Hochschulen Ganz schön jung für einen Präsidenten
Joybrato Mukherjee wird Präsident der Universität Gießen. Der Anglist indischer Abstammung ist 35 Jahre alt und damit jüngster Präsident einer staatlichen deutschen Uni
„An der Justus-Liebig-Universität ist auch das eigentlich Unmögliche möglich“, kommentiert Joybrato Mukherjee seine Wahl zum Präsidenten der Universität Gießen. Der 35-jährige Anglist, der sich am Mittwoch gegen einen Mediziner und eine Juristin deutlich durchsetzte, tritt im Dezember offiziell sein Amt an. Schon seit März übt er es kommissarisch aus – in Vertretung für den schwer erkrankten Präsidenten Stefan Hormuth, der sich nicht wieder zur Wahl gestellt hatte. Mukherjee wird der jüngste Präsident einer staatlichen Universität in Deutschland.
Unmöglich ist Mukherjees akademische Karriere keineswegs, aber doch außergewöhnlich. Der gebürtige Rheinländer, dessen Eltern in den 60er Jahren aus Indien eingewandert sind, ist seit 2008 erster Vizepräsident in Gießen. 2003 war er dort im Alter von 29 Jahren auf eine Professur für Englische Sprachwissenschaft berufen worden, kurz nachdem er sich an der Uni Bonn habilitiert hatte. Die frühe Präsidentschaft ist der vorläufige Höhepunkt eines rasanten Werdegangs: 1992 hatte Mukherjee sein Studium an der RWTH Aachen aufgenommen, nach zehn Semestern legte er die Magister-Prüfung und das erste Staatsexamen in Anglistik und Biologie ab. Während des Referendariats am Gymnasium in Düren forschte Mukherjee an der Uni Bonn für seine Doktorarbeit und wurde im Jahr 2000 wissenschaftlicher Assistent in Bonn.
„Das Unmögliche möglich zu machen“ erklärte Mukerjee auch zum Motto seiner Präsidentschaft. Das Präsidium werde jetzt die Vorhaben für die zweite Runde des Exzellenzwettbewerbs mit Hochdruck vorantreiben, sagte Mukherjee am Donnerstag dem Tagesspiegel. In nächster Zeit werde entschieden, ob die Uni sich auch wieder um den Elitestatus bewirbt, sagt Mukherjee. Dabei klingt er entschlossen, genau das zu tun.
In der ersten Runde war Gießen mit dem Zukunftskonzept gescheitert, hatte aber ein medizinisches Forschungsvorhaben zum Herz-Lungen-System und die von Mukherjee geleitete kulturwissenschaftliche Graduiertenschule „Center for the Study of Culture“ gewonnen. Die Erfolgsstory für die Natur- und Lebenswissenschaften einerseits und die Geisteswissenschaften andererseits setze sich auch im hessischen Wettbewerb „Loewe“ (Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) fort, betont der gewählte Präsident.
Am Wahltag erhielt die Uni den Zuschlag für ein Zentrum in der Lungenforschung und für ein Vorhaben in der Chemie. Im ersten Loewe-Durchgang 2008 hatte Mukherjee eine Förderung für den Schwerpunkt „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“ errungen. Trotz der notwendigen Profilbildung in beiden Bereichen solle Gießen eine klassische Volluniversität bleiben, sagt Mukherjee, der noch im Promotionsstudium das Nebenfach Genetik belegte. An vielen Unis werde das heute ja anders gesehen: „Aber wir haben einen viel zu wichtigen Bildungsauftrag für alle Fächer.“ Zu Mukherjees eigenen Forschungsschwerpunkten gehören die computergestützte Korpuslinguistik und die angewandte Linguistik, in der er unter anderem südasiatische Varianten des Englischen untersucht.
Sieht sich Mukherjee als Migrant der zweiten Generation, der den Aufstieg geschafft hat? „Es ist mir bewusst, dass ich unter diesem Gesichtspunkt betrachtet werde“, sagt Mukherjee. Allerdings sei sein Migrationshintergrund in seiner akademischen Laufbahn nie ein Thema gewesen. Sein Vater sei beruflich nach Deutschland gekommen – und stamme aus einer Familie von Brahmanen. Damit ist er im indischen Kastensystem ein Angehöriger der obersten Kaste. „Kulturell bin ich deutsch geprägt“, sagt Mukherjee. „Richtigerweise“ hätten ihm seine Eltern vermittelt, „dass man sich einbettet in die Kultur, in der man lebt“. Insofern könne er doch ein Rollenvorbild für Migranten sein.
Sein eigenes Tempo will Mukherjee den Gießener Studierenden in den Bachelor- und Masterstudiengängen nicht abverlangen. Er nehme die Proteste gegen den hohen Leistungsdruck und die Überfrachtung der Curricula sehr ernst. In den Studiengängen sollten künftig „viele Elemente dereguliert und flexibilisiert werden“, sagt Mukherjee. Er wolle für die Studierenden „Freiheitsgrade zurückerobern“. Jeder müsse sein individuelles Tempo wählen und seine eigenen Schwerpunkte setzen können. Als Hochschulleiter wolle er ein „Präsidium der offenen Tür“. Eine Universität sei etwas anderes als ein Unternehmen, sie lebe von der Eigeninitiative, der Kreativität und der Diskussionsfreude jedes Einzelnen. Aber führen will Mukherjee schon, das machte er in seiner Bewerbungsrede klar: „Sprechen Sie und streiten Sie mit uns. Wenn das Präsidium anders entscheidet: Verzeihen Sie uns.“
- Datum 29.07.2009 - 14:40 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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und tiefen Respekt vor seinen Eltern.
Es geht also auch in Deutschland?
Wie das? Indem man auf sich selber setzt und nicht darauf wartet, dass man zu etwas gemacht wird! Nur weil man hier ist und somit ein Recht auf Wohlstand und Ansehen besitzt.
"Sein Migrationshintergrund ... nie ein Thema gewesen"
Wie das? Indem man die Gesellschaft akzeptiert, in die man hineinwachsen will!
"Kulturell bin ich Deutscher"
Wie das? Indem man die Kultur, in der man lebt, nicht von vorneherein und prinzipiell ablehnt, sondern in sie hineinwächst und sie akzeptiert.
Der wichtigste Satz, aufgepasst: Richtigerweise hätten seine Eltern vermittelt, dass man sich einbettet in die Kultur in der man lebt.
Vorbildfunktion für andere Migranten?
Sicherlich für Viele - es machen ja viele hier in Deutschland vor, dass man hier auch als Migrant etwas werden kann.
Nur, die verschwinden auch als Realität, weil die, die nicht wollen aber Anteil fordern eben einfach lauter schreien - anstatt etwas zu TUN.
Viele werden ihn insgeheim beneiden - aber ihn und den Weg in unsere Gesellschaft hinein weiter ablehnen
und DAS ist das Problem in Deutschland
nicht Deutschland und seine Gesellschaft das Problem für diese untätigen Fordernden.
Das Alter und ethnische Herkunft auch einem amtierenden amerikanischen Präsidenten angekreidet wurden, muss an dieser Stelle wohl nicht erwähnt werden!
Als Studentin der Uni Gießen und Anglistin bin ich voller Freude über den Ausgang dieser Wahl! Ich bin der Meinung, seine Denkweise gehen über kurzfristige Kosten-Nutzen Kalkulationen hinaus und sind Zukunftsweisend für ein Universitätswesen in der wieder die Freude am Wissen und an der Wissenschaft vorherrschende Maxime ist und nicht Hülsenwörter wie Kundenorientiertheit, Management und Deutungshochheit wie an manch anderer hessischen Universität.
Auch wenn es ab jetzt wohl schwierig sein wird, Kurse bei Herrn Mukherjee zu belegen!
Zunaechst zum Thema: Gratulation und viel Glueck fuer eine produktive und erfolgreiche Arbeit als Uni-Praesident.
Am Rande des Themas:
Liebe Deutschen (und so vermutlich (?!) auch Herr Burchardt und "otemporaomores"),
in wenigen Laendern dieser Erde wird jemand, der im Land geboren wurde, dort aufgewachsen ist und weiterhin dort lebt, als ein Mensch "mit Migrationshintergrund" bezeichnet. Joybrato Mukherjee waere, wenn er in Paris zur Welt gekommen waere und dort sein Leben verbracht haette, ein Franzose. In Stockholm geboren waere er ein Schwede. Nur in Deutschland machen ihn seine Eltern und sein Name, vermutlich nicht zuletzt auch seine Hautfarbe zu einem lebenslangen Auslaender im eigenen Land. Was soll das? Herr Mukherjee ist in meinen Augen Deutscher.
Woher soll sein "Migrationshintergrund" kommen? Ist es die Migration von Bonn nach Giessen? Selbst wurde ich in Deutschland geboren und habe dort 25 Jahre gelebt, bevor ich nun 9 Jahre im Ausland verbracht habe. Dennoch waere ich selbst bei einer Rueckkehr nach Deutschland ein "Deutscher ohne Migrationshintergrund" oder? Ja wie denn das frage ich mich? Wenn ein Ortswechsel von Bonn nach Giessen eine Migration ist, warum dann nicht einer von Deutschland in die USA? Und warum ist Obama trotz seiner Jahre in Indonesien und eines kenianischen Vaters kein "US-Amerikaner mit Migrationshintergrund"?
Ach so, es ist die Herkunft der Eltern, die diese Migration praktisch ins Erbgut mit eingeschleust hat? Ja, dann waere ich aber doch auch ein Migrant, schliesslich lebte mein Vater in seiner Kindheit in Polen. Achso, er war aber deutschstaemmig, also doch keine Migration?
Mann Mann Mann. Wann endlich lernen Deutsche (und ich schliesse da meine eigenen Eltern und Freunde mit ein, die ebenfalls eine Migrations-Semantik pflegen), diese laengst verstaubten Nationalbegriffe aufzugeben. Ich warte sehnlichst darauf.
Mit freundlichem Gruss,
ihr Rudi mit Migrationshintergrund in mehreren Laendern
Sehen Sie, Herr Mukherjee hat keine Probleme mit seiner Herkunft und er sagt selbst, Ihm sind auch keine entgegengebracht worden.
Das Problem ist, dass es tiefgründige Menschen gibt die der Meinung sind, es müsste ein Problem sein. Die Familie hat doch einen Migrationshintergrund, soll Sie es schamhaft verschweigen und wird nur durch Anmerkungen Anderer darauf gebracht?
Ich gehe oft auf dunkelhäutige Menschen zu und spreche Sie an, wo Sie herkommen vom Ursprung - einfach, weil ich selber schon in vielen Ecken dieser Erde war, innerhalb der Menschen und nicht in Ausländer - Ghettos (Hotelanlagen). Diese Gespräche sind immer sehr entspannt verlaufen, weil man meine Frage nicht als Indiskretion oder gar Diffamierung verstanden hat, sondern als mein Interesse an dem Mitmenschen und seiner Besonderheit, nämlich seiner Herkunft aus fremden Ländern - auch ein Einwanderungskind der 2. Generation (es ist mir egal, ob Herr Mukherjee nun deutscher Staatsangehöriger ist, aber ich vermute, so frei wie er unsere Kultur angenommen hat, hat er auch die deutsche Staatsbürgerschaft unverkrampft angenommen.
Ihr sagt uns doch immer selbst, und ich lebe es mit den Mitmenschen aus anderen Weltecken, dass diese unser Leben bereichern mit ihren fremden Kulturwurzeln - warum soll man sie also nicht daraufhin ansprechen und sich mit ihnen austauschen können -
oder ziehen Sie Ihre Bereicherung aus dem Zusammenleben aus dem Schweigen über die andere Kultur - verkrampftem Schweigen=?
Oh, was sagen Sie, Sie sind Schwarzer? Das habe ich ja noch garnicht gesehen, ja, jetzt wo Sie es sagen.... - Soll es so unverkrampft verlaufen?
Und die Frage zielte doch geradewegs darauf ab, was ein großes Problem in diesem Miteinander- Zusammenleben ist: Wie kommt es, dass einige Viele hier ankommen und sich selber integrieren - andere aber sich nachhaltig versteifen und verweigern und niemals hier ankommen
aber in die Welt hinausschreien: So sind die Deutschen, sie lassen mich nicht rein. Rassistisch, fremdenfeindlich, phobisch veranlagt.
Und Mitmenschen wie Sie, die nicht verstehen wollen dass man die Herkunft aus einer anderen Kultur nicht verbergen muss sondern eben, wie es doch immer selbst behauptet wird, die andere Kultiur als Bereicherung hier einbringt und die neue deswegen noch lange nicht abweisen muss -
das schaffen eben offene Menschen wie die Eltern von Herrn Mukherjee und einige Viele andere, weil Sie erkennen, es existiert hier eine eigene Kultur und in die will ich doch hinein und dazugehörigen
und nicht hierherkommen und sich einigeln in ihre bestehende Kultur und leben nach dem Motto: bleibt mir weg mit der hier herrschenden Kultur/ Subkultur/Schweinekultur - wir zeigen Euch, weo's richtig langgeht
und dabei bleiben Sie dann auf ihrer selbstherrlichen Strecke und kommen nie dort an, wo sie ja auch garnicht hinwollen
Wewr nicht hinwill ist doch schon am eigenen Ziel -
nur, warum kommt er dann hierher und schreit, Man nimmt mich nicht mit offenen Armen auf?
Es kommt immer auf den eigenen Anschub an
wir können die Andersdenkenden zwar einladen mitzumachen
müssen wir Sie aber auf silbernen Tellern dahintragen - wo sie ja garnicht hinwollen?
Diese Menschen wollen doch vielamls garnicht als Mitmenschen hier leben in der Gemeinschaft, sondern als eigene Gruppe welcher Couleur auch immer im eigenen Heilskreis - ist das der bessere Weg für unsere Gesellschaft
oder ist es besser die willkommen zu heissen, die in unsere Gesellschaft wollen und sich ihren Platz hier auch erarbeiten?
Herr Mukherjee ist dank seiner Eltern schon immer hier angekommen, ihn muss man nicht mehr willkommen heissen
seine Eltern und er selber haben aber auch ihren Teil dazu beigetragen
und unsere Gesellschaft war/ ist anscheinend doch offen genug.
Sehen Sie, Herr Mukherjee hat keine Probleme mit seiner Herkunft und er sagt selbst, Ihm sind auch keine entgegengebracht worden.
Das Problem ist, dass es tiefgründige Menschen gibt die der Meinung sind, es müsste ein Problem sein. Die Familie hat doch einen Migrationshintergrund, soll Sie es schamhaft verschweigen und wird nur durch Anmerkungen Anderer darauf gebracht?
Ich gehe oft auf dunkelhäutige Menschen zu und spreche Sie an, wo Sie herkommen vom Ursprung - einfach, weil ich selber schon in vielen Ecken dieser Erde war, innerhalb der Menschen und nicht in Ausländer - Ghettos (Hotelanlagen). Diese Gespräche sind immer sehr entspannt verlaufen, weil man meine Frage nicht als Indiskretion oder gar Diffamierung verstanden hat, sondern als mein Interesse an dem Mitmenschen und seiner Besonderheit, nämlich seiner Herkunft aus fremden Ländern - auch ein Einwanderungskind der 2. Generation (es ist mir egal, ob Herr Mukherjee nun deutscher Staatsangehöriger ist, aber ich vermute, so frei wie er unsere Kultur angenommen hat, hat er auch die deutsche Staatsbürgerschaft unverkrampft angenommen.
Ihr sagt uns doch immer selbst, und ich lebe es mit den Mitmenschen aus anderen Weltecken, dass diese unser Leben bereichern mit ihren fremden Kulturwurzeln - warum soll man sie also nicht daraufhin ansprechen und sich mit ihnen austauschen können -
oder ziehen Sie Ihre Bereicherung aus dem Zusammenleben aus dem Schweigen über die andere Kultur - verkrampftem Schweigen=?
Oh, was sagen Sie, Sie sind Schwarzer? Das habe ich ja noch garnicht gesehen, ja, jetzt wo Sie es sagen.... - Soll es so unverkrampft verlaufen?
Und die Frage zielte doch geradewegs darauf ab, was ein großes Problem in diesem Miteinander- Zusammenleben ist: Wie kommt es, dass einige Viele hier ankommen und sich selber integrieren - andere aber sich nachhaltig versteifen und verweigern und niemals hier ankommen
aber in die Welt hinausschreien: So sind die Deutschen, sie lassen mich nicht rein. Rassistisch, fremdenfeindlich, phobisch veranlagt.
Und Mitmenschen wie Sie, die nicht verstehen wollen dass man die Herkunft aus einer anderen Kultur nicht verbergen muss sondern eben, wie es doch immer selbst behauptet wird, die andere Kultiur als Bereicherung hier einbringt und die neue deswegen noch lange nicht abweisen muss -
das schaffen eben offene Menschen wie die Eltern von Herrn Mukherjee und einige Viele andere, weil Sie erkennen, es existiert hier eine eigene Kultur und in die will ich doch hinein und dazugehörigen
und nicht hierherkommen und sich einigeln in ihre bestehende Kultur und leben nach dem Motto: bleibt mir weg mit der hier herrschenden Kultur/ Subkultur/Schweinekultur - wir zeigen Euch, weo's richtig langgeht
und dabei bleiben Sie dann auf ihrer selbstherrlichen Strecke und kommen nie dort an, wo sie ja auch garnicht hinwollen
Wewr nicht hinwill ist doch schon am eigenen Ziel -
nur, warum kommt er dann hierher und schreit, Man nimmt mich nicht mit offenen Armen auf?
Es kommt immer auf den eigenen Anschub an
wir können die Andersdenkenden zwar einladen mitzumachen
müssen wir Sie aber auf silbernen Tellern dahintragen - wo sie ja garnicht hinwollen?
Diese Menschen wollen doch vielamls garnicht als Mitmenschen hier leben in der Gemeinschaft, sondern als eigene Gruppe welcher Couleur auch immer im eigenen Heilskreis - ist das der bessere Weg für unsere Gesellschaft
oder ist es besser die willkommen zu heissen, die in unsere Gesellschaft wollen und sich ihren Platz hier auch erarbeiten?
Herr Mukherjee ist dank seiner Eltern schon immer hier angekommen, ihn muss man nicht mehr willkommen heissen
seine Eltern und er selber haben aber auch ihren Teil dazu beigetragen
und unsere Gesellschaft war/ ist anscheinend doch offen genug.
Sehen Sie, Herr Mukherjee hat keine Probleme mit seiner Herkunft und er sagt selbst, Ihm sind auch keine entgegengebracht worden.
Das Problem ist, dass es tiefgründige Menschen gibt die der Meinung sind, es müsste ein Problem sein. Die Familie hat doch einen Migrationshintergrund, soll Sie es schamhaft verschweigen und wird nur durch Anmerkungen Anderer darauf gebracht?
Ich gehe oft auf dunkelhäutige Menschen zu und spreche Sie an, wo Sie herkommen vom Ursprung - einfach, weil ich selber schon in vielen Ecken dieser Erde war, innerhalb der Menschen und nicht in Ausländer - Ghettos (Hotelanlagen). Diese Gespräche sind immer sehr entspannt verlaufen, weil man meine Frage nicht als Indiskretion oder gar Diffamierung verstanden hat, sondern als mein Interesse an dem Mitmenschen und seiner Besonderheit, nämlich seiner Herkunft aus fremden Ländern - auch ein Einwanderungskind der 2. Generation (es ist mir egal, ob Herr Mukherjee nun deutscher Staatsangehöriger ist, aber ich vermute, so frei wie er unsere Kultur angenommen hat, hat er auch die deutsche Staatsbürgerschaft unverkrampft angenommen.
Ihr sagt uns doch immer selbst, und ich lebe es mit den Mitmenschen aus anderen Weltecken, dass diese unser Leben bereichern mit ihren fremden Kulturwurzeln - warum soll man sie also nicht daraufhin ansprechen und sich mit ihnen austauschen können -
oder ziehen Sie Ihre Bereicherung aus dem Zusammenleben aus dem Schweigen über die andere Kultur - verkrampftem Schweigen=?
Oh, was sagen Sie, Sie sind Schwarzer? Das habe ich ja noch garnicht gesehen, ja, jetzt wo Sie es sagen.... - Soll es so unverkrampft verlaufen?
Und die Frage zielte doch geradewegs darauf ab, was ein großes Problem in diesem Miteinander- Zusammenleben ist: Wie kommt es, dass einige Viele hier ankommen und sich selber integrieren - andere aber sich nachhaltig versteifen und verweigern und niemals hier ankommen
aber in die Welt hinausschreien: So sind die Deutschen, sie lassen mich nicht rein. Rassistisch, fremdenfeindlich, phobisch veranlagt.
Und Mitmenschen wie Sie, die nicht verstehen wollen dass man die Herkunft aus einer anderen Kultur nicht verbergen muss sondern eben, wie es doch immer selbst behauptet wird, die andere Kultiur als Bereicherung hier einbringt und die neue deswegen noch lange nicht abweisen muss -
das schaffen eben offene Menschen wie die Eltern von Herrn Mukherjee und einige Viele andere, weil Sie erkennen, es existiert hier eine eigene Kultur und in die will ich doch hinein und dazugehörigen
und nicht hierherkommen und sich einigeln in ihre bestehende Kultur und leben nach dem Motto: bleibt mir weg mit der hier herrschenden Kultur/ Subkultur/Schweinekultur - wir zeigen Euch, weo's richtig langgeht
und dabei bleiben Sie dann auf ihrer selbstherrlichen Strecke und kommen nie dort an, wo sie ja auch garnicht hinwollen
Wewr nicht hinwill ist doch schon am eigenen Ziel -
nur, warum kommt er dann hierher und schreit, Man nimmt mich nicht mit offenen Armen auf?
Es kommt immer auf den eigenen Anschub an
wir können die Andersdenkenden zwar einladen mitzumachen
müssen wir Sie aber auf silbernen Tellern dahintragen - wo sie ja garnicht hinwollen?
Diese Menschen wollen doch vielamls garnicht als Mitmenschen hier leben in der Gemeinschaft, sondern als eigene Gruppe welcher Couleur auch immer im eigenen Heilskreis - ist das der bessere Weg für unsere Gesellschaft
oder ist es besser die willkommen zu heissen, die in unsere Gesellschaft wollen und sich ihren Platz hier auch erarbeiten?
Herr Mukherjee ist dank seiner Eltern schon immer hier angekommen, ihn muss man nicht mehr willkommen heissen
seine Eltern und er selber haben aber auch ihren Teil dazu beigetragen
und unsere Gesellschaft war/ ist anscheinend doch offen genug.
ich kann die Erfahrungen des Herrn Mukherjee bestätigen, meine Herkunft war nie ein Problem ....das Problem liegt meisten an der sozialen Herkunft nicht an der ethnischen Herkunft an sich. Da bin ich ihrer Meinung und ich finde das Deutschland eher ein Imageproblem hat. Was sollen wir jetzt tun. Ausweisen oder Umerziehungslager oder Vorschulpflicht. Es ist ein antrophologisches Problem und alt wie die Menschheit. Wie gehen wir konkret damit um daß ist doch die Frage. Und das mit diesem Problem von Links und Rechts Innen- und Außenpolitik betrieben wird mit Blick auf den Wähler ist auch nicht unbedingt hilfreich. Entschuldigen Sie bitte mein Deutsch bitte.
"otemporaomores", ich bin mit Ihnen in vielen Dingen mehr einer Meinung, als Sie das hier darstellen.
"Und Mitmenschen wie Sie, die nicht verstehen wollen dass man die Herkunft aus einer anderen Kultur nicht verbergen muss sondern eben, wie es doch immer selbst behauptet wird, die andere Kultiur als Bereicherung hier einbringt und die neue deswegen noch lange nicht abweisen muss"
Hier z.B. auch. Aber in vielen anderen muss ich Ihnen weiterhin widersprechen:
"Es kommt immer auf den eigenen Anschub an
wir können die Andersdenkenden zwar einladen mitzumachen
müssen wir Sie aber auf silbernen Tellern dahintragen - wo sie ja garnicht hinwollen?"
Sie stellen Deutschland so da, als ob es Auslaender mit offenen Armen empfaengt und Integration an allen Enden anbietet. Gerade da aber habe ich, gerade auf dem Hintergrund, was ich selbst in anderen Laendern erfahren habe, nicht nur Zweifel, sondern vor allem Bedenken fuer Deutschlands Zukunft. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Aemter sind nicht bereit, sich auf gerade ankommende Auslaender und deren besondere Beduerfnisse einzustellen. Nein, "die sollen sich erst einmal selbst anpassen." Und wie empfangen wir sie? Wie Bittsteller und Aussaetzige. Aber sicher doch: Integrieren sollen sie sich in ein Land, dass sie derart empfaengt.
Integration wird auch nicht durch Kommunalpolitiker gefoerdert, die der Bildung von ganzen Ortsteilen mit auslaendischer Bevoelkerung nicht entgegenwirken, sondern sie auch noch foerdern. "Aber dann sollen die doch bittschoen Deutsch lernen!" Stellen Arbeitgeber in Deutschland ihre auslaendischen Mitarbeiter fuer Deutschkurse bezahlt frei? Nicht dass ich wuesste, wohl aber in anderen Laendern. Und wie war das mit der ab 18 nicht mehr moeglichen doppelten Staatsbuergerschaft? Warum ist die in anderen Laendern kein Problem, aber in Deutschland?
Wie gesagt, dies nur ein paar wenige Punkte.
"Und die Frage zielte doch geradewegs darauf ab, was ein großes Problem in diesem Miteinander- Zusammenleben ist: Wie kommt es, dass einige Viele hier ankommen und sich selber integrieren - andere aber sich nachhaltig versteifen und verweigern und niemals hier ankommen"
Eben. Und darum sollte man sich doch zumindest einmal fragen, warum Integration in anderen Laender besser funktioniert. Vielleicht weil man dort laengst begriffen hat:
Integration kann nie eine Einbahnstrasse sein!
Sie haben vollkommen Recht, wenn Sie schreiben, dass der Wille zur Integration wichtig ist. Aber auch in der umgekehrten Richtung muessen Anreize geschaffen werden, muss politische Steuerung im Kleinen Integration foerdern und - vielleicht am Wichtigsten - muessen Auslaender erst einmal das Gefuehl bekommen, dass man sie wirklich freundlich aufnimmt und mit ihrem anderen Hintergrund integrieren will - und nicht etwa von ihnen verlangt, ihre Vergangenheit aufzugeben, weil sie ja jetzt in Deutschland leben.
Und genau bei diesem letzten Punkt zeigt sich der deutsche Hans auch in der Wortwahl: Ein in Deutschland geborener ist eben doch in den Koepfen vieler doch nie ein Deutscher, sondern hat einen "Migrationshintergrund". Die Erklaerung dafuer, woher diese "Migration" bei einem Deutschen kommen soll, steht uebrigens immer noch aus.
ich kann die Erfahrungen des Herrn Mukherjee bestätigen, meine Herkunft war nie ein Problem ....das Problem liegt meisten an der sozialen Herkunft nicht an der ethnischen Herkunft an sich. Da bin ich ihrer Meinung und ich finde das Deutschland eher ein Imageproblem hat. Was sollen wir jetzt tun. Ausweisen oder Umerziehungslager oder Vorschulpflicht. Es ist ein antrophologisches Problem und alt wie die Menschheit. Wie gehen wir konkret damit um daß ist doch die Frage. Und das mit diesem Problem von Links und Rechts Innen- und Außenpolitik betrieben wird mit Blick auf den Wähler ist auch nicht unbedingt hilfreich. Entschuldigen Sie bitte mein Deutsch bitte.
"otemporaomores", ich bin mit Ihnen in vielen Dingen mehr einer Meinung, als Sie das hier darstellen.
"Und Mitmenschen wie Sie, die nicht verstehen wollen dass man die Herkunft aus einer anderen Kultur nicht verbergen muss sondern eben, wie es doch immer selbst behauptet wird, die andere Kultiur als Bereicherung hier einbringt und die neue deswegen noch lange nicht abweisen muss"
Hier z.B. auch. Aber in vielen anderen muss ich Ihnen weiterhin widersprechen:
"Es kommt immer auf den eigenen Anschub an
wir können die Andersdenkenden zwar einladen mitzumachen
müssen wir Sie aber auf silbernen Tellern dahintragen - wo sie ja garnicht hinwollen?"
Sie stellen Deutschland so da, als ob es Auslaender mit offenen Armen empfaengt und Integration an allen Enden anbietet. Gerade da aber habe ich, gerade auf dem Hintergrund, was ich selbst in anderen Laendern erfahren habe, nicht nur Zweifel, sondern vor allem Bedenken fuer Deutschlands Zukunft. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Aemter sind nicht bereit, sich auf gerade ankommende Auslaender und deren besondere Beduerfnisse einzustellen. Nein, "die sollen sich erst einmal selbst anpassen." Und wie empfangen wir sie? Wie Bittsteller und Aussaetzige. Aber sicher doch: Integrieren sollen sie sich in ein Land, dass sie derart empfaengt.
Integration wird auch nicht durch Kommunalpolitiker gefoerdert, die der Bildung von ganzen Ortsteilen mit auslaendischer Bevoelkerung nicht entgegenwirken, sondern sie auch noch foerdern. "Aber dann sollen die doch bittschoen Deutsch lernen!" Stellen Arbeitgeber in Deutschland ihre auslaendischen Mitarbeiter fuer Deutschkurse bezahlt frei? Nicht dass ich wuesste, wohl aber in anderen Laendern. Und wie war das mit der ab 18 nicht mehr moeglichen doppelten Staatsbuergerschaft? Warum ist die in anderen Laendern kein Problem, aber in Deutschland?
Wie gesagt, dies nur ein paar wenige Punkte.
"Und die Frage zielte doch geradewegs darauf ab, was ein großes Problem in diesem Miteinander- Zusammenleben ist: Wie kommt es, dass einige Viele hier ankommen und sich selber integrieren - andere aber sich nachhaltig versteifen und verweigern und niemals hier ankommen"
Eben. Und darum sollte man sich doch zumindest einmal fragen, warum Integration in anderen Laender besser funktioniert. Vielleicht weil man dort laengst begriffen hat:
Integration kann nie eine Einbahnstrasse sein!
Sie haben vollkommen Recht, wenn Sie schreiben, dass der Wille zur Integration wichtig ist. Aber auch in der umgekehrten Richtung muessen Anreize geschaffen werden, muss politische Steuerung im Kleinen Integration foerdern und - vielleicht am Wichtigsten - muessen Auslaender erst einmal das Gefuehl bekommen, dass man sie wirklich freundlich aufnimmt und mit ihrem anderen Hintergrund integrieren will - und nicht etwa von ihnen verlangt, ihre Vergangenheit aufzugeben, weil sie ja jetzt in Deutschland leben.
Und genau bei diesem letzten Punkt zeigt sich der deutsche Hans auch in der Wortwahl: Ein in Deutschland geborener ist eben doch in den Koepfen vieler doch nie ein Deutscher, sondern hat einen "Migrationshintergrund". Die Erklaerung dafuer, woher diese "Migration" bei einem Deutschen kommen soll, steht uebrigens immer noch aus.
ich kann die Erfahrungen des Herrn Mukherjee bestätigen, meine Herkunft war nie ein Problem ....das Problem liegt meisten an der sozialen Herkunft nicht an der ethnischen Herkunft an sich. Da bin ich ihrer Meinung und ich finde das Deutschland eher ein Imageproblem hat. Was sollen wir jetzt tun. Ausweisen oder Umerziehungslager oder Vorschulpflicht. Es ist ein antrophologisches Problem und alt wie die Menschheit. Wie gehen wir konkret damit um daß ist doch die Frage. Und das mit diesem Problem von Links und Rechts Innen- und Außenpolitik betrieben wird mit Blick auf den Wähler ist auch nicht unbedingt hilfreich. Entschuldigen Sie bitte mein Deutsch bitte.
"otemporaomores", ich bin mit Ihnen in vielen Dingen mehr einer Meinung, als Sie das hier darstellen.
"Und Mitmenschen wie Sie, die nicht verstehen wollen dass man die Herkunft aus einer anderen Kultur nicht verbergen muss sondern eben, wie es doch immer selbst behauptet wird, die andere Kultiur als Bereicherung hier einbringt und die neue deswegen noch lange nicht abweisen muss"
Hier z.B. auch. Aber in vielen anderen muss ich Ihnen weiterhin widersprechen:
"Es kommt immer auf den eigenen Anschub an
wir können die Andersdenkenden zwar einladen mitzumachen
müssen wir Sie aber auf silbernen Tellern dahintragen - wo sie ja garnicht hinwollen?"
Sie stellen Deutschland so da, als ob es Auslaender mit offenen Armen empfaengt und Integration an allen Enden anbietet. Gerade da aber habe ich, gerade auf dem Hintergrund, was ich selbst in anderen Laendern erfahren habe, nicht nur Zweifel, sondern vor allem Bedenken fuer Deutschlands Zukunft. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Aemter sind nicht bereit, sich auf gerade ankommende Auslaender und deren besondere Beduerfnisse einzustellen. Nein, "die sollen sich erst einmal selbst anpassen." Und wie empfangen wir sie? Wie Bittsteller und Aussaetzige. Aber sicher doch: Integrieren sollen sie sich in ein Land, dass sie derart empfaengt.
Integration wird auch nicht durch Kommunalpolitiker gefoerdert, die der Bildung von ganzen Ortsteilen mit auslaendischer Bevoelkerung nicht entgegenwirken, sondern sie auch noch foerdern. "Aber dann sollen die doch bittschoen Deutsch lernen!" Stellen Arbeitgeber in Deutschland ihre auslaendischen Mitarbeiter fuer Deutschkurse bezahlt frei? Nicht dass ich wuesste, wohl aber in anderen Laendern. Und wie war das mit der ab 18 nicht mehr moeglichen doppelten Staatsbuergerschaft? Warum ist die in anderen Laendern kein Problem, aber in Deutschland?
Wie gesagt, dies nur ein paar wenige Punkte.
"Und die Frage zielte doch geradewegs darauf ab, was ein großes Problem in diesem Miteinander- Zusammenleben ist: Wie kommt es, dass einige Viele hier ankommen und sich selber integrieren - andere aber sich nachhaltig versteifen und verweigern und niemals hier ankommen"
Eben. Und darum sollte man sich doch zumindest einmal fragen, warum Integration in anderen Laender besser funktioniert. Vielleicht weil man dort laengst begriffen hat:
Integration kann nie eine Einbahnstrasse sein!
Sie haben vollkommen Recht, wenn Sie schreiben, dass der Wille zur Integration wichtig ist. Aber auch in der umgekehrten Richtung muessen Anreize geschaffen werden, muss politische Steuerung im Kleinen Integration foerdern und - vielleicht am Wichtigsten - muessen Auslaender erst einmal das Gefuehl bekommen, dass man sie wirklich freundlich aufnimmt und mit ihrem anderen Hintergrund integrieren will - und nicht etwa von ihnen verlangt, ihre Vergangenheit aufzugeben, weil sie ja jetzt in Deutschland leben.
Und genau bei diesem letzten Punkt zeigt sich der deutsche Hans auch in der Wortwahl: Ein in Deutschland geborener ist eben doch in den Koepfen vieler doch nie ein Deutscher, sondern hat einen "Migrationshintergrund". Die Erklaerung dafuer, woher diese "Migration" bei einem Deutschen kommen soll, steht uebrigens immer noch aus.
Mir wäre ein deutscher Paria als Präsident der Uni Giessen lieber gewesen. Die sind aber wahrscheinlich im Medizinsystem eher unterrepräsentiert. Der Wettbewerb treibt seltsame Blüten.
Hoffentlich verlängern die Giessener Forschungsarbeiten zum Herz-Lungen-System die Lebenserwartung der Raucher - als Betroffener würde mich das freuen.
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