Atomkraft Merkel stellt Krümmel-Betreiber Bedingungen
Umweltminister Gabriel will alles tun, damit der Atomreaktor nicht wieder ans Netz geht. Die Kanzlerin dagegen hält den Weiterbetrieb für möglich
Die Pannenserie beim Atomkraftwerk Krümmel verursacht Streit innerhalb der Großen Koalition. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel will, dass der Reaktor nicht wieder in Betrieb geht. "Wir werden Krümmel auf Herz und Nieren prüfen und alle möglichen Maßnahmen prüfen, sodass Krümmel nicht wieder ans Netz geht", sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. "Wir sind relativ optimistisch, dass Krümmel nicht mehr ans Netz kommt. Das Kraftwerk sei nicht auf dem Stand von Wissenschaft und Technik. Notfalls werde der Bund das Wiederanfahren per atomrechtlicher Weisung unterbinden.
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dagegen hält den Weiterbetrieb unter bestimmten Bedingungen für möglich. Die technischen Schwierigkeiten müssten behoben werden und die Voraussetzungen des Atomgesetzes umfassend erfüllt sein, sagte Vize-Regierungssprecher Thomas Steg am Freitag in Berlin. "Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, dann kann auch der Meiler in Krümmel ans Netz gehen." Die Kanzlerin verbinde damit aber keine politischen Forderungen an den Betreiber.
Damit widerspricht die CDU-Chefin auch Vize-Kanzler und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier. Dieser hatte ebenso wie sein Parteigenosse Gabriel das endgültige Aus für das AKW gefordert. Anders als die SPD treten Merkel und die Union im Wahlkampf für längere Laufzeiten auch älterer Kraftwerke ein, sofern sie sicher sind. Dennoch hob Steg hervor, dass auch für die Kanzlerin Sicherheit an oberster Stelle stehe. Der Stromkonzern Vattenfall habe durch die neuen Vorfälle und durch die von vor zwei Jahren an öffentlichem Vertrauen verloren.
Krümmel war im Sommer 2007 nach einem Transformatorenbrand und anschließenden Wartungsarbeiten für zwei Jahre abgeschaltet worden. Beim Anfahren vor wenigen Wochen hatte es erneut einen Kurzschluss in einem Trafo gegeben. Die Transformatoren sollen in den nächsten Monaten ausgetauscht werden. Im Zuge der jüngsten Schnellabschaltung waren weitere Fehler entdeckt worden: So arbeitete trotz der jahrelangen Instandhaltung ein Kühlsystem nicht, und offenbar sind ein oder mehrere Brennstäbe defekt, die ausgetauscht werden müssen.
Die Mängelliste wird Umweltminister Gabriel eindeutig zu lang. Nach einem Erfolg seiner Partei bei der Bundestagswahl will er das Atomrecht verschärfen und neben Krümmel sieben weitere ältere Reaktoren in der nächsten Wahlperiode abschalten lassen. Damit wären knapp die Hälfte der noch laufenden 17 Reaktoren stillgelegt. Als Grund nannte Gabriel unter anderem, dass diese Reaktoren nicht ausreichend gegen mögliche Terrorangriffe geschützt seien.
Um dies zu erreichen, soll nach den Willen des SPD-Politikers der Ausstiegsbeschluss so geändert werden, dass eine Übertragung von Laufzeiten von ganz alten auf weniger alte Anlagen unmöglich gemacht werde. Extrem lange Wartungsarbeiten, um die Restlaufzeiten immer wieder hinauszuzögern, solle es dann ebenfalls nicht mehr geben. Der Minister räumte allerdings ein, dass die Laufzeiten auf jüngere Reaktoren übertragen werden könnten, sodass die letzten Anlagen dann erst nach 2025 abgeschaltet werden könnten.
- Datum 12.07.2009 - 08:45 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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Welche Folgen hätte der GAU eines Atomkraftwerkes mitten in Deutschland, Frau Bundeskanzlerin? Die Sorglosigkeit mit der Sie an dieses Thema angehen ist bestürzend vor allem auch deswegen, da Sie selbst genügend Fachkenntnisse haben, um die Situation abseits Berater und Lobbyisten zu beurteilen. Das Versagen des Betreibers wird von Ihnen relativiert, obwohl sich gezeigt hat, dass ihm eine Eignung dazu nicht zugesprochen werden kann. Wenn nach 2 Jahren "Reparatur" kritische Systeme wie Kühlung nicht funktionieren, dann ist der Delinquent eindeutig beim Namen zu bennennen: Er ist eine Gefahr für Leib und Leben, eine konkrete Bedrohung für die Gesamtbevölkerung dieses Landes. Es geht dabei auch nicht um Pro oder Contra Atomkraft sondern allein um die Tatsache, dass man einen defekten Atommeiler erneut hochgefahren hat. Selbst ein relativ simpler Vorgang wie der Besitz eines Fahrzeugs benötigt eine regelmässige Kontrolle, das Betreiben eines Atomkraftwerks aber anscheinend nicht.
Unsere (v)erklärte Klimaapostelin kann nur klein. Deswegen hat sie Quantenphysik studiert. Ganze Atome sind ihr eine Nummer zu groß. Außerdem wollte sie ja an ihrer Politik gemessen werden und da sind Quanten eindeutig der besser Maßstab, obwohl auch hier schon zu groß.
Ihr geht es doch nicht um Sicherheit, sondern um ihre, wie auch immer begründete Verpflichtung, dass die Meiler für Vattenfall rennen und rennen und rennen. Zum Wohle aller Deutschen, naja vieler Deutscher, zumindest für wenige Deutsche, auf alle Fälle für eine Deutsche, sie selbst.
Und dann ist Wahlkampf. Da ist man prinzipiell gegen den Konkurrenten.
Vielleicht hätte es Gabriel mit umgekehrter Psychologie versuchen sollen.
Unsere (v)erklärte Klimaapostelin kann nur klein. Deswegen hat sie Quantenphysik studiert. Ganze Atome sind ihr eine Nummer zu groß. Außerdem wollte sie ja an ihrer Politik gemessen werden und da sind Quanten eindeutig der besser Maßstab, obwohl auch hier schon zu groß.
Ihr geht es doch nicht um Sicherheit, sondern um ihre, wie auch immer begründete Verpflichtung, dass die Meiler für Vattenfall rennen und rennen und rennen. Zum Wohle aller Deutschen, naja vieler Deutscher, zumindest für wenige Deutsche, auf alle Fälle für eine Deutsche, sie selbst.
Und dann ist Wahlkampf. Da ist man prinzipiell gegen den Konkurrenten.
Vielleicht hätte es Gabriel mit umgekehrter Psychologie versuchen sollen.
Unsere (v)erklärte Klimaapostelin kann nur klein. Deswegen hat sie Quantenphysik studiert. Ganze Atome sind ihr eine Nummer zu groß. Außerdem wollte sie ja an ihrer Politik gemessen werden und da sind Quanten eindeutig der besser Maßstab, obwohl auch hier schon zu groß.
Ihr geht es doch nicht um Sicherheit, sondern um ihre, wie auch immer begründete Verpflichtung, dass die Meiler für Vattenfall rennen und rennen und rennen. Zum Wohle aller Deutschen, naja vieler Deutscher, zumindest für wenige Deutsche, auf alle Fälle für eine Deutsche, sie selbst.
Und dann ist Wahlkampf. Da ist man prinzipiell gegen den Konkurrenten.
Vielleicht hätte es Gabriel mit umgekehrter Psychologie versuchen sollen.
Der Chef von Vattenfall muss persönlich Bescheid sagen, wenn der Meiler durchbrennt, bevor er sich auf den Weg nach Hause macht.
Ach, ist er nicht der Herr, der Fr. Merkel in Energiefragen berät?
Was sagen sie zu einer Partei und einem Umweltminister Gabriel, der die Energiewende verspricht und aus der Atomenergie raus will? Vor Jahren versprach die SPD für 20 Jahre Investorsicherheit für Biogasanlagen, heute hat sie die Förderwende vollzogen und die Investoren stehen vor der Pleite des Biogaswerkes und Vorzeigeobjektes Penkun. Vorher hat sie das Objekt noch als Musterbeispiel Besuchern vorgeführt und sich gebrüstet, das ist die SPD! Vorne weg die Bundestagsabgeordneten Becker und Kelber (Kelber Solarlobby) stimmen offen gegen diese Anlage, die ihre Partei vorher noch gelobt hat! Dieser Kanzlerkandidat, Herr Steinmeier, wurde unterrichtet, er macht nichts dagegen, in dieser Partei herrscht Chaos vor, die Linkspartei gibt die Schwerpunkte vor. Mit Frau Ypsilanti haben wir gesehen was Sache ist. Wahltag ist Zahltag, wir haben jedes Vertrauen in diese Partei verloren. Trotz einer Unterlassungsklage des LG Hamburg behauptet die SPD weiterhin die Unwahrheit über die Biogasanlage Penkun und deren Betreibern, unverfroren ist das! Die nächste Quittung für die SPD erfolgt zur Bundestagswahl. Näheres unter www.spd-ruiniert-mittelst...
abzulenken.
abzulenken.
abzulenken.
für Merkel, sich gegen Steinmeier zu profilieren. Dazu muss sie sich freilich auch durchsetzen, wobei ihr das Vertrauen, das sie in der Bevölkerung geniesst sowie die Richtlinienkompetenz ihres Amtes zu Hilfe kommen.
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