Schnelles Internet Energieversorger sollen bei Breitbandausbau helfen

Die Bundesnetzagentur will mit Hilfe von Energieversorgern das schnelle Internet ausbauen. In der Schweiz wird das bereits praktiziert

"Wir prüfen, ob wir die Versorger in den Breitbandausbau einbinden können. So könnten wir die Verbreitung des schnellen Internets voranbringen und Kosten senken", sagte der Präsident der Behörde, Matthias Kurth, dem Handelsblatt.

Nach dem Vorbild der Schweiz könnten die Datenkabel zusammen mit Strom- und Gasleitungen verlegt werden. "Das Schweizer Modell ist bestechend", sagte Kurth. "Wir würden dieses Modell auch für Deutschland sehr begrüßen." Auch Infrastrukturen der Deutschen Bahn und der Bundeswehr könnten in das Vorhaben eingebunden werden.

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Dem Zeitungsbericht zufolge ziehen die Deutsche Telekom und der Versorger RWE derartige Pläne in Betracht. Die Telekom führe erste Sondierungsgespräche. Das Bundeswirtschaftsministerium befasse sich ebenfalls mit den Plänen.

Der Ausbau des Breitbandnetzes mit Internetanschlüssen von mindestens 50 Megabit pro Sekunde ist Teil des Konjunkturprogramms. Nach dem jüngsten Breitbandatlas sind in Deutschland weit mehr als 1000 Gemeinden und Ortsteile vom schnellen Internet abgeschnitten. 

 
Leser-Kommentare
  1. Kein Problem, warum sollte der Internetzugriff nicht mit Hilfe der Bundeswehr stattfinden? Endlich eine Anwendung für Herrn Schäubles Projekt Bundeswehr im Inneren. Man hat ja auch nichts zu verborgen. Oder man kann es nicht. Je nach Lesart! In Schweden sammelte man erst interessante Erfahrungen was passiert wenn Militärs als Man in the Middle E-Mails mitlesen. Warum nordische Länder immer nur bei Blödsinnsgesetzen kopiert werden, statt ihre Bildungs- und Sozialsysteme zu übernehmen?

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