Leserwettbewerb DIE ZEIT sucht die besten politischen Essays
Die Bundestagswahl im September steht ganz im Zeichen der Wirtschaftskrise. Welche Antworten gibt es darauf? Wie muss die Politik reagieren und wie die Gesellschaft? Schreiben Sie einen politischen Essay zum Thema – der beste Text wird gegen ein Honorar abgedruckt.
Niemals zuvor haben Bundestagswahlen unter derart dramatischen wirtschaftlichen Bedingungen stattgefunden wie in diesem Jahr. Banken werden verstaatlicht, Steuerzahler stehen für marode Unternehmen gerade, Arbeiter fürchten um ihre Zukunft, Studenten demonstrieren. Die Krise lässt niemanden unberührt – schon gar nicht die Politik, die immer häufiger an ihre Grenzen stößt. Wie lange kann das gut gehen? Wie krisenfest ist unsere Demokratie? Und wie sehr muss sich unsere Gesellschaft, wie sehr muss sich jeder einzelne ändern?
Das sind einige der Fragen, auf die der erstmals ausgelobte ZEIT-Wettbewerb Politischer Essay Antworten sucht. Wir laden unsere Leserinnen und Leser ein, sich ins intellektuelle Getümmel zu stürzen. Schreiben Sie uns einen Essay zu der Frage:
Welche Wahl lässt uns die Krise?
Eine Jury mit ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo an der Spitze wird unter allen Einsendungen die besten Texte auswählen. Der Sieger-Essay wird im September auf der Meinungsseite der ZEIT veröffentlicht und mit 500 Euro honoriert. Die Gewinnerin oder den Gewinner laden wir zudem ein, mit uns in Hamburg zu diskutieren und die Politische Konferenz der ZEIT zu besuchen, an der in aller Regel auch Helmut Schmidt teilnimmt.
1. Preis: Veröffentlichung in der ZEIT
500 Euro Honorar
Einladung zum Besuch der Redaktion in Hamburg
2. Preis: ZEIT Wein-Genussedition „Österreich“
3. Preis: ZEIT-Buch 60 Jahre Bundesrepublik im Spiegel der ZEIT
Jury: Giovanni di Lorenzo, Susanne Gaschke, Gunter Hofmann, Matthias Krupa, Özlem Topcu, Heinrich Wefing
Einsendeschluss: 20. August 2009
Textumfang: maximal 7500 Zeichen
Schicken Sie Ihre Beiträge an: DIE ZEIT, Politische Redaktion, Essaywettbewerb, 20079 Hamburg, oder per Mail: essaywettbewerb@zeit.de
Teilnehmen am ZEIT-Wettbewerb Politischer Essay kann jeder, ausgenommen Mitarbeiter des ZEIT-Verlags Gerd Bucerius GmbH & Co. KG. Minderjährige benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten.
Eingereicht werden sollen unveröffentlichte Texte in deutscher Sprache, die nicht mehr als 7500 Zeichen (inklusive Leerzeichen) umfassen. Mit der Einreichung des Beitrags erklärt der Verfasser bzw. die Verfasserin sein bzw. ihr zeitlich unbefristetes Einverständnis zur einmaligen Veröffentlichung des eingereichten Textes in der gedruckten Ausgabe der ZEIT sowie in elektronischer Form bei ZEIT ONLINE. Die Redaktion behält sich Kürzungen und eine redaktionelle Bearbeitung vor.
- Datum 09.07.2009 - 14:19 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise bekommt die kommende Wahl natürlich eine besondere Bedeutung, und ich habe Zweifel, ob die Mehrheit der Wähler in der Lage ist die komplexen Zusammenhänge der bei der Wahl zur Entscheidung anstehenden Fragen zu verstehehen, und dies ist nicht die Schuld dieser Mitbürger. Damit die Wahl den Charakter eines soliden Volksentscheides bekommt, halte ich es für notwendig eine neue Kultur der Information und Kommunikation hinsichtlich politischer Zusammenhänge zu schaffen. Ein Mosaik einer derartigen neuen politischen Kommunikationskultur könnten auf der jounalistischen Ebene erfolgen, indem in speziellen Artikeln oder auch Serien diese Hintergrundinformationen klar verständlich und übersichtlich dargestellt werden. In den Parteien sitzen ganze Stäbe von "Profis", die, hoffentlich in Kenntnis der Hintergründe politische Konzepte erarbeiten über die die "Laien" bei der Wahl zu entscheiden haben. Ich bin überzeugt, daß in dem Maße, wie der Bürger über die poltischen Zusammenhänge informiert ist, das Interesse des Bürgers an der Demokratie steigt und damit die Demokratie kriesensicherer gemacht wird.
(entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion/jk)
...hätte er geschrieben: Les ich ein Forum in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.
Wäre mal eine interessante Untersuchung, ob ein Forum einen Meinungsquerschnitt der Bevölkerung anzieht - oder ob es nicht vielmehr vor allem verblasene Schreihälse anzieht, die sich ideologisch eingemottet haben :-)
Also Frau Rösing, die Herrschaften betrachten sich nicht täglich im Spiegel, denn erstens kommt der Spiegel nur einmal die Woche und zweitens sind es Redakteure einer Zeitung namens "Die Zeit"...
Und liebe Redakteure, ich finde den Wettbewerb klasse. Genug zum Nachdenenken und Schreiben bietet das Jahr 2009 wohl in der Tat... Schön, die Leser mal beim Meinungskonsum zu stören und zur Produktivität aufzufordern!
...hätte er geschrieben: Les ich ein Forum in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.
Wäre mal eine interessante Untersuchung, ob ein Forum einen Meinungsquerschnitt der Bevölkerung anzieht - oder ob es nicht vielmehr vor allem verblasene Schreihälse anzieht, die sich ideologisch eingemottet haben :-)
Also Frau Rösing, die Herrschaften betrachten sich nicht täglich im Spiegel, denn erstens kommt der Spiegel nur einmal die Woche und zweitens sind es Redakteure einer Zeitung namens "Die Zeit"...
Und liebe Redakteure, ich finde den Wettbewerb klasse. Genug zum Nachdenenken und Schreiben bietet das Jahr 2009 wohl in der Tat... Schön, die Leser mal beim Meinungskonsum zu stören und zur Produktivität aufzufordern!
...hätte er geschrieben: Les ich ein Forum in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.
Wäre mal eine interessante Untersuchung, ob ein Forum einen Meinungsquerschnitt der Bevölkerung anzieht - oder ob es nicht vielmehr vor allem verblasene Schreihälse anzieht, die sich ideologisch eingemottet haben :-)
Also Frau Rösing, die Herrschaften betrachten sich nicht täglich im Spiegel, denn erstens kommt der Spiegel nur einmal die Woche und zweitens sind es Redakteure einer Zeitung namens "Die Zeit"...
Und liebe Redakteure, ich finde den Wettbewerb klasse. Genug zum Nachdenenken und Schreiben bietet das Jahr 2009 wohl in der Tat... Schön, die Leser mal beim Meinungskonsum zu stören und zur Produktivität aufzufordern!
Als ich die schöne, prämierte Geschichte vom verunsicherten Studenten mühsam zu Ende gelesen hatte, mußte ich einigen Aufwand betreiben, um zu prüfen "ob ich denn wirklich im richtigen Film bin"? Welche Wahl läßt uns die Krise? Ich hatte erwartet, neue Ideen und Einsichten zur aktuellen politischen und wirtschaftlichen Situation zu finden, oder scharfe Argumente für oder gegen ein "unbedingtes" Grundeinkommen oder gar eine kritische Anmerkungen zur Parteienoligarchie - nein, Fehlanzeige. Ist die politische Redaktion der Zeit in einer Krise? Haben wir überhaupt eine Krise? "Nein, wie isses bloß möchlich" hätte Walter Kempowski wahrscheinlich fragen lassen. Absurede Geschichten führen uns nicht weiter.
Hermann Meemken, enttäuschter, ausgefilterter Autor
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