Psychologie Geruch der Angst erregt Mitleid
Erstmals ist Wissenschaftlern der Nachweis gelungen, dass ein Mensch die Angst eines anderen auf chemischem Weg wahrnehmen kann
Dass ein Tier die Angst eines anderen riechen kann, war bekannt. Doch dass auch ein Mensch die Angstmoleküle eines anderen wahrnimmt und mit Mitleid darauf reagiert, ist neu.
Gelungen ist der Nachweis einer Arbeitsgruppe um die Düsseldorfer Wissenschaftlerin Bettina Pause vom Institut für Experimentelle Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität. Das sei der Nachweis, dass auch Menschen auf chemischem Weg kommunizieren, heißt es in einer Mitteilung der Lehrstuhlinhaberin für Biologische Psychologie und Sozialpsychologie.
Um den Nachweis zu führen, wurden Schweißproben von Studenten genommen. Zum einen bereiteten sie sich auf eine Prüfung vor, zum anderen betätigten sie sich sportlich. Testpersonen mussten an den Proben riechen und während sie das taten, wurde die Aktivität in den unterschiedlichen Bereichen ihres Gehirns aufgezeichnet.
Der Geruch der Angst-Probe regte die Regionen im Gehirn an, die für Einfühlungsvermögen und das Erkennen von Angstzuständen zuständig sind. Dazu muss der Geruch nicht einmal bewusst wahrgenommen worden sein.
- Datum 14.07.2009 - 11:48 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, sp
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Bedeutet die Erkenntnis, dass wir den Angstgeruch anderer Menschen wahrnehmen, denn gleichzeitig, dass wir Mitleid mit ihnen haben? In manchen Situationen scheint die offensichtliche Angst eines Menschen eher dazu zu führen, dass andere ihn noch mehr zum Opfer machen. So wie der aggressive Hund, der Angst wittert, dann erst recht ins Bein beißt...
"Der Geruch der Angst-Probe regte die Regionen im Gehirn an, die für Einfühlungsvermögen und das Erkennen von Angstzuständen zuständig sind."
Empathie führt in psychisch gesunden Menschen zu Mitleid! und das ist auch gut so!!!
Dass es auch unter den Menschen "bissige Hunde" gibt kann ich leider aber auch nicht ausschließen, gibt ja auch genügend andere psychische Störungen...
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