Grosskonzerne McDonald’s zieht in die Schweiz
London ist nicht mehr unbedingt erste Wahl, wenn es für internationale Großkonzerne darum geht, ihr europäisches Hauptquartier aufzuschlagen. Immer mehr Unternehmen wandern aus dem Königreich in Richtung steuerlich günstigerer Standorte wie Luxemburg, Irland oder der Schweiz ab.

© Samuel Aranda/AFP/Getty Images
McDonald's-Logo über einem Lokal auf Fuerteventura (Archivbild). Die Europazentrale zieht jetzt nach Genf
Jetzt hat sich auch McDonald’s entschlossen seine Koffer zu packen und seine europäische Zentrale aus der britischen Hauptstadt ins schweizerische Genf zu verlegen. Die amerikanische Fast-Food-Riese ist nur das letzte Glied in einer immer länger werdenden Kette. Die Konsumgüter-Riesen Kraft und Procter & Gamble haben in den vergangenen Jahren ihr Europa-Hauptquartier genauso von London in die Schweiz verlegt wie die Technologiekonzerne Yahoo und Electronic Arts.
Analysten führen das hauptsächlich auf Steuergründe zurück. Vor allem die steuerliche Behandlung von Gewinnen, die auf geistigem Eigentum wie Patenten und Markenrechten basieren, sei in der Schweiz mittlerweile deutlich günstiger als in Großbritannien. Aber auch die drohende Anhebung der Einkommensteuer für Besserverdienende durch die britische Labour-Regierung spiele eine Rolle.
Als einen wichtigen Grund für den Umzug nennt McDonald’s die Tatsache, dass der Konzern seine Patente und Markenrechte einschließlich der Lizenzen für Europa in Zukunft aus der Schweiz heraus managen möchte. Die Verschärfung der britischen Regeln für die Besteuerung von ausländischen Gewinnen, die auf geistigem Eigentum basieren, hat zuvor bereits das britische Medienunternehmen Informa dazu gebracht, seinen steuerlichen Standort in die Schweiz zu verlegen.
Dort reibt man sich angesichts der Steuerflüchtlinge die Hände. Als Ende vergangenen Jahres gleich vier amerikanische Großkonzerne ankündigten, ihren Hauptsitz in die Alpenrepublik zu verlegen, jubelte die Schweizer Presse. Zu den Neuankömmlingen gehören der Mischkonzern Tyco, der Raffineriebauer Foster Wheeler, der Energiekonzern Weatherford und die Ölbohrfirma Transocean. Obwohl die Firmen ihre Umzugspläne mit dem stabilen politischen Umfeld der Schweiz und der Nähe zu wichtigen Märkten begründeten, dürften auch steuerliche Gesichtspunkte eine Rolle spielen. Zwar haben alle vier Konzerne ihren Hauptsitz bereits in karibischen Steueroasen. Dort spürt man jedoch zusehends den Griff der amerikanischen Steuerbehörden.
Ob die Schweiz dauerhaft ein sicherer Ort für steuerflüchtige Unternehmen bleibt, ist jedoch zweifelhaft. Das aggressive Vorgehen der US-Steuerfahnder gegen betuchte Amerikaner, die ihr Vermögen mit Hilfe der UBS in der Schweiz versteckt haben, kann man als Warnschuss betrachten. Zudem drängt auch die EU darauf, dass die Schweiz die Steuervorteile für ausländische Holdinggesellschaften zurückfährt.
Solche Dachfirmen zahlen in der Schweiz deutlich weniger Unternehmenssteuern als etwa in Deutschland oder den USA. Grund dafür ist der Steuerwettbewerb der Kantone, die sich gegenseitig mit attraktiven Angeboten unterbieten. Holdings können zum Beispiel für Lizenzeinnahmen vollständig von der Steuer befreit werden. Die Schweiz bietet jetzt an, eine Mindestbesteuerung der ausländischen Dachgesellschaften sicherzustellen.
Aber London fürchtet nicht nur den Umzug von Großunternehmen in Richtung Schweiz. Im internationalen Steuerwettbewerb droht auch die britische Finanzindustrie auf die Verliererstraße zu geraten. Nach einer Studie der Beratungsfirma Scorpio ist die Alpenrepublik für die „mobilen Reichen“ dieser Welt noch vor London der attraktivste Standort. So sind es derzeit vor allem britische Spitzenverdiener aus der Finanzbranche, die über einen Umzug in die Berge nachdenken.
Plant die Regierung an der Themse doch, die Wohlhabenden ab 2010 mit einem Spitzensteuersatz von 50 Prozent zu schröpfen. Verschärft wird das Problem durch die geplante striktere Finanzregulierung in der Europäischen Union, beispielsweise für Hedge-Fonds und Beteiligungsgesellschaften. Die Beratungsgesellschaft Kinetics warnt, dass am Ende jeder vierte Hedge-Fonds aus London abwandern könnte.
- Datum 14.07.2009 - 11:26 Uhr
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- Quelle Handelsblatt.com
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So langsam wid es mal Zeit die Schweiz mit saftigen Zöllen oder Auflagen zu sanktionieren. Dieses Land hat es sich wirklich gemütlich gemacht hier in Mitten von Europa...dazugehören will es aber nicht...das wird böse ausgehen für die Schweiz...das ist so sicher wie das Armen in der Kirche.
... wie die Schweizer ihr Steuersystem gestalten, geht uns gar nichts an. Dass die Konzerne einfach mit Verlegung ihres Stammsitzes nicht mehr steuerpflichtig sind, IST DIE SCHULD UNSERES STEUERSYSTEMS.
Wenn es für etwas Zeit wird, dann für eine saftige Quellensteuer. Alle Einkommen und Gewinne die HIER erwirtschaftet werden müssen auch HIER versteuert werden. Dann können wir auch mit dieser dummbatzigen Don Quichote - Steueroasen Jagerei Schluss machen und mit Drohgebärden, die ans dritte Reich erinnern. Es ist prinzipiell nämlich unmöglich, all die Oasen zu erpressen und all die Schlupflöcher zu stopfen. Letzteres schaffen wir ja nichtmal bei unserem eigenen Steuersystem.
Jeder Politiker der uns erklärt, er wolle mit den Steueroasen Schluss machen und aufräumen, spielt in Wirklichkeit nur auf Zeit. DAS SOLLTE MAN LAUT RAUSSCHREIEN, sonst wird es in 20 Jahren immer noch so aussehen wie vor 20 Jahren. Auch da wurden schon leere Versprechungen gemacht und "...internationale Vereinbarungen angestrebt, statt nationale Alleingänge..."
Nichts als Lügen um uns hinzuhalten.
Vielleicht sollten Sie gelegentlich mal einen Blick auf die Aussenhandelsstatistik zwischen Deutschland und der Schweiz werfen. Mir scheint's fast als würden da ein paar hunderttausend Deutsche vollamtlich für die Schweiz arbeiten, bei fast 20 Mrd CHF Export-Ueberschuss. Es ist Deutschland natürlich unbenommen schon mal einen Brandsatz in eines der zentralen Zimmer des Europäischen Hauses zu werfen; wäre aber gut möglich, dass das ganze Haus danach nicht mehr ganz so toll aussieht.
Es ist Ihnen natürlich unbenommen, Ihre persönlichen Konsequenzen zu ziehen. Wir für unseren Teil haben das bereits getan. Nach den Aesserungen von Herrn Steinbrück und der Androhung der Wehrmacht - pardon Bundeswehr - durch Herrn (wars nicht Müntefering) haben wir für uns beschlossen unseren 12 jährigen VW Passat durch ein Produkt aus einem uns freundlicher gestimmten Land zu ersetzen.
... wie die Schweizer ihr Steuersystem gestalten, geht uns gar nichts an. Dass die Konzerne einfach mit Verlegung ihres Stammsitzes nicht mehr steuerpflichtig sind, IST DIE SCHULD UNSERES STEUERSYSTEMS.
Wenn es für etwas Zeit wird, dann für eine saftige Quellensteuer. Alle Einkommen und Gewinne die HIER erwirtschaftet werden müssen auch HIER versteuert werden. Dann können wir auch mit dieser dummbatzigen Don Quichote - Steueroasen Jagerei Schluss machen und mit Drohgebärden, die ans dritte Reich erinnern. Es ist prinzipiell nämlich unmöglich, all die Oasen zu erpressen und all die Schlupflöcher zu stopfen. Letzteres schaffen wir ja nichtmal bei unserem eigenen Steuersystem.
Jeder Politiker der uns erklärt, er wolle mit den Steueroasen Schluss machen und aufräumen, spielt in Wirklichkeit nur auf Zeit. DAS SOLLTE MAN LAUT RAUSSCHREIEN, sonst wird es in 20 Jahren immer noch so aussehen wie vor 20 Jahren. Auch da wurden schon leere Versprechungen gemacht und "...internationale Vereinbarungen angestrebt, statt nationale Alleingänge..."
Nichts als Lügen um uns hinzuhalten.
Vielleicht sollten Sie gelegentlich mal einen Blick auf die Aussenhandelsstatistik zwischen Deutschland und der Schweiz werfen. Mir scheint's fast als würden da ein paar hunderttausend Deutsche vollamtlich für die Schweiz arbeiten, bei fast 20 Mrd CHF Export-Ueberschuss. Es ist Deutschland natürlich unbenommen schon mal einen Brandsatz in eines der zentralen Zimmer des Europäischen Hauses zu werfen; wäre aber gut möglich, dass das ganze Haus danach nicht mehr ganz so toll aussieht.
Es ist Ihnen natürlich unbenommen, Ihre persönlichen Konsequenzen zu ziehen. Wir für unseren Teil haben das bereits getan. Nach den Aesserungen von Herrn Steinbrück und der Androhung der Wehrmacht - pardon Bundeswehr - durch Herrn (wars nicht Müntefering) haben wir für uns beschlossen unseren 12 jährigen VW Passat durch ein Produkt aus einem uns freundlicher gestimmten Land zu ersetzen.
... wie die Schweizer ihr Steuersystem gestalten, geht uns gar nichts an. Dass die Konzerne einfach mit Verlegung ihres Stammsitzes nicht mehr steuerpflichtig sind, IST DIE SCHULD UNSERES STEUERSYSTEMS.
Wenn es für etwas Zeit wird, dann für eine saftige Quellensteuer. Alle Einkommen und Gewinne die HIER erwirtschaftet werden müssen auch HIER versteuert werden. Dann können wir auch mit dieser dummbatzigen Don Quichote - Steueroasen Jagerei Schluss machen und mit Drohgebärden, die ans dritte Reich erinnern. Es ist prinzipiell nämlich unmöglich, all die Oasen zu erpressen und all die Schlupflöcher zu stopfen. Letzteres schaffen wir ja nichtmal bei unserem eigenen Steuersystem.
Jeder Politiker der uns erklärt, er wolle mit den Steueroasen Schluss machen und aufräumen, spielt in Wirklichkeit nur auf Zeit. DAS SOLLTE MAN LAUT RAUSSCHREIEN, sonst wird es in 20 Jahren immer noch so aussehen wie vor 20 Jahren. Auch da wurden schon leere Versprechungen gemacht und "...internationale Vereinbarungen angestrebt, statt nationale Alleingänge..."
Nichts als Lügen um uns hinzuhalten.
Vielleicht sollten Sie gelegentlich mal einen Blick auf die Aussenhandelsstatistik zwischen Deutschland und der Schweiz werfen. Mir scheint's fast als würden da ein paar hunderttausend Deutsche vollamtlich für die Schweiz arbeiten, bei fast 20 Mrd CHF Export-Ueberschuss. Es ist Deutschland natürlich unbenommen schon mal einen Brandsatz in eines der zentralen Zimmer des Europäischen Hauses zu werfen; wäre aber gut möglich, dass das ganze Haus danach nicht mehr ganz so toll aussieht.
Es ist Ihnen natürlich unbenommen, Ihre persönlichen Konsequenzen zu ziehen. Wir für unseren Teil haben das bereits getan. Nach den Aesserungen von Herrn Steinbrück und der Androhung der Wehrmacht - pardon Bundeswehr - durch Herrn (wars nicht Müntefering) haben wir für uns beschlossen unseren 12 jährigen VW Passat durch ein Produkt aus einem uns freundlicher gestimmten Land zu ersetzen.
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