Störfall in Krümmel Vattenfall wiederholt die alten FehlerSeite 2/2
Ministerin Trauernicht ist anderer Meinung: Man müsse nun intensiv darüber nachdenken, die Restlaufzeit älterer Kraftwerke wie Krümmel auf neuere Anlagen zu übertragen, sagte sie. "Das erwarte ich auch von Vattenfall."
Umweltminister Gabriel pflichtete Trauernicht bei. Der Frankfurter Rundschau sagte er, der Vorfall in Krümmel zeige erneut, dass die Atomkraft eine hochriskante Technologie sei. Er appellierte an die Stromkonzerne, "die ältesten und problematischsten Reaktoren abzuschalten und deren Stromkontingente auf die jüngeren Anlagen zu übertragen". Die moderneren, sichereren Atomkraftwerke (AKW) könnten dann länger am Netz bleiben, wie dies das Atomgesetz ermöglicht.
So alt ist Krümmel allerdings noch nicht. Es ging 1984 in Betrieb und ist damit eines der neueren Atomkraftwerke in Deutschland. Nach der Vereinbarung zum Atomausstieg muss die Anlage um das Jahr 2018 vom Netz. Der letzte Reaktor in Deutschland soll demnach um das Jahr 2021 abgeschaltet werden.
Wenige Monate vor der Bundestagswahl nutzte Gabriel den Vorfall, um von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) eine Wende in der Atompolitik einzufordern. Der jüngste Störfall beweise, dass eine Laufzeitverlängerung für ältere Kraftwerke nicht zu verantworten sei, sagte er dem Berliner Tagesspiegel. Widerspruch kam von CDU-Fraktionschef Volker Kauder. "So lange Kernkraftwerke sicher sind, sollen sie auch laufen können", sagte er dem Hamburger Abendblatt.
Wann Krümmel wieder ans Netz gehen kann, ist bislang völlig offen. Gabriel sagte, dazu werde eine Genehmigung der Bundesaufsicht erforderlich sein. Auch die von Trauernicht veranlasste Prüfung wird einige Zeit in Anspruch nehmen.
Ginge es nach den Kernkraftgegnern, soll Krümmel sofort und für alle Zeit abgeschaltet werden. Dafür demonstrierten sie mit Unterstützung von Umweltverbänden sowie Politikern der Grünen vor dem Atomkraftwerk.
- Datum 08.07.2009 - 15:27 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, rf, dpa, Reuters 5.7.2009
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Man spürt die überragende "Sicherheit" deutscher Atomkraftwerke.
Dieses Kraftwerk wurde 2 Jahre lang überholt und nun passiert schon wieder fast der gleiche Fehler wie vorher?
Diese Zustände zeigen, dass die Atomkraft ein Glücksspiel ist - auch mit den sichersten Reaktoren der Welt.
Wenn die Reaktoren so sicher wären, dürfte dieses Vorfall nie vorgekommen sein. Der Vorfall zeigt, dass das Werk die Betreiber im Griff hat und nicht die Betreiber ihr Werk.
Erschreckend.
Unsinn. Ein Transformator ist kein Sicherheitssystem. Im Gegenteil zeigt dieser Vorfall, dass die Sicherheitssysteme dieses AKW zu diesem Zeitpunkt korrekt gearbeitet haben.
Ihre seltsamer induktiver Schluss ist wirklich gänzlich an den Haaren herbeigezogen.
Zweimal hintereinander derselbe Störfall spricht weniger gegen das AKW als vielmehr gegen die Betreiber.
(kein Sarkasmus)
Ein Transformator ist eine Maschine, welche zwangsläufig in jeder Art von Kraftwerk zu finden ist, sogar in Windrädern. Nehmen wir einmal eine Analogie zum Auto an. Als Analoges Bauteil möchte ich einen Transformator (Ja, sogar in Autos werden diese "hochbrisanten" Bauteile verbaut.) an. Nehmen wir nun an, dieser Transformator fiele aus. Den Schluss, den Sie nun ziehen, ist, dass wir keine weiteren Autos (und keine weiteren Atomkraftwerke) bauen sollten. Die Tatsache, dass sich der Reaktor abschaltete, ist ein Beweis für die hohen Sicherheitsstandards in der Kerntechnik.
Legitimstes Argument gegen die Nutzung der Kerntechnik ist, wenn dann die bisher ungeklärte Endlagersituation, auch wenn es dafür ein paar verfolgenswerte Ansätze (Gorleben ist m.M. nach keiner davon) gibt.
Unsinn. Ein Transformator ist kein Sicherheitssystem. Im Gegenteil zeigt dieser Vorfall, dass die Sicherheitssysteme dieses AKW zu diesem Zeitpunkt korrekt gearbeitet haben.
Ihre seltsamer induktiver Schluss ist wirklich gänzlich an den Haaren herbeigezogen.
Zweimal hintereinander derselbe Störfall spricht weniger gegen das AKW als vielmehr gegen die Betreiber.
(kein Sarkasmus)
Ein Transformator ist eine Maschine, welche zwangsläufig in jeder Art von Kraftwerk zu finden ist, sogar in Windrädern. Nehmen wir einmal eine Analogie zum Auto an. Als Analoges Bauteil möchte ich einen Transformator (Ja, sogar in Autos werden diese "hochbrisanten" Bauteile verbaut.) an. Nehmen wir nun an, dieser Transformator fiele aus. Den Schluss, den Sie nun ziehen, ist, dass wir keine weiteren Autos (und keine weiteren Atomkraftwerke) bauen sollten. Die Tatsache, dass sich der Reaktor abschaltete, ist ein Beweis für die hohen Sicherheitsstandards in der Kerntechnik.
Legitimstes Argument gegen die Nutzung der Kerntechnik ist, wenn dann die bisher ungeklärte Endlagersituation, auch wenn es dafür ein paar verfolgenswerte Ansätze (Gorleben ist m.M. nach keiner davon) gibt.
Unsinn. Ein Transformator ist kein Sicherheitssystem. Im Gegenteil zeigt dieser Vorfall, dass die Sicherheitssysteme dieses AKW zu diesem Zeitpunkt korrekt gearbeitet haben.
Ihre seltsamer induktiver Schluss ist wirklich gänzlich an den Haaren herbeigezogen.
Zweimal hintereinander derselbe Störfall spricht weniger gegen das AKW als vielmehr gegen die Betreiber.
... das Problem nun am AKW selbst liegt oder am Betreiber, die Tatsache, dass es überhaupt regelmäßig Probleme gibt, spricht gegen den status quo.
Im Zweifelsfall wird es den Opfern auch nichts nützen, da einen Unterschied zu machen bzw. einen Schuldigen zu suchen. Es reicht, dass offensichtlich ein Sicherheitsrisiko für die Allgemeinheit besteht.
Vattenfall gehört die Lizenz fürs Betreiben von Kernkraftwerken entzogen, und zwar augenblicklich. Dass sie ständig Störfälle haben, ist schlimm genug, aber dass sie sie nicht einmal melden (oder nur dann, wenn sie sich beim besten Willen nicht mehr vertuschen oder herunterspielen lassen...) ist völlig inakzeptabel.
(Übrigens: Ich gehöre zu den Leuten in Hamburg, die heute Morgen kein Wasser hatten. Und kann nur sagen, schön, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Aber eben reines Glück.)
... das Problem nun am AKW selbst liegt oder am Betreiber, die Tatsache, dass es überhaupt regelmäßig Probleme gibt, spricht gegen den status quo.
Im Zweifelsfall wird es den Opfern auch nichts nützen, da einen Unterschied zu machen bzw. einen Schuldigen zu suchen. Es reicht, dass offensichtlich ein Sicherheitsrisiko für die Allgemeinheit besteht.
Vattenfall gehört die Lizenz fürs Betreiben von Kernkraftwerken entzogen, und zwar augenblicklich. Dass sie ständig Störfälle haben, ist schlimm genug, aber dass sie sie nicht einmal melden (oder nur dann, wenn sie sich beim besten Willen nicht mehr vertuschen oder herunterspielen lassen...) ist völlig inakzeptabel.
(Übrigens: Ich gehöre zu den Leuten in Hamburg, die heute Morgen kein Wasser hatten. Und kann nur sagen, schön, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Aber eben reines Glück.)
... das Problem nun am AKW selbst liegt oder am Betreiber, die Tatsache, dass es überhaupt regelmäßig Probleme gibt, spricht gegen den status quo.
Im Zweifelsfall wird es den Opfern auch nichts nützen, da einen Unterschied zu machen bzw. einen Schuldigen zu suchen. Es reicht, dass offensichtlich ein Sicherheitsrisiko für die Allgemeinheit besteht.
Vattenfall gehört die Lizenz fürs Betreiben von Kernkraftwerken entzogen, und zwar augenblicklich. Dass sie ständig Störfälle haben, ist schlimm genug, aber dass sie sie nicht einmal melden (oder nur dann, wenn sie sich beim besten Willen nicht mehr vertuschen oder herunterspielen lassen...) ist völlig inakzeptabel.
(Übrigens: Ich gehöre zu den Leuten in Hamburg, die heute Morgen kein Wasser hatten. Und kann nur sagen, schön, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Aber eben reines Glück.)
(kein Sarkasmus)
Ein Transformator ist eine Maschine, welche zwangsläufig in jeder Art von Kraftwerk zu finden ist, sogar in Windrädern. Nehmen wir einmal eine Analogie zum Auto an. Als Analoges Bauteil möchte ich einen Transformator (Ja, sogar in Autos werden diese "hochbrisanten" Bauteile verbaut.) an. Nehmen wir nun an, dieser Transformator fiele aus. Den Schluss, den Sie nun ziehen, ist, dass wir keine weiteren Autos (und keine weiteren Atomkraftwerke) bauen sollten. Die Tatsache, dass sich der Reaktor abschaltete, ist ein Beweis für die hohen Sicherheitsstandards in der Kerntechnik.
Legitimstes Argument gegen die Nutzung der Kerntechnik ist, wenn dann die bisher ungeklärte Endlagersituation, auch wenn es dafür ein paar verfolgenswerte Ansätze (Gorleben ist m.M. nach keiner davon) gibt.
Es mag sein, dass es nur ein unbedeutender Transformator war.
Aber die Tatsache, dass das Atomkraftwerk einen "Notstop" macht, ist doch Grund genug an der Befähigung der Betreiber zu zweifeln, ein solches Objekt zu kontrollieren.
Zum Glück gab es die funktionierenden Sicherheitssysteme - aber was ist denn, wenn es mal ein wichtiges Sicherheitssystem ist? Sagen wir dann auch - och diesmal war es ausnahmsweise halt mal wichtig...
Ein Atomkraftwerk ist nicht mit einem anderen technischen Werk zu vergleichen (PKW). Es steht hier so viel auf dem Spiel - da ist es schon was anderes, wenn hier mal irgendwas zum Brand führen könnte.
Man kann doch nicht bei einem Kraftwerk, dass das Potential hat, GANZ DEUTSCHLAND UNBEWOHNBAR zu machen die Maßstäbe wie bei einem Spielzeugtrafo anlegen!
Es entsteht der Eindruck, dass viele diese "Notaus-Phasen" als Beleg für die tolle Sicherheit des Kernkraftwerks sehen.
Das ist aber nicht so - normalerweise darf so etwas eben nicht passieren.
Es mag sein, dass es nur ein unbedeutender Transformator war.
Aber die Tatsache, dass das Atomkraftwerk einen "Notstop" macht, ist doch Grund genug an der Befähigung der Betreiber zu zweifeln, ein solches Objekt zu kontrollieren.
Zum Glück gab es die funktionierenden Sicherheitssysteme - aber was ist denn, wenn es mal ein wichtiges Sicherheitssystem ist? Sagen wir dann auch - och diesmal war es ausnahmsweise halt mal wichtig...
Ein Atomkraftwerk ist nicht mit einem anderen technischen Werk zu vergleichen (PKW). Es steht hier so viel auf dem Spiel - da ist es schon was anderes, wenn hier mal irgendwas zum Brand führen könnte.
Man kann doch nicht bei einem Kraftwerk, dass das Potential hat, GANZ DEUTSCHLAND UNBEWOHNBAR zu machen die Maßstäbe wie bei einem Spielzeugtrafo anlegen!
Es entsteht der Eindruck, dass viele diese "Notaus-Phasen" als Beleg für die tolle Sicherheit des Kernkraftwerks sehen.
Das ist aber nicht so - normalerweise darf so etwas eben nicht passieren.
Es mag sein, dass es nur ein unbedeutender Transformator war.
Aber die Tatsache, dass das Atomkraftwerk einen "Notstop" macht, ist doch Grund genug an der Befähigung der Betreiber zu zweifeln, ein solches Objekt zu kontrollieren.
Zum Glück gab es die funktionierenden Sicherheitssysteme - aber was ist denn, wenn es mal ein wichtiges Sicherheitssystem ist? Sagen wir dann auch - och diesmal war es ausnahmsweise halt mal wichtig...
Ein Atomkraftwerk ist nicht mit einem anderen technischen Werk zu vergleichen (PKW). Es steht hier so viel auf dem Spiel - da ist es schon was anderes, wenn hier mal irgendwas zum Brand führen könnte.
Man kann doch nicht bei einem Kraftwerk, dass das Potential hat, GANZ DEUTSCHLAND UNBEWOHNBAR zu machen die Maßstäbe wie bei einem Spielzeugtrafo anlegen!
Es entsteht der Eindruck, dass viele diese "Notaus-Phasen" als Beleg für die tolle Sicherheit des Kernkraftwerks sehen.
Das ist aber nicht so - normalerweise darf so etwas eben nicht passieren.
Einerseits ist es bei modernen Atomkraftwerken mechanisch unmöglich, dass selbst bei einer Kernschmelze Radioaktivität austritt. Sprich: Jedes Sicherheitssystem könnte komplett ausfallen, eine Kernschmelze (Bei einem Druckwasserreaktor so gut wie unmöglich) könnte stattfinden und es würde noch immer keine Radioaktivität austreten.
Übrigens bin ich dann der Ansicht, dass auch Transformatorversagen in Kohlekraftwerken in den Medien aufgegriffen werden sollte, denn wenn ein solches einmal in die Luft fliegt (Kohlestaub - weniger Strahlung, mehr "Bumm"), ist das auch nicht lustig.
Ein Kernkraftwerk hat übrigens nicht das Potential, "GANZ DEUTSCHLAND UNBEWOHNBAR zu machen". Wohl unerwartetes Beispiel aus dem realen Leben: Tschernobyl.
Eine schlimme Sache, die man nicht verharmlosen sollte, keine Frage, aber die Gefahrenzone dort hat einen Durchmesser von ca. 50 km. Das ist keinesfalls so groß wie Deutschland. Ich will damit nicht sagen, dass ein solches Unglück ungefährlich wäre, sondern, dass Ihre Rhetorik in meinen Augen etwas übertrieben ist.
Dass dieser Vorfall die Inkompetenz Vattenfalls zeigt, steht außer Frage und dass Konsequenzen angebracht sind, auch. Jedoch sofort verhältnismäßig unreflektiert die Atomtechnik zu verteufeln, die, das gebe ich ja zu, auch ihre Probleme hat, hilft niemandem weiter.
Also hierauf möchte ich jetzt nochmal extra Antworten. Ich bitte hier wirklich um Sachlichkeit.
"Es mag sein, dass es nur ein unbedeutender Transformator war."
Nein das war kein unbedeutender Trafo, sondern einer der die Leistung ins Netz bringt, deswegen führte dieser Ausfall ja auch dazu, das der Reaktor abgeschaltet wurde.
" Aber die Tatsache, dass das Atomkraftwerk einen "Notstop" macht, ist doch Grund genug an der Befähigung der Betreiber zu zweifeln, ein solches Objekt zu kontrollieren."
Dass der Reaktor einen "Notstop" macht, da kann der Betreiber nichts für oder wider machen. Es kommt zu einem Störfall, der Rest läuft Automatisch ab.
" Zum Glück gab es die funktionierenden Sicherheitssysteme - aber was ist denn, wenn es mal ein wichtiges Sicherheitssystem ist? Sagen wir dann auch - och diesmal war es ausnahmsweise halt mal wichtig..."
Aus diesem Grund sind die Sicherheitssysteme redundant aufgebaut, sogar mit unterschiedlichen Herstellern, damit kein konstruktionsbedingter Fehler zu einem Ausfall aller Sicherheitssysteme führen kann.
"Man kann doch nicht bei einem Kraftwerk, dass das Potential hat, GANZ DEUTSCHLAND UNBEWOHNBAR zu machen die Maßstäbe wie bei einem Spielzeugtrafo anlegen!"
Es wurde schon mehrfach nun erwähnt das auf keinen Fall ganz Deutschland unbewohnbar wäre, selbst wenn es zu einer Kettenreaktion wie bei Tschernobyl kommen würde, was technisch aber überhaut nicht möglich ist in Deutschen Anlagen. Bitte hierzu meinen vorigen Kommentar lesen.
"Es entsteht der Eindruck, dass viele diese "Notaus-Phasen" als Beleg für die tolle Sicherheit des Kernkraftwerks sehen.
Das ist aber nicht so - normalerweise darf so etwas eben nicht passieren."
Sie haben Recht, soetwas darf normalerweise nicht passieren. Aber es ist doch gut zu Wissen, das, wenn etwas passiert, nicht an der Sicherheit gespart wurde.
das sicherheitssystem kann in diesem falle nicht "nicht funktionieren"
das problem in tschernobyl war wie wir ja heute wissen dass das sicherheitssystem für tests deaktiviert wurde...(nur im dieses argument gleich vorweg zu negieren)
kernreaktion passiert ja indem neutronen auf uran geschossen wird wodurch energie frei wird (um es mal in laien-sprache zu vereinfachen)
um dies zu stoppen gibt es steuerstäbe, die durch ihren bestimmten chemischen aufbau diese neutronen auffangen können sodass kein weiteres reaktormaterial (uran) beschossen werden kann also stoppt die reaktion und keine energie wird mehr frei.
jetzt kann man davon ausgehen dass sollte irgendwas kaputt gehen (größtes risiko: elektronischer kurzschluss, stromausfall: WIE AUCH IM FALL KRÜMMEL) fallen die steuerstäbe automatisch zw die brennstäbe (aus uran bestehend) und stoppen die reaktion da sie nur mechanisch hochgehalten werden wofür eben strom notwendig ist
und solange die gravitationskraft vernünftig funktioniert kann in dieser hinsicht nichts passieren.
[entfernt wegen Doppelposting/ Redaktion; svb]
Einerseits ist es bei modernen Atomkraftwerken mechanisch unmöglich, dass selbst bei einer Kernschmelze Radioaktivität austritt. Sprich: Jedes Sicherheitssystem könnte komplett ausfallen, eine Kernschmelze (Bei einem Druckwasserreaktor so gut wie unmöglich) könnte stattfinden und es würde noch immer keine Radioaktivität austreten.
Übrigens bin ich dann der Ansicht, dass auch Transformatorversagen in Kohlekraftwerken in den Medien aufgegriffen werden sollte, denn wenn ein solches einmal in die Luft fliegt (Kohlestaub - weniger Strahlung, mehr "Bumm"), ist das auch nicht lustig.
Ein Kernkraftwerk hat übrigens nicht das Potential, "GANZ DEUTSCHLAND UNBEWOHNBAR zu machen". Wohl unerwartetes Beispiel aus dem realen Leben: Tschernobyl.
Eine schlimme Sache, die man nicht verharmlosen sollte, keine Frage, aber die Gefahrenzone dort hat einen Durchmesser von ca. 50 km. Das ist keinesfalls so groß wie Deutschland. Ich will damit nicht sagen, dass ein solches Unglück ungefährlich wäre, sondern, dass Ihre Rhetorik in meinen Augen etwas übertrieben ist.
Dass dieser Vorfall die Inkompetenz Vattenfalls zeigt, steht außer Frage und dass Konsequenzen angebracht sind, auch. Jedoch sofort verhältnismäßig unreflektiert die Atomtechnik zu verteufeln, die, das gebe ich ja zu, auch ihre Probleme hat, hilft niemandem weiter.
Also hierauf möchte ich jetzt nochmal extra Antworten. Ich bitte hier wirklich um Sachlichkeit.
"Es mag sein, dass es nur ein unbedeutender Transformator war."
Nein das war kein unbedeutender Trafo, sondern einer der die Leistung ins Netz bringt, deswegen führte dieser Ausfall ja auch dazu, das der Reaktor abgeschaltet wurde.
" Aber die Tatsache, dass das Atomkraftwerk einen "Notstop" macht, ist doch Grund genug an der Befähigung der Betreiber zu zweifeln, ein solches Objekt zu kontrollieren."
Dass der Reaktor einen "Notstop" macht, da kann der Betreiber nichts für oder wider machen. Es kommt zu einem Störfall, der Rest läuft Automatisch ab.
" Zum Glück gab es die funktionierenden Sicherheitssysteme - aber was ist denn, wenn es mal ein wichtiges Sicherheitssystem ist? Sagen wir dann auch - och diesmal war es ausnahmsweise halt mal wichtig..."
Aus diesem Grund sind die Sicherheitssysteme redundant aufgebaut, sogar mit unterschiedlichen Herstellern, damit kein konstruktionsbedingter Fehler zu einem Ausfall aller Sicherheitssysteme führen kann.
"Man kann doch nicht bei einem Kraftwerk, dass das Potential hat, GANZ DEUTSCHLAND UNBEWOHNBAR zu machen die Maßstäbe wie bei einem Spielzeugtrafo anlegen!"
Es wurde schon mehrfach nun erwähnt das auf keinen Fall ganz Deutschland unbewohnbar wäre, selbst wenn es zu einer Kettenreaktion wie bei Tschernobyl kommen würde, was technisch aber überhaut nicht möglich ist in Deutschen Anlagen. Bitte hierzu meinen vorigen Kommentar lesen.
"Es entsteht der Eindruck, dass viele diese "Notaus-Phasen" als Beleg für die tolle Sicherheit des Kernkraftwerks sehen.
Das ist aber nicht so - normalerweise darf so etwas eben nicht passieren."
Sie haben Recht, soetwas darf normalerweise nicht passieren. Aber es ist doch gut zu Wissen, das, wenn etwas passiert, nicht an der Sicherheit gespart wurde.
das sicherheitssystem kann in diesem falle nicht "nicht funktionieren"
das problem in tschernobyl war wie wir ja heute wissen dass das sicherheitssystem für tests deaktiviert wurde...(nur im dieses argument gleich vorweg zu negieren)
kernreaktion passiert ja indem neutronen auf uran geschossen wird wodurch energie frei wird (um es mal in laien-sprache zu vereinfachen)
um dies zu stoppen gibt es steuerstäbe, die durch ihren bestimmten chemischen aufbau diese neutronen auffangen können sodass kein weiteres reaktormaterial (uran) beschossen werden kann also stoppt die reaktion und keine energie wird mehr frei.
jetzt kann man davon ausgehen dass sollte irgendwas kaputt gehen (größtes risiko: elektronischer kurzschluss, stromausfall: WIE AUCH IM FALL KRÜMMEL) fallen die steuerstäbe automatisch zw die brennstäbe (aus uran bestehend) und stoppen die reaktion da sie nur mechanisch hochgehalten werden wofür eben strom notwendig ist
und solange die gravitationskraft vernünftig funktioniert kann in dieser hinsicht nichts passieren.
[entfernt wegen Doppelposting/ Redaktion; svb]
Schön dass die Betreiber sagen, dass "Die Sicherheit der Anlage sei jedoch in keinem der Fälle gefährdet gewesen" wäre. Allerdings fällt es schwer den Betreibern zu glauben, wenn man die Pannenchronologie der AKW Krümmel und Brunsbüttel betrachtet.
http://www1.ndr.de/nachri...
Natürlich ist es verständlich, dass die Betreiber die AKW so lange wie möglich laufen lassen möchten, denn es geht um viel Geld. Einer nichtöffentlichen Studie der Landesbank Baden-Württemberg würden allein E.ON, RWE und EnBW Zusatzerlöse von über 200 Milliarden Euro erzielen, falls die Kraftwerke 25 Jahre länger laufen dürfen.
Mir stellt sich natürlich direkt die frage, wie es denn mit den Sicherheitsbestrebungen der Betreiber aussehen würde, wenn sie die Verlängerungen genehmigt bekämen. Jetzt probieren sie ja wenigstens noch eine gute Reputation zu erlangen, damit CDU und FDP diese Laufzeitverlänguerung nach der Wahl beschließen können.
Einerseits ist es bei modernen Atomkraftwerken mechanisch unmöglich, dass selbst bei einer Kernschmelze Radioaktivität austritt. Sprich: Jedes Sicherheitssystem könnte komplett ausfallen, eine Kernschmelze (Bei einem Druckwasserreaktor so gut wie unmöglich) könnte stattfinden und es würde noch immer keine Radioaktivität austreten.
Übrigens bin ich dann der Ansicht, dass auch Transformatorversagen in Kohlekraftwerken in den Medien aufgegriffen werden sollte, denn wenn ein solches einmal in die Luft fliegt (Kohlestaub - weniger Strahlung, mehr "Bumm"), ist das auch nicht lustig.
Ein Kernkraftwerk hat übrigens nicht das Potential, "GANZ DEUTSCHLAND UNBEWOHNBAR zu machen". Wohl unerwartetes Beispiel aus dem realen Leben: Tschernobyl.
Eine schlimme Sache, die man nicht verharmlosen sollte, keine Frage, aber die Gefahrenzone dort hat einen Durchmesser von ca. 50 km. Das ist keinesfalls so groß wie Deutschland. Ich will damit nicht sagen, dass ein solches Unglück ungefährlich wäre, sondern, dass Ihre Rhetorik in meinen Augen etwas übertrieben ist.
Dass dieser Vorfall die Inkompetenz Vattenfalls zeigt, steht außer Frage und dass Konsequenzen angebracht sind, auch. Jedoch sofort verhältnismäßig unreflektiert die Atomtechnik zu verteufeln, die, das gebe ich ja zu, auch ihre Probleme hat, hilft niemandem weiter.
die Zone hat einen Radius von ca. 50 km, das ändert die Sache aber nicht sehr stark.
Die Auswirkungen waren bis in die bayrische Milch mit erhöhten Strahlen-werten zu messen, ganz zu schweigen von den erhöhten Krebsleiden z.B. in Kiew etc.....................................und sie sprechen von 50 Km .... unverantwortliche Verniedlichung! Deutschland währe nach so einem Gau ein Entwicklungsland!!! Ich komme aus Biblis und gerne sollen die Ihnen ungefragt ein Kernkraftwerk vor die Haustür stellen. Unverschämtheit.
-----------------------------------------------------
www.globalmarshallplan.org
balance the world
with an ecosocial market economy
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die Zone hat einen Radius von ca. 50 km, das ändert die Sache aber nicht sehr stark.
Die Auswirkungen waren bis in die bayrische Milch mit erhöhten Strahlen-werten zu messen, ganz zu schweigen von den erhöhten Krebsleiden z.B. in Kiew etc.....................................und sie sprechen von 50 Km .... unverantwortliche Verniedlichung! Deutschland währe nach so einem Gau ein Entwicklungsland!!! Ich komme aus Biblis und gerne sollen die Ihnen ungefragt ein Kernkraftwerk vor die Haustür stellen. Unverschämtheit.
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www.globalmarshallplan.org
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die Zone hat einen Radius von ca. 50 km, das ändert die Sache aber nicht sehr stark.
da sich die fläche zu A= pi*r² berechnen lässt macht das schon einen erheblichen unterschied :D aber ich versteh schon was sie aussagen wollten und bin da auch völlig ihrer meinung
da sich die fläche zu A= pi*r² berechnen lässt macht das schon einen erheblichen unterschied :D aber ich versteh schon was sie aussagen wollten und bin da auch völlig ihrer meinung
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