Berlin Bundeswehr-Ehrenmal wird im September eingeweiht
Der heftig umstrittenen Einweihung der Erinnerungsstätte der Bundeswehr steht nichts mehr im Wege. Im Frühherbst finden die Feierlichkeiten statt

© Tim Brakemeier/dpa
So wird das Ehrenmal der Bundeswehr aussehen. Der Entwurf des Architekten Andreas Merck
Wenn am 8. September das zentrale Ehrenmal der Bundeswehr eingeweiht wird, dann steht es im Bendlerblock in Berlin. Hier befindet sich nicht nur das Verteidigungsministerium. Hier wurden auch nach dem gescheiterten Anschlag auf Adolf Hitler am 20. Juli 1994 einige der Attentäter hingerichtet. Verteidigungsminister Franz Josef Jung hatte stets für diesen Standort plädiert, während andere Parlamentarier das Denkmal lieber am Reichstag gesehen hätten, dem Sitz des Bundestages.
Während der Standort nach langen Debatten bereits 2007 entschieden worden war, konnte erst jetzt der Termin für die Einweihung festgelegt werden.
Das Denkmal besteht aus einer Stahlbeton-Konstruktion, die von einer Bronzehülle umgeben wird. Entworfen hat sie der Münchner Architekt Andreas Merck. Im Inneren gibt es einen schwarz gehaltenen "Raum der Stille", in dem Kränze und Blumen niedergelegt werden können.
Das Ehrenmal soll an die etwa 2900 Soldaten und zivilen Angehörigen erinnern, die seit Gründung der Bundeswehr 1955 ums Leben gekommen sind.
An der Zeremonie werde auch Bundespräsident Horst Köhler teilnehmen, kündigte Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) an.
Der Verteidigungsminister sprach sich zugleich dafür aus, das traditionelle Gelöbnis zur Erinnerung an den militärischen Widerstand gegen Hitler künftig immer vor dem Reichstag abzuhalten. Dies sei auch ein "Bekenntnis zur Wehrpflicht", sagte Jung. "Ich bin der Auffassung, dass wir klug beraten sind, an der Wehrpflicht festzuhalten."
- Datum 22.07.2009 - 14:36 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, bm
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Da wir Bundesbürger aber nicht vom Esel und von Ochsen abstammen, sondern von unseren Vorfahren, die schon mehr als einen Krieg und dessen Folgen zu spüren bekamen, können wir dieser "Kriegstreiberei" - Oder sollen wir es christliche Nächstenliebe nennen? - zumindest politisch ein Ende setzen.
Wir sollten uns doch nicht weiter für dumm verkaufen lassen:
Eine angebliche "Friedensmission", deren "Missionare" bis an die Zähne bewaffnet durch die Gegend kurven, die entpuppt sich,laut den letzten Pressemeldungen, als "Angriffsoperation" - sprich als Angriffshandlung.
Im Verteidigungskrieg geht man unmittelbar zum Angriff über, wenn die eigenen Kräfte und Mittel vom Gegner angegriffen werden und die berechtigte Chance besteht, mit einem direkten Angriff aus der Verteidigung heraus den Gegner unschädlich zu machen.
Was hier und heute passiert, das kann nicht gut gehen, denn der Gegner ist allein schon durch seine Dislozierung und den Vorteil seiner Kenntnisse des Geländes nicht zu schlagen.
Einen momentanen Angriff auf unsere "Truppen" kann ich auch nicht erkennen - glaube ich den Presseinformationen - und somit wird hier ein Angriff geführt, der so nicht zum Erfolg führen kann und (vielleicht) sogar in einem Fiasko enden wird.
Dafür haben wir aber bald ein Ehrenmal für unsere gefallenen "Helden" - reichen die Kriegsgräberstätten in und um Deutschland nicht schon aus?
Das Geld dafür wäre weit besser dafür aufgehoben, unsere Jugend im Sinne der Völkerverständigung und des Dialoges mit unseren Nachbarn zu erziehen.
Folge ich den "Orden", dann den "Erinnerungsstätten", so erreiche ich zwangsläufig den nächsten "Bunker" in meinem Wohngebiet, der vielleicht hier bald stehen wird.
Ist es nicht günstiger und menschlicher, zu reden, statt die Waffen sprechen zu lassen?
Wir leben doch nicht mehr im "Bushzeitalter" und rennen mit Lendenshorts und Keule durch die Gegend.
Das menschliche Denken, die Sprache und die zielgerichtete Arbeit hat uns aus dem Tierreich in die Gesellschaft erhoben.
Warum müssen wir uns wieder wie Tiere benehmen?
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