Menschenhandel Moderne Sklaven in DeutschlandSeite 2/2

Bislang werden Opfer von Menschenhandel vor allem als wichtige Zeugen betrachtet. Ihre Aussagen gegen die Menschenhändler sind zentrale Stützen der juristischen Aufarbeitung. Sie genießen gewisse Sonderrechte wie zum Beispiel das Bleiberecht während der Verhandlung. Danach müssen sie in der Regel ausreisen. Ein Zustand, der den Missstand perpetuiert.

Hier sieht das Institut für Menschenrechte am ehesten einen Ansatzpunkt. Zwar habe es in den letzten Jahren durchaus eine größere Aufmerksamkeit für das Thema gegeben, regelmäßig wird inzwischen über Zwangsprostitution berichtet. Allerdings müsste der Blick stärker von der Täterverfolgung auf den Opferschutz gelenkt werden, fordert Follmar-Otto. "Betroffene sollten zumindest ihren entgangenen Lohn oder ein Schmerzensgeld erhalten." Trotz wachsender Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sei in den vergangenen Jahren "ein wirksamer Menschenrechtsschutz nicht umgesetzt worden", sagt sie.

Das Institut hat Anfang Juni zusammen mit der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft ein auf drei Jahre angelegtes Projekt gestartet. In ausgewählten Fällen sollen Zwangsprostituierte und andere Opfer von Ausbeutung darin unterstützt werden, vor Gerichten und Behörden, Ansprüche geltend zu machen. Bislang gibt es rund 50 Fachberatungsstellen, allerdings bisher nur für weibliche Betroffene von Menschenhandel. Und auch die müssen Mädchen wie Lisa aus Peru erst einmal finden.
 

 
Leser-Kommentare
  1. "Sie genießen gewisse Sonderrechte wie zum Beispiel das Bleiberecht während der Verhandlung. Danach müssen sie in der Regel ausreisen. Ein Zustand, der den Missstand perpetuiert."
    Seit dem sogenannten "Asylkompromiss", dem seit 1. 7. 1993 geltenden verfassungsgeänderten Art. 16 a GG, vom Verfassungsgericht gegen Minderheitsvotum bestätigt, ist der Willkür im Umgang mit den Opfern dieser "Unser-Boot-ist-voll-Gesetzgebung" Tür und Tor geöffnet.
    Unsere Wohlstandsgesellschaft ist eigensüchtig, spendet zwar ab und an, vorwiegend in der Weihnachtszeit, ein paar Almosen. Die Beileidszähren sind Krokodilstränen.
    Menschenrechte? Ja natürlich, die Menschen sollen in ihrer Heimat frei ihre Meinung äußern dürfen.
    Z.B. "Wir haben Hunger."
    Volles Boot bedeutet, zurückstoßen, den Haien zum Fraß.

  2. Löhne in manchen Branchen, wo über die Moderne Sklaverei einen anderen Artikel schreiben könnte. Diese Sklaverei wird von dieser Demokratie geduldet.

  3. Zu diesem Thema gibt es einen szenischen Kurzfilm namens "Schlepper" unter
    http://www.dailymotion.co...

  4. Ich habe einige Bekannte die aus Lateinamerika hergezogen sind und Deutschland lieben aber sehr mit den hohen Standards und mancher Pedantiere zu leiden / damit zu kämpfen haben.
    Zum Beispiel ist eine begnadete Köchin dabei, die auch sehr gewissenhaft und sauber arbeitet. Für eine gastronomische Ausstattung wie sie inzwischen als obligatorisch angesehen wird hat sie aber kein Geld und aufgrund ihrer schlechten Bonität kriegt sie auch keinen Kredit, sie hat aber so gar keine Chance sich mit ihrem Talent selbst "hochzuarbeiten". Da frage ich mich immer, warum sollen Standards die vor 30 Jahren in Deutschland noch als tadellos galten (solange alles sauber und hygienisch) heutzutage unzumutbar sein.
    So ist es in vielen Bereichen. Die Befähigungen der Leute die sie aus ihren Heimatländern "migebracht" haben reichen oft einfach nicht um von Anfang an unter hiesigen Bedingungen zu bestehen. Auch im Angestelltenbereich hat man das Problem, die sog. "Greencard" von Rot-Grün ist ja auch daran gescheitert dass hohe 5-stellige Einstiegsgehälter als zwingende Voraussetzung galten.
    Oder akademische Abschlüsse aus dem Nicht-EU Ausland die hier konsequent nicht anerkannt werden.
    Da wird soviel Potential und Tatenkraft vergeudet indem man die Leute einfach nicht fleißig sein lässt.

  5. Wir importieren uns eine Bananen Staat Mentalität frei Haus. Abgesegnet von Medien und Politik. Menschen werden in Deutschland gefeuert um andere Menschen besser auszubeuten. Darum geht es doch, wir wollen das doch. "Das" ist unsere Existenzberechtigung in einer Globalisierten Welt!.

    Vor kurzem hab Ich Kleintransporter mit Abgeklebten Fenstern erspäht wo 15-20 Personen ausstiegen. Die genaue Nationalität war mir unklar aber anscheinend Arbeiter aus dem ehemaligen Ostblock. Ich brauch nicht zu erwähnen das die Personen ohne Sicherungen, stehend transportiert wurden bei über 100 k/mh auf der Autobahn. Natürlich mussten die hinteren Türen leicht aufgehalten werden, weil wie gesagt es wurden zu viele Personen transportiert. Und dieser Rost mit Rädern war auch 100% nicht für den Transport von Personen zugelassen. Das wäre an sich nicht verwunderlich wäre der Transporter nicht neben einer Polizei Streife stehen geblieben wo die Personen ausstiegen. Gut, die beiden Polizisten waren anscheinend nicht groß interessiert, auf direkte Nachfrage ob das nicht gegen die StVo ist. Guckt der eine Polizist den anderen an, mit dem Satz "Hast du da Personen aussteigen sehn?". Dieser Transporter ist fast jeden Tag von 8 bis 10 mit Personen im Laderaum unterwegs. Und falls mal die durchgerostete Dreck-Schüssel auf der Autobahn vor Überlastung in eine Familie reindonnernd dann will es wieder niemand gewesen sein.

    Solche Dinge sind doch kein Zufall.

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    • medwed
    • 15.07.2009 um 1:57 Uhr

    Diese Geschichte mit dem Transporter und den Polizisten scheint mir doch ziemlich heftig an den Haaren herbeigezogen sein. Präzisieren Sie doch Ihre Story ein bisschen, lieber Rohrschachtest, beispielsweise mit Ortsangaben oder dem Fahrzeugkennzeichen, denn Sie scheinen das Gefährt ja täglich zu Gesicht zu bekommen. Ansonsten muss man annehmen, Sie würden eher ein bisschen dahererzählen, mehr Vorstellung denn Realität.

    • medwed
    • 15.07.2009 um 1:57 Uhr

    Diese Geschichte mit dem Transporter und den Polizisten scheint mir doch ziemlich heftig an den Haaren herbeigezogen sein. Präzisieren Sie doch Ihre Story ein bisschen, lieber Rohrschachtest, beispielsweise mit Ortsangaben oder dem Fahrzeugkennzeichen, denn Sie scheinen das Gefährt ja täglich zu Gesicht zu bekommen. Ansonsten muss man annehmen, Sie würden eher ein bisschen dahererzählen, mehr Vorstellung denn Realität.

    • medwed
    • 15.07.2009 um 1:57 Uhr

    Diese Geschichte mit dem Transporter und den Polizisten scheint mir doch ziemlich heftig an den Haaren herbeigezogen sein. Präzisieren Sie doch Ihre Story ein bisschen, lieber Rohrschachtest, beispielsweise mit Ortsangaben oder dem Fahrzeugkennzeichen, denn Sie scheinen das Gefährt ja täglich zu Gesicht zu bekommen. Ansonsten muss man annehmen, Sie würden eher ein bisschen dahererzählen, mehr Vorstellung denn Realität.

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    Natürlich werde Ich kein laufendes Verfahren öffentlich machen indem ich Kennzeichen mit einer Straftat verbinde. Das dürfte sogar Ihnen klar sein.

    Ob Sie mir nun glauben das es eine Straßenverkehrsordnung in Deutschland gibt oder nicht und das dieses Vergehen bei jeder Polizeistreife angezeigt werden kann. Ist mir persönlich egal!

    Außerdem bin Ich total unglaubhaft, genauso wie Sie! In Foren werden maximal Erfahrung ausgetauscht entweder können Sie das für sich bestätigen oder nicht.
    ..alles was darüber hinaus geht, mit allem Respekt da geht eher bei Ihnen die Fantasie durch. Rationales denken sieht anders aus..

    Natürlich werde Ich kein laufendes Verfahren öffentlich machen indem ich Kennzeichen mit einer Straftat verbinde. Das dürfte sogar Ihnen klar sein.

    Ob Sie mir nun glauben das es eine Straßenverkehrsordnung in Deutschland gibt oder nicht und das dieses Vergehen bei jeder Polizeistreife angezeigt werden kann. Ist mir persönlich egal!

    Außerdem bin Ich total unglaubhaft, genauso wie Sie! In Foren werden maximal Erfahrung ausgetauscht entweder können Sie das für sich bestätigen oder nicht.
    ..alles was darüber hinaus geht, mit allem Respekt da geht eher bei Ihnen die Fantasie durch. Rationales denken sieht anders aus..

  6. sind ja wohl das, was von Kolonialismus und Imperialismus übrigbleibt. Den Dreck aufzuräumen, den Amerika im Irak angerichtet hat, und den deutsche Soldaten bei ihrem Dreckskrieg zur Verteidigung grossdeutscher Werte am sog. "Hindukusch" einrühren, wird mehrere hundert Jahre dauern. Also: eine Minute ballern, ein Jahr lang aufräumen. Wenn es reicht.

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    nun machen Sie mal weiter, z.B. die Vorgeschichte des Irak- Krieges

    war da nicht ein innerstaatlicher Überfall auf die Kurden im Nordirak, war da nicht ein Staats- Überfall auf Kuwait, war da nicht ...
    Ihr seids ein wenig vergesslich in der einen Gehirnhälfte scheints mir.

    Lasst die Leute dort unten ruhig unter ihren religiösen Führern darben und verrecken - ist ja weit hinten, wollen wir nicht sehen.

    nun machen Sie mal weiter, z.B. die Vorgeschichte des Irak- Krieges

    war da nicht ein innerstaatlicher Überfall auf die Kurden im Nordirak, war da nicht ein Staats- Überfall auf Kuwait, war da nicht ...
    Ihr seids ein wenig vergesslich in der einen Gehirnhälfte scheints mir.

    Lasst die Leute dort unten ruhig unter ihren religiösen Führern darben und verrecken - ist ja weit hinten, wollen wir nicht sehen.

  7. nun machen Sie mal weiter, z.B. die Vorgeschichte des Irak- Krieges

    war da nicht ein innerstaatlicher Überfall auf die Kurden im Nordirak, war da nicht ein Staats- Überfall auf Kuwait, war da nicht ...
    Ihr seids ein wenig vergesslich in der einen Gehirnhälfte scheints mir.

    Lasst die Leute dort unten ruhig unter ihren religiösen Führern darben und verrecken - ist ja weit hinten, wollen wir nicht sehen.

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    Ausser, das es eine politisch einfache, kommode Lösung ist, am Ende der Welt einen Krieg anzuzetteln, möglichst um Rohstoffe, Energie oder Terrorismus, das nützt den Arbeitsplätzen in der Industrie und nimmt der Gesellschaft gleichzeitig den Druck von agressiven und frustrierten jungen Männern. Eine ethische Wertung habe ich nicht abgegeben, sowenig wie meine persönliche Meinung dazu, und ich denke, meine beiden Gehirnhälften funktionieren recht analytisch.

    Ausser, das es eine politisch einfache, kommode Lösung ist, am Ende der Welt einen Krieg anzuzetteln, möglichst um Rohstoffe, Energie oder Terrorismus, das nützt den Arbeitsplätzen in der Industrie und nimmt der Gesellschaft gleichzeitig den Druck von agressiven und frustrierten jungen Männern. Eine ethische Wertung habe ich nicht abgegeben, sowenig wie meine persönliche Meinung dazu, und ich denke, meine beiden Gehirnhälften funktionieren recht analytisch.

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