Yemenia-Absturz Ermittler empfangen Signale des Flugschreibers
Fünf Tage nach dem Flugzeugabsturz vor den Komoren sind die Suchkräfte den Flugschreibern der Unglücksmaschine auf der Spur
Die Signale der Geräte seien am Morgen entdeckt worden, teilten die französischen Ermittler in Le Bourget mit. Den Angaben zufolge war aber zunächst unklar, ob die Sendegeräte noch an Flugdatenschreiber und Stimmenrekorder befestigt sind. Theoretisch könnten sie bei dem Absturz abgerissen worden sein. Von der Bergung der Flugschreiber erhoffen sich die Ermittler Hinweise auf die Ursache der Katastrophe.
Der Airbus der jemenitischen Fluggesellschaft Yemenia war in der Nacht zum vergangenen Dienstag beim Landeanflug auf die Inselgruppe der Komoren ins Meer gestürzt. An Bord waren 153 Menschen, von denen bisher lediglich ein 14-jähriges Mädchen lebend geborgen werden konnte. Die Ermittler gehen davon aus, dass alle anderen Passagiere bei dem Unglück ums Leben kamen.
- Datum 05.07.2009 - 21:04 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, rf, dpa, Reuters
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