Sozialenzyklika Papst rechnet mit dem Marktradikalismus ab
Benedikt XVI. schaltet sich in die Krisendebatte ein. In seiner Sozialenzyklika "Caritas in Veritate" fordert er eine moralische Rundumerneuerung der Wirtschaft
Das Timing hätte kaum besser sein können. Eigentlich hatte der Papst sein erstes Lehrschreiben zur Weiterentwicklung der katholischen Soziallehre schon im vergangenen Jahr vorlegen wollen. Doch die Finanzkrise kam dazwischen, mithilfe vieler Berater wurde die Enzyklika deswegen noch einmal grundlegend überarbeitet. Nun erschien sie genau einen Tag vor dem Beginn des G-8-Gipfels in L'Aquila, der ab morgen über eine Neuregulierung der Finanzmärkte und Hilfen für die Entwicklungsländer berät, und drei Tage vor dem Besuch von US-Präsident Barack Obama, der mit dem Papst wohl über die gleichen Themen sprechen wird.
So konnte der Papst den Weltlenkern eine Reihe von Mahnungen mit auf den Weg geben, die allerdings weit über den Tag hinausweisen. In seiner Enzyklika nennt er zwar keine konkreten Reformen, die nun notwendig seien. Aber Benedikt weist einen grundlegenden Weg: fort von der reinen Orientierung auf den Markt und eine falsch verstandene wirtschaftliche Freiheit. Denn, so schreibt er, "die Überzeugung, dass die Wirtschaft Autonomie erfordert und keine moralische 'Beeinflussung' zulassen darf", habe den Menschen dazu gedrängt, die Wirtschaft "auf zerstörerische Weise zu missbrauchen".
Nicht in der Globalisierung an sich sieht Benedikt ein Problem. Er betrachtet sie vielmehr als Chance zu einer "noch nie dagewesenen großen Neuverteilung des Reichtums" auf der Welt. Notwendig sei es jedoch, "die schweren Mängel dieses Prozesses zu beheben, die neue Spaltungen zwischen den Völkern und innerhalb der Völker verursachen".
Eine grundlegende Ursache dafür ist aus Sicht des Papstes, dass die Wirtschaft ausschließlich am Streben nach Profit ausgerichtet ist. Deshalb fordert er auch eine umfassende Regulierung und Neustrukturierung des Finanzmarktes nach "moralischen Gesichtspunkten". Denn alles Handeln des Menschen, und damit auch sein wirtschaftliches, müsse sich an ethischen Maßstäben orientieren, eben der "Liebe in Wahrheit", wie der Titel der Enzyklika übersetzt lautet: "Die ganze Wirtschaft und das ganze Finanzwesen - nicht nur einige ihrer Bereiche - müssen nach ethischen Maßstäben als Werkzeuge gebraucht werden."
Benedikt bewegt sich damit leicht fort von seinem Vorgänger Johannes Paul II., der nach dem Ende des Kommunismus Sympathien für einen Marktliberalismus gezeigt hatte, und nähert sich dem Reformpapst Paul V I. an. Der hatte 1967 in seiner viel beachteten Enzyklika Populorum progressio (Die Entwicklung der Völker) eine ganzheitliche und gerechte Entwicklung gefordert – ein Gedanke, den Benedikt breit würdigt und jetzt unter den veränderten Bedingungen der Globalisierung fortschreiben möchte.
Leitmotiv sind dabei für ihn die Solidarität und die Subsidiarität. Und dies bedeutet nach der katholischen Lehre, dass nicht der Staat allein für die moralische Ordnung zuständig ist, sondern "dass sich alle für alles verantwortlich fühlen". Dazu gehören für ihn auch die Verantwortung der Industrie- für die Entwicklungsländer genauso wie etwa Verpflichtung der Gewerkschaften auch gegenüber den Arbeitslosen.
Der radikalste Gedanke allerdings bezieht sich auf die globale Ebene. Hier fordert der Papst nichts weniger als eine "politische Weltautorität". Deren Aufgabe: die Weltwirtschaft zu steuern, die von der Krise betroffenen Wirtschaften zu sanieren, eine Verschlimmerung der Krise und sich daraus ergebenden Ungleichgewichte zu verhindern sowie eine "vollständige Abrüstung" zu verwirklichen, den Umweltschutz zu gewährleisten und die Migrationsströme zu regulieren. Also eine Art Weltregierung, wobei es Benedikt allerdings offen lässt, wie die genau ausgestaltet werden sollte und wer ihre Träger sein sollen. Diese "Weltautorität" müsse jedoch "die Befugnis besitzen, gegenüber den Parteien den eigenen Entscheidungen wie auch in den verschiedenen internationalen Foren getroffenen abgestimmten Maßnahmen Beachtung zu verschaffen".
- Datum 07.07.2009 - 18:26 Uhr
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"Er betrachtet sie vielmehr als Chance zu einer "noch nie dagewesenen großen Neuverteilung des Reichtums"
Die 8,6 Millionen Personen Reichsten auf unserem Planeten (0,13 % der Menschheit),
die sogenannten "High net worth individuals" (HNWIs),
hatten im Jahr 2008 ein flüssiges Vermögen 32.800 Milliarden Dollar.
In dieser Größenordnung sind die Staaten der Welt verschuldet!!
Da ja das Geld am erfolgreichsten"arbeitet (?)", müsste es,
- wie alle anderen Einkommen, ohne Fluchtmöglichkeiten in Steueroasen unter dem Deckmantel des "Bankgeheimnisses",
angemessen besteuert werden.
Das genau könnte eine der wichtigsten Aufgaben der "Weltautorität" sein. An "guten Worte" mangelt es ja nicht !
Die Sprache des Geldes ist da "ehrlicher" und vor allem viel wirksamer:
Bei einer Rendite von (nur) 5 % = 1 640 Milliarden Dollar - und einem Steuersatz von 30 % könnten
jährlich mindestens ca. 500 Milliarden Dollar an globalen Steuern
zur Lösung von globalen Problemen,
z.B. zur Überwindung der globalen Apartheid, zur Bekämpfung der Klimakatastrophe -
zur Verfügung stehen!
Noch wichtiger als die Erhebung der Steuer, wäre die Kontrolle der Verteilung,
damit die Habgierigen nicht wieder voll zu Entfaltung kommen.
Tagesthemen ARD 5.7
" Die dubiosen Geschäfte der "Bank des Papstes"
In der Vergangenheit war das IOR mehrmals wegen unsauberer Finanzgeschäfte in die Schlagzeilen geraten. Von Geldwäsche, Betrügerei und mafiösen Verstrickungen war die Rede. Den folgenschwersten Skandal, dessen Hintergründe bis heute ungeklärt sind, erlebte das IOR 1982, als das Bankhaus unter Leitung des US-Erzbischofs Paul Marcinkus stand. Der Erzbischof soll mit dem damaligen Direktor der Mailänder Banco Ambrosiano, Roberto Calvi, und Michele Sindona, einem als Mafia-Banker bekannten Geldwäscher, Gelder verschoben und veruntreut haben..
"
Ende Zitat
Tagesthemen ARD 5.7
" Die dubiosen Geschäfte der "Bank des Papstes"
In der Vergangenheit war das IOR mehrmals wegen unsauberer Finanzgeschäfte in die Schlagzeilen geraten. Von Geldwäsche, Betrügerei und mafiösen Verstrickungen war die Rede. Den folgenschwersten Skandal, dessen Hintergründe bis heute ungeklärt sind, erlebte das IOR 1982, als das Bankhaus unter Leitung des US-Erzbischofs Paul Marcinkus stand. Der Erzbischof soll mit dem damaligen Direktor der Mailänder Banco Ambrosiano, Roberto Calvi, und Michele Sindona, einem als Mafia-Banker bekannten Geldwäscher, Gelder verschoben und veruntreut haben..
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Das was da im vorliegenden Artikel als die Aussagen zitiert werden empfinde ich als in die richtigie Richtung weisend. Grundsätzlich hat sich die Oekonomie nicht nur sich selbst, also ihren eigenen und von ihr verbreiteten Dogmen, zu richten sondern auch denen die anderer Meinung sind und andere Bedürfnisse als die der Profite, Renditen, Aktionäre, Kapitalmärkte, Bilanzen und der für alle sehr teuren Spekulation mit Werten die teils für das Ueberleben von Lebewesen nötig sind...
Wasser wäre so etwas... Gesunde, nicht Industriell geförderte Lebensmittel ein anderes.
Für mich gilt nach wie vor das nicht die Oekonomie als die, wie es aktuell üblich und anscheinden ohne Alternative ist, an oberster und somit leitender bzw. führender Position stehende Instanz zu sein hat welche die Geschicke der Menschheit leitet. Es gibt andere und für die allermeisten von uns elementare Aspekte welche für ein "gutes" Leben an erster Stelle stehen. Diese opponieren aber Grundsätzlich und in so vielen Bereichen mit diesen menschlichen Bedürfnissen das es nun tatsächlich an der Zeit ist andere Faktoren als die leitende/führende Instanz zu stellen.
Ein lebenswertes Einkommen wäre so etwas...
Die Ethik und auch Moral welche in vielen Ländern als universal gültige Aspekte menschlichen Zusammenlebens akzeptiert sind und erst danach sollte sich die Politik und dann die Oekonomie um unsere, die menschlichen Belange kümmern. Dies im Sinne einer kontrollierenden und leitenden Instanz aber nicht als eine in allen möglichen Lebensbereichen eingreifende...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
sorry, ich mag die Welt auch nicht wie sie ist. Aber Dich hört niemand. Also was tun oder Klappe halten. Wie wär s mit Mülltrennung als revolutionärem Akt
[Anmerkung: Bitte bleiben Sie sachlich und fair. Vielen Dank. / Die Redaktion as]
Das Bundespresseamt inkorporierte ganz offenbar umgehend für sich den Vorschlag des Papstes entsprechend einer politischen Weltautorität und verbreitete nicht, dass der Minister des Auswärtigen, der heute zu Besuch im Heiligen Land weilte, als zugleicher Kandidat für das Amt des Bundeskanzlers im Herbst dieses Jahres künftig am gesellschaftlichen Reich der Mitte interessiert, es aber noch offen sei, ob er biologisch uigurischer Abkömmling ist und deshalb die KP Chinas sich momentan nicht nur vor ein säkulares Mirakel, sondern außerdem vor ein Mysterium gestellt sieht.
Tagesthemen ARD 5.7
" Die dubiosen Geschäfte der "Bank des Papstes"
In der Vergangenheit war das IOR mehrmals wegen unsauberer Finanzgeschäfte in die Schlagzeilen geraten. Von Geldwäsche, Betrügerei und mafiösen Verstrickungen war die Rede. Den folgenschwersten Skandal, dessen Hintergründe bis heute ungeklärt sind, erlebte das IOR 1982, als das Bankhaus unter Leitung des US-Erzbischofs Paul Marcinkus stand. Der Erzbischof soll mit dem damaligen Direktor der Mailänder Banco Ambrosiano, Roberto Calvi, und Michele Sindona, einem als Mafia-Banker bekannten Geldwäscher, Gelder verschoben und veruntreut haben..
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Was erwarten sie in Italien....
Seit wann ist der Vatikan eine Person? Das ist mir neu.
Und was hat etwas was 1982 geschen ist mit dem Topic zu tun? Richtig nichts. Hauptsache mal ordentlich Kirchenbashing betrieben wie es in der ach so aufgeklärten links-(pseudo)intellektuellen Szene üblich zu sein scheint.
Was erwarten sie in Italien....
Seit wann ist der Vatikan eine Person? Das ist mir neu.
Und was hat etwas was 1982 geschen ist mit dem Topic zu tun? Richtig nichts. Hauptsache mal ordentlich Kirchenbashing betrieben wie es in der ach so aufgeklärten links-(pseudo)intellektuellen Szene üblich zu sein scheint.
der Papst folgt wie erwartet den Linien der katholischen Soziallehre. Das Problem bei solchen moralischen Apellen (man kennt sie ja auch von Bundespräsidenten) ist, dass sie sich nicht in die Analyse begeben. Die Freiheit Profit zu machen oder nicht etwa ist eben doch eingeschränkt: Konkurrenz zwingt durchaus Profit zu machen, zu rationalisieren, Leute zu entlassen oder billig einzukaufen. Mit solchen Details beschäftigen sich die Moral-Prediger nicht so gerne, deswegen sind Marx und Konsorten wesentlich aufschlussreicher und spannender.
Dass "alle für alles verantwortlich fühlen" halte ich übrigens für eine Anmaßung gleichzeitig für eine schreckliche Überforderung. Es verschleiert nicht nur, dass der einzelne Mensch in seinem Handeln auch beim besten Willen eng begrenzt ist. Es ingnoriert auch, dass die Menschen unterschiedlich Möglichkeiten (=Macht) haben und damit auch eine unterschiedliche Verantwortung (Es ist eine Variante von "Wir sitzen alle in einem Boot"). Eine Mutter in der Dritten Welt, die vielleicht gerade einmal ihre Kinder durchbringt, hat nicht dieselbe Verantwortung wie der Chef von Nestle. Es scheint mir allerdings etwas sehr Christliches zu sein: Trotz dem vielen Reden von Freiheit neigen die Christen dazu, alle Schuld der Welt auf sich zu nehmen. Was die Menschen sicher mehr bewegt ist die Frage nach der Verantwortung Gottes. Hier sind die Religionen meist sehr ausweichend.
Ich denke: Wenn jeder in seinem Bereich verantwortlich handelte, wäre schon viel gewonnen.
Damit haben sie sicher Recht, aber es ist nicht die Aufgabe dieser "moralischen Instanzen" zu analysieren. Ihre Aufgabe ist es etwaige Fehler aufzuzeigen und unter Umständen mögliche moralische/ethische Leitlinien aufzuzeigen. Ob man sich daran halten will muss jeder schon selbst entscheiden.
Ein Kommentar, dem ich voll zustimme. Weitere Anmerkungen:
Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint". Diese Enzyklika ist sicherlich gut gemeint.
a) Die "politische Weltautorität": Wer würde sich nicht eine gerechte und weise Weltautorität wünschen. Die UNO hingegen zeigt, dass dies nicht so einfach ist; sie wird vielfach von üblen Interessengruppen für deren nicht menschenfreundliche Interessen benutzt. Oder sie wird von Drittweltstaaten als neo-kolonialistisch empfunden. Und wie soll verhindert werden, dass die von der Enzyklika gewünschte "politische Weltautorität" sich nicht als der neue Welttyrann aufführt?
b) Eine Wirtschaftsordnung, die mit dem Ziel, jedem seinen gerechten Anteil zu geben, angetreten war, hatten wir schon: den Kommunismus/Sozialismus. Wie das ausgegangen ist, wissen wir inzwischen.
c) Eine der Ursachen für die Finanzkrise in den USA waren politische Vorgaben, die versuchten, den Markt nach "moralischen Gesichtspunkten"zu verändern: Die "subprime loans" (zweitrangigen Kredite) entstammten dem Versuch, auch den ärmeren Teilen der Gesellschaft Kredite für den Hauskauf zu geben, um sie nicht vom Wohnimmobilienmarkt auszuschließen. Gute Absicht mit fataler Wirkung. Will die katholische Kirche das wiederholen?
Nein, im Bereich der Wirtschaft führt "der gute Wille" vielfach in die Katastrophe. Meistens bringen das Profitprinzip und die freien Märkte die barmherzigeren Ergebnisse. Viele moralisch empfindenden Menschen wollen oder können das nicht verstehen, unter ihnen offenbar auch die katholische Kirche. Das ist nicht nur bedauerlich, sondern auch schädlich.
Die katholische Kirche sollte sich mehr auf die religiöse Entwicklung der ihr anvertrauten Menschen konzentrieren und weniger auf die Wirtschaftspolitik, von der sie viel erwartet, aber wenig versteht.
Damit haben sie sicher Recht, aber es ist nicht die Aufgabe dieser "moralischen Instanzen" zu analysieren. Ihre Aufgabe ist es etwaige Fehler aufzuzeigen und unter Umständen mögliche moralische/ethische Leitlinien aufzuzeigen. Ob man sich daran halten will muss jeder schon selbst entscheiden.
Ein Kommentar, dem ich voll zustimme. Weitere Anmerkungen:
Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint". Diese Enzyklika ist sicherlich gut gemeint.
a) Die "politische Weltautorität": Wer würde sich nicht eine gerechte und weise Weltautorität wünschen. Die UNO hingegen zeigt, dass dies nicht so einfach ist; sie wird vielfach von üblen Interessengruppen für deren nicht menschenfreundliche Interessen benutzt. Oder sie wird von Drittweltstaaten als neo-kolonialistisch empfunden. Und wie soll verhindert werden, dass die von der Enzyklika gewünschte "politische Weltautorität" sich nicht als der neue Welttyrann aufführt?
b) Eine Wirtschaftsordnung, die mit dem Ziel, jedem seinen gerechten Anteil zu geben, angetreten war, hatten wir schon: den Kommunismus/Sozialismus. Wie das ausgegangen ist, wissen wir inzwischen.
c) Eine der Ursachen für die Finanzkrise in den USA waren politische Vorgaben, die versuchten, den Markt nach "moralischen Gesichtspunkten"zu verändern: Die "subprime loans" (zweitrangigen Kredite) entstammten dem Versuch, auch den ärmeren Teilen der Gesellschaft Kredite für den Hauskauf zu geben, um sie nicht vom Wohnimmobilienmarkt auszuschließen. Gute Absicht mit fataler Wirkung. Will die katholische Kirche das wiederholen?
Nein, im Bereich der Wirtschaft führt "der gute Wille" vielfach in die Katastrophe. Meistens bringen das Profitprinzip und die freien Märkte die barmherzigeren Ergebnisse. Viele moralisch empfindenden Menschen wollen oder können das nicht verstehen, unter ihnen offenbar auch die katholische Kirche. Das ist nicht nur bedauerlich, sondern auch schädlich.
Die katholische Kirche sollte sich mehr auf die religiöse Entwicklung der ihr anvertrauten Menschen konzentrieren und weniger auf die Wirtschaftspolitik, von der sie viel erwartet, aber wenig versteht.
Was erwarten sie in Italien....
Wenn Benedikt von: Moral, Ethik, Solidarität, Subsidiarität, ...dass nicht der Staat allein für die moralische Ordnung zuständig ist, sondern "dass sich alle für alles verantwortlich fühlen" redet, dann klingt das so, als ob er ein echter GRÜNER, Revolutionär oder gar Kommunist zu sein scheint!
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