Uiguren-Unruhen Rebiya Kadeer - die Freiheitsstimme im Exil

Für die Uiguren symbolisiert ihre in Amerika lebenden Anführerin den Wunsch nach Eigenständigkeit. Für die Pekinger Führung macht sie das zur Staatsfeindin

Es hat mal eine Zeit gegeben, als Chinas kommunistische Machthaber in Rebiya Kadeer eine Vorzeigedelegierte des Chinesischen Volkskongresses sahen. Als Selfmademillionärin symbolisierte sie, dass auch Angehörige der uigurischen Minderheit in der westchinesischen Provinz Xinjiang von der Modernisierung Chinas profitieren können. Inzwischen aber zählt Chinas totalitäres Regime sie zu seinen Staatsfeinden. Seit Montag wirft es ihr vor, die Proteste der Uiguren in Urumqi organisiert zu haben.

Rebiya Kadeer hat die Vorwürfe aus ihrem US-amerikanischen Exil zurückgewiesen. „Das ist vollkommen falsch“, sagte die 62 Jahre alte Vorsitzende des uigurischen Weltkongresses, „ich habe die Proteste weder organisiert, noch die Menschen zu Demonstrationen aufgerufen.“ Ihre Familienangehörigen waren in der Vergangenheit regelmäßig Ziel von Repressionen chinesischer Sicherheitskräfte. Drei Söhne sitzen im Gefängnis, eine Tochter steht unter Hausarrest.

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Die elffache Mutter, die nach der Scheidung von ihrem ersten Mann einen Textilhandel begonnen hatte und zwei Kaufhäuser in Urumqi besaß, hat sich den Zorn der Machthaber durch eine Rede vor dem Volkskongress im Jahr 1997 zugezogen. Offiziell hatte sie ein Manuskript eingereicht, in dem sie die Behandlung der Uiguren in China lobte.

Tatsächlich aber stand sie unter dem Eindruck der Februarunruhen in Yining, Xinjiang, bei denen mindestens 100 Menschen gestorben und 52 Uiguren zum Tode verurteilt worden waren. Vor dem Volkskongress sagte sie: „Ist es unsere Schuld, dass die Chinesen unser Land besetzt haben? Dass wir unter so schrecklichen Bedingungen leben müssen?“

Nach dieser Rede war sie eine Persona non grata in China. 1999 wurde sie von der chinesischen Polizei verhaftet, weil sie amerikanischen Kongressabgeordneten Zeitungsartikel für ihren in den USA lebenden zweiten Mann, einen Regimekritiker, übergeben wollte. Wegen Verrats von Staatsgeheimnissen erhielt sie eine achtjährige Gefängnisstrafe. Sie kam erst nach sechs Jahren auf Intervention der USA vorzeitig frei und lebt seitdem in Fairfax, Virginia.

Wie der Dalai Lama für die Tibeter symbolisiert Rebiya Kadeer den Freiheitswillen der Uiguren. Wiederholt hat sie sich gegen die Unterdrückung ihres Volkes und für gewaltlosen Protest eingesetzt. Auch deshalb wurde sie bereits dreimal für den Friedensnobelpreis nominiert.

 
Leser-Kommentare
  1. Dass die Han-Chinesen mit ihrer imperialen Politik nicht nur Tibet sondern auch das Land der Uiguren besetzt haben und besetzt halten, ist einfach widerlich. Schuld an den Unruhen in Urümqui haben die Besatzer und nicht die Unterdrückten.
    Es wird wirklich Zeit, dass sich ein modernes China von seiner imperialen Kolonialisierungspolitik trennt und aufhört, die besetzten Länder mit Han-Chinesen zu besiedeln und die Länder der eigenen Bevölkerung zu entfremden.

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    In Shanghai, Peking und anderen Städten leben, studieren und arbeiten Uiguren, Tibeter und andere Minderheiten. Was ist das Problem, wenn Chinesen in eigenen Land umziehen?

    Sie haben recht, es ist kein Schuld der Uiguren, sondern Schuld der uigurische Terroristen und Separatisten, die meisten 11 Millionen Uiguren und Moslime sind friedliche Menschen, schließlich haben 3000 Uigurische Demonstranten auf der Strasse gemobbt, nicht ganze 11 Millionen.

    • ziyou
    • 08.07.2009 um 18:17 Uhr

    Ganz egal wie verbesserungswürdig die Minderheitspolitik der chin. Regierung auch immer ist,

    hat Frau Kader das Recht, die Welt mit falsches Foto zu belügen, um "Mitleid" und "Unterstützung" auf diese unehrenhafte Art und Weise zu gewinnen?

    Einfach nur billig und verlogen.

    In Shanghai, Peking und anderen Städten leben, studieren und arbeiten Uiguren, Tibeter und andere Minderheiten. Was ist das Problem, wenn Chinesen in eigenen Land umziehen?

    Sie haben recht, es ist kein Schuld der Uiguren, sondern Schuld der uigurische Terroristen und Separatisten, die meisten 11 Millionen Uiguren und Moslime sind friedliche Menschen, schließlich haben 3000 Uigurische Demonstranten auf der Strasse gemobbt, nicht ganze 11 Millionen.

    • ziyou
    • 08.07.2009 um 18:17 Uhr

    Ganz egal wie verbesserungswürdig die Minderheitspolitik der chin. Regierung auch immer ist,

    hat Frau Kader das Recht, die Welt mit falsches Foto zu belügen, um "Mitleid" und "Unterstützung" auf diese unehrenhafte Art und Weise zu gewinnen?

    Einfach nur billig und verlogen.

  2. In Shanghai, Peking und anderen Städten leben, studieren und arbeiten Uiguren, Tibeter und andere Minderheiten. Was ist das Problem, wenn Chinesen in eigenen Land umziehen?

    Sie haben recht, es ist kein Schuld der Uiguren, sondern Schuld der uigurische Terroristen und Separatisten, die meisten 11 Millionen Uiguren und Moslime sind friedliche Menschen, schließlich haben 3000 Uigurische Demonstranten auf der Strasse gemobbt, nicht ganze 11 Millionen.

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    Zunächst einmal finde ich es erfrischend, dass Sie hinsichtlich der Uiguren die Bereitschaft zur Differenzierung zeigen - auch wenn mir die Formulierungen "Terroristen" oder "Separatisten" zu sehr vom Jargon der chin. Parteikader gefärbt sind. Die meisten Chinesen hier im Forum werfen häufig alle Uiguren "in einen Topf" - Sie tun das nicht, das finde ich gut.
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    In Shanghai, Peking und anderen Städten leben, studieren und arbeiten Uiguren, Tibeter und andere Minderheiten. Was ist das Problem, wenn Chinesen in eigenen Land umziehen?
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    Es gäbe überhaupt kein Problem, wenn es denn so harmlos wäre, wie Sie das darstellen. Es handelt sich in den Konflikt-Regionen aber leider nicht um normalen Zuzug. Han-Chinesen erhalten Vergünstigungen der Regierung, wenn sie bereit sind, sich in einer "Krisenregion" anzusiedeln. In früheren Zeiten waren sogar Zwangsumsiedlungen üblich. Es handelt sich also um forcierten Zuzug. Das Ziel ist Sinisierung, was einige Parteikader ja unumwunden zugegeben haben. Der Begriff Sinisierung ist bei wikipedia recht gut erklärt. Die Kultur und/oder die Religion aufsässiger Minderheiten soll auf diese Art marginalisiert werden. In der chinesischen Vergangenheit ist diese "Kriegstaktik" ja auch schon mehrmals "erfolgreich" angewendet worden.
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    Jetzt einmal ganz ehrlich: wie viele Han-Chinesen würden denn nach Tibet übersiedeln, wenn sie keine finanziellen und/oder wirtschaftlichen Vorteile davon hätten? Die meisten Chinesen finden die große Höhe doch extrem ungesund. Ein gewisser Prozentsatz an Zuwanderung kann für eine Region sogar sehr konstruktiv sein.
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    Das eigentliche Problem ist also der forcierte Zuzug. In nahezu jeder Region dieser Erde sind Unruhen und gewalttätige Ausschreitungen die Folge, wenn die Ureinwohner zur Minderheit im eigenen Land werden.
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    Wir kämen wohl nicht auf die Idee, deswegen die Türkei oder Spanien oder China zu besetzen. Was für eine absurdes Denken haben Sie denn? Meinen Sie, dass der Aufenthalt eines Franzosen in den USA Frankreich erlaubt die USA zu kolonialisieren?

    Nein, mein Herr 56 Völker, bei den Chinesen geht es um reine Machtpolitik und Unterwerfung. Die Machtverhältnisse sind halt so. Dass man das zumindet hässlich finden kann, das werden Sie mir zugestehen.

    Meines Erachtens wird das aber alles kippen. Es gärt ja immer mehr im Reich der Mitte. Demokratiebewegung in Peking, Landflucht, Aufstände bei den unterdrückten Völkern am westlichen und südwestlichen Rand des Reiches. Dir Härte des Regimes ist doch bereits der Ausdruck der Verzweiflung; es will sich über die Runden retten, nicht einer Revolution oder einem Putsch zum Opfer fallen.

    Zunächst einmal finde ich es erfrischend, dass Sie hinsichtlich der Uiguren die Bereitschaft zur Differenzierung zeigen - auch wenn mir die Formulierungen "Terroristen" oder "Separatisten" zu sehr vom Jargon der chin. Parteikader gefärbt sind. Die meisten Chinesen hier im Forum werfen häufig alle Uiguren "in einen Topf" - Sie tun das nicht, das finde ich gut.
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    In Shanghai, Peking und anderen Städten leben, studieren und arbeiten Uiguren, Tibeter und andere Minderheiten. Was ist das Problem, wenn Chinesen in eigenen Land umziehen?
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    Es gäbe überhaupt kein Problem, wenn es denn so harmlos wäre, wie Sie das darstellen. Es handelt sich in den Konflikt-Regionen aber leider nicht um normalen Zuzug. Han-Chinesen erhalten Vergünstigungen der Regierung, wenn sie bereit sind, sich in einer "Krisenregion" anzusiedeln. In früheren Zeiten waren sogar Zwangsumsiedlungen üblich. Es handelt sich also um forcierten Zuzug. Das Ziel ist Sinisierung, was einige Parteikader ja unumwunden zugegeben haben. Der Begriff Sinisierung ist bei wikipedia recht gut erklärt. Die Kultur und/oder die Religion aufsässiger Minderheiten soll auf diese Art marginalisiert werden. In der chinesischen Vergangenheit ist diese "Kriegstaktik" ja auch schon mehrmals "erfolgreich" angewendet worden.
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    Jetzt einmal ganz ehrlich: wie viele Han-Chinesen würden denn nach Tibet übersiedeln, wenn sie keine finanziellen und/oder wirtschaftlichen Vorteile davon hätten? Die meisten Chinesen finden die große Höhe doch extrem ungesund. Ein gewisser Prozentsatz an Zuwanderung kann für eine Region sogar sehr konstruktiv sein.
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    Das eigentliche Problem ist also der forcierte Zuzug. In nahezu jeder Region dieser Erde sind Unruhen und gewalttätige Ausschreitungen die Folge, wenn die Ureinwohner zur Minderheit im eigenen Land werden.
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    Wir kämen wohl nicht auf die Idee, deswegen die Türkei oder Spanien oder China zu besetzen. Was für eine absurdes Denken haben Sie denn? Meinen Sie, dass der Aufenthalt eines Franzosen in den USA Frankreich erlaubt die USA zu kolonialisieren?

    Nein, mein Herr 56 Völker, bei den Chinesen geht es um reine Machtpolitik und Unterwerfung. Die Machtverhältnisse sind halt so. Dass man das zumindet hässlich finden kann, das werden Sie mir zugestehen.

    Meines Erachtens wird das aber alles kippen. Es gärt ja immer mehr im Reich der Mitte. Demokratiebewegung in Peking, Landflucht, Aufstände bei den unterdrückten Völkern am westlichen und südwestlichen Rand des Reiches. Dir Härte des Regimes ist doch bereits der Ausdruck der Verzweiflung; es will sich über die Runden retten, nicht einer Revolution oder einem Putsch zum Opfer fallen.

  3. Zunächst einmal finde ich es erfrischend, dass Sie hinsichtlich der Uiguren die Bereitschaft zur Differenzierung zeigen - auch wenn mir die Formulierungen "Terroristen" oder "Separatisten" zu sehr vom Jargon der chin. Parteikader gefärbt sind. Die meisten Chinesen hier im Forum werfen häufig alle Uiguren "in einen Topf" - Sie tun das nicht, das finde ich gut.
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    In Shanghai, Peking und anderen Städten leben, studieren und arbeiten Uiguren, Tibeter und andere Minderheiten. Was ist das Problem, wenn Chinesen in eigenen Land umziehen?
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    Es gäbe überhaupt kein Problem, wenn es denn so harmlos wäre, wie Sie das darstellen. Es handelt sich in den Konflikt-Regionen aber leider nicht um normalen Zuzug. Han-Chinesen erhalten Vergünstigungen der Regierung, wenn sie bereit sind, sich in einer "Krisenregion" anzusiedeln. In früheren Zeiten waren sogar Zwangsumsiedlungen üblich. Es handelt sich also um forcierten Zuzug. Das Ziel ist Sinisierung, was einige Parteikader ja unumwunden zugegeben haben. Der Begriff Sinisierung ist bei wikipedia recht gut erklärt. Die Kultur und/oder die Religion aufsässiger Minderheiten soll auf diese Art marginalisiert werden. In der chinesischen Vergangenheit ist diese "Kriegstaktik" ja auch schon mehrmals "erfolgreich" angewendet worden.
    -
    Jetzt einmal ganz ehrlich: wie viele Han-Chinesen würden denn nach Tibet übersiedeln, wenn sie keine finanziellen und/oder wirtschaftlichen Vorteile davon hätten? Die meisten Chinesen finden die große Höhe doch extrem ungesund. Ein gewisser Prozentsatz an Zuwanderung kann für eine Region sogar sehr konstruktiv sein.
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    Das eigentliche Problem ist also der forcierte Zuzug. In nahezu jeder Region dieser Erde sind Unruhen und gewalttätige Ausschreitungen die Folge, wenn die Ureinwohner zur Minderheit im eigenen Land werden.
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    So ist die Globalisierung, sie findet nicht nur global statt, auch innerhalb eines Landes. Ist Amerikanisierung in Deutschland ein Problem für Sie?

    Hat der Bevölkerungszahl in Tibeter und Xinjiang sich in letzten 60 Jahren verdoppelt oder zurückgegangen? Wenn ich mich richtig errinnern, die Zahl hat sich verdoppelt.

    So ist die Globalisierung, sie findet nicht nur global statt, auch innerhalb eines Landes. Ist Amerikanisierung in Deutschland ein Problem für Sie?

    Hat der Bevölkerungszahl in Tibeter und Xinjiang sich in letzten 60 Jahren verdoppelt oder zurückgegangen? Wenn ich mich richtig errinnern, die Zahl hat sich verdoppelt.

    • ziyou
    • 08.07.2009 um 18:15 Uhr

    Die Dame ist echt lustig. Zeigt ein gefälschtes Demonstrationsfoto gegenüber Al Jazeera.
    Verkauft sie die ganze welt für dumm, oder?

    Bei einem Interview mit den arabischen Sender Al Jazeera zeigte die "Exil- Uigurische - Führerin" ein Foto, um zu demonstrieren, wie brutal die chin. Polizei die uigurische Demonstranten gegenüber wären.
    Dabei zeigte sie falsches Foto eines ganz anderes Ereignis. Ein Demon in tausenden Kilometer weiter Stadt in Shi Shou (Reven hat über den Fall berichtet).

    Wie peinlich ist das denn, Fr. "Führerin"!

    Glaubwüridikeit ist ganz was anderes!

    Ein Artikel darüber von mir.

    Anlage:

    Foto Nr. 1

    Foto Nr. 2

    das Video
    (ab Stelle 2:35, zauberte die Dame das falsches Foto in GANZ GROSSE Format, welches ein ganz anderes Ereignis zeigt?! leider ist funktioniert mein PC nicht mit Ton, so kann ich nicht hören was sie dabei erzählte.)

    Fr. Kadeer blockierte und demonstriete mit Ihrer Leute seit gestern fleissig in den USA. Ich hoffe, dass sie das falsches Foto in der Hand hält, um die Frieden in Xinjiang zu fördern!

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    Wenn Sie das Video mit Ton anhören, werden Sie feststellen, dass Frau Kadeera mit keiner Silbe behauptet, das Foto stamme aus Xinjiang. Das Englisch der Übersetzerin ist nicht leicht verständlich, aber man kann doch verstehen, dass sie von "older demonstrations" spricht. Es geht Frau Kadeera also darum, das übliche Vorgehen der chinesischen Polizei bei Demonstrationen zu zeigen, um dann die Frage zu stellen, wie Demonstranten angesichts dessen so viele Menschen töten und verletzen können.

    Ob Kadeera lügt oder die chinesische Regierung oder alle oder keiner, wer will das wissen? Dass Sie hier versuchen, an dieser unbequemen Person Rufmord zu verüben, noch mit dem scheinheiligen Argument, sie könnten ja "den Ton nicht hören", ist allerdings sehr durchsichtig. Hier wird mit allen Mitteln gekämpft, auch von Ihnen.

    Wenn Sie das Video mit Ton anhören, werden Sie feststellen, dass Frau Kadeera mit keiner Silbe behauptet, das Foto stamme aus Xinjiang. Das Englisch der Übersetzerin ist nicht leicht verständlich, aber man kann doch verstehen, dass sie von "older demonstrations" spricht. Es geht Frau Kadeera also darum, das übliche Vorgehen der chinesischen Polizei bei Demonstrationen zu zeigen, um dann die Frage zu stellen, wie Demonstranten angesichts dessen so viele Menschen töten und verletzen können.

    Ob Kadeera lügt oder die chinesische Regierung oder alle oder keiner, wer will das wissen? Dass Sie hier versuchen, an dieser unbequemen Person Rufmord zu verüben, noch mit dem scheinheiligen Argument, sie könnten ja "den Ton nicht hören", ist allerdings sehr durchsichtig. Hier wird mit allen Mitteln gekämpft, auch von Ihnen.

    • ziyou
    • 08.07.2009 um 18:17 Uhr

    Ganz egal wie verbesserungswürdig die Minderheitspolitik der chin. Regierung auch immer ist,

    hat Frau Kader das Recht, die Welt mit falsches Foto zu belügen, um "Mitleid" und "Unterstützung" auf diese unehrenhafte Art und Weise zu gewinnen?

    Einfach nur billig und verlogen.

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    "hat Frau Kader das Recht, die Welt mit falsches Foto zu belügen, um "Mitleid" und "Unterstützung" auf diese unehrenhafte Art und Weise zu gewinnen?"

    Ja hat sie.

    Genauso, wie auch Sie hier Ihr Geschreibsel unters Volk mischen können. Wo ist da der Unterschied? Beide Seiten kommen ständig mit irgendwelchen grauenhaften Fotos oder Viedeos. Und beide Seiten wollen einem erzählen, daß die eigene Geschichte die reine Wahrheit, und die der anderen die pure Lüge ist.

    Hört außer mir vielleicht noch jemand die Wortfetzen "seven months before" - ungefähr bei 2:44 - in folgendem Video?
    -
    Video
    -
    Mein Eindruck ist, dass Frau Kadeer anhand vergangener Demonstrationen aufzeigen möchte, dass diese friedlich verliefen. Kann das sein?

    • difan
    • 08.07.2009 um 20:37 Uhr

    hat Frau Kader das Recht, die Welt mit falsches Foto zu belügen, um "Mitleid" und "Unterstützung" auf diese unehrenhafte Art und Weise zu gewinnen?

    Natürlich darf Sie lügen. Keine noble Art, aber solange es dem Freiheitskampf Ihres Volkes dient warum nicht ?

    Sie persönlich haben hier schon soviel Halb- und Unwahrheiten verbreitet, da kann jeder der Ihre Beiträge liest doch nur lachen wenn Sie über "unehrenhafte Weise" reden

    • TBF
    • 08.07.2009 um 20:51 Uhr

    Das disqualifiziert sie natürlich für alles weitere.
    Warum darf die Führung der KpCH noch an der Diskussion teilnehmen?

    Ich stehe beiden Seiten kritisch gegenüber, aber die einseitige Betrachtungsweise zeigt doch eindeutig Schwächen in der Argumentationskette einiger Diskussionsteilnehmer auf.

    "hat Frau Kader das Recht, die Welt mit falsches Foto zu belügen, um "Mitleid" und "Unterstützung" auf diese unehrenhafte Art und Weise zu gewinnen?"

    Ja hat sie.

    Genauso, wie auch Sie hier Ihr Geschreibsel unters Volk mischen können. Wo ist da der Unterschied? Beide Seiten kommen ständig mit irgendwelchen grauenhaften Fotos oder Viedeos. Und beide Seiten wollen einem erzählen, daß die eigene Geschichte die reine Wahrheit, und die der anderen die pure Lüge ist.

    Hört außer mir vielleicht noch jemand die Wortfetzen "seven months before" - ungefähr bei 2:44 - in folgendem Video?
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    Video
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    Mein Eindruck ist, dass Frau Kadeer anhand vergangener Demonstrationen aufzeigen möchte, dass diese friedlich verliefen. Kann das sein?

    • difan
    • 08.07.2009 um 20:37 Uhr

    hat Frau Kader das Recht, die Welt mit falsches Foto zu belügen, um "Mitleid" und "Unterstützung" auf diese unehrenhafte Art und Weise zu gewinnen?

    Natürlich darf Sie lügen. Keine noble Art, aber solange es dem Freiheitskampf Ihres Volkes dient warum nicht ?

    Sie persönlich haben hier schon soviel Halb- und Unwahrheiten verbreitet, da kann jeder der Ihre Beiträge liest doch nur lachen wenn Sie über "unehrenhafte Weise" reden

    • TBF
    • 08.07.2009 um 20:51 Uhr

    Das disqualifiziert sie natürlich für alles weitere.
    Warum darf die Führung der KpCH noch an der Diskussion teilnehmen?

    Ich stehe beiden Seiten kritisch gegenüber, aber die einseitige Betrachtungsweise zeigt doch eindeutig Schwächen in der Argumentationskette einiger Diskussionsteilnehmer auf.

  4. Sehr geehrte Benutzer,
    da die Diskussionen zu den Uiguren-Protesten sehr aggressiv geführt werden, möchten wir ein Zeitlimit für diese Debatte setzen: Wir schließen die Kommentare morgen um 10 Uhr.
    Mit freundlichen Grüßen,

    Johannes Kuhn, Redaktion ZEIT ONLINE

  5. Ad 1) kenne ich mich mit dem Konflikt nicht aus. Ad 2) stehe ich sowohl islamischen Aufständen wie auch chinesischer Besatzungspolitk - durchaus voreingenommen - gleich kritisch und ablehnend gegenüber.

    Aber: Warum erhebt sich nicht die entrüstete Empörung der Volksgemeinschaft wie vor zwei Wochen noch im Iran?

    Ich hege für keine der beiden Seiten Symphatie und ehrlich gesagt ist es mir auch egal, ob Herr Achmadinedschad sein Volk nach Strich und Faden verschaukelt.....die Doppelmoral unserer Herrn Politiker hingegen ist mir zuwider.

    Entweder man praktiziert das Prinzip der Nichteinmischung in JEDEM Fall, oder man mischt sich ein. Aber mal Hü und dann Hott, ist nicht. Sorry.

    Zum Thema Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten souveräner Nationen sei auch noch angemerkt, daß dieses Prinzip zynischer Hohn ist und wohl deshalb zumindest zurecht eher weniger Beachtung findet. Es sei denn, natürlich, es geht um China...

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    • ziyou
    • 08.07.2009 um 18:34 Uhr

    über die Medien Bericht hier im Land habe ich was geschrieben.

    Vielleicht lesen Sie bei Gelegheit einmal drüber, um ein etwas "rundes" Bild von der Ausschlachtung am Sonntag zu bekommen.

    Dt. Leser lassen sich nicht täuschen

    Die dt. Politiker wissen ganz genau, dass diese Ausschlachtung am vergangenen Sonntag nicht vergleichbar mit den Protest in Iran ist.
    Auf keine Weise!

    • ziyou
    • 08.07.2009 um 18:34 Uhr

    über die Medien Bericht hier im Land habe ich was geschrieben.

    Vielleicht lesen Sie bei Gelegheit einmal drüber, um ein etwas "rundes" Bild von der Ausschlachtung am Sonntag zu bekommen.

    Dt. Leser lassen sich nicht täuschen

    Die dt. Politiker wissen ganz genau, dass diese Ausschlachtung am vergangenen Sonntag nicht vergleichbar mit den Protest in Iran ist.
    Auf keine Weise!

    • ziyou
    • 08.07.2009 um 18:34 Uhr

    über die Medien Bericht hier im Land habe ich was geschrieben.

    Vielleicht lesen Sie bei Gelegheit einmal drüber, um ein etwas "rundes" Bild von der Ausschlachtung am Sonntag zu bekommen.

    Dt. Leser lassen sich nicht täuschen

    Die dt. Politiker wissen ganz genau, dass diese Ausschlachtung am vergangenen Sonntag nicht vergleichbar mit den Protest in Iran ist.
    Auf keine Weise!

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  • Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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  • Schlagworte China | USA | Exil | Lama | Friedensnobelpreis | Protest | Xinjiang
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