Michael Jackson Die Welt schaut nach Los Angeles
Millionen Fans nehmen Abschied: Michael Jackson wird in Hollywood beigesetzt. Die Trauerfeier im Staples Center ist das größte Medienereignis seit dem Tod von Lady Di

© Frazer Harrison/Getty Images
Warten auf das Idol: Fans am Forest Lawn, dem Prominentenfriedhof in Hollywood
Wer einen Platz gefunden hat, gibt ihn nicht wieder her: Vor dem Staples Center in Los Angeles haben Kameraleute und Kommentatoren Position bezogen. Den Bildhintergrund für die Vorausberichte bildet die mehrere Meter lange Kondolenzwand vor dem kreisrunden Stadiongebäude im Herzen von Los Angeles, auf der sich die Fans mit ihrer Signatur verewigen können.
Millionen Fans auf dem ganzen Erdball nehmen am Dienstag Abschied von Michael Jackson, gestorben im Alter von 50 Jahren am 25. Juni 2009. Die Trauerfeier für den King of Pop im Staples Center senden Fernsehstationen in alle Welt, ab 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit sind erste Live-Bilder auch in Deutschland zu sehen. In der Bundeshauptstadt öffnet die gewaltige O2-Arena am Ostbahnhof zum gemeinschaftlichen Trauerfernsehen. Die Jackson-Familie hatte Sendern in aller Welt eine kostenlose Übertragung des Ereignisses angeboten.
Die Zeremonie dürfte das vielleicht größte Medienereignis seit dem Tod von Prinzessin Diana 1997 werden. Bis zu 750 Millionen Zuschauer dürften einschalten. Auch einige deutsche Fernsehsender stellen für den King of Pop ihr Programm um.
Schon vor dem öffentlichen Abschied will Jacksons Familie laut einem Medienbericht den Star auf Forest Lawn, einem Prominentenfriedhof in den Hügeln von Hollywood, beerdigen. Jacksons Geschwister trafen bereits am Montagabend (Ortszeit) dort ein.
Für die offizielle Trauerfeier im Staples Center zwei Stunden später hat sich internationale Prominenz angekündigt: Mariah Carey, Jennifer Hudson, Usher und Stevie Wonder, auch Martin Luther King III. Die Regie führt Ken Ehrlich, der auch die Grammy-Verleihung inszeniert.
Jacksons langjährige Vertraute Liz Taylor hat abgesagt, sie wolle nicht Teil "dieses öffentlichen Traras sein", schrieb sie im Kurznachrichtendienst Twitter. "Ich liebe ihn zu sehr." Auch Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe, die möglicherweise um das Sorgerecht für die beiden älteren Kinder kämpfen will, wird fehlen.
- Datum 07.07.2009 - 15:46 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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vor der alten Liz Taylor, die sich dem Trauerzirkus entzieht:
Eine "Feier ohne Hirn", nicht nur im wörtlichen Sinn.
Irgendwann nervt Pseudokritik. Der Grat zur Geschmacklosigkeit ist schnell überschritten.
Dann könnte man letztendlich jede Beerdigung und/oder Trauerfeier als Trara und Zirkus bezeichnen.
Liz Taylor entscheidet sich so; andere so. Trauernden sollte die Möglichkeit zum Abschied gegeben werden.
Keiner wird gezwungen, Anteil zu nehmen.
Und Hirn fehlt manchmal nicht nur Toten.
ich habe mir diesen event im tv angesehen und fand ihn für amerikanische verhältnisses überhaupt nicht übertrieben; ich war auch selbst sehr von seinem tod betroffen und kann, wenn ich jetzt einen seiner songs höre, noch immer nicht ganz glauben, dass er nicht mehr am leben ist !
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