Linkspartei

"Wir geben die falschen Antworten"

Der Linken-Stratege Thomas Falkner wirft seiner Partei und dem Vorsitzenden Lafontaine vor, an überholten Positionen festzuhalten und in der Krise nur auf den Staat zu setzen. Interview

Kaum Rückhalt für die Parteireformer: Delegierte auf dem Wahlparteitag der Linken im Juni

Kaum Rückhalt für die Parteireformer: Delegierte auf dem Wahlparteitag der Linken im Juni

Thomas Falkner war Leiter der Grundsatzabteilung der PDS und ist heute Referent für Strategiefragen der Linken-Fraktion in Brandenburg. Er gehört zum Reformerflügel der Partei

ZEIT ONLINE: Herr Falkner, Sie gehen in einem Aufsatz in der Zeitschrift Berliner Republiksehr hart mit ihrer Partei ins Gericht. Bei der Europawahl hat nicht nur die SPD ein Debakel erlebt, auch die Linke hat eher enttäuschend abgeschnitten, für die Bundestagswahl zeichnet sich ähnliches ab. Wieso steht die Linke insgesamt im Moment so schlecht da, obwohl ihr die Krise doch eigentlich in die Hände spielen müsste?

Thomas Falkner: Zum einen ist der Linken der klassische Regulationsrahmen abhanden gekommen, der Nationalstaat. In Zeiten der Globalisierung verliert er stark an Bedeutung. Aber die Linke hat das noch nicht richtig realisiert. Zum anderen gibt es heute einen neuen Typus des Globalisierungsverlierers. Früher konnte man sich darum bemühen, wenn man seine Arbeit verlor, wieder Anschluss an die technische Entwicklung und so eine neue Arbeit zu finden. Heute verlagert sich die Wertschöpfung und damit die Quelle des Wohlstands zum Teil in andere Länder. Das macht es für die Linke insgesamt schwer, weil es das Grundverständnis auch ihrer Anhänger trifft. Weder reicht es, wenn der Einzelne sich anstrengt, noch kann ihm der Staat unbedingt helfen. Sozialdemokraten und Sozialisten müssen darauf erst noch Antworten finden.

ZEIT ONLINE: Ihrer Partei ist das noch nicht gelungen?

Falkner: Das gilt für die gesamte Linke in Europa und auch für die Linkspartei in Deutschland. Alleine auf Umverteilung zu setzen und auf den Staat, der alles löst, sind offenbar nicht die Antworten, auf die die Menschen heute warten.

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ZEIT ONLINE: Ihre Partei fordert jedoch, wie auf dem Wahlparteitag, immer neue gewaltige Konjunktur- und Sozialprogramme gegen die Krise

Falkner: Ja, das ist das alte, traditionalistische Denken, das ich kritisiere. Im Grunde entspricht das den Vorstellungen der achtziger Jahre: eine starke Verknüpfung von Staat, Gewerkschaften und einer politischen Partei. Aber diese Muster funktionieren nicht mehr. Die Linke müsste sich stattdessen viel stärker auf der europäischen Ebene orientieren, weil nur darüber heute viele Probleme zu lösen sind. Aber leider ist es im Vorfeld der Europawahl nicht gelungen, in der Partei ein positives Verhältnis zu Europa durchzusetzen.

ZEIT ONLINE: Auch sonst verfolgt die Partei unter Führung von Oskar Lafontaine sehr viele überholte, zum Teil radikale Vorstellungen. Ist sie damit überhaupt noch zukunfts- und politikfähig?

Falkner: Das ist die zentrale Frage und das zentrale Problem. Wir haben viele programmatische und strategische Defizite, was zum Beispiel das Verhältnis zur Globalisierung betrifft. Das werden wir bis zur Bundestagswahl nicht lösen können, aber danach werden wir darüber ganz neu nachzudenken haben. Wir müssen auch eine neue Balance zwischen Staat und Markt entwickeln. Es wäre völlig falsch, wenn wir uns als Linke allein auf den Staat konzentrieren.

ZEIT ONLINE: Was müsste denn die Linkspartei an konkreten und realistischen Vorstellungen entwickeln?

Falkner: Wir müssen uns erst einmal von einer Reihe von klassischen, traditionellen Ideen lösen. Zum Beispiel der klassischen Idee der Erwerbsbiografie, dass man vom Anfang bis zum Ende in einem Unternehmen und einem Beruf arbeitet. Wie organisiere ich Brüche? Wie verschaffe ich einem, der aus dem Berufsleben erst einmal herausgekegelt wurde, den Wiedereinstieg? Das sind ganz neue Bedingungen für den Sozialstaat.

ZEIT ONLINE: Aber ihre Partei fordert stattdessen lieber die Abschaffung von Hartz IV.

Falkner: Das meine ich ja damit, dass wir programmatisch zum Teil die falschen Antworten geben. Das verbissene Pro oder Contra Hartz IV bringt gar nichts. Reformen sind notwendig – aber wenn sich eine als Armutsfalle erweist und Aufstiegsmöglichkeiten fehlen, dann muss das Problem gelöst werden. Lösungen aber liegen vor, nicht hinter uns.

ZEIT ONLINE: Sie selber fordern ein Sozialsystem, dass Arbeitslose nicht nur versorgt und Geld umverteilt, sondern sie vorbereitet für die neuen Anforderungen des Arbeitsmarkts. Das ist nicht weit weg von der Idee eines vorsorgenden Sozialstaates, die auch innerhalb der SPD schon diskutiert wurde.

Falkner: Ja, das haben wir auch schon zu PDS-Zeiten diskutiert. Nur leider ist das in letzter Zeit ziemlich untergegangen.

ZEIT ONLINE: Wieso haben denn die Reformer und Pragmatiker aus dem Osten in der vereinten Linkspartei heute kaum noch etwas zu melden?

Falkner: Auch wir haben nicht rechtzeitig Antworten gefunden auf die neuen Entwicklungen der Europäisierung und Globalisierung, unter denen die alten Strukturen des Sozialstaates nicht mehr funktionieren.

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Leser-Kommentare

    • 14.07.2009 um 11:08 Uhr
    • Chali

    Auch sonst verfolgt die Partei unter Führung von Oskar Lafontaine sehr viele überholte, zum Teil radikale Vorstellungen. Ist sie damit überhaupt noch zukunfts- und politikfähig?

    Sind jetzt die Vorstellungen überholt, oder radikal, oder sowohl als auch?

    Ich persönlich habe ja auch radikale Vorstellungen ... wenn ich doch nur manches Problem radikal - also: von der Wurzel her - lösen dürfte ...

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    "Aristoteles war kein Belgier. Die Hauptbotschaft des Buddhismus lautet nicht: 'Jeder kämpft für sich selbst'. Und die Londoner Untergrundbahn ist keine politische Bewegung."
    A Fish called Wanda

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    Die Systemfrage   AktenzeichenXY

    ist dringend nötig, zu stellen.

    Sind jetzt die Vorstellungen überholt, oder radikal, oder sowohl als auch?

    Ich persönlich habe ja auch radikale Vorstellungen ... wenn ich doch nur manches Problem radikal - also: von der Wurzel her - lösen dürfte ...

    Radikal ist in Deutschland ein sehr diskreditierter Begriff, man bringt ihn hierzulande mit Steinewerfern in Verbindung.

    In der Politik wird das Mittel der Diskreditierung verwendet, um sich unliebsamer Gegner zu entledigen, indem ihnen nach erfolgreicher Diskreditierung der Rücktritt nahe gelegt wird.

    Diskreditierung

    Geht es um die deutsche Unkultur des vorauseilenden Gehorsams gegenüber Autoritäten oder mangelnde Analysefähigkeiten? Dieses System ist falsch gesetzt. Warum darf sich kein Mensch Gedanken machen, wie es anders und bürgerfreundlich geregelt werden könnte, ohne Spinner und Sektierer genannt zu werden?

    Nochmal zum Vergleich: für Hartz IV und damit für ca. 6 Millionen einkommensarme Menschen wurden im Jahr 2008 ausgegeben: 22,7 Milliarden €.

    Für die Banken: 500 Milliarden

    Diese Schulden wird die Bevölkerung bezahlen müssen.

    Es müssen andere Lösungen her, das ist offensichtlich, denn der Marktradikalismus, der ja auch noch nicht mal ein wirklicher ist (siehe Energiemonopole) funktioniert nicht!

    Wir müssen raus aus der Schizophrenie, dass die Löhne immer sinken, während die Sozialausgaben zunehmend allein von der Arbeitnehmerschaft getragen werden. Unbedingt immer Arbeit suchen müssen, obwohl es kaum noch Arbeitsplätze gibt, sinnlose Beschäftigungsmaßnahmen -> Irrenhaus.
    Rente mit 67, während über 50-Jährige nur noch selten berufstätig sein können. Sonst wird dieses Land eine bisher unbekannte Dimension von Armut erleben müssen.

    Lösungsmöglichkeiten: Grundeinkommen mit einer weitgehenden Verschlankung der Bürokratie, Wegfall von Schikanen gegenüber Arbeitnehmern, Arbeitslosen und Unternehmern. Vermögens- und Erbschaftssteuern wie in anderen entwickelten Ländern, Teilzeitarbeit in großem Maßstab, Zurücknahme der Schröderschen Gesetze im Finanzmarkt, Steuer auf Veräusserungsgewinne, keine Versteuerung in Niedrigsteuerländern mehr ermöglichen (EU: wozu sollten wir sonst für sie zahlen?), Mindestlohn, Verbot von Lobbytätigkeiten u. v. a.

    Aber: die Bürokraten wollen diese Gesetze verhindern, weil sie von ihnen profitieren. In der Ost-Linken sitzen mehr altgediente Bürokraten als im Westen (manche noch aus der DDR): sie sind totlangweilig, wollen keine Demokratie und es geht ihnen hauptsächlich um ihre einträglichen Posten. Ähnlich wie in der CDU, wählt manch Ost-Rentner eben die Linkspartei (PDS).

    Mehr Demokratie wagen! Neue Ideen!

    Heute feiern die Franzosen ihren Nationalfeiertag, keinen der Wiedervereinigung, sondern der Revolution. Sie sind nicht umsonst stolz darauf, sind sie doch kein Volk der Duckmäuser. Autos anzünden ist natürlich keine Lösung. Aber hoffen wir, dass es nicht wie 1789 zugeht. Historiker sagen, dass es ohne Gewalt keine Möglichkeit zur Durchsetzung der Bürgerrechte gegeben hätte.

    Her mit Ihren Lösungen.

  1. Anstatt ständig zu behaupten, der östliche Teil der Linken sei pragmatisch, während der westliche Teil überkommenen, veralteten und radikalen Vorstellungen anhänge, sollte ein "Journalist" vielleicht mal die verschiedenen Positionen von West- und Ostlinke darstellen.

    Ansonsten kann man mit dieser Unterscheidung überhaupt nix anfangen.

  2. (entfernt. Bitte formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Die Redaktion/jk)

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    Bei der INSM ist aber besser: Die haben richtig Geld.

    Zum Thema Neo-Feudalismus
    Wir kommen zu der Erkenntnis, dass die Millionen schmieden, ackern und hobeln müssen, damit einige Tausend forschen, malen und dichten können.

    Heinrich von Treitschke (1834-1896)

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    "Aristoteles war kein Belgier. Die Hauptbotschaft des Buddhismus lautet nicht: 'Jeder kämpft für sich selbst'. Und die Londoner Untergrundbahn ist keine politische Bewegung."
    A Fish called Wanda

    auch ein schöner Erfolg, oder ?

    • 14.07.2009 um 11:26 Uhr
    • Chali

    ... wo wir doch gerade bei "radikal" sind :

    "Wie organisiere ich Brüche? Wie verschaffe ich einem, der aus dem Berufsleben erst einmal herausgekegelt wurde, den Wiedereinstieg?"
    Wer hat eigentlich Herrn Falkner damit beauftragt, mir einen Wiedereinstieg zu verschaffen? Wieso darf er über mich bestimmen?

    Oder auch:
    Sie selber fordern ein Sozialsystem, dass Arbeitslose nicht nur versorgt und Geld umverteilt, sondern sie vorbereitet für die neuen Anforderungen des Arbeitsmarkts. Das ist nicht weit weg von der Idee eines vorsorgenden Sozialstaates, die auch innerhalb der SPD schon diskutiert wurde.

    Da wären wir denn ja wieder glücklich bei der Verfolgungsbetreung nach HartzIV angekommen: Denn das sind ja wohl die traditionellen sozialdemokratischen Vorstellungen, von denen weiter unten die Rede ist.

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    "Aristoteles war kein Belgier. Die Hauptbotschaft des Buddhismus lautet nicht: 'Jeder kämpft für sich selbst'. Und die Londoner Untergrundbahn ist keine politische Bewegung."
    A Fish called Wanda

    • 14.07.2009 um 11:36 Uhr
    • Chali

    Bei der INSM ist aber besser: Die haben richtig Geld.

    Zum Thema Neo-Feudalismus
    Wir kommen zu der Erkenntnis, dass die Millionen schmieden, ackern und hobeln müssen, damit einige Tausend forschen, malen und dichten können.

    Heinrich von Treitschke (1834-1896)

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    "Aristoteles war kein Belgier. Die Hauptbotschaft des Buddhismus lautet nicht: 'Jeder kämpft für sich selbst'. Und die Londoner Untergrundbahn ist keine politische Bewegung."
    A Fish called Wanda

    Antwort auf "Och der Herr Falkner,"
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    "Grünes U-Boot bei der FDP".

  3. vor lauter Wald die Bäume nicht.

    Es fehlt einfach ein wenig an Genialität und Mut zum Neuen; und zwar über die gesamte Parteienlandschaft hinweg!

    Das hier genannte ist auch nichts anders als ein rumwerkeln am derzeitigen Status quo.
    Es ginge eigentlich darum, endlich einen wirklich großen Wurf zu vollbringen. Ideen gibt es doch schon, mehr oder weniger offen diskutiert, in allen politischen Lagern und einer zunehmenden Anzahl von Bürgern, zumindest vom Hörensagen, auch vom Namen her bekannt: Das bedingungslose Grundeinkommen!

    1. Arbeit, zumindest solche die noch von "Human Capital" erbracht werden soll, wird ständig weniger, nicht aber die Menge an Menschen in unserem Lande, die leben, sich ernähren, wohnen und sich individuell zu entfalten ein Anrecht haben!
    Und ganz nebenbei, den Spruch "Sozial ist was Arbeit schafft!", den hatte bereits ein andere Kanzler in Deutschland auf der Fahne stehen; doch zu was das einst geführt hat (auch wenn es seinerzeit viel Arbeit geschaffen hatte) ist Geschichte und ganz gewiss will niemand, zumindest kein normaler Bürger, dass sich die Historie in dieser Form wiederholt!

    2. Wachstum kann es auch nicht rausreißen, denn wer soll all die schönen, will schweigen denn von den lebensnotwendigen, Sachen noch kaufen, ohne angemessenes Einkommen?! Schließlich weis ein jeder Arbeitnehmer aus eigener Anschauung, dass Firmen in Wachstumsphasen vor allem modernisieren, sprich rationalisieren. Stets auf Kosten der arbeitenden Menschen!
    Außerdem ruiniert Wachstum unsere Umwelt durch die damit einhergehende Ausbeutung und Versiffung der Natur.

    Ob es der Nomenklatura, dem Establishment unseres Landes nun passt oder nicht, es bedarf eines grundlegenden Paradigmenwechsels und zwar baldigst!
    Es bedarf eines grundrechtlich gesicherten Rechts auf angemessenes Einkommen, dass jedem Bürger eine Teilhabe ermöglicht und eine individuelle Weiterentwicklung, ohne "sozial"staatliche Repressalien á la Hartz I - IV!
    Schluss mit den hierzulande zunehmenden, prekären Arbeitsverhältnissen und der Existenznot auch junger und alter Menschen!
    Wir brauchen das bedingungslose Grundeinkommen!! Jetzt!!!
    ________________
    "Dubito, ergo sum."

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    .... ist eine schöne Idee.
    Wie wollen wir entscheiden wer, wie viel, bekommt? 80 Mio. Bürger mal 800 € monatlich mal 12 Monate sind 768 Mrd. OK Kinder und Lebenspartner bekommen weniger. Selbst wenn wir diese Summe halbiert bekommen (384 Mrd. €) liegt die Summe, bitte korrigieren wenn ich mich irre, über dem derzeitigen Steueraufkommen. Sicher lassen sich Rentenbeiträge, Arbeitslosenversicherung noch zum Steueraufkommen hinzurechnen.
    Ich glaub, ich hole mir mal das statistische Jahrbuch und schau mal was da übrig bleibt für Straßen, Forschung, Bildung.

    Interessant wäre es, wenn sich die Linke auf die "wissenschaftliche" Weltanschauung (Kommunisten) besinnen würde (wovon der ehem. Ostblock ohnehin Lichtjahre entfernt war). Das heißt erklären können und realistische Lösungen produzieren. Leider kommt von dort auch nur Standardpolitik. Große Gesten, viel Polemik, wenig Handlung (sind ja auch in der Opposition). Global zu denken ist eine Herausforderung welche auch die tradierten Parteien überfordert.

  4. das Personal der sog. "Linken" an der Basis anschauen.

    Die Spaltung des linken Lagers kommt in erster Linie der CDU zugute.

    rheinelbe

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    das Ziel der Meinungseliten und Medien, deshalb mußten doch Beck und Yps. weg und dei echten Pragmatiker (auch Seeheimer genannt) wieder ran.

  5. "Grünes U-Boot bei der FDP".

    Antwort auf "*amüsier*"
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