Smartphones Extras machen das iPhone attraktiv
Für Telefonate braucht niemand ein Smartphone. Die zusätzliche und oft kostenlose Software ist es, die es attraktiv macht. Ein Überblick über die Welt der "Apps"

© Alex Wong/Getty Images
Der neue Palm Pre ist bislang nur in den USA zu haben. Der Hersteller setzt große Hoffnungen auf das Gerät
Mal ehrlich: Zum Telefonieren kauft sich niemand ein iPhone. Die Gesprächsqualität hat sich im Vergleich zum Erstling zwar verbessert, doch ein wenig dumpf klingt selbst die aktuelle Ausgabe. Viele der Funktionen, die Apple erst bei den beiden Versionen 3G und 3GS nachgeliefert hat, hätte man bereits für das Debüt erwarten dürfen, darunter die mobilen Breitbandstandards UMTS und HSDPA sowie die Möglichkeit, MMS zu versenden.
Technische Unzulänglichkeiten haben dem Run auf das Gerät trotzdem keinerlei Abbruch getan. Denn das iPhone hat in der Branche ein Umdenken eingeleitet. Nicht mehr die Funktionsvielfalt der Hardware ist das entscheidende Verkaufsargument, sondern die (internetfähige) Zusatzsoftware und deren Bedienkomfort.
Rund 50.000 sogenannte Apps (kurz für Applikationen), werden derzeit für das iPhone über die Download-Plattform "App Store" angeboten. Diese Zusatz-Programme können entweder am Rechner via iTunes oder mit wenigen Touchscreen-Berührungen am iPhone selbst gesucht, geladen und installiert werden.
Neu ist das Konzept nicht: Sogenannte Widgets kennen PC- und Mac-User schon lange. Auch der hierzulande weniger bedeutende US-Hersteller Palm bietet bereits seit rund zehn Jahren Zusatzsoftware an. Smartphones anderer Hersteller lassen sich ebenfalls derart erweitern. Allerdings ist das deutlich komplizierter als bei Apple: Die Anwendung muss erst im Web gefunden und heruntergeladen, das Mobiltelefon mit dem PC verbunden und die Software manuell installiert werden. Statt Sekunden wie beim "App Store" dauert das Minuten. Es ist, mit einem Wort, mühsam.
Das hat die Apple-Konkurrenz längst erkannt und will nun eigene App-Store-Pendants etablieren. Das spiegelt sich auch in den Namen wider. Bei Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) heißt der Service "App World". Nach Programmen für das Smartphone Palm Pre, das vor einem Monat in den USA gestartet ist, stöbert man im "App Catalog". Nokia hat den "Ovi Store" (Ovi: Finnisch für Tür).
Diese Dienste stehen allerdings noch am Anfang, am ehesten traut man dem Google-Betriebssystem Android und dessen "Market" zu, eine adäquate Alternative darzustellen. Noch eine Unbekannte ist die für Ende des Jahres angekündigte Microsoft-Plattform mit dem sperrigen Namen "Windows Marketplace for Mobile".
Die Konkurrenz dürfte dem Quasi-Monopolisten Apple gut tun, denn auch der "App Store" ist bei weitem nicht perfekt. In der schieren Masse von Anwendungen verliert man schnell die Übersicht, viele Programme sind Spiele, zielen auf reinen Zeitvertreib oder sind schlichtweg sinnlos, wie die berühmt-berüchtigte "I Am Rich"-App.
Doch gibt es auch Programme mit Nutzwert. Vor allem für Web-2.0-Anwendungen und andere Internet-Kommunikationskanäle sowie GPS-Positionsbestimmung sind etliche, oft kostenlose Apps zu finden. Die Auswahl an Software für twitter beispielsweise ist riesig, auch für alle gängigen Social Networks wie studiVZ oder Facebook werden Programme angeboten. Praktisch sind auch GPS-Apps: Ausgehend vom Standort des Nutzers zeigen Dienste wie Locly auf Basis von Google Maps die nächstgelegenen Dinge an, also Restaurants, Bars, Geldautomaten oder Sehenswürdigkeiten.
Das gleiche Feld wie Apple beackert Googles offenes Handy-Betriebssystem Android. Bei den etwa 5000 für Android erhältlichen Programmen handelt es sich meist um ähnliche Lösungen wie beim iPhone, nicht selten sind sie sogar identisch. Auskünfte über Abfahrtszeiten im öffentlichen Verkehr etwa gibt auf dem iPhone Fahrplan, bei Android heißt die Anwendung Fahrplan DE. Die Musiktitel-Erkennungs-Software Shazam hingegen bietet der Hersteller selbst gleich für iPhone, Android und für den Blackberry an.
Android Market zeigt dabei zwar Potenzial, Google hat aber noch Einiges zu tun. So kann man auf der Homepage nicht mal nach Stichworten suchen, ein Bewertungssystem fehlt ebenso. Genau wie eine breite Auswahl an Endgeräten. Der taiwanesische Hersteller HTC bietet zurzeit zwei Modelle mit Android an, das dritte, HTC Hero, erscheint dieser Tage. Ebenso neu ist das exklusiv bei O2 vertriebene Samsung Galaxy.
Gerüchte über ein Android-Handy des Branchenriesen Nokia, der die vom iPhone gesetzten Trends bisher völlig verschlafen hat, kommen deshalb immer wieder auf. Sie werden zwar stets dementiert, überraschen würde ein solcher Schritt aber nicht: Der vor Kurzem gestartete "Ovi Store" ist nämlich eine herbe Enttäuschung und bietet neben einem katastrophalen Download-System über SMS-Links, für die man Nokia seine Handy-Nummer bekannt geben muss, kaum nennenswerte Anwendungen.
Ein Urteil über die drei restlichen Konkurrenten lässt sich, zumindest hierzulande, noch nicht treffen: Microsoft steckt noch in der Entwicklung, RIM musste den Deutschland-Start seiner App World, die seit Anfang April in Nord-Amerika und Großbritannien verfügbar ist, verschieben. Erst in diesem Monat soll es so weit sein. Der Palm Pre, dessen Software-Shop in den USA noch mit Problemen zu kämpfen hat, wartet überhaupt noch auf seinen Deutschland-Start.
- Datum 10.07.2009 - 19:01 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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weil mobiles Surfen bisher weder preislich noch technisch attraktiv ist. Zumindest was die Preise angeht, ändert sich das gerade. Ich denke, Apps spielen selbst eine geringere Rolle und sind zudem immer ein Sicherheitsrisiko.
...neben der smarten Software und Bedienung des Iphones.
Die Installation und die Auswahl (dank Bewertungssystem wie bei Amazon) geht super einfach.
Dadurch wird das Iphone zum Klavier, zur Flöte, zum (Brian Eno) Synthesizer, zur Gitarre (funktioniert wirklich) zum (Jackson Pollock) Malpad, zum Navi, zur Spielekonsole mit faszinierenden Spielen, zum Taschen Musikstudio mit mehrspur Aufnahme, zum Schach-Mühle,Dame-Gobang... Spiel gegen Gegner oder Realpartner, zur mobilen Textverarbeitung, zum xyz und das alles oft für Null Euro oder 79 Cent pro App.
Mit dem App Store kommt momentan kein Konkurrent mit. Wäre schön wenn Android aufholt weil Apple andererseits nervig diktatorisch den Kunden gängelt z. B. mit der Zwangsbindung an T-Mobile, die das Handy in Deutschland verteuert weil hier die (Lobby) Politiker den Kunden nicht schützen (wie in vielen EU Ländern in denen das Iphone vertragsfrei gekauft werden kann)
Apps als Sicherheitsrisiko? Lachhaft, das kann vielleicht noch kommen, ist aber noch kein Thema.
Wer sich ein vertragsfreies Ipone 3gs aus dem Ausland für ca. 600 -700 Euro kauft und auf eine billige Internet-Surflösung die es z.B. bei E+ schon ab 10 Euro im Monat als Flat gibt, der kann das Iphone relativ günstig nutzen (wer Youtube Videos damit sehen will und nicht warten will der kommt mit einer E+ Datenflat natürlich nicht hin, man muss da schon mal ne Minute auf eine grössere Webseite warten wie zu Modem-Zeiten, dafür ist es billig)
...neben der smarten Software und Bedienung des Iphones.
Die Installation und die Auswahl (dank Bewertungssystem wie bei Amazon) geht super einfach.
Dadurch wird das Iphone zum Klavier, zur Flöte, zum (Brian Eno) Synthesizer, zur Gitarre (funktioniert wirklich) zum (Jackson Pollock) Malpad, zum Navi, zur Spielekonsole mit faszinierenden Spielen, zum Taschen Musikstudio mit mehrspur Aufnahme, zum Schach-Mühle,Dame-Gobang... Spiel gegen Gegner oder Realpartner, zur mobilen Textverarbeitung, zum xyz und das alles oft für Null Euro oder 79 Cent pro App.
Mit dem App Store kommt momentan kein Konkurrent mit. Wäre schön wenn Android aufholt weil Apple andererseits nervig diktatorisch den Kunden gängelt z. B. mit der Zwangsbindung an T-Mobile, die das Handy in Deutschland verteuert weil hier die (Lobby) Politiker den Kunden nicht schützen (wie in vielen EU Ländern in denen das Iphone vertragsfrei gekauft werden kann)
Apps als Sicherheitsrisiko? Lachhaft, das kann vielleicht noch kommen, ist aber noch kein Thema.
Wer sich ein vertragsfreies Ipone 3gs aus dem Ausland für ca. 600 -700 Euro kauft und auf eine billige Internet-Surflösung die es z.B. bei E+ schon ab 10 Euro im Monat als Flat gibt, der kann das Iphone relativ günstig nutzen (wer Youtube Videos damit sehen will und nicht warten will der kommt mit einer E+ Datenflat natürlich nicht hin, man muss da schon mal ne Minute auf eine grössere Webseite warten wie zu Modem-Zeiten, dafür ist es billig)
Ähm... man sollte sich einfach mal vor Augen halten, dass die gesamte Handy-Branche bis zur Einführung des iPhones IMO (sorry für die saloppe Formulierung) gepennt hat und momentan auch nicht wirklich innovativ ist, sondern einfach nur das Konzept von Apple nimmt, modifiziert und mehr oder weniger kopiert!
Apple ist IMO nicht der Monopolist, sondern der Konkurrent, der immer noch den normalen Konzernen wie RIM, Microsoft, Nokia, Sony-Ericsson und Samsung ect pp die Kunden abgräbt, weil die es u.a. schlicht und ergreifend nicht begriffen haben, wie man UMTS Handies baut und offensichtlich nicht kreativ genug waren, einen Mehrwert dadurch zu schaffen, dass man eine Breitband Verbindung nutzen konnte, die nicht ausschließlich für TV und Movie Angebote genutzt werden sollte. Palm ist hier auch noch ein schönes Beispiel, wie man ein Produkt vor die Wand fahren kann...
Die Produkt Entwickler von Apple haben IMO beim iPhone ganze Arbeit geleistet, da man eben nicht nur ein Telefon bekommt und man dort eben vor allem verstanden hat, dass das Mobil-Telefon mittlerweile doch ein sehr privates Gerät ist, dass sehr individuell genutzt wird. Demzufolge ist auch eine extrem hohe Benutzerfreundlichkeit erforderlich, was beim iPhone absolut gegeben ist, obwohl es funktional so umfangreich ausgestattet ist.
In Verbindung mit dem App-Store und der breiten Unterstützung mit Applikationen ein IMO fast unschlagbares Angebot, was im Übrigen für JEDES Gerät gilt. Ihren Titel finde ich daher eher unpassend, denn ohne gute, zahlreiche und vielfältige Software-Auswahl kein Erfolg für die Hardware.
Das war schon immer so und wird auch immer so sein!
Das Sony Ericsson K850i, das ich benutze, eine schon nicht mehr taufrische Konstruktion, ist ein ganz feines Stück Technik, das z.B. den automatischen Wechsel Vom Hoch- zum Querformat bei der Bildbetrachtung beherrschte, als das erste iPhone noch vor seiner Markteinführung besonders laut mit diesem Feature beworben wurde. Von der hervorragenden Tonwiedergabe ganz zu schweigen, nicht nur beim Abspielen von Audiodateien, sondern gerade bei eingeschalteter Freisprecheinrichtung. Und UMTS konnte schon der Vorgänger K800i. Bedauerlich ist nur, dass der software update service für keine einzige Linux Distribution zu haben ist, nunja, wir wollen nicht gleich nach den Sternen greifen, schließlich gibt's ja noch den Wine (Windows Emulator for Linux).
Das Sony Ericsson K850i, das ich benutze, eine schon nicht mehr taufrische Konstruktion, ist ein ganz feines Stück Technik, das z.B. den automatischen Wechsel Vom Hoch- zum Querformat bei der Bildbetrachtung beherrschte, als das erste iPhone noch vor seiner Markteinführung besonders laut mit diesem Feature beworben wurde. Von der hervorragenden Tonwiedergabe ganz zu schweigen, nicht nur beim Abspielen von Audiodateien, sondern gerade bei eingeschalteter Freisprecheinrichtung. Und UMTS konnte schon der Vorgänger K800i. Bedauerlich ist nur, dass der software update service für keine einzige Linux Distribution zu haben ist, nunja, wir wollen nicht gleich nach den Sternen greifen, schließlich gibt's ja noch den Wine (Windows Emulator for Linux).
Puh wie anstrengend: mir ist eigentlich klar, dass auf einer Mainungsseite eigene Meinungen kund getan werden. Aber warum muss man das mit "IMO" kennzeichnen?? Kann man nicht "m.E." schreiben? Oder von mir aus "mMn". Und kommen Sie mir bitte nicht mit dem Internationalitätsargument - einen deutschen Text werden in 1. Linie Deutschsprachige lesen - und da soll es welche geben, die sich unter "IMO" erst mal nix vorstellen können ;-)
...neben der smarten Software und Bedienung des Iphones.
Die Installation und die Auswahl (dank Bewertungssystem wie bei Amazon) geht super einfach.
Dadurch wird das Iphone zum Klavier, zur Flöte, zum (Brian Eno) Synthesizer, zur Gitarre (funktioniert wirklich) zum (Jackson Pollock) Malpad, zum Navi, zur Spielekonsole mit faszinierenden Spielen, zum Taschen Musikstudio mit mehrspur Aufnahme, zum Schach-Mühle,Dame-Gobang... Spiel gegen Gegner oder Realpartner, zur mobilen Textverarbeitung, zum xyz und das alles oft für Null Euro oder 79 Cent pro App.
Mit dem App Store kommt momentan kein Konkurrent mit. Wäre schön wenn Android aufholt weil Apple andererseits nervig diktatorisch den Kunden gängelt z. B. mit der Zwangsbindung an T-Mobile, die das Handy in Deutschland verteuert weil hier die (Lobby) Politiker den Kunden nicht schützen (wie in vielen EU Ländern in denen das Iphone vertragsfrei gekauft werden kann)
Apps als Sicherheitsrisiko? Lachhaft, das kann vielleicht noch kommen, ist aber noch kein Thema.
Wer sich ein vertragsfreies Ipone 3gs aus dem Ausland für ca. 600 -700 Euro kauft und auf eine billige Internet-Surflösung die es z.B. bei E+ schon ab 10 Euro im Monat als Flat gibt, der kann das Iphone relativ günstig nutzen (wer Youtube Videos damit sehen will und nicht warten will der kommt mit einer E+ Datenflat natürlich nicht hin, man muss da schon mal ne Minute auf eine grössere Webseite warten wie zu Modem-Zeiten, dafür ist es billig)
...ist die einseitige Berichterstattung, die von Anfang an den Hype geschürt hat, obwohl das iPhone am Anfang WEDER technisch der letzte Schrei war, NOCH die entpsrechenden Apps existierten.....
Sorry clubby, Sie haben in Ihrem Leben noch kein iPhone in der Hand gehabt. Wer das Teil mit anderen Handys vor 2 Jahren verglichen hat und den Hype auf die Medien schiebt, hat schlichtweg ein Wahrnehmungsproblem.
Sorry clubby, Sie haben in Ihrem Leben noch kein iPhone in der Hand gehabt. Wer das Teil mit anderen Handys vor 2 Jahren verglichen hat und den Hype auf die Medien schiebt, hat schlichtweg ein Wahrnehmungsproblem.
Das Sony Ericsson K850i, das ich benutze, eine schon nicht mehr taufrische Konstruktion, ist ein ganz feines Stück Technik, das z.B. den automatischen Wechsel Vom Hoch- zum Querformat bei der Bildbetrachtung beherrschte, als das erste iPhone noch vor seiner Markteinführung besonders laut mit diesem Feature beworben wurde. Von der hervorragenden Tonwiedergabe ganz zu schweigen, nicht nur beim Abspielen von Audiodateien, sondern gerade bei eingeschalteter Freisprecheinrichtung. Und UMTS konnte schon der Vorgänger K800i. Bedauerlich ist nur, dass der software update service für keine einzige Linux Distribution zu haben ist, nunja, wir wollen nicht gleich nach den Sternen greifen, schließlich gibt's ja noch den Wine (Windows Emulator for Linux).
Sony Ericsson K850i und iPhone hatten zeitgleiche Markteinführung. Immer schön bei der Wahrheit bleiben.
Sony Ericsson K850i und iPhone hatten zeitgleiche Markteinführung. Immer schön bei der Wahrheit bleiben.
Sorry clubby, Sie haben in Ihrem Leben noch kein iPhone in der Hand gehabt. Wer das Teil mit anderen Handys vor 2 Jahren verglichen hat und den Hype auf die Medien schiebt, hat schlichtweg ein Wahrnehmungsproblem.
Sony Ericsson K850i und iPhone hatten zeitgleiche Markteinführung. Immer schön bei der Wahrheit bleiben.
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