es, sie hätten gar nichts getan... oder, wie schon mal zuvor geschrieben:

    Deute ich Ihre Ansichten richtig, dass die USA sich besser -wie bisher- allen verbindlichen Aussagen zu einer Reduktion klimaverändernder Gase hätten verweigern sollen?

    Und ich fragte mich immer, wie Bush in Deutschland hätte Stimmen bekommen können. Nun weiß ich es.

    Besser wäre es, sie hätten gar nichts getan... oder, wie schon mal zuvor geschrieben:

    Deute ich Ihre Ansichten richtig, dass die USA sich besser -wie bisher- allen verbindlichen Aussagen zu einer Reduktion klimaverändernder Gase hätten verweigern sollen?

    Und ich fragte mich immer, wie Bush in Deutschland hätte Stimmen bekommen können. Nun weiß ich es.

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