Familienmonitor 2009

Wie zufrieden sind Familien?

Vor allem Väter fürchten die Finanzkrise und haben nach wie vor zu wenig Zeit für die Familie. Sie arbeiten zu viel,   nehmen aber immer häufiger Elternzeit. Der Familienmonitor 2009 fragte unter anderem danach, ob staatliche Hilfen greifen und ob Eltern Familie und Beruf gut vereinbaren können. Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das Institut für Demoskopie Allensbach zum zweiten Mal bundesweit insgesamt 1786 Personen mündlich und persönlich befragt. Ziel dieser jährlichen Befragung ist es, Entwicklungen sichtbar zu machen. Viel geändert hat sich seit dem letzten Jahr noch nicht auch im Positiven nicht. Denn weiterhin empfinden sich viele Familien als stark. Sie halten zusammen.

Leser-Kommentare
  1. Ich denke, viele Haushalte wie auch meiner sind von der Finanzkrise noch nicht unmittelbar betroffen, zumal ich nicht mehr im Erwerbsleben stehe, sondern als Frührentner Altersruhegeld beziehe.Mit der Gesamtsumme meiner Einkünfte stoße ich schon jetzt an die Grenzen der Finanzierbarkeit eines drei Personen umfassenden Haushalts, darunter ein minderjähriges Kind.Die ungewisse Zukunftserwartung zwingt zu strikter Ausgabedisziplin. In meiner Situation wäre eine inflationäre Preisentwicklung von besonderem Übel.In vielem müssen Abstriche gemacht werden, und es muss vorgesorgt werden für die Ausbildung meines Kindes. Ganz unabhängig von der gegenwärtigen Krise sind die Zeiten des ständigen Wachstums von Einkommen und Konsummöglichkeiten vorbei.Es gilt möglichst rational und sparsam mit dem Verfügbaren zu wirtschaften.Es bleiben genügend Risiken, aber die sind dem Leben immanent, wenn auch auf jeder Altersstufe etwas anders gelagert.

  2. wollten von Ihnen jetzt genau das wissen, was Sie oben erfragen wollen.

    Würden Sie hier ausgiebig antworten?

    Meinen Respekt, Herr Pollmann, für Ihre Antwort - aber eine Frage, zu der man viel Antwort erwarten kann, ist das wohl kaum.

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    >>>Würden Sie hier ausgiebig antworten?
    Warum nicht, kann ja ggf. mit einem Pseudonym sein.

    Mich tangieren sowohl die Finanz- als auch die Wirtschaftskrise bisher kaum - psychisch belasten sie mich aber schon: Wehe, wenn ich auf das Ende sehe.

    Und das - für mich - Schlimmste: Es gibt keine klare Antwort auf die Frage: Wie geht's denn nun weiter, wie sieht das dicke Ende aus? Es wird ja nur viel im Nebel gestochert und viel Pessimismus verbreitet, vir allem von denen, die bis zum Ausbruch der Finanzkrise überzeugte Optimisten schienen.

    Und wer sollte denn der aktiven politischen Klasse vertrauen? Nach den Erfahrungen!

    M. Flöger

    >>>Würden Sie hier ausgiebig antworten?
    Warum nicht, kann ja ggf. mit einem Pseudonym sein.

    Mich tangieren sowohl die Finanz- als auch die Wirtschaftskrise bisher kaum - psychisch belasten sie mich aber schon: Wehe, wenn ich auf das Ende sehe.

    Und das - für mich - Schlimmste: Es gibt keine klare Antwort auf die Frage: Wie geht's denn nun weiter, wie sieht das dicke Ende aus? Es wird ja nur viel im Nebel gestochert und viel Pessimismus verbreitet, vir allem von denen, die bis zum Ausbruch der Finanzkrise überzeugte Optimisten schienen.

    Und wer sollte denn der aktiven politischen Klasse vertrauen? Nach den Erfahrungen!

    M. Flöger

  3. Das sehe ich genauso.Wenn ich mich mit Aktien verspekuliert hätte, würde ich das hier auch wohl kaum der staunenden oder vielleicht sogar etwas schadenfrohen Mitwelt offenbaren wollen.Auch wer fürchtet, als Folge der Krise seinen Arbeitsplatz zu verlieren,wird eher diese Sorge mit sich selbst und seinen Kollegen teilen als dies in einem öffentlichen Forum zur Sprache bringen.

  4. >>>Würden Sie hier ausgiebig antworten?
    Warum nicht, kann ja ggf. mit einem Pseudonym sein.

    Mich tangieren sowohl die Finanz- als auch die Wirtschaftskrise bisher kaum - psychisch belasten sie mich aber schon: Wehe, wenn ich auf das Ende sehe.

    Und das - für mich - Schlimmste: Es gibt keine klare Antwort auf die Frage: Wie geht's denn nun weiter, wie sieht das dicke Ende aus? Es wird ja nur viel im Nebel gestochert und viel Pessimismus verbreitet, vir allem von denen, die bis zum Ausbruch der Finanzkrise überzeugte Optimisten schienen.

    Und wer sollte denn der aktiven politischen Klasse vertrauen? Nach den Erfahrungen!

    M. Flöger

  5. wegen der Finanzkrise stelle ich immerwieder fest, dass am Ende des Geldes noch sehr, sehr viel Monat übrig ist. Dazu benötige ich weder einen Rentenbezug noch Hartz IV.

    Es wirkt sich in beinahe asketischer Lebensweise aus. Was bleibt mir sonst übrig, außer vielleicht, eine Bank zu überfallen?

  6. ... indirekt von der Finanzkrise betroffen, nehme diese in meinem persönlichen Nahbereich (Familie, Freunde, Bekannte etc.) jedoch definitiv wahr. Darüber hinaus denke ich, dass wir die tatsächliche Talsohle noch nicht erreicht haben und es tendenziell noch weiter Bergab gehen wird - und sich damit die prekäre Lebenssituation für viele noch verschärfen wird.

    Allerdings ärgert es mich maßlos, dass ich keine Veränderungen im eigentlichen System sehe, welches diese Krise durch ihre Mängel in Puncto manglender Regulierung, mangelnder Aufsicht, Moral / Ethik erst herbeigeführt hat. Ich denke die Krise können die Menschen durchleben (müssen sie ja), aber der Vertrauensverlust, sowohl in unseren Staat bzw. unsere Gesellschaft, in den Aspekt der Politik und in die sog. "Wirtschaftselite" ist mMn. nachhaltig beschädigt worden, was sich letztlich negativ für unsere Demokratie auswirkt.

    Ich glaube auch nicht, dass sich tatsächlich etwas an dem System verändern wird, weil diejenigen, die in der Verantwortung stünden etwas zu ändern, maßgeblich von diesem System profitieren, also warum sollten sie etwas daran ändern?

    Eine wirkliche Lösung kann mMn. auch nicht mit einer bloßen Anpassung oder Korrektur des bestehenden Systems erreicht werden, weil die ganze Art, einfach nicht mehr zeitgemäß ist.

  7. Meine Frau und ich waren durch diese Katastrophe nun echt verunsichert - fliegen wir nach Radschastan oder doch lieber nur nach Rügen.

    wir haben dann als Mittelweg lieber Madeira gewählt.

  8. Ich überlege mir, was ist mir was wert? Markenschuhe z.B. werden nur "reduziert" gekauft, bei Kleidung wird komplett eingespart. Bildung ist wichtig, von dessen wird am Pubertistenterrorist nicht gespart. ACHTUNG: Bildung! VHS-Kurse werden von uns zahlreich gebucht.

    Urlaub machen wir seit 14 Jahren im "Häusl" in Italien (zwei Zimmer) und Muddern kocht :-).

    Es ist alles relativ und jeder sieht das anders. Ich z.B. bin es gewohnt als alleinerziehende, selbständig tätige Frau und Mutter "mich nach der Decke zu strecken", von dessen hat mich die Finanzkrise in diesem Sinne nicht erschüttert.

    Mir hatten und haben kein Geld, das wir hätten verlieren können, wir sind aber auch nicht verschuldet. Nicht mit einem Cent. Gottlob!

    Meine Güte, mir fällt da wieder so ein "Kalauer" ein - wie heißt er noch: "Ich muß nicht immer nach .......?"

    Kurzum: Es gab schon andere Krisen (Ölkrise in den 70'gern etc.) und diese werden wir auch überleben. Was mich so nervt ist das ewige "Auf und Ab". Krise vorbei, Krise nicht vorbei, es geht bergauf und dann gehts wieder bergab.

    Aber ansonsten, wir haben ein "Dach über den Kopf" und "was zu essen".

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