Kernkraftwerk Greenpeace verschweißt Zufahrt zu Krümmel
Mitglieder der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben den Zugang zum Kernkraftwerk Krümmel blockiert, indem sie Metallteile an ein Schiebetor schweißten
Das Kraftwerk sei "geschlossen wegen Unzuverlässigkeit von Vattenfall", teilten die Umweltschützer mit. Sie fordern, dem
Betreiber die Betriebserlaubnis für Krümmel zu entziehen und den Reaktor stillzulegen. Zuverlässigkeit zähle im Atomgesetz zu den wichtigsten Zulassungsvoraussetzungen, hieß es.
Krümmel ist seit einer Schnellabschaltung am Wochenende vom Netz. Das Werk war erst vor Kurzem wieder angefahren worden, nachdem der Betrieb zwei Jahre stillgelegen hatte. Schon damals warnte die Umweltorganisation Greenpeace, Krümmel sei ein "Pannenreaktor" und dürfe nicht wieder ans Netz gehen.
Als Ursache für die Panne vom Wochenende nannte Betreiber Vattenfall, dass eine Messeinrichtung des Transformators vor dem Wiederanfahren des Atomkraftwerks bei Hamburg nicht installiert wurde. Ein Trafo-Kurzschluss hatte dann zu der Abschaltung des Reaktors geführt. Der Energiekonzern räumte Fehler ein und geht davon aus, dass der Meiler erneut zehn Monate lang stilliegt.
- Datum 08.07.2009 - 13:47 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, sp
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schon unglaublich, dass so etwas so wenig Erachtung findet, vor allem in der Politik!
Normalerweisse, muesste doch ein riesiger Aufstand vonstatten gehen!
Ich meine sogar aus kapitalistischer Sicht muesste man doch sagen, dass die Folgekosten um ein Vielfaches hoeher laegen, als der Gewinn durch weniger Kontrollierungen....
eine interessante Frage waere doch, ob es in dieser Gesellschaft jemals anders verlaufen wird... bzw. ob in einer Gesellschaft mit partizipativer Demokratie, also wo die Bevolkerung die Entscheidungen trifft, ebenfalls so etwas moeglich waere...
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