Umweltbundesamt Präsident Troge legt Amt nieder
Wie die ZEIT berichtet, zieht sich der langjährige Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, Ende des Monats aus seinem Amt zurück
Dies geschehe auf eigenen Wunsch. Andreas Troge, 58 Jahre alt, leide seit Sommer vergangenen Jahres an einer neurologischen Erkrankung und sei seither nur noch selten in seinem Dessauer Büro erschienen. Nachdem er seine Dienstunfähigkeit ärztlich habe feststellen lassen, habe ihn Bundespräsident Horst Köhler mit Wirkung ab August in den Ruhestand versetzt, heißt es in der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe der ZEIT weiter.
Troge sei 1990 zunächst als Vizepräsident zum Umweltbundesamt gestoßen. 1995 sei er auf Vorschlag von Angela Merkel, damals Bundesumweltministerin, Chef des zu ihrem Geschäftsbereich gehörenden Amtes geworden. Zuvor habe Troge, CDU-Mitglied, unter anderem als Umweltreferent für den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gearbeitet. Seine Ernennung zum Präsidenten des Umweltbundesamtes (UBA) sei deshalb nicht unumstritten gewesen. Allerdings hätten sich die Bedenken als unbegründet erwiesen, so die ZEIT.
Wer in Zukunft das Umweltbundesamt leitet, stehe noch nicht fest. Es gelte als unwahrscheinlich, dass sich die schwarz-rote Koalition noch vor der Bundestagswahl auf einen Kandidaten einigen könne.
Mehr dazu lesen Sie morgen in der neuen Ausgabe der ZEIT oder auf ZEIT ONLINE
- Datum 07.07.2009 - 16:09 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren