USA Die große Öko-Welle

Die USA wollen mit riesigen Wind- und Solaranlagen das Klima retten. Texas hat bereits Deutschland als Windchampion abgelöst – doch es gibt Widerstände

Windenergie als Hoffnungsträger für Klima und Wirtschaft. Die Branche ist in den USA im vergangenen Jahr rasant gewachsen

Windenergie als Hoffnungsträger für Klima und Wirtschaft. Die Branche ist in den USA im vergangenen Jahr rasant gewachsen

Roscoe ist ein kleines Kaff im Herzen Texas. Gerade einmal 1300 Einwohner leben hier auf dem platten Land zwischen riesigen Baumwollfarmen und wippenden Ölpumpen. Und doch schreibt der Ort gerade Geschichte: In Roscoe entsteht der größte Windpark der Welt.

Mehr als 600 Turbinen mit einer Kapazität von 780 Megawatt werden sich ab Herbst in der "City of Wind" drehen. Theoretisch kann die Anlage 265.000 Haushalte mit Strom versorgen. Schon jetzt schwärmt ein Sprecher des Energiekonzerns E.on von den "hervorragenden Windbedingungen" in Texas. Hinzu kämen die "verbesserten Förderbedingungen", die Präsident Barack Obama auf den Weg gebracht habe.

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Langsam, aber sicher wandelt sich der Energiemix der USA. Dem aktuellen Monatsbericht des Energieministeriums zufolge wuchs der Anteil der erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr rasant: Allein von März 2008 bis März 2009 nahm die Netto-Stromerzeugung aus Windenenergie um 44 Prozent zu. Aus Sonnenenergie gewannen die Amerikaner im gleichen Zeitraum 27 Prozent mehr Strom. Zwar muss man die Zahlen in Relation setzen. Nur 3,9 Prozent der amerikanischen Energie wird aus Erneuerbaren Energien gewonnen – die Wasserkraft ausgenommen. In Deutschland liegt der Anteil bereits bei 14,8 Prozent.

Doch Amerika will aufholen. Präsident Obama kündigte unlängst an, die USA werde künftig eine führende Rolle im Klimaschutz spielen. Das Repräsentantenhaus hat bereits ein weit reichendes Klimaschutzgesetz verabschiedet. Nun muss es noch durch den Senat. Erstmals will das Land einen bundesweiten Handel mit CO2-Verschmutzungszertifikaten einführen und eine bundesweite Quote für den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung festlegen. Sie soll bei etwa 15 Prozent im Jahr 2025 liegen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Washington die Ökostrombranche mit weiteren Subventionen unterstützen will. Neue Fördermittel sieht das Gesetz nicht vor. Die sind angesichts der großen Summen, die zuletzt geflossen sind, auch nicht nötig. Das US-Konjunkturprogramm (American Recovery and Reinvestment Act) und der reguläre Haushalt sehen eine milliardenschwere Unterstützung vor. Allein das Konjunkturprogramm garantiert der Branche rund 5,5 Milliarden US-Dollar zum Ausbau der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz.

Im Unterschied zu Deutschland, wo das Erneuerbare-Energien-Gesetz den Produzenten von Ökostrom lukrative Vergütungen garantiert, fördert Washington die Erneuerbaren in erster Linie über Steuergutschriften  (tax credits). "Einspeisevergütungen werden in den USA oft als eine Art staatlich festgelegte Energiepreise interpretiert und sind daher eher verpönt", erklärt Thomas Wenzel von der Deutschen Energie-Agentur. Während der Amtszeit von Obamas Vorgänger Georg W. Bush wurden stattdessen die Steuervergünstigungen auf teilweise acht Jahre verlängert und eine Deckelung abgeschafft.

Das freut vor allem große Unternehmen. Denn verglichen mit Deutschland fördert das amerikanische System vor allem das Engagement der großen Stromkonzerne. Auch das deutscher Unternehmen: E.on betreibt in den USA mittlerweile neun riesige Windfarmen. "In den USA kann man in ganz anderen Dimensionen planen, das passt sehr gut zu unserer Philosophie, Windenergie im Industriemaßstab zu betreiben", sagt ein Unternehmenssprecher. Ähnlich euphorisch ist Windanlagen-Hersteller Siemens: "Die USA sind weltweit der wichtigste Markt für Windenergieanlagen im Neugeschäft. Dies wird auch in absehbarer Zeit so bleiben", heißt es in der Konzernzentrale.

Leser-Kommentare
    • lef
    • 07.07.2009 um 10:07 Uhr

    sondern Pragmatiker.
    In den USA wurde Windkraft schon immer genutzt und sehr bald auch zur Stromerzeugung,
    auch große Photovoltaikanlagen gab es privat schon in den USA, als in Deutschland so etwas noch undenkbar war.

    Die Technik für Photovoltaik wurde in den USA entwickelt (Raumfahrtprogramm)!

    Nur wurde das privat nicht gefördert und da war ALLEN sehr schnell klar, dass Wind und PV-Strom eine sehr teure Angelegenheit ist.

    Jeff Vaill hat dort dann auch konsequent errechnet, dass das, was teuer ist, automatisch (systembedingt), auch viel Energie verschwendet.

    Die Technik der heutigen Windkraft wurde in Dänemark entwickelt und die sind heute noch Spitze.
    Die USA steigen jetzt ein, weil erst mit neuesten sehr großen Windkraftnlagen die Stromproduktion einigermaßen rentabel wird - das ist sehr klug gehandelt.

    Die deutsche massive Förderung für Alternativen hat zwar dann auch die deutsche Industrie ermuntert, die Technik weiter zu entwickelen, aber
    1. die grundideen stammen nicht von hier und
    2. die Erzeugung von Strom aus Wind, Sonne und Biomasse ist immer noch weit teurer, als die Energie, mit der die Anlagen hergestellt werden.

    Die Deutschen träumen eben nur, und die Entwicklungskosten kommen ALLEN teuer zu stehen (per Stromrechnung, asozial den Ärmsten zugeschoben).

    Und sie belügen sich gern selbst, wie im Artikel zu sehen:

    "Zwar muss man die Zahlen in Relation setzen. Nur 3,9 Prozent der amerikanischen Energie wird aus Erneuerbaren Energien gewonnen – die Wasserkraft ausgenommen. In Deutschland liegt der Anteil bereits bei 14,8 Prozent."

    Das ist falsch, weil es suggeriert, dass die USA insgesamt wenig Strom aus "EE" produzieren.
    Der Wasserkraftanteil ist aber weit höher, als in Deutschland - nämlich 7 %.

    Richtig ist:
    In Deutschland wird aus
    - Wind 6,3 % gewonnen
    - aus Wasser 4,2 %
    - aus PV 0,6 %

    USA:
    - Wasserkraft 7 %

    und für Biomasse, Wind und anderes gibt es IMHO noch gar keine Gesamterfassung, weil sich das seit einigen Jahren gewaltig vermehrt hat (allein die Ethanolherstellung ist geradezu explodiert!!).

    Das dürfte insgesamt weit mehr sein, als im Artikel geschrieben.

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    ... selten so einen Blödsinn gelesen.

    Auch in den USA wird (bzw. wurde gelegentlich) Strom aus EE per Steuererlass gefördert, meitens wenn gerade mal wieder eine Ölkrise dämmerte. Da das aber weder konsequent noch wirklich lukrativ ist und die Planungssicherheit (bei EE sowieso schon ein Problem) sehr niedrig, führte das immer wieder dazu, dass vielversprechende Techniken und Firmen gestorben sind.

    Der Weg den Deutschland hier geht ist dagegen vorbildlich und wird auch von anderen Ländern kopiert. Er bietet Planungssicherheit, garantiert eine Einspeisung auch für kleine Anbieter und führt zu permanenter Entwicklung, Verbesserung und Verbilligung der Technik.

    "Die USA steigen jetzt ein, weil erst mit neuesten sehr großen Windkraftnlagen die Stromproduktion einigermaßen rentabel wird - das ist sehr klug gehandelt."

    Nein, dumm. Denn entwickelt und vermarktet wird die Technik jetzt von anderen Ländern. In den USA selbst konnten solche Anlagen gar nicht entstehen. Wenn du das für weitblickend und klug hälst, dann spricht das für sich.

    "Die Deutschen träumen eben nur, und die Entwicklungskosten kommen ALLEN teuer zu stehen (per Stromrechnung, asozial den Ärmsten zugeschoben)."

    Ob eine gleichverteilte Umlage gerecht ist, darüber kann man streiten. Dass das Geld von uns kommen muss ist logisch, dass die Entwicklung Geld kostet auch. Dass es SEHR TEUER ist, ist hingegen ein Märchen. Von mir aus könnte es noch viel mehr kosten. Je schneller wir den Umstieg auf 100% EE schaffen umso besser. Die derzeitigen Ziele sind mehr als bescheiden.

    Und wenn du dich so über den Preis aufregst, solltest du nicht vergessen die Unmengen Geld zu erwähnen, die in die Atomkraft flossen und fliessen und in so sinnlose Techniken wie CO2-Verflüssigung, Kohle-Subventionen, Gas- und Ölpipelines (die Kosten für die Beschaffungskriege mal außen vor gelassen) etc. vielleicht sollte man auch erwähnen, wieviele Mrd. gleichzeitig die Stromkonzerne abschöpfen. Da wirkt die Förderung der EE wie Peanuts.

    • Neste
    • 07.07.2009 um 11:44 Uhr

    "Die deutsche massive Förderung für Alternativen hat zwar dann auch die deutsche Industrie ermuntert, die Technik weiter zu entwickelen, aber
    1. die grundideen stammen nicht von hier und
    2. die Erzeugung von Strom aus Wind, Sonne und Biomasse ist immer noch weit teurer, als die Energie, mit der die Anlagen hergestellt werden."

    ...und?

    Es sind jetzt eben Firmen wie Siemens oder Eon die dort das große Geschäft machen können, und diesen Vorsprung konnten sie nur in Deutschland erwerben.

    Und ganz nebenbei
    Das EEG kostet den Durchschnittshaushalt im Monat weniger als eine Schachtel Zigaretten. Da gibt es größere Ungerechtigkeiten.

    Sehr geehrter Lef,

    leider verstehe ich ihre Argumentation nicht. Bitte erklären sie Ihre folgenden Thesen/Aussagen:

    „Jeff Vaill hat dort dann auch konsequent errechnet, dass das, was teuer ist, automatisch (systembedingt), auch viel Energie verschwendet.“
    Was soll denn das heißen? Was ist „das, was teuer ist“? Wenn sie damit Güter meinen, dann ist diese Aussage schlichtweg falsch, da die Stückkosten der ersten produzierten Einheiten bei Gütern, die mit großem technologischen Aufwand (produziert werden und somit hohe Investitionskosten erfordern, immer höher sind als die Durchschnittskosten. Dazu muss man auch nicht konsequent rechen. (Was heißt eigentlich konsequent rechnen, kann man auch inkonsequent rechen?) Und das hat erstmal nichts mit der Energieverschwendung zu tun.

    Die USA steigen jetzt ein, weil erst mit neuesten sehr großen Windkraftnlagen die Stromproduktion einigermaßen rentabel wird - das ist sehr klug gehandelt.
    USA kaufen Technologien aus dem Ausland ein und somit findet die Wertschöpfung nicht im eigenen Land statt. Das muss keine dumme Entscheidung sein, da sich jedes Land das produzieren sollte, was es am effizientesten produzieren kann. Allerdings scheinen sie zu argumentieren, dass es klug sei, die Investitionskosten andere tragen zu lassen und dann der Nutznießer der Erfindungen anderer zu sein. Dieses funktioniert jedoch nur kurzfristig, weil man sonst die eigene Wirtschaft zurück bleibt und langfristig keine konkurrenzfähigen Produkte mehr produzieren kann. Sonnst wären die Menschen in Silikon Valley ganz besonders dumm.

    die grundideen stammen nicht von hier
    technische Errungenschaften sind meist international, weil sie auf gemeinsamen Erkenntnissen basiert. Ich verstehe also das Argument nicht warum das schlecht sein soll. Bitte erklären sie mir das.

    die Erzeugung von Strom aus Wind, Sonne und Biomasse ist immer noch weit teurer, als die Energie, mit der die Anlagen hergestellt werden
    Was meinen sie damit? Wenn Sie meinen die Energiebilanz von erneuerbaren Energien ist negativ, dann ist das schlichtweg falsch, da erneuerbare Kraftwerke die einzigen sind die eine „positive“ Energiebilanz haben, ganz im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken. Die Energie, die in einem konventionellen Kraftwerk produziert wird ist immer geringer als die Energie, die dort hineingesteckt wird. Das ist eine triviale Erkenntnis, da bei einem konventionellen Kraftwerk nicht nur die Energie betrachtet werden muss, die zur Errichtung des Kraftwerkes notwendig ist, sondern auch die Energie die zur Produktion des Stroms notwendig ist (z.B. Kohle). Aufgrund der Gesetze der Thermodynamik ist die Energiebilanz immer negativ.
    Dies gilt natürlich prinzipiell auch für Energie aus erneuerbaren Ressourcen. Allerdings kommt die Energiezufuhr dabei mittelbar (z.B. Wind) oder unmittelbar von der Sonne, so dass die Energiebilanz für Windkraftanlagen und Solarzellen zuminderst eingeschränkt positiv ist, da die genutzte Energie sonnst ungenutzt „verloren“ geht.

    Das ist falsch, weil es suggeriert, dass die USA insgesamt wenig Strom aus "EE" produzieren
    Warum ist das falsch? Der Artikel weist nur darauf hin, dass die Wachstumsraten in den USA auf einer geringeren Basis aufsetzten und stellt klar, dass die USA 3,9 % ihrer Energie aus erneuerbaren Quellen ohne Wasserkraft gewinnen. Falsch ist der Vergleich mit den dann genannten 14,8 % in Deutschland, da diese Wasserkraft mit einschließen. Die Zahl ohne Wasserkraft liegt zwischen 10 bis 11 %. Das ändert allerdings nichts an der Richtigkeit der Aussage, dass die USA relativ gesehen weniger aus erneuerbaren Energien produzieren als Deutschland. Wichtiger wäre zu hinterfragen, was dieser Vergleich für einen Erkenntnisgewinn bringen soll außer, dass wir Deutsche uns stolz auf die eigene Schulter klopfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    ... selten so einen Blödsinn gelesen.

    Auch in den USA wird (bzw. wurde gelegentlich) Strom aus EE per Steuererlass gefördert, meitens wenn gerade mal wieder eine Ölkrise dämmerte. Da das aber weder konsequent noch wirklich lukrativ ist und die Planungssicherheit (bei EE sowieso schon ein Problem) sehr niedrig, führte das immer wieder dazu, dass vielversprechende Techniken und Firmen gestorben sind.

    Der Weg den Deutschland hier geht ist dagegen vorbildlich und wird auch von anderen Ländern kopiert. Er bietet Planungssicherheit, garantiert eine Einspeisung auch für kleine Anbieter und führt zu permanenter Entwicklung, Verbesserung und Verbilligung der Technik.

    "Die USA steigen jetzt ein, weil erst mit neuesten sehr großen Windkraftnlagen die Stromproduktion einigermaßen rentabel wird - das ist sehr klug gehandelt."

    Nein, dumm. Denn entwickelt und vermarktet wird die Technik jetzt von anderen Ländern. In den USA selbst konnten solche Anlagen gar nicht entstehen. Wenn du das für weitblickend und klug hälst, dann spricht das für sich.

    "Die Deutschen träumen eben nur, und die Entwicklungskosten kommen ALLEN teuer zu stehen (per Stromrechnung, asozial den Ärmsten zugeschoben)."

    Ob eine gleichverteilte Umlage gerecht ist, darüber kann man streiten. Dass das Geld von uns kommen muss ist logisch, dass die Entwicklung Geld kostet auch. Dass es SEHR TEUER ist, ist hingegen ein Märchen. Von mir aus könnte es noch viel mehr kosten. Je schneller wir den Umstieg auf 100% EE schaffen umso besser. Die derzeitigen Ziele sind mehr als bescheiden.

    Und wenn du dich so über den Preis aufregst, solltest du nicht vergessen die Unmengen Geld zu erwähnen, die in die Atomkraft flossen und fliessen und in so sinnlose Techniken wie CO2-Verflüssigung, Kohle-Subventionen, Gas- und Ölpipelines (die Kosten für die Beschaffungskriege mal außen vor gelassen) etc. vielleicht sollte man auch erwähnen, wieviele Mrd. gleichzeitig die Stromkonzerne abschöpfen. Da wirkt die Förderung der EE wie Peanuts.

    • Neste
    • 07.07.2009 um 11:44 Uhr

    "Die deutsche massive Förderung für Alternativen hat zwar dann auch die deutsche Industrie ermuntert, die Technik weiter zu entwickelen, aber
    1. die grundideen stammen nicht von hier und
    2. die Erzeugung von Strom aus Wind, Sonne und Biomasse ist immer noch weit teurer, als die Energie, mit der die Anlagen hergestellt werden."

    ...und?

    Es sind jetzt eben Firmen wie Siemens oder Eon die dort das große Geschäft machen können, und diesen Vorsprung konnten sie nur in Deutschland erwerben.

    Und ganz nebenbei
    Das EEG kostet den Durchschnittshaushalt im Monat weniger als eine Schachtel Zigaretten. Da gibt es größere Ungerechtigkeiten.

    Sehr geehrter Lef,

    leider verstehe ich ihre Argumentation nicht. Bitte erklären sie Ihre folgenden Thesen/Aussagen:

    „Jeff Vaill hat dort dann auch konsequent errechnet, dass das, was teuer ist, automatisch (systembedingt), auch viel Energie verschwendet.“
    Was soll denn das heißen? Was ist „das, was teuer ist“? Wenn sie damit Güter meinen, dann ist diese Aussage schlichtweg falsch, da die Stückkosten der ersten produzierten Einheiten bei Gütern, die mit großem technologischen Aufwand (produziert werden und somit hohe Investitionskosten erfordern, immer höher sind als die Durchschnittskosten. Dazu muss man auch nicht konsequent rechen. (Was heißt eigentlich konsequent rechnen, kann man auch inkonsequent rechen?) Und das hat erstmal nichts mit der Energieverschwendung zu tun.

    Die USA steigen jetzt ein, weil erst mit neuesten sehr großen Windkraftnlagen die Stromproduktion einigermaßen rentabel wird - das ist sehr klug gehandelt.
    USA kaufen Technologien aus dem Ausland ein und somit findet die Wertschöpfung nicht im eigenen Land statt. Das muss keine dumme Entscheidung sein, da sich jedes Land das produzieren sollte, was es am effizientesten produzieren kann. Allerdings scheinen sie zu argumentieren, dass es klug sei, die Investitionskosten andere tragen zu lassen und dann der Nutznießer der Erfindungen anderer zu sein. Dieses funktioniert jedoch nur kurzfristig, weil man sonst die eigene Wirtschaft zurück bleibt und langfristig keine konkurrenzfähigen Produkte mehr produzieren kann. Sonnst wären die Menschen in Silikon Valley ganz besonders dumm.

    die grundideen stammen nicht von hier
    technische Errungenschaften sind meist international, weil sie auf gemeinsamen Erkenntnissen basiert. Ich verstehe also das Argument nicht warum das schlecht sein soll. Bitte erklären sie mir das.

    die Erzeugung von Strom aus Wind, Sonne und Biomasse ist immer noch weit teurer, als die Energie, mit der die Anlagen hergestellt werden
    Was meinen sie damit? Wenn Sie meinen die Energiebilanz von erneuerbaren Energien ist negativ, dann ist das schlichtweg falsch, da erneuerbare Kraftwerke die einzigen sind die eine „positive“ Energiebilanz haben, ganz im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken. Die Energie, die in einem konventionellen Kraftwerk produziert wird ist immer geringer als die Energie, die dort hineingesteckt wird. Das ist eine triviale Erkenntnis, da bei einem konventionellen Kraftwerk nicht nur die Energie betrachtet werden muss, die zur Errichtung des Kraftwerkes notwendig ist, sondern auch die Energie die zur Produktion des Stroms notwendig ist (z.B. Kohle). Aufgrund der Gesetze der Thermodynamik ist die Energiebilanz immer negativ.
    Dies gilt natürlich prinzipiell auch für Energie aus erneuerbaren Ressourcen. Allerdings kommt die Energiezufuhr dabei mittelbar (z.B. Wind) oder unmittelbar von der Sonne, so dass die Energiebilanz für Windkraftanlagen und Solarzellen zuminderst eingeschränkt positiv ist, da die genutzte Energie sonnst ungenutzt „verloren“ geht.

    Das ist falsch, weil es suggeriert, dass die USA insgesamt wenig Strom aus "EE" produzieren
    Warum ist das falsch? Der Artikel weist nur darauf hin, dass die Wachstumsraten in den USA auf einer geringeren Basis aufsetzten und stellt klar, dass die USA 3,9 % ihrer Energie aus erneuerbaren Quellen ohne Wasserkraft gewinnen. Falsch ist der Vergleich mit den dann genannten 14,8 % in Deutschland, da diese Wasserkraft mit einschließen. Die Zahl ohne Wasserkraft liegt zwischen 10 bis 11 %. Das ändert allerdings nichts an der Richtigkeit der Aussage, dass die USA relativ gesehen weniger aus erneuerbaren Energien produzieren als Deutschland. Wichtiger wäre zu hinterfragen, was dieser Vergleich für einen Erkenntnisgewinn bringen soll außer, dass wir Deutsche uns stolz auf die eigene Schulter klopfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    • TDU
    • 07.07.2009 um 10:28 Uhr

    In Amerika gibt es für die Unternehmen Steuergutschriften, hier für die Bürger Steuererhöhungen. Die Spielräume für ersteres hat man sich ja durch laufende Ermäßigungen bereits selbst verengt. Aber der Bürger war und ist ja noch da.

    USA wird uns wieder überholen. Während hier manche Verbände und Subventionsempfänger nebst Poltikern ihre existenzsichernde Weltanschauung zu implementieren versuchen, wird in USA einfach gehandelt.

  1. In Kalifornien gibt es seit einiger Zeit bereits Fahrzeuge mit Brennstoffzelle
    zu leasen, während bei uns spritsaufende Ungetüme wie der Audi Q7 Hochkonjunktur haben. Derartige Fahrzeuge ( wer braucht sowas eigentlich?) sind in den USA schon wieder auf dem Rückzug.

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    für Fahrzeugantriebe, odrrr - ein Rohrkrepierer.

    Schön sind allerdings die Ideen von Herrn Ruf, der so gerne Porsche "tuned". (und wo kam denn dieser Professor-Träumer nur her ... ;-) Herr Ruf hat einen Elektroboliden auf Porschebasis geschaffen, der mit 250 Sachen mehr als 300 km weit kommt.
    (Und für die Amerikaner, km bedeutet Kilo-Meter, gleich 1000 Meter, wobei ein Meter vom Système international d’unités als Basiseinheit definiert ist ;-)
    sieht so aus, als ob die Franzosen das gemacht hätten, aber die haben ja auch einen germanischen Ursprung *hahaha*.

    für Fahrzeugantriebe, odrrr - ein Rohrkrepierer.

    Schön sind allerdings die Ideen von Herrn Ruf, der so gerne Porsche "tuned". (und wo kam denn dieser Professor-Träumer nur her ... ;-) Herr Ruf hat einen Elektroboliden auf Porschebasis geschaffen, der mit 250 Sachen mehr als 300 km weit kommt.
    (Und für die Amerikaner, km bedeutet Kilo-Meter, gleich 1000 Meter, wobei ein Meter vom Système international d’unités als Basiseinheit definiert ist ;-)
    sieht so aus, als ob die Franzosen das gemacht hätten, aber die haben ja auch einen germanischen Ursprung *hahaha*.

  2. ... selten so einen Blödsinn gelesen.

    Auch in den USA wird (bzw. wurde gelegentlich) Strom aus EE per Steuererlass gefördert, meitens wenn gerade mal wieder eine Ölkrise dämmerte. Da das aber weder konsequent noch wirklich lukrativ ist und die Planungssicherheit (bei EE sowieso schon ein Problem) sehr niedrig, führte das immer wieder dazu, dass vielversprechende Techniken und Firmen gestorben sind.

    Der Weg den Deutschland hier geht ist dagegen vorbildlich und wird auch von anderen Ländern kopiert. Er bietet Planungssicherheit, garantiert eine Einspeisung auch für kleine Anbieter und führt zu permanenter Entwicklung, Verbesserung und Verbilligung der Technik.

    "Die USA steigen jetzt ein, weil erst mit neuesten sehr großen Windkraftnlagen die Stromproduktion einigermaßen rentabel wird - das ist sehr klug gehandelt."

    Nein, dumm. Denn entwickelt und vermarktet wird die Technik jetzt von anderen Ländern. In den USA selbst konnten solche Anlagen gar nicht entstehen. Wenn du das für weitblickend und klug hälst, dann spricht das für sich.

    "Die Deutschen träumen eben nur, und die Entwicklungskosten kommen ALLEN teuer zu stehen (per Stromrechnung, asozial den Ärmsten zugeschoben)."

    Ob eine gleichverteilte Umlage gerecht ist, darüber kann man streiten. Dass das Geld von uns kommen muss ist logisch, dass die Entwicklung Geld kostet auch. Dass es SEHR TEUER ist, ist hingegen ein Märchen. Von mir aus könnte es noch viel mehr kosten. Je schneller wir den Umstieg auf 100% EE schaffen umso besser. Die derzeitigen Ziele sind mehr als bescheiden.

    Und wenn du dich so über den Preis aufregst, solltest du nicht vergessen die Unmengen Geld zu erwähnen, die in die Atomkraft flossen und fliessen und in so sinnlose Techniken wie CO2-Verflüssigung, Kohle-Subventionen, Gas- und Ölpipelines (die Kosten für die Beschaffungskriege mal außen vor gelassen) etc. vielleicht sollte man auch erwähnen, wieviele Mrd. gleichzeitig die Stromkonzerne abschöpfen. Da wirkt die Förderung der EE wie Peanuts.

    • Neste
    • 07.07.2009 um 11:44 Uhr

    "Die deutsche massive Förderung für Alternativen hat zwar dann auch die deutsche Industrie ermuntert, die Technik weiter zu entwickelen, aber
    1. die grundideen stammen nicht von hier und
    2. die Erzeugung von Strom aus Wind, Sonne und Biomasse ist immer noch weit teurer, als die Energie, mit der die Anlagen hergestellt werden."

    ...und?

    Es sind jetzt eben Firmen wie Siemens oder Eon die dort das große Geschäft machen können, und diesen Vorsprung konnten sie nur in Deutschland erwerben.

    Und ganz nebenbei
    Das EEG kostet den Durchschnittshaushalt im Monat weniger als eine Schachtel Zigaretten. Da gibt es größere Ungerechtigkeiten.

  3. Sehr geehrter Lef,

    leider verstehe ich ihre Argumentation nicht. Bitte erklären sie Ihre folgenden Thesen/Aussagen:

    „Jeff Vaill hat dort dann auch konsequent errechnet, dass das, was teuer ist, automatisch (systembedingt), auch viel Energie verschwendet.“
    Was soll denn das heißen? Was ist „das, was teuer ist“? Wenn sie damit Güter meinen, dann ist diese Aussage schlichtweg falsch, da die Stückkosten der ersten produzierten Einheiten bei Gütern, die mit großem technologischen Aufwand (produziert werden und somit hohe Investitionskosten erfordern, immer höher sind als die Durchschnittskosten. Dazu muss man auch nicht konsequent rechen. (Was heißt eigentlich konsequent rechnen, kann man auch inkonsequent rechen?) Und das hat erstmal nichts mit der Energieverschwendung zu tun.

    Die USA steigen jetzt ein, weil erst mit neuesten sehr großen Windkraftnlagen die Stromproduktion einigermaßen rentabel wird - das ist sehr klug gehandelt.
    USA kaufen Technologien aus dem Ausland ein und somit findet die Wertschöpfung nicht im eigenen Land statt. Das muss keine dumme Entscheidung sein, da sich jedes Land das produzieren sollte, was es am effizientesten produzieren kann. Allerdings scheinen sie zu argumentieren, dass es klug sei, die Investitionskosten andere tragen zu lassen und dann der Nutznießer der Erfindungen anderer zu sein. Dieses funktioniert jedoch nur kurzfristig, weil man sonst die eigene Wirtschaft zurück bleibt und langfristig keine konkurrenzfähigen Produkte mehr produzieren kann. Sonnst wären die Menschen in Silikon Valley ganz besonders dumm.

    die grundideen stammen nicht von hier
    technische Errungenschaften sind meist international, weil sie auf gemeinsamen Erkenntnissen basiert. Ich verstehe also das Argument nicht warum das schlecht sein soll. Bitte erklären sie mir das.

    die Erzeugung von Strom aus Wind, Sonne und Biomasse ist immer noch weit teurer, als die Energie, mit der die Anlagen hergestellt werden
    Was meinen sie damit? Wenn Sie meinen die Energiebilanz von erneuerbaren Energien ist negativ, dann ist das schlichtweg falsch, da erneuerbare Kraftwerke die einzigen sind die eine „positive“ Energiebilanz haben, ganz im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken. Die Energie, die in einem konventionellen Kraftwerk produziert wird ist immer geringer als die Energie, die dort hineingesteckt wird. Das ist eine triviale Erkenntnis, da bei einem konventionellen Kraftwerk nicht nur die Energie betrachtet werden muss, die zur Errichtung des Kraftwerkes notwendig ist, sondern auch die Energie die zur Produktion des Stroms notwendig ist (z.B. Kohle). Aufgrund der Gesetze der Thermodynamik ist die Energiebilanz immer negativ.
    Dies gilt natürlich prinzipiell auch für Energie aus erneuerbaren Ressourcen. Allerdings kommt die Energiezufuhr dabei mittelbar (z.B. Wind) oder unmittelbar von der Sonne, so dass die Energiebilanz für Windkraftanlagen und Solarzellen zuminderst eingeschränkt positiv ist, da die genutzte Energie sonnst ungenutzt „verloren“ geht.

    Das ist falsch, weil es suggeriert, dass die USA insgesamt wenig Strom aus "EE" produzieren
    Warum ist das falsch? Der Artikel weist nur darauf hin, dass die Wachstumsraten in den USA auf einer geringeren Basis aufsetzten und stellt klar, dass die USA 3,9 % ihrer Energie aus erneuerbaren Quellen ohne Wasserkraft gewinnen. Falsch ist der Vergleich mit den dann genannten 14,8 % in Deutschland, da diese Wasserkraft mit einschließen. Die Zahl ohne Wasserkraft liegt zwischen 10 bis 11 %. Das ändert allerdings nichts an der Richtigkeit der Aussage, dass die USA relativ gesehen weniger aus erneuerbaren Energien produzieren als Deutschland. Wichtiger wäre zu hinterfragen, was dieser Vergleich für einen Erkenntnisgewinn bringen soll außer, dass wir Deutsche uns stolz auf die eigene Schulter klopfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    • lef
    • 07.07.2009 um 17:01 Uhr

    dass nicht nur der reine Materialaufwand für ein Produkt gerechnet werden darf, um den Energieaufwand für die "erneuerbaren Enenergie-" Anlagen zu sehen,
    sondern auch die Entwicklung, die Gebäude, Maschinen usw.

    Vor Allem aber sind die an der Produktion beteiligten Menschen mit einzukalkulieren, denn die verbrauchen natürlich auch Energie - und zwar alle, vom Säugling bis zum Opa.

    Wenn die deutschen Träumer die EE berechnen, dann kommen die nur durch Selbstbetrug auf kurze Energieamortisationszeiten - die rechnen nämlich nur den reinen Materialaufwand.

    Dabei gibt es sogar ein DIN-Norm zur Berechnung des KEA (kumulierter Energieaufwand), aber die wird schlichtweg nicht beachtet (aber auch in dieser DIN-Norm (DIN 4600) wird der Mensch nicht mit einbezogen).
    wenn es interessiert: Kritik dazu steht hier: http://lt.accb.de/?Kritik...

    Mir könnte das Ganze egal sein, ich bin nicht so deppert, z. B. PV zu installieren,
    aber ich muss den Unsinn leider mitfinanzieren - per Stromrechnung.
    Meine freunde in den USA hatten schon 1980 den traum, sich mit PV selbst zu versorgen, aber das hat sich dann bald als Unsinn heraus gestellt - teure anlagen, kein Speicher (Akkus sind SEHR teuer) usw.

    Schönes Beispiel ist ja Helgoland - die könnten sich doch angeblich mit PV versorgen, oder?
    Nein, das ist Unsinn und Helgoland hat jetzt natürlich ein neues Unterseekabel gekriegt.

    Die USA sind eben keine Träumer - ganz simpel. Da wird etwas gebaut, wenn es sich rechnet - und wenn nicht, wird nicht wild drauflos gefördert.
    Die passive Solarnutzung (über Spiegel) wurde in den USA (Kalifornien - schon erprobt, als Deutschland überhaupt noch keine Solarnutzung erdachte.
    War nur sehr teuer und wurde deshalb für die Tests von Atomwaffen genutzt.

    Aber solche Technik ist ja heute noch zu teuer (25 ct/KWh in Andasol, Spanien)
    Aber die EU hat ja dafür genug Geld über (dafür wird an Kinderbetreuung gespart.-....).

    Der Artikel stellt unbeweisbare Behauptungen auf, weil in den USA EE überwiegend privat und ohne Subventionen oder Förderungen gebaut wird und dafür gibt es eben keine Statistik- im Bereich Biomasse sind die sehr viel weiter.

    und der artikel suggeriert, Deutschland wäre (wegen der Subventionen per EEG) weiter in EE ausgebaut -
    das ist genau so falsch, wie der Traum davon, dass Deutschland irgendeine EE selbst entwickelt hat. Ohne dänemark (Wind) und die USA (PV) wäre Deutschland noch in der Steinzeit in dieser Technik,
    siehe GROWIAN (hahaha!).

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    • Neste
    • 07.07.2009 um 20:21 Uhr

    "Vor Allem aber sind die an der Produktion beteiligten Menschen mit einzukalkulieren, denn die verbrauchen natürlich auch Energie - und zwar alle, vom Säugling bis zum Opa."
    ... und die würden keine Energie verbrauchen, wenn sie nicht an EE Arbeiten würden?
    Man kann ja mal vorschlagen, in die Energiebilanz von Atomkraftwerken den Steinkohleverbrauch von Otto Hahn und seiner Familie einzuberechnen. Das ist wirklich kreativ!

    Soll das eine Antwort au meine Fragen zu Ihrem ersten Kommentar sein? Das wäre gelinde gesagt bemerkenswert. Bis jetzt konnte ich keine Antwort herauslesen.

    Habe ich mich unklar ausgedrückt?

    Allerdings hat ihr erneuter Kommentar wieder Fragen aufgeworfen.

    1. Vor Allem aber sind die an der Produktion beteiligten Menschen mit einzukalkulieren, denn die verbrauchen natürlich auch Energie - und zwar alle, vom Säugling bis zum Opa.
    Was soll denn das heissen? Sind an kinventionellen Kraftwerken weniger Menschen beteiligt? Essen die weniger und benötigen somit weniger Kalorien?

    2. Die passive Solarnutzung (über Spiegel) wurde in den USA (Kalifornien - schon erprobt, als Deutschland überhaupt noch keine Solarnutzung erdachte. War nur sehr teuer und wurde deshalb für die Tests von Atomwaffen genutzt.
    Solarthermische Anlagen wurden für Atomtests genutzt? Wenn sie Kramer Junction meinen; das steht noch.

    4. Aber solche Technik ist ja heute noch zu teuer (25 ct/KWh in Andasol, Spanien)
    Das ist die Förderung nicht die Produktionskosten. Das ist ein Unterschied!

    5. Der Artikel stellt unbeweisbare Behauptungen auf, weil in den USA EE überwiegend privat und ohne Subventionen oder Förderungen gebaut wird und dafür gibt es eben keine Statistik- im Bereich Biomasse sind die sehr viel weiter.
    Das würde ich- mit Verlaub - eher von Ihren Kommentaren behaupten.

    Mit freundlichen Grüssen

    • Neste
    • 07.07.2009 um 20:21 Uhr

    "Vor Allem aber sind die an der Produktion beteiligten Menschen mit einzukalkulieren, denn die verbrauchen natürlich auch Energie - und zwar alle, vom Säugling bis zum Opa."
    ... und die würden keine Energie verbrauchen, wenn sie nicht an EE Arbeiten würden?
    Man kann ja mal vorschlagen, in die Energiebilanz von Atomkraftwerken den Steinkohleverbrauch von Otto Hahn und seiner Familie einzuberechnen. Das ist wirklich kreativ!

    Soll das eine Antwort au meine Fragen zu Ihrem ersten Kommentar sein? Das wäre gelinde gesagt bemerkenswert. Bis jetzt konnte ich keine Antwort herauslesen.

    Habe ich mich unklar ausgedrückt?

    Allerdings hat ihr erneuter Kommentar wieder Fragen aufgeworfen.

    1. Vor Allem aber sind die an der Produktion beteiligten Menschen mit einzukalkulieren, denn die verbrauchen natürlich auch Energie - und zwar alle, vom Säugling bis zum Opa.
    Was soll denn das heissen? Sind an kinventionellen Kraftwerken weniger Menschen beteiligt? Essen die weniger und benötigen somit weniger Kalorien?

    2. Die passive Solarnutzung (über Spiegel) wurde in den USA (Kalifornien - schon erprobt, als Deutschland überhaupt noch keine Solarnutzung erdachte. War nur sehr teuer und wurde deshalb für die Tests von Atomwaffen genutzt.
    Solarthermische Anlagen wurden für Atomtests genutzt? Wenn sie Kramer Junction meinen; das steht noch.

    4. Aber solche Technik ist ja heute noch zu teuer (25 ct/KWh in Andasol, Spanien)
    Das ist die Förderung nicht die Produktionskosten. Das ist ein Unterschied!

    5. Der Artikel stellt unbeweisbare Behauptungen auf, weil in den USA EE überwiegend privat und ohne Subventionen oder Förderungen gebaut wird und dafür gibt es eben keine Statistik- im Bereich Biomasse sind die sehr viel weiter.
    Das würde ich- mit Verlaub - eher von Ihren Kommentaren behaupten.

    Mit freundlichen Grüssen

    • Neste
    • 07.07.2009 um 20:21 Uhr

    "Vor Allem aber sind die an der Produktion beteiligten Menschen mit einzukalkulieren, denn die verbrauchen natürlich auch Energie - und zwar alle, vom Säugling bis zum Opa."
    ... und die würden keine Energie verbrauchen, wenn sie nicht an EE Arbeiten würden?
    Man kann ja mal vorschlagen, in die Energiebilanz von Atomkraftwerken den Steinkohleverbrauch von Otto Hahn und seiner Familie einzuberechnen. Das ist wirklich kreativ!

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    • lef
    • 07.07.2009 um 23:30 Uhr

    Klar kann man argumentieren, dass Menschen irgendwie entstehen und "sowieso" da sind.
    Das ist ja auch die Basis aller PV-Schönredner.

    Aber überlegen Sie mal (wenn`s noch geht):

    Ein ALG2-Empfänger mag "sowieso" da sein,
    aber zumindest verbraucht der wenig Energie (immer noch weit mehr, als ein chinesischer Arbeiter, aber deswegen sind dort Waren ja auch billiger, sic!),

    aber wenn DER ALG-Empänger Arbeit ha (u.B. in der PV-Industrie) , dann kriegt er mindestens das Dreifache.
    Und wofür?
    Klar: Neues Auto, Reisen, anderen Luxus ,

    sprich: mehr Energie!

    Ergo: Menschen sind eben NICHT "sowieso" da!
    Es sind Energieverbraucher - von der Geburt bis zum Tod: alles nur Energie.

    Übrigens kann man mit dem "sowieso da" Argument ALLLES schönreden:
    Auch Kohle, ÖL ff ist "sowieso da" und darf dann angeblich nicht gerechnet werden. Alle Autos sind "da", usw.

    Es ist Selbstbetrug - nichts Anderes.

    • lef
    • 07.07.2009 um 23:30 Uhr

    Klar kann man argumentieren, dass Menschen irgendwie entstehen und "sowieso" da sind.
    Das ist ja auch die Basis aller PV-Schönredner.

    Aber überlegen Sie mal (wenn`s noch geht):

    Ein ALG2-Empfänger mag "sowieso" da sein,
    aber zumindest verbraucht der wenig Energie (immer noch weit mehr, als ein chinesischer Arbeiter, aber deswegen sind dort Waren ja auch billiger, sic!),

    aber wenn DER ALG-Empänger Arbeit ha (u.B. in der PV-Industrie) , dann kriegt er mindestens das Dreifache.
    Und wofür?
    Klar: Neues Auto, Reisen, anderen Luxus ,

    sprich: mehr Energie!

    Ergo: Menschen sind eben NICHT "sowieso" da!
    Es sind Energieverbraucher - von der Geburt bis zum Tod: alles nur Energie.

    Übrigens kann man mit dem "sowieso da" Argument ALLLES schönreden:
    Auch Kohle, ÖL ff ist "sowieso da" und darf dann angeblich nicht gerechnet werden. Alle Autos sind "da", usw.

    Es ist Selbstbetrug - nichts Anderes.

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