Somalia, der reale Albtraum
Somalia ist ein so genannter "failed state", seit fast 20 Jahren gibt es kein funktionierendes Staatswesen mehr. Familienclans und islamische Extremisten kämpfen seither um die Macht. Mit katastrophalen Folgen für die Bevölkerung. Allein in den vergangenen drei Jahren kamen 18.000 Menschen ums Leben. Die Zahl der Vertriebenen und heimatlos gewordenen Menschen schätzt das UN Flüchtlingshilfswerk UNHCR auf 1,2 Millionen. Und auch die internationale Gemeinschaft bleibt von den Folgen des Zusammenbruchs nicht verschont: Weil es keinen Staat mehr gibt, existiert auch kein Küstenschutz, Piraten können vor der Küste des ostafrikanischen Landes ungehindert agieren. Eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt ist unsicher geworden. Bilder der vergangenen Tage und Wochen aus dem Krisengebiet am Horn von Afrika, links: Regierungssoldaten in Mogadischu bei einer Schießerei mit Milizen, Anfang Juni. (Steffen Richter)
- Datum 24.07.2009 - 17:29 Uhr
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Zuerst fischt man die Küste leer so das sich die Menschen dort nicht mehr ernähren können, und dann der Aufschrei wenn diese Leute sich - zugegebenermaßen mit niemals gerechtfertigter - Gewalt wehren, bzw. sich gegen die richten die ihnen das Futter wegnehmen. So war's schon immer, so wird's immer sein.
als vor ein paar Hundert Jahren die erste internationalen "Schutztruppen" aus Frankreich, Italien und England in Somalia den Menschen Schutz versprachen frassen sie sich die Wänste voll mit Fleisch und Früchten das sie von Somalis kauften. Plötzlich bekamen die Nomanden die Idee reich zu werden mit der Versorgung der "Schutztruppen. Sie züchteten Rinder, Schafe usw die alle Quellen versiegen liessen. Dann begannen sie untereinander um Wasser zu kämpfen. Den Schutztruppen war das egal, und das hat sich bis heute nicht geändert.
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