Afghanistan im Wahlkampf
Am 20. August entscheidet sich, wer für die kommenden fünf Jahre als Präsident in den Kabuler Arg-Palast einziehen wird.
Als Favorit geht Amtsinhaber Hamid Karsai ins Rennen, trotz einer miserablen Regierungsbilanz: Unter Kritikern gilt seine Regierung als korrupt und unfähig, die Wirtschaft liegt am Boden, die Sicherheitslage ist nach wie vor prekär.
Mit einer Rekordzahl von 41 Kandidaten, darunter erstmals auch zwei Frauen, ist der Kampf um das Präsidentenamt allerdings noch nicht entschieden. Im Gegenteil: Der Wahlkampf kommt eben erst auf Touren.
Die Menschen in dem Land, das von Krieg und Terror, durch Armut, Arbeitslosigkeit und Korruption zermürbt ist, hoffen auf eine bessere Zukunft. Sie hoffen auf einen Präsidenten, "der endlich ihre Wunden heilt", wie die afghanische Tageszeitung "Daily Outlook Afghanistan" schrieb. Wer das ist, wird sich zeigen.
- Datum 18.08.2009 - 08:39 Uhr
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