Menschenhandel Moderne Sklaven in Deutschland
Sie leben hier als Zwangsprostituierte oder als illegale Arbeiter. Ohne Rechte, ohne Lobby, oft ohne Lohn. Ihre Angst vor der Abschiebung macht sie gefügig

© Frederic J. Brown/AFP/Getty Images
Wer kümmert sich um ihre Rechte?
Lisa kam aus Peru nach Baden-Württemberg. Ohne ein Wort Deutsch zu können, landete sie bei einer deutschen Familie: Als Au-Pair-Mädchen sollte sie sich um Eigenheim, Kinder und den Hund kümmern - ein Traumjob im deutschen Kleinbürger-Idyll, so könnte man denken. Für Lisa entpuppte er sich als Albtraum. Die Familie nutze sie aus, demütigte sie, ließ sie nicht telefonieren, gab ihr nicht das vereinbarte Geld und zu wenig zu essen. Wenn sie sich beklagte, wurde sie gewarnt: Sie sei illegal hier, und man würde sie ins Gefängnis werfen oder abschieben, wenn sie nicht spure.
Lisa ist kein Einzelfall. Es gibt tausende Personen, die sich in Deutschland aufhalten – und deren Zwangslage oder Hilflosigkeit ausgenutzt wird, deren Arbeitskraft ausgebeutet wird oder die zur Prostitution missbraucht werden: Zimmermädchen aus Lateinamerika, Feldarbeiter aus Osteuropa, Prostituierte aus Südostasien, Drogendealer aus Schwarzafrika. Es sind moderne Sklaven, Opfer von Menschenhandel – ohne Schutz, ohne Lobby. Ihre soziale und wirtschaftliche Not wird ausgenutzt, mit falschen oder fadenscheinigen Versprechen werden sie hergelockt, durch Gewalt und Schutzknechtschaft diszipliniert.
Wie viele von diesen modernen Sklaven sich momentan in Deutschland aufhalten, ist schwer zu sagen. Petra Follmer-Otto vom Deutschen Institut für Menschenrechte ist eine Expertin auf diesem Gebiet. Sie hat eine Studie zum Menschenhandel in Deutschland vorgelegt. Dennoch ist sie sehr vorsichtig mit Zahlen – und betont die vermutlich horrend hohe Dunkelziffer.
Jährlich, so Follmer-Otto, würden laut offizieller Kriminalitätsstatistik zwischen 600 und 1200 Zwangsprostituierte in Deutschland aufgegriffen. Im Baugewerbe oder als Haushaltshilfen werden rund 100 Fälle pro Jahr registriert, allerdings gibt es den Strafbestand der Arbeitsausbeutung erst seit zwei Jahren. Man könne davon ausgehen, dass die Dunkelziffer mindestens zehn Mal so hoch sei, sagt Follmer-Otto. Die Opfer-Zahlen würden mehr über die Ermittlungsressourcen der Polizei aussagen als über das Ausmaß des Problems.
Betroffen vom Menschenhandel sind überwiegend Frauen und Kinder. "In Deutschland arbeiten die meisten als Zwangsprostituierte, es gibt aber auch viele Haushaltshilfen, häusliche Pflegekräfte, Erntehelfer und Menschen auf dem Bau und in der Gastronomie, die Zwangsarbeit leisten", sagt Follmer-Otto. Besonders häufig handelt es sich um Jobs für gering Qualifizierte.
Warum nur so wenige gefunden werden? Weil nur wenige Hilfe suchen. Ein Dilemma der modernen Sklaven in Deutschland ist, dass sie oft nicht die Möglichkeit haben oder sich nicht trauen, sich gegen ihr Martyrium aufzulehnen. Viele von ihnen kamen illegal nach Deutschland. Sie begaben sich freiwillig in die Hände der Täter. Sie sprechen die Sprache nicht. Und sie haben Angst. Viele fürchten die Abschiebung mehr als das moderne Sklaventum.
Hinzu kommt, dass die deutschen Polizisten und Gerichte nicht gerade mit Feuereifer nach ihnen suchen. "Gesucht wird in erster Linie nach den Tätern, nicht nach den Opfern", sagt Follmer-Otto. Das primäre Interesse der Fahnder gilt der strafrechtlichen Verfolgung der Hintermänner und Schleuserköpfe.
- Datum 14.07.2009 - 18:39 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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"Sie genießen gewisse Sonderrechte wie zum Beispiel das Bleiberecht während der Verhandlung. Danach müssen sie in der Regel ausreisen. Ein Zustand, der den Missstand perpetuiert."
Seit dem sogenannten "Asylkompromiss", dem seit 1. 7. 1993 geltenden verfassungsgeänderten Art. 16 a GG, vom Verfassungsgericht gegen Minderheitsvotum bestätigt, ist der Willkür im Umgang mit den Opfern dieser "Unser-Boot-ist-voll-Gesetzgebung" Tür und Tor geöffnet.
Unsere Wohlstandsgesellschaft ist eigensüchtig, spendet zwar ab und an, vorwiegend in der Weihnachtszeit, ein paar Almosen. Die Beileidszähren sind Krokodilstränen.
Menschenrechte? Ja natürlich, die Menschen sollen in ihrer Heimat frei ihre Meinung äußern dürfen.
Z.B. "Wir haben Hunger."
Volles Boot bedeutet, zurückstoßen, den Haien zum Fraß.
Löhne in manchen Branchen, wo über die Moderne Sklaverei einen anderen Artikel schreiben könnte. Diese Sklaverei wird von dieser Demokratie geduldet.
Zu diesem Thema gibt es einen szenischen Kurzfilm namens "Schlepper" unter
http://www.dailymotion.co...
Ich habe einige Bekannte die aus Lateinamerika hergezogen sind und Deutschland lieben aber sehr mit den hohen Standards und mancher Pedantiere zu leiden / damit zu kämpfen haben.
Zum Beispiel ist eine begnadete Köchin dabei, die auch sehr gewissenhaft und sauber arbeitet. Für eine gastronomische Ausstattung wie sie inzwischen als obligatorisch angesehen wird hat sie aber kein Geld und aufgrund ihrer schlechten Bonität kriegt sie auch keinen Kredit, sie hat aber so gar keine Chance sich mit ihrem Talent selbst "hochzuarbeiten". Da frage ich mich immer, warum sollen Standards die vor 30 Jahren in Deutschland noch als tadellos galten (solange alles sauber und hygienisch) heutzutage unzumutbar sein.
So ist es in vielen Bereichen. Die Befähigungen der Leute die sie aus ihren Heimatländern "migebracht" haben reichen oft einfach nicht um von Anfang an unter hiesigen Bedingungen zu bestehen. Auch im Angestelltenbereich hat man das Problem, die sog. "Greencard" von Rot-Grün ist ja auch daran gescheitert dass hohe 5-stellige Einstiegsgehälter als zwingende Voraussetzung galten.
Oder akademische Abschlüsse aus dem Nicht-EU Ausland die hier konsequent nicht anerkannt werden.
Da wird soviel Potential und Tatenkraft vergeudet indem man die Leute einfach nicht fleißig sein lässt.
Wir importieren uns eine Bananen Staat Mentalität frei Haus. Abgesegnet von Medien und Politik. Menschen werden in Deutschland gefeuert um andere Menschen besser auszubeuten. Darum geht es doch, wir wollen das doch. "Das" ist unsere Existenzberechtigung in einer Globalisierten Welt!.
Vor kurzem hab Ich Kleintransporter mit Abgeklebten Fenstern erspäht wo 15-20 Personen ausstiegen. Die genaue Nationalität war mir unklar aber anscheinend Arbeiter aus dem ehemaligen Ostblock. Ich brauch nicht zu erwähnen das die Personen ohne Sicherungen, stehend transportiert wurden bei über 100 k/mh auf der Autobahn. Natürlich mussten die hinteren Türen leicht aufgehalten werden, weil wie gesagt es wurden zu viele Personen transportiert. Und dieser Rost mit Rädern war auch 100% nicht für den Transport von Personen zugelassen. Das wäre an sich nicht verwunderlich wäre der Transporter nicht neben einer Polizei Streife stehen geblieben wo die Personen ausstiegen. Gut, die beiden Polizisten waren anscheinend nicht groß interessiert, auf direkte Nachfrage ob das nicht gegen die StVo ist. Guckt der eine Polizist den anderen an, mit dem Satz "Hast du da Personen aussteigen sehn?". Dieser Transporter ist fast jeden Tag von 8 bis 10 mit Personen im Laderaum unterwegs. Und falls mal die durchgerostete Dreck-Schüssel auf der Autobahn vor Überlastung in eine Familie reindonnernd dann will es wieder niemand gewesen sein.
Solche Dinge sind doch kein Zufall.
Diese Geschichte mit dem Transporter und den Polizisten scheint mir doch ziemlich heftig an den Haaren herbeigezogen sein. Präzisieren Sie doch Ihre Story ein bisschen, lieber Rohrschachtest, beispielsweise mit Ortsangaben oder dem Fahrzeugkennzeichen, denn Sie scheinen das Gefährt ja täglich zu Gesicht zu bekommen. Ansonsten muss man annehmen, Sie würden eher ein bisschen dahererzählen, mehr Vorstellung denn Realität.
Diese Geschichte mit dem Transporter und den Polizisten scheint mir doch ziemlich heftig an den Haaren herbeigezogen sein. Präzisieren Sie doch Ihre Story ein bisschen, lieber Rohrschachtest, beispielsweise mit Ortsangaben oder dem Fahrzeugkennzeichen, denn Sie scheinen das Gefährt ja täglich zu Gesicht zu bekommen. Ansonsten muss man annehmen, Sie würden eher ein bisschen dahererzählen, mehr Vorstellung denn Realität.
Diese Geschichte mit dem Transporter und den Polizisten scheint mir doch ziemlich heftig an den Haaren herbeigezogen sein. Präzisieren Sie doch Ihre Story ein bisschen, lieber Rohrschachtest, beispielsweise mit Ortsangaben oder dem Fahrzeugkennzeichen, denn Sie scheinen das Gefährt ja täglich zu Gesicht zu bekommen. Ansonsten muss man annehmen, Sie würden eher ein bisschen dahererzählen, mehr Vorstellung denn Realität.
Natürlich werde Ich kein laufendes Verfahren öffentlich machen indem ich Kennzeichen mit einer Straftat verbinde. Das dürfte sogar Ihnen klar sein.
Ob Sie mir nun glauben das es eine Straßenverkehrsordnung in Deutschland gibt oder nicht und das dieses Vergehen bei jeder Polizeistreife angezeigt werden kann. Ist mir persönlich egal!
Außerdem bin Ich total unglaubhaft, genauso wie Sie! In Foren werden maximal Erfahrung ausgetauscht entweder können Sie das für sich bestätigen oder nicht.
..alles was darüber hinaus geht, mit allem Respekt da geht eher bei Ihnen die Fantasie durch. Rationales denken sieht anders aus..
Natürlich werde Ich kein laufendes Verfahren öffentlich machen indem ich Kennzeichen mit einer Straftat verbinde. Das dürfte sogar Ihnen klar sein.
Ob Sie mir nun glauben das es eine Straßenverkehrsordnung in Deutschland gibt oder nicht und das dieses Vergehen bei jeder Polizeistreife angezeigt werden kann. Ist mir persönlich egal!
Außerdem bin Ich total unglaubhaft, genauso wie Sie! In Foren werden maximal Erfahrung ausgetauscht entweder können Sie das für sich bestätigen oder nicht.
..alles was darüber hinaus geht, mit allem Respekt da geht eher bei Ihnen die Fantasie durch. Rationales denken sieht anders aus..
sind ja wohl das, was von Kolonialismus und Imperialismus übrigbleibt. Den Dreck aufzuräumen, den Amerika im Irak angerichtet hat, und den deutsche Soldaten bei ihrem Dreckskrieg zur Verteidigung grossdeutscher Werte am sog. "Hindukusch" einrühren, wird mehrere hundert Jahre dauern. Also: eine Minute ballern, ein Jahr lang aufräumen. Wenn es reicht.
nun machen Sie mal weiter, z.B. die Vorgeschichte des Irak- Krieges
war da nicht ein innerstaatlicher Überfall auf die Kurden im Nordirak, war da nicht ein Staats- Überfall auf Kuwait, war da nicht ...
Ihr seids ein wenig vergesslich in der einen Gehirnhälfte scheints mir.
Lasst die Leute dort unten ruhig unter ihren religiösen Führern darben und verrecken - ist ja weit hinten, wollen wir nicht sehen.
nun machen Sie mal weiter, z.B. die Vorgeschichte des Irak- Krieges
war da nicht ein innerstaatlicher Überfall auf die Kurden im Nordirak, war da nicht ein Staats- Überfall auf Kuwait, war da nicht ...
Ihr seids ein wenig vergesslich in der einen Gehirnhälfte scheints mir.
Lasst die Leute dort unten ruhig unter ihren religiösen Führern darben und verrecken - ist ja weit hinten, wollen wir nicht sehen.
nun machen Sie mal weiter, z.B. die Vorgeschichte des Irak- Krieges
war da nicht ein innerstaatlicher Überfall auf die Kurden im Nordirak, war da nicht ein Staats- Überfall auf Kuwait, war da nicht ...
Ihr seids ein wenig vergesslich in der einen Gehirnhälfte scheints mir.
Lasst die Leute dort unten ruhig unter ihren religiösen Führern darben und verrecken - ist ja weit hinten, wollen wir nicht sehen.
Ausser, das es eine politisch einfache, kommode Lösung ist, am Ende der Welt einen Krieg anzuzetteln, möglichst um Rohstoffe, Energie oder Terrorismus, das nützt den Arbeitsplätzen in der Industrie und nimmt der Gesellschaft gleichzeitig den Druck von agressiven und frustrierten jungen Männern. Eine ethische Wertung habe ich nicht abgegeben, sowenig wie meine persönliche Meinung dazu, und ich denke, meine beiden Gehirnhälften funktionieren recht analytisch.
Ausser, das es eine politisch einfache, kommode Lösung ist, am Ende der Welt einen Krieg anzuzetteln, möglichst um Rohstoffe, Energie oder Terrorismus, das nützt den Arbeitsplätzen in der Industrie und nimmt der Gesellschaft gleichzeitig den Druck von agressiven und frustrierten jungen Männern. Eine ethische Wertung habe ich nicht abgegeben, sowenig wie meine persönliche Meinung dazu, und ich denke, meine beiden Gehirnhälften funktionieren recht analytisch.
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