Schwulenhetze Piusbrüder sorgen mit NS-Vergleich für Empörung
Die erzkonservative Bruderschaft provoziert Kirche und Öffentlichkeit mit Attacken auf Homosexuelle. Die wehren sich nun, auch die katholische Kirche zeigt sich empört
Der Kampf der ultrakonservativen Piusbruderschaft gegen die Stuttgarter Homosexuellenparade Christopher Street Day (CSD) sorgt für heftige Kritik. Die katholische Deutsche Bischofskonferenz trat einem Protestaufruf der Bruderschaft gegen den CSD entgegen, in dem die Priester den katholischen Widerstand gegen Hitler mit Protesten gegen die Schwulen- und Lesben-Parade heute quasi gleichgesetzt hatten.
Zu lesen ist der Vergleich in der jüngsten Ausgabe des KURSIV Mitteilungsblatts der Piusbrüder. "Wie stolz sind wir, wenn wir in einem Geschichtsbuch lesen, dass es im Dritten Reich mutige Katholiken gab, die sagten: "Wir machen diesen Wahnsinn nicht mit!". Ebenso muss es heute wieder mutige Katholiken geben!", heißt es dort.
Die katholische Kirche reagierte mit Schärfe: "Dieser Vergleich der Piusbruderschaft ist unverantwortlich", sagte ein Sprecher der Bischofskonferenz am Freitag.
Die Brüder hatten vor wenigen Monaten den Vatikan in Schwierigkeiten gebracht, weil ein der Bruderschaft zugehöriger Bischof, Richard Williamson, in einem Interview den Holocaust geleugnet hatte und auch später auf seiner Haltung beharrte.
Fast zeitgleich hatte Papst Benedikt XVI. die vor Jahren vollzogene Exkommunikation von Williamson und drei weiteren Bischöfen rückgängig gemacht und ihnen damit etwa die Teilnahme am kirchlichen Abendmahl ermöglicht. Heftige öffentliche Kritik war die Folge.
Nun provozierten die deutschen Pius-Brüder erneut: Unter der Überschrift "Der Untergang des Abendlandes" riefen sie auch zum Protest gegen den für den 1. August geplanten "perversen" CSD auf. Dem Festival wird ein "Propaganda-Umzug für die sodomitische Sünde" vorgehalten.
Die Veranstalter reagierten und zeigten die Piusbrüder nach eigenen Angaben wegen Volksverhetzung an. "Wir sind geschockt über diese neue, unhaltbare Dimension der Hetze gegen Schwule und Lesben", sagte CSD- Gesamtleiter Christoph Michl.
Er hoffe, die Stuttgarter Bürger distanzierten sich von solchen radikalen Strömungen und solidarisierten sich auch am 1. August mit den Homosexuellen.
In den vergangenen Wochen hatte die Bruderschaft schon mehrfach die Amtskirche in der Bundesrepublik provoziert. So wurde vor drei Wochen in Fulda eine Kapelle geweiht. Am Montag tat sie das an ihrem Sitz in Ecône im Schweizer Kanton Wallis bei weiteren acht Priestern und neun Diakonen. Erst am Samstag zuvor hatte die Bruderschaft im Priesterseminar in Zaitzkofen bei Regensburg in Bayern drei Priester geweiht. In diesem Jahr erhalten insgesamt etwa zwei Dutzend Piusbrüder die Priesterweihe.
Obwohl der Vatikan dies als illegitim bezeichnet, fährt die konservative Gemeinschaft wie in den vergangenen Jahren fort, Priester nach eigenen Regeln einzusetzen.
- Datum 03.07.2009 - 19:08 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, tst, dpa
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warum Homosexuelle fuer ihre Neigungen unbedingt durch Love-Paraden in der Oeffentlichkeit werben muessen. Heteros machen das ja auch nicht. Gays sollten dezent damit umgehen und andere Leute nicht belaestigen. Ausserdem ist es Heteros immer peinlich, oeffentliche Lust -und Liebesdemonstrationen von Gays mit ansehen zu muessen. Aber Love-Paraden scheinen sich inzwischen zu einem guten Geschaeft entwickelt zu haben. Und Business ist eben business.
"Ich verstehe nicht,
warum Homosexuelle fuer ihre Neigungen unbedingt durch Love-Paraden in der Oeffentlichkeit werben muessen."
Sie verstehen es nicht eh381006? Dann sollten Sie mal recherchieren, auf Neudeutsch googeln. Alles hat einen Grund - auch die CSDs (Love-Parade ist übrigens etwas VÖLLIG anderes!).
"Gays sollten dezent damit umgehen und andere Leute nicht belaestigen."
Sie fühlen sich belästigt? Ich mich auch, und zwar vorrangig von Menschen, die den Sprung ins 21. Jahrhundert nicht geschafft haben! Homophobie ist übrigens behandelbar!
"Ausserdem ist es Heteros immer peinlich, oeffentliche Lust -und Liebesdemonstrationen von Gays mit ansehen zu muessen."
Ich gehe wohl nicht fehl in der Annahme, dass sie ein "echter heterosexueller Kerl" sind, oder? Solch gestandenen Mannbildern ist doch sonst auch nichts peinlich. Und sollten Sie zwanghaft solchen "Paraden" zuschauen müssen, nehmen Sie doch zu der Zeit Urlaub! Notfalls Fenster schließen, Rollläden herunterlassen und RTL II schauen!
Wieso werde ich den Eindruck nicht los, dass SIE so ein PIUS-Bruder sind?
[Anm.: Bitte bleiben Sie auf einer sachlichen Diskussionsebene, auch wenn Sie sich provoziert fühlen. Danke. /Die Redaktion pt.]
Gerade WEIL es Leute stört, aber zu den Grundrechten gehört, ist es notwendig! Wie anders als durch ständiges Wieder-ins-Bewusstsein-Rufen sollen denn Vorurteile, Diskriminierungen und rechtliche Ungleichbehandlungen angeprangert werden? Wenn solche Veranstaltungen eines Tages niemanden mehr stören, DANN erst sind CSDs vermutlich überflüssig geworden... :-)
Das ist ganz offensichtlich. Da Sie ja auch nicht verstanden haben, daß Heteros keine Paraden brauchen, um für ihre sexuelle Orientierung zu 'werben' - sie tun das nämlich ununterbrochen. Auch für Sie und damit Sie mal ins Nachdenken geraten, gibt es den Christopher Street Day.
Homosexuelle beiderlei Geschlechts sind eine Minderheit in unserer Gesellschaft, die nach wie vor erheblicher Diskriminierung ausgesetzt ist, ganz besonders auf dem Land. Es ist für junge Homosexuelle schwer, sich zu ihrer Orientierung zu bekennen, die damit verbundenen Schwierigkeiten führen zu einer weit höheren Suizidrate als bei heterosexuellen Jugendlichen. Es gibt eine erhebliche Zunahme an Gewalt gegen Homosexuelle.
Aus diesen Gründen ist jede Gay Pride Parade nötig und wird es auch noch eine ganze Weile sein - ich glaube, auch Sie brauchen noch ein bißchen, bis Ihnen dämmert, daß Ihre Haltung nicht haltbar ist, daß Sie subtil den Homosexuellen unterstellen, sie würden durch 'Peinlichkeit' und 'Belästigung' allen Vorurteilen gegen sie selbst Nahrung liefern.
Die Vorurteile sind ganz die Ihren, ich kenne keine Homosexuellen, die in solcher Form Vorurteile gegen Heteros hätten.
Sie irren außerdem, wenn Sie der Meinung sind, allen Heteros 'sei es peinlich, öffentliche Lust- und Liebesdemonstrationen Homosexueller mit ansehen zu müssen'. Ihnen ist es offenbar peinlich, mir nicht - ich finde es eigentlich immer schön, wenn Menschen sich offen liebhaben. Gibt sowieso zuwenig Liebe auf der Welt.
die dame, so hetero, daß es schon fast langweilig ist
Wovon es aber wirklich viel zuviele auf der Welt gibt, sind bigotte alte machtgeile Männer und mir ist es fast egal, ob die im Vatikan, in Stuttgart oder in Teheran sitzen.
Business ist eben Business.
zugegeben, der CSD ist nicht jedermanns Sache. Aber so ist das halt. Einmal marschieren die Karnevalisten durch die Stadt, einmal die Katholiken (Fronleichnam), ein andermal Evangelische (Kirchentag), dann wird die Stadt von Fußballfans unsicher gemacht und dann gibt es Demos für dieses und gegen jenes usw.
Die Stadt wird von vielen genutzt und wer den CSD partout nicht aushält muss halt einmal im Jahr auf sie verzichten. Ich würde auch nicht am Rosenmontag nach Köln oder Mainz wollen.
Ich betrachte unser Grundgesetz als nicht ausreichend. Vieles, was für Heteros zutreffend und gültig ist, müssen sich Minderheiten, in dem Fall Schwule und Lesben, erst erkämpfen.
Leider ist Ihr Bild von Schwulen und Lesben beeinflußt, von der recht einseitigen Information durch die Medien. Es sind immer nur die "Exoten" und die "Schrillen" zu sehen. Zum CSD 2009 in Berlin gab es durchaus kritische und politische Forderungen auf Transparenten und an Trucks. Vermutlich gab es kein einziges Foto in der Presse zu sehen. Wenn Sie aber ganz auf nackte Haut , Exoten und, zugegeben,auf Kommerz verzichten wollen, kommen Sie zum "Transgenialen CSD" nach Kreuzberg im nächsten Jahr.
Zitat von der Startseite des diesjährigen "Transgenialen CSD":
"...Wir hören Toleranzgefasel, hinter dem sich nackte Repression, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit verstecken. Gruppen von Menschen werden als Minderheiten außerhalb der Normalität definiert, herabgesetzt und gegeneinander ausgespielt. Bestenfalls werden sie gnädig "toleriert" oder "akzeptiert", denn "Normalität" braucht Ausgrenzung. Das verdeckt nichts von der rassistischen, homophoben, transphoben, frauenfeindlichen Gewalt, der Ausgrenzung von nicht-"schönen", nicht-jungen, nicht-reichen, nicht-weißen, behinderten, politisch unbequemen Menschen, die in dieser Gesellschaft - und leider auch innerhalb unserer Szenen - Alltag ist. ..."
Krass und durchaus auch mit Selbstkritik, oder ?
"Ich verstehe nicht,
warum Homosexuelle fuer ihre Neigungen unbedingt durch Love-Paraden in der Oeffentlichkeit werben muessen."
Sie verstehen es nicht eh381006? Dann sollten Sie mal recherchieren, auf Neudeutsch googeln. Alles hat einen Grund - auch die CSDs (Love-Parade ist übrigens etwas VÖLLIG anderes!).
"Gays sollten dezent damit umgehen und andere Leute nicht belaestigen."
Sie fühlen sich belästigt? Ich mich auch, und zwar vorrangig von Menschen, die den Sprung ins 21. Jahrhundert nicht geschafft haben! Homophobie ist übrigens behandelbar!
"Ausserdem ist es Heteros immer peinlich, oeffentliche Lust -und Liebesdemonstrationen von Gays mit ansehen zu muessen."
Ich gehe wohl nicht fehl in der Annahme, dass sie ein "echter heterosexueller Kerl" sind, oder? Solch gestandenen Mannbildern ist doch sonst auch nichts peinlich. Und sollten Sie zwanghaft solchen "Paraden" zuschauen müssen, nehmen Sie doch zu der Zeit Urlaub! Notfalls Fenster schließen, Rollläden herunterlassen und RTL II schauen!
Wieso werde ich den Eindruck nicht los, dass SIE so ein PIUS-Bruder sind?
[Anm.: Bitte bleiben Sie auf einer sachlichen Diskussionsebene, auch wenn Sie sich provoziert fühlen. Danke. /Die Redaktion pt.]
Gerade WEIL es Leute stört, aber zu den Grundrechten gehört, ist es notwendig! Wie anders als durch ständiges Wieder-ins-Bewusstsein-Rufen sollen denn Vorurteile, Diskriminierungen und rechtliche Ungleichbehandlungen angeprangert werden? Wenn solche Veranstaltungen eines Tages niemanden mehr stören, DANN erst sind CSDs vermutlich überflüssig geworden... :-)
Das ist ganz offensichtlich. Da Sie ja auch nicht verstanden haben, daß Heteros keine Paraden brauchen, um für ihre sexuelle Orientierung zu 'werben' - sie tun das nämlich ununterbrochen. Auch für Sie und damit Sie mal ins Nachdenken geraten, gibt es den Christopher Street Day.
Homosexuelle beiderlei Geschlechts sind eine Minderheit in unserer Gesellschaft, die nach wie vor erheblicher Diskriminierung ausgesetzt ist, ganz besonders auf dem Land. Es ist für junge Homosexuelle schwer, sich zu ihrer Orientierung zu bekennen, die damit verbundenen Schwierigkeiten führen zu einer weit höheren Suizidrate als bei heterosexuellen Jugendlichen. Es gibt eine erhebliche Zunahme an Gewalt gegen Homosexuelle.
Aus diesen Gründen ist jede Gay Pride Parade nötig und wird es auch noch eine ganze Weile sein - ich glaube, auch Sie brauchen noch ein bißchen, bis Ihnen dämmert, daß Ihre Haltung nicht haltbar ist, daß Sie subtil den Homosexuellen unterstellen, sie würden durch 'Peinlichkeit' und 'Belästigung' allen Vorurteilen gegen sie selbst Nahrung liefern.
Die Vorurteile sind ganz die Ihren, ich kenne keine Homosexuellen, die in solcher Form Vorurteile gegen Heteros hätten.
Sie irren außerdem, wenn Sie der Meinung sind, allen Heteros 'sei es peinlich, öffentliche Lust- und Liebesdemonstrationen Homosexueller mit ansehen zu müssen'. Ihnen ist es offenbar peinlich, mir nicht - ich finde es eigentlich immer schön, wenn Menschen sich offen liebhaben. Gibt sowieso zuwenig Liebe auf der Welt.
die dame, so hetero, daß es schon fast langweilig ist
Wovon es aber wirklich viel zuviele auf der Welt gibt, sind bigotte alte machtgeile Männer und mir ist es fast egal, ob die im Vatikan, in Stuttgart oder in Teheran sitzen.
Business ist eben Business.
zugegeben, der CSD ist nicht jedermanns Sache. Aber so ist das halt. Einmal marschieren die Karnevalisten durch die Stadt, einmal die Katholiken (Fronleichnam), ein andermal Evangelische (Kirchentag), dann wird die Stadt von Fußballfans unsicher gemacht und dann gibt es Demos für dieses und gegen jenes usw.
Die Stadt wird von vielen genutzt und wer den CSD partout nicht aushält muss halt einmal im Jahr auf sie verzichten. Ich würde auch nicht am Rosenmontag nach Köln oder Mainz wollen.
Ich betrachte unser Grundgesetz als nicht ausreichend. Vieles, was für Heteros zutreffend und gültig ist, müssen sich Minderheiten, in dem Fall Schwule und Lesben, erst erkämpfen.
Leider ist Ihr Bild von Schwulen und Lesben beeinflußt, von der recht einseitigen Information durch die Medien. Es sind immer nur die "Exoten" und die "Schrillen" zu sehen. Zum CSD 2009 in Berlin gab es durchaus kritische und politische Forderungen auf Transparenten und an Trucks. Vermutlich gab es kein einziges Foto in der Presse zu sehen. Wenn Sie aber ganz auf nackte Haut , Exoten und, zugegeben,auf Kommerz verzichten wollen, kommen Sie zum "Transgenialen CSD" nach Kreuzberg im nächsten Jahr.
Zitat von der Startseite des diesjährigen "Transgenialen CSD":
"...Wir hören Toleranzgefasel, hinter dem sich nackte Repression, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit verstecken. Gruppen von Menschen werden als Minderheiten außerhalb der Normalität definiert, herabgesetzt und gegeneinander ausgespielt. Bestenfalls werden sie gnädig "toleriert" oder "akzeptiert", denn "Normalität" braucht Ausgrenzung. Das verdeckt nichts von der rassistischen, homophoben, transphoben, frauenfeindlichen Gewalt, der Ausgrenzung von nicht-"schönen", nicht-jungen, nicht-reichen, nicht-weißen, behinderten, politisch unbequemen Menschen, die in dieser Gesellschaft - und leider auch innerhalb unserer Szenen - Alltag ist. ..."
Krass und durchaus auch mit Selbstkritik, oder ?
Mal wieder Empörung über die Piusbrüderschaft. Worum geht es diesmal? Vordergründig um den NS-Vergleich, aber das ist ja eh schon eine Reflexreaktion.
Im Prinzip sagt die Piusbrüderschaft ja nur, was auch die offizielle Position der Katholischen Kirche ist (die Deutsche Bischofskonferrenz, die sich hier mitempört hat, ist übrigends nicht die Katholische Kirche), nämlich das sich eine Befürwortung der Auslebung homosexueller Neigungen bzw. dessen Propagieren nicht mit dem christlichen Glauben vereinbaren läßt.
weder im Evangelium, noch in den 10 Geboten, noch im Credo steht etwas darüber, dass Schwulsein und Christsein nicht zusammengingen.
Sie aber, werter Freund, haben heute möglicherweise Fleisch gegessen, und das an einem Freitag! Dabei hätten Sie doch das Fastengebot halten sollen. Freilich, da bin ich mir ziemlich sicher, wird Ihnen die Hl. Dreifaltigkeit diese lässliche Sünde, falls Sie von ihr etwa in Form eines Schinkenbrotes heimgesucht wurden, wohl nicht allzu hoch ankreiden. Ebenso wird die Hl. Trinität uns Schwulen unser harmloses Vergnügen an den eigenen Geschlechtsgenossen doch hoffentlich auch als menschliche Schwäche fürs Allzumenschliche nachsehen. Es wird, auch da bin ich mir ziemlich sicher, allenfalls ein kleines, leicht irritiertes Heben des dreieinigen Gottesauges wegen derlei Lappalien geben, darüber hinaus ein verzeihendes Lächeln.
Wir schwulen Katholiken beten ja auch für die Piusbrüder, dass sie ihre in unseren Augen ziemlich verschrobenen Ansichten über alles Mögliche und Unmögliche aufgeben mögen. Die Hagia Sophia, die Hl. Weisheit, möge über sie kommen und sie erleuchten. Wer mit reinem Herzen und mit wachem Verstand im Evangelium liest, wird nichts finden, was zu verhärteten Ansichten über die mitunter vielleicht etwas eigenwillige Lebensführung der Mitmenschen Anlass gibt.
Ach Herrje, der Glauben mal wieder.
Wer weiß, was die Apostel—waren ja alles stramme Jungs—außer im Heiligen Land rumzulungern und die Leute von der Arbeit abzuhalten, sonst noch so getrieben haben.
Wäre nur ein Pergamentfetzen von Evangelistenhand überliefert worden, vielleicht wäre dann heute Schwulsein Pflicht in der katholischen Kirche? Der Papst (servus servorum dei, Diener der Diener Gottes!) in seinen schmissigen Gewändern und seinen knattergeilen ochsenblutroten Schuhen paßt doch wie die Faust aufs Auge auf jede CSD-Parade. Freud hätte seine Freud', ganz bestimmt.
Benedictus und die Pius-Puristen sollte sich besser um ihre pädophilen Meßdiener- und Schutzbefohlenenschänder kümmern und ansonsten schweigen in alle Ewigkeit. Amen!
Es geht hier übrigens gerade nicht darum, darauf hinzuweisen, daß gelebte Homosexualität mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar sei. Solche Aussagen muß man nicht beipflichten, sie sind aber bei aller Ablehnung (vor allem der Begründung) vollkommen in Ordnung.
Worum es hier geht ist der unsägliche Vergleich mit dem Verhalten von Christen während der NS-Diktatur: Christen, die damals gegen die Nazis ihre Stimme erhoben haben zum Zeugen aufzurufen, um in deren Namen und Nachfolge Schwule und Lesben zu diffamieren ist so bigott, so falsch und moralisch so abgrundtief abstoßend, daß man darin nun wirklich beim besten Willen kein Zeugnis christlichen Verhaltens mehr zu erkennen vermag.
Diese Leute sollten sich schämen—schämen bis in ins Mark, schämen vor sich selbst, vor der Geschichte und vor ihrem Gott.
weder im Evangelium, noch in den 10 Geboten, noch im Credo steht etwas darüber, dass Schwulsein und Christsein nicht zusammengingen.
Sie aber, werter Freund, haben heute möglicherweise Fleisch gegessen, und das an einem Freitag! Dabei hätten Sie doch das Fastengebot halten sollen. Freilich, da bin ich mir ziemlich sicher, wird Ihnen die Hl. Dreifaltigkeit diese lässliche Sünde, falls Sie von ihr etwa in Form eines Schinkenbrotes heimgesucht wurden, wohl nicht allzu hoch ankreiden. Ebenso wird die Hl. Trinität uns Schwulen unser harmloses Vergnügen an den eigenen Geschlechtsgenossen doch hoffentlich auch als menschliche Schwäche fürs Allzumenschliche nachsehen. Es wird, auch da bin ich mir ziemlich sicher, allenfalls ein kleines, leicht irritiertes Heben des dreieinigen Gottesauges wegen derlei Lappalien geben, darüber hinaus ein verzeihendes Lächeln.
Wir schwulen Katholiken beten ja auch für die Piusbrüder, dass sie ihre in unseren Augen ziemlich verschrobenen Ansichten über alles Mögliche und Unmögliche aufgeben mögen. Die Hagia Sophia, die Hl. Weisheit, möge über sie kommen und sie erleuchten. Wer mit reinem Herzen und mit wachem Verstand im Evangelium liest, wird nichts finden, was zu verhärteten Ansichten über die mitunter vielleicht etwas eigenwillige Lebensführung der Mitmenschen Anlass gibt.
Ach Herrje, der Glauben mal wieder.
Wer weiß, was die Apostel—waren ja alles stramme Jungs—außer im Heiligen Land rumzulungern und die Leute von der Arbeit abzuhalten, sonst noch so getrieben haben.
Wäre nur ein Pergamentfetzen von Evangelistenhand überliefert worden, vielleicht wäre dann heute Schwulsein Pflicht in der katholischen Kirche? Der Papst (servus servorum dei, Diener der Diener Gottes!) in seinen schmissigen Gewändern und seinen knattergeilen ochsenblutroten Schuhen paßt doch wie die Faust aufs Auge auf jede CSD-Parade. Freud hätte seine Freud', ganz bestimmt.
Benedictus und die Pius-Puristen sollte sich besser um ihre pädophilen Meßdiener- und Schutzbefohlenenschänder kümmern und ansonsten schweigen in alle Ewigkeit. Amen!
Es geht hier übrigens gerade nicht darum, darauf hinzuweisen, daß gelebte Homosexualität mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar sei. Solche Aussagen muß man nicht beipflichten, sie sind aber bei aller Ablehnung (vor allem der Begründung) vollkommen in Ordnung.
Worum es hier geht ist der unsägliche Vergleich mit dem Verhalten von Christen während der NS-Diktatur: Christen, die damals gegen die Nazis ihre Stimme erhoben haben zum Zeugen aufzurufen, um in deren Namen und Nachfolge Schwule und Lesben zu diffamieren ist so bigott, so falsch und moralisch so abgrundtief abstoßend, daß man darin nun wirklich beim besten Willen kein Zeugnis christlichen Verhaltens mehr zu erkennen vermag.
Diese Leute sollten sich schämen—schämen bis in ins Mark, schämen vor sich selbst, vor der Geschichte und vor ihrem Gott.
"Ich verstehe nicht,
warum Homosexuelle fuer ihre Neigungen unbedingt durch Love-Paraden in der Oeffentlichkeit werben muessen."
Sie verstehen es nicht eh381006? Dann sollten Sie mal recherchieren, auf Neudeutsch googeln. Alles hat einen Grund - auch die CSDs (Love-Parade ist übrigens etwas VÖLLIG anderes!).
"Gays sollten dezent damit umgehen und andere Leute nicht belaestigen."
Sie fühlen sich belästigt? Ich mich auch, und zwar vorrangig von Menschen, die den Sprung ins 21. Jahrhundert nicht geschafft haben! Homophobie ist übrigens behandelbar!
"Ausserdem ist es Heteros immer peinlich, oeffentliche Lust -und Liebesdemonstrationen von Gays mit ansehen zu muessen."
Ich gehe wohl nicht fehl in der Annahme, dass sie ein "echter heterosexueller Kerl" sind, oder? Solch gestandenen Mannbildern ist doch sonst auch nichts peinlich. Und sollten Sie zwanghaft solchen "Paraden" zuschauen müssen, nehmen Sie doch zu der Zeit Urlaub! Notfalls Fenster schließen, Rollläden herunterlassen und RTL II schauen!
Wieso werde ich den Eindruck nicht los, dass SIE so ein PIUS-Bruder sind?
[Anm.: Bitte bleiben Sie auf einer sachlichen Diskussionsebene, auch wenn Sie sich provoziert fühlen. Danke. /Die Redaktion pt.]
Gerade WEIL es Leute stört, aber zu den Grundrechten gehört, ist es notwendig! Wie anders als durch ständiges Wieder-ins-Bewusstsein-Rufen sollen denn Vorurteile, Diskriminierungen und rechtliche Ungleichbehandlungen angeprangert werden? Wenn solche Veranstaltungen eines Tages niemanden mehr stören, DANN erst sind CSDs vermutlich überflüssig geworden... :-)
...läßt man diesen kaspern soviel aufmerksamkeit zuteil werden? ist das überhaupt eine zeile in einer überregionalen zeitung wert, wenn ein paar hinterwäldlerische sektierer, die offentsichlich probleme mit der eigenen (homo?)sexualität haben sich einen zwar geschmacklosen, aber in erster linie einfach nur dümmlichen vergleich erlauben?
laufen doch im Röckchen rum (siehe Bild), im Gegensatz zu den meisten Homos.
Schickt die Jungs doch zum Psychiater, wenn sie nicht mit ihrer Sexualität zurechtkommen. Es ist ihr Problem, nicht das der Mehrheit dieser Gesellschaft. Zum Glück nicht mehr das der Mehrheit dieser Gesellschaft und dabei soll es bleiben.
Das ist ganz offensichtlich. Da Sie ja auch nicht verstanden haben, daß Heteros keine Paraden brauchen, um für ihre sexuelle Orientierung zu 'werben' - sie tun das nämlich ununterbrochen. Auch für Sie und damit Sie mal ins Nachdenken geraten, gibt es den Christopher Street Day.
Homosexuelle beiderlei Geschlechts sind eine Minderheit in unserer Gesellschaft, die nach wie vor erheblicher Diskriminierung ausgesetzt ist, ganz besonders auf dem Land. Es ist für junge Homosexuelle schwer, sich zu ihrer Orientierung zu bekennen, die damit verbundenen Schwierigkeiten führen zu einer weit höheren Suizidrate als bei heterosexuellen Jugendlichen. Es gibt eine erhebliche Zunahme an Gewalt gegen Homosexuelle.
Aus diesen Gründen ist jede Gay Pride Parade nötig und wird es auch noch eine ganze Weile sein - ich glaube, auch Sie brauchen noch ein bißchen, bis Ihnen dämmert, daß Ihre Haltung nicht haltbar ist, daß Sie subtil den Homosexuellen unterstellen, sie würden durch 'Peinlichkeit' und 'Belästigung' allen Vorurteilen gegen sie selbst Nahrung liefern.
Die Vorurteile sind ganz die Ihren, ich kenne keine Homosexuellen, die in solcher Form Vorurteile gegen Heteros hätten.
Sie irren außerdem, wenn Sie der Meinung sind, allen Heteros 'sei es peinlich, öffentliche Lust- und Liebesdemonstrationen Homosexueller mit ansehen zu müssen'. Ihnen ist es offenbar peinlich, mir nicht - ich finde es eigentlich immer schön, wenn Menschen sich offen liebhaben. Gibt sowieso zuwenig Liebe auf der Welt.
die dame, so hetero, daß es schon fast langweilig ist
Wovon es aber wirklich viel zuviele auf der Welt gibt, sind bigotte alte machtgeile Männer und mir ist es fast egal, ob die im Vatikan, in Stuttgart oder in Teheran sitzen.
Business ist eben Business.
(entfernt. Bitte verzichten Sie auf Hetze dieser Art. Die Redaktion/jk)
(entfernt. Bitte verzichten Sie auf Hetze dieser Art. Die Redaktion/jk)
(entfernt. Bitte verzichten Sie auf Hetze dieser Art. Die Redaktion/jk)
ist den fcuk????
Homosexualität und Pädophilie sind beinahe dasselbe.
Und der Kindesmissbrauch durch Heterosexuelle ist halt ganz was anders.
Falsche Behauptungen werden durch Wiederholung nicht wahrer, da können Sie sämtliche Foren des Unversums zumüllen.
Pädophile haben es schwer, nicht zu Pädosexuellen zu werden.
Dabei hilft Kein Täter werden.
Pädophile, die ihrer sexuellen Orientierung nicht folgen und das sind sehrsehr viele, verdienen allen Respekt. Die anderen, die das nicht tun, sind Fälle für die Justiz.
Ich darf Sie aber darüber informieren, daß 12-20% der Fälle sexualisierter Gewalt gegen Kinder tatsächlich von Pädophilen begangen werden, die große Mehrheit von 80-88% werden von 'ganz normalen' Männern mit einer eigentlichen 'ganz normalen' Orientierung zu Erwachsenen vergewaltigt. Es geht dabei nicht um sexuelle Orientierung, sogar kaum um Sex, es geht um Gewalt und Allmachtsphantasien.
Wie Sie @alezzo, allerdings auf den unglaublichen Irrweg kommen, pädosexuelles, damit kriminelles Verhalten in Bezug zu Homosexualität zu setzen, ist mir vollkommen unklar.
Auch Ihre Vorurteile sind ganz die Ihren. Hände weg von den Homosexuellen!
Von Kindern und Jugendlichen sowieso.
Sollten Sie in Zukunft nochmal aus meinen Kommentaren zitieren, so setzen Sie bitte Anführungszeichen oder den zitierten Text kursiv - nicht, daß es zu Mißverständnissen kommt.
... Homosexualität und Pädophilie in einem Atemzug zu nennen.
Menschen wie Sie werden immer zu dieser illegitimen und völlig realitätsfremden Gleichsetzung greifen, um eine verhasste Gruppen von Menschen zu diskreditieren.
Religiöse Gruppen, wie die Piusbrüder, sollten verboten werden, dazu zähle ich ich natürlich auch eine extrem homosexuellenfeindliche "Religion" aus dem Orient, die sich in Europa anschickt, ihre Gläubigen zu Mord an Homosexuellen aufzurufen ( Bilal Philips - http://www.tagesspiegel.d... und http://www.youtube.com/wa... )
ist den fcuk????
Homosexualität und Pädophilie sind beinahe dasselbe.
Und der Kindesmissbrauch durch Heterosexuelle ist halt ganz was anders.
Falsche Behauptungen werden durch Wiederholung nicht wahrer, da können Sie sämtliche Foren des Unversums zumüllen.
Pädophile haben es schwer, nicht zu Pädosexuellen zu werden.
Dabei hilft Kein Täter werden.
Pädophile, die ihrer sexuellen Orientierung nicht folgen und das sind sehrsehr viele, verdienen allen Respekt. Die anderen, die das nicht tun, sind Fälle für die Justiz.
Ich darf Sie aber darüber informieren, daß 12-20% der Fälle sexualisierter Gewalt gegen Kinder tatsächlich von Pädophilen begangen werden, die große Mehrheit von 80-88% werden von 'ganz normalen' Männern mit einer eigentlichen 'ganz normalen' Orientierung zu Erwachsenen vergewaltigt. Es geht dabei nicht um sexuelle Orientierung, sogar kaum um Sex, es geht um Gewalt und Allmachtsphantasien.
Wie Sie @alezzo, allerdings auf den unglaublichen Irrweg kommen, pädosexuelles, damit kriminelles Verhalten in Bezug zu Homosexualität zu setzen, ist mir vollkommen unklar.
Auch Ihre Vorurteile sind ganz die Ihren. Hände weg von den Homosexuellen!
Von Kindern und Jugendlichen sowieso.
Sollten Sie in Zukunft nochmal aus meinen Kommentaren zitieren, so setzen Sie bitte Anführungszeichen oder den zitierten Text kursiv - nicht, daß es zu Mißverständnissen kommt.
... Homosexualität und Pädophilie in einem Atemzug zu nennen.
Menschen wie Sie werden immer zu dieser illegitimen und völlig realitätsfremden Gleichsetzung greifen, um eine verhasste Gruppen von Menschen zu diskreditieren.
Religiöse Gruppen, wie die Piusbrüder, sollten verboten werden, dazu zähle ich ich natürlich auch eine extrem homosexuellenfeindliche "Religion" aus dem Orient, die sich in Europa anschickt, ihre Gläubigen zu Mord an Homosexuellen aufzurufen ( Bilal Philips - http://www.tagesspiegel.d... und http://www.youtube.com/wa... )
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