Uiguren-Unruhen in China Peking braucht eine neue Integrationspolitik
Die ethnischen Unruhen im chinesischen Xinjiang wurden durch Verteilungskämpfe vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise angeheizt

© Frederic J. Brown/AFP/Getty Images
Uiguren in Urumqi vor einem Spruchband, das die Einheit Chinas beschwört
Ein gutes Jahr nach den gewaltsamen Protesten in Tibet kam es in Chinas autonomer Region Xinjiang Anfang Juli zu den schwersten ethnisch motivierten Ausschreitungen seit Jahrzehnten. Eine Bilanz von annährend 200 Todesopfern und über 1600 teilweise schwer Verletzten deutet auf das Ende der Harmonie hin, mit der die chinesische Regierung während der letzten Jahre versuchte, die Risse der rasanten Modernisierung zu kitten. Tatsächlich aber hat es die von der Regierung propagierte harmonische Gesellschaft nicht nur in den beiden autonomen Gebieten Tibet und Xinjiang kaum gegeben.
Die langfristigen Ursachen der Unruhen reichen weit zurück, da Xinjiang schon eine Region mit vielen Völkern war und unter dem Einfluss unterschiedlicher Mächte stand, bevor es zu einem Teil der chinesischen Volksrepublik wurde. Die Politik der chinesischen Regierung zielte von Anfang an darauf, die Region zu stabilisieren und – insbesondere im Zuge des Reformprozesses – wirtschaftlich zu entwickeln. In der Wahrnehmung der lokal ansässigen "nationalen Minderheiten“ – und hierzu zählen nicht nur Uiguren - profitierten die Han-Chinesen am stärksten von den Erfolgen der Wirtschaftsreformen.
Die Minderheitenpolitik der chinesischen Regierung hat versucht, dieser Wahrnehmung etwas entgegenzusetzen. Tatsächlich wurde die Religionsfreiheit in den neunziger Jahren erweitert und unter anderem der Zugang zu Bildung und insbesondere zu Hochschulplätzen erleichtert. Die in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre initiierte Politik des "Go West“ sollte dazu beitragen, das regionale Entwicklungsgefälle zwischen den Küstenprovinzen und westlichen Regionen des Landes zu reduzieren. Dabei hat Xinjiang den Wirtschaftsindikatoren zufolge immer zu den wirtschaftlich besser gestellten „Autonomen Regionen“ gezählt und von umfangreichen Subventionen profitiert.
Dennoch ist die Minderheitenpolitik in Xinjiang und Tibet gescheitert: Während der Anteil der nationalen Minderheiten an der Bevölkerung in fast allen Regionen mit Autonomiestatus seit Anfang der neunziger Jahre stieg – Ergebnis einer lockeren Geburtenkontrolle für nationale Minderheiten – sank er in Xinjiang und Tibet. Zugleich wuchs die Bevölkerung Xinjiangs von etwa 15 Millionen auf über 20 Millionen Einwohner. In den Ballungsgebieten wie Urumqi sind die nationalen Minderheiten, die hier früher zumindest regional die Mehrheit hatten, inzwischen zu einer Minderheit geworden.
Vor dem Hintergrund dieser Bevölkerungsexplosion, der Verschiebung der ethnischen Zahlenverhältnisse und einer Politik, die Rechte wohlwollend gewährt, aber keine echte Partizipation oder Selbstbestimmung ermöglicht, brauchte es nur einen Anlass, um den schwelenden Konflikt ausbrechen zu lassen. Der Auslöser war nun die Wirtschaftskrise. Hierfür spricht, dass dem Gewaltausbruch in Urumqi ein Konflikt unter Arbeitern in Südchina vorangegangen war. Han-chinesische Stimmen betonen zur Rechtfertigung ihrer Wut auf die Uiguren immer wieder, dass diese aufgrund ihres Minoritätenstatus unverhältnismäßig bevorzugt werden. Dies sind Argumente, die aufkommen, sobald der wirtschaftliche Kuchen nicht mehr wächst und Verteilungskämpfe vor dem Hintergrund der Krise an Bedeutung gewinnen.
Diese Mischung von historischen und kurzfristigen Faktoren, die den Ausbruch der Unruhen provozierten, zeigt deutlich, dass eine schnelle Lösung des Konfliktes nicht absehbar ist. Nicht nur weil kein Präzedenzfall für andere nach Unabhängigkeit strebenden Provinzen geschaffen werden soll, der die territoriale Integrität Chinas in Frage stellen würde. Auch die Tatsache, dass Millionen Han-Chinesen nun seit Generationen in der Region beheimatet sind, verhindert die Option für eine echte Autonomie. Eine nachhaltige Lösung müsste daher sowohl das Bedürfnis nach mehr Selbstbestimmung der Uiguren als auch den Schutz der anderen Minderheiten und der Han-Chinesen gewährleisten. Zur Befriedung des Konflikts und zur Herstellung einer wirklich harmonischen Gesellschaft bedarf es zudem mehr sozialer Gerechtigkeit und kultureller Integration zwischen den unterschiedlichen Völkern. Dies wird die verstärkte Militärpräsenz, die derzeit in Urumqi für Ruhe sorgt, jedoch nicht herstellen können.
- Datum 20.07.2009 - 07:26 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
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Zunächst eine kleine Tatsache: Die Uiguren sind Türken. Die uigurische Sprache und das Dialekt von Istanbul, die Amtsprache der Türkei sind gegenseitig auf Anhieb verständlich.
Die westlichen Länder sind sofot mit extrem destruktiver Kritik dabei, wenn in der Türkei den dortigen ethnischen Gruppen kleinstes Unrecht getan wird.
Jetzt werden wir gemeinsam sehen, was sie tun, wenn einer türkischen Volksgruppe massivstes Unrecht angetan wird.
Vergessen wir nicht: die türksichen Nationalisten sind überzeugt, dass es dem Westen nicht darum geht, sich für Menschenrechte einzusetzen, sondern nur darum die Türkei kleinzuhauen.
Jetzt geht es nicht nur um Menschenrechte, sondern auch um westliche Glaubwürdigkeit.
Jetzt werden wir gemeinsam sehen, was sie tun, wenn einer türkischen Volksgruppe massivstes Unrecht angetan wird.
Nichts wird der Westen tun. China hat aufgrund seiner Größe und wirtschaftlichen Bedeutung einen Freifahrtschein, und die Uiguren sind ja "nur" Muslime. Für die macht im Westen keiner einen Finger krumm.
Stimmt, die Uiguren sind Türken bzw. ein Turkvolk, aber sind denn auch die Türken wirklich Türken? ;-))
Naja ist ja eigentlich auch nebensächlich, Tatsache ist das den Uiguren Unrecht zugefügt wird und jeder der nur ein Funken Menschlichkeit besitzt wird dies auch Verurteilen.
Zum Thema die Türken werden kleingemacht wenn Sie ihre Minderheiten ungerecht behandeln aber die Chinesen nicht:
Es ist Ihnen aber schon klar, dass diegleichen die die Türkei wegen ungerechter Behandlung der in der Türkei lebenden ethnischen Minderheiten kritisieren, und das zu Recht, eben jene Türkei mit Waffen (Panzern) beliefern und damit Teil des Unrechts werden.
Die internationale Politik ist also sowohl im Falle Chinas als auch im Falle der Türkei geprägt von Heuchelei und Doppelmoral!
Interessant finde ich auch die Aussage des türkischen Premiers Erdogan, der China wegen den aktuellen Ereignisse mit Völkermord beschuldigt, aber die 1,5 Millionen ermordeten Armenier und tausenden ermordeten Kurden in diesem Zusammenhang völlig außer Acht lässt. Er hat wohl die internationale Politik sehr gut verinnerlicht.
Wie Sie sehen, sollte man sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
aus der Verschmelzung von verschiedenen Stämmen entstanden, Turkstämmen aber auch mongolischen Stämmen.
wie glaubwürdig die türkische Presse ist, kann man hier eine Kostenprobe nehmen
a) Türkische Medien "Zaman" verkauft einen Autounfall in Hang Zhou (Südchina) als Beweisfoto für die Tötung v. "Demonstranten" in Xinjing
hier Klicken (1. Bild von oben)
b)türkische TV zeigt 40sekunde lnagen Beitrag um über die Lage in Xin Jinang zu berichten. Das ist aber ein Beitrag v. chin. TV Sender CCTV4. Das Bild zeigte eigentlich die neuliche Flucht v. Honduras' Präsendents. Das Chin. Untertitel ist sogar zu lesen: der Präsident ist gehindert worden, zurück (nach Hoduras) zu fliegen u.s.w.
hier klicken(2.Bild von Oben)
c) Chin. Regierung hat am vergangenen Wochenende die Opferblianz bei der Unruhe veröffentlicht: 197 Tote. Und sie hat bekannt gegeben, dass 12 uigurische Anführer bei der Unruhe von Sicherheitskräfte erschossen wurden.
Was macht die türkische Press daraus?
19. Juli 2009 hier klicken
Zitat:
Massenexekution in der Provinz Xinjiang
Nach unbestätigten Meldungen zufolge, sollen 196 Uiguren hingerichtet worden sein. Die chinesische Regierung meldete offiziell, das sie 12 Uiguren hingerichtet hat.
Vgl. damit, ist die dt. Presse doch etwas zurückhaltend (hier klicken).
So ganz frech und mutig wie die türkische Presse, ist die Dt. Presse nicht.
Dass NY Time HAN-Chinesiche Opfer als uigurische Opfer verkauft (hier klicken), ist nun wirklich eine Kleinigkeit. Ausserdem, NY times hat, nachdem chin. Studenten einen offenen Brief an NY times geschrieben hat, still und heimlich "kleine Verbesserungen" an den Erläuterungen zu den Bilder durchgeführt.
Ähnlich wie bei der Berichtserstattung über die Tibet Unruhe im Jahr 2008:
erst lautstark und "mutig" China/ Han-Chinesen an die Prange stellen, mit Hilfe v. manipulierten Fotos, um später (oder gar nicht) sich an chin. offiz. Behörde "Entschuldigung" anzureichen oder in seinen Webseite unauffällig wie möglich das "Versehen" zuzugeben. Dass die Mehrheit der dt. Bevölkerung bereits die Falsche Meldungen und manipulierten Bildern in den Köpfe eingeprägt haben, ist nur selbstverständlich.
Ich darf Hr. Sieren zitieren. er schrieb über die westliche Politik und Berichtserstattung der Tibet Ausschreitung (hier klicken)
Kanzlerin Merkel, die es mit dem Empfang des Dalai Lama in Kauf
genommen hat, die chinesische Führung zu provozieren, um innenpolitisch mit einer Tibet-Romantik zu punkten, die es in Tibet nie gab, hat fahrlässig Signale an die Tibet-Bewegung gesandt, die weit mehr versprechen, als sie halten kann. ...Nicht vergessen sollte man in diesem Reigen der Egozentriker, die zahlreichen, von Selbstüberschätzung geblendeten westlichen Journalisten mit ihrer zum Teil manipulativen, aufheizenden Berichterstattung.
Lieber fahrettin tahir,
Ihre Behauptung
"Die uigurische Sprache und das Dialekt von Istanbul, die Amtsprache der Türkei sind gegenseitig auf Anhieb verständlich."
... ist reines Wunschdenken. Ich nehme an, dass Ihre Muttersprache Türkisch ist. Sie hatten möglicherweise auch mal Gelegenheit, einen uighurischen Text zu lesen oder gesprochenes Uighurisch im Radio zu hören. Da haben Sie ein paar Übereinstimmungen gefunden und behaupten nun, Uighurisch zu verstehen.
Wenn Sie die Sprache nicht gelernt haben, bleibt es aber bei ein paar Wörtern. Es sind zu viele Differenzen da.
Sicher, wenn Sie Türkisch können und sprachbegabt sind, können Sie sich im Land einhören. Das ist, soweit ich weiß, der einzige Weg, denn Lehrbücher sind schwer zu finden.
Kulturelle Ähnlichkeiten gibt es auch. Aber ich warne davor, die bestehenden Unterschiede einzuebnen oder zu ignorieren. Das ist die Wurzel für viele Konflikte.
Jetzt werden wir gemeinsam sehen, was sie tun, wenn einer türkischen Volksgruppe massivstes Unrecht angetan wird.
Nichts wird der Westen tun. China hat aufgrund seiner Größe und wirtschaftlichen Bedeutung einen Freifahrtschein, und die Uiguren sind ja "nur" Muslime. Für die macht im Westen keiner einen Finger krumm.
Stimmt, die Uiguren sind Türken bzw. ein Turkvolk, aber sind denn auch die Türken wirklich Türken? ;-))
Naja ist ja eigentlich auch nebensächlich, Tatsache ist das den Uiguren Unrecht zugefügt wird und jeder der nur ein Funken Menschlichkeit besitzt wird dies auch Verurteilen.
Zum Thema die Türken werden kleingemacht wenn Sie ihre Minderheiten ungerecht behandeln aber die Chinesen nicht:
Es ist Ihnen aber schon klar, dass diegleichen die die Türkei wegen ungerechter Behandlung der in der Türkei lebenden ethnischen Minderheiten kritisieren, und das zu Recht, eben jene Türkei mit Waffen (Panzern) beliefern und damit Teil des Unrechts werden.
Die internationale Politik ist also sowohl im Falle Chinas als auch im Falle der Türkei geprägt von Heuchelei und Doppelmoral!
Interessant finde ich auch die Aussage des türkischen Premiers Erdogan, der China wegen den aktuellen Ereignisse mit Völkermord beschuldigt, aber die 1,5 Millionen ermordeten Armenier und tausenden ermordeten Kurden in diesem Zusammenhang völlig außer Acht lässt. Er hat wohl die internationale Politik sehr gut verinnerlicht.
Wie Sie sehen, sollte man sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
aus der Verschmelzung von verschiedenen Stämmen entstanden, Turkstämmen aber auch mongolischen Stämmen.
wie glaubwürdig die türkische Presse ist, kann man hier eine Kostenprobe nehmen
a) Türkische Medien "Zaman" verkauft einen Autounfall in Hang Zhou (Südchina) als Beweisfoto für die Tötung v. "Demonstranten" in Xinjing
hier Klicken (1. Bild von oben)
b)türkische TV zeigt 40sekunde lnagen Beitrag um über die Lage in Xin Jinang zu berichten. Das ist aber ein Beitrag v. chin. TV Sender CCTV4. Das Bild zeigte eigentlich die neuliche Flucht v. Honduras' Präsendents. Das Chin. Untertitel ist sogar zu lesen: der Präsident ist gehindert worden, zurück (nach Hoduras) zu fliegen u.s.w.
hier klicken(2.Bild von Oben)
c) Chin. Regierung hat am vergangenen Wochenende die Opferblianz bei der Unruhe veröffentlicht: 197 Tote. Und sie hat bekannt gegeben, dass 12 uigurische Anführer bei der Unruhe von Sicherheitskräfte erschossen wurden.
Was macht die türkische Press daraus?
19. Juli 2009 hier klicken
Zitat:
Massenexekution in der Provinz Xinjiang
Nach unbestätigten Meldungen zufolge, sollen 196 Uiguren hingerichtet worden sein. Die chinesische Regierung meldete offiziell, das sie 12 Uiguren hingerichtet hat.
Vgl. damit, ist die dt. Presse doch etwas zurückhaltend (hier klicken).
So ganz frech und mutig wie die türkische Presse, ist die Dt. Presse nicht.
Dass NY Time HAN-Chinesiche Opfer als uigurische Opfer verkauft (hier klicken), ist nun wirklich eine Kleinigkeit. Ausserdem, NY times hat, nachdem chin. Studenten einen offenen Brief an NY times geschrieben hat, still und heimlich "kleine Verbesserungen" an den Erläuterungen zu den Bilder durchgeführt.
Ähnlich wie bei der Berichtserstattung über die Tibet Unruhe im Jahr 2008:
erst lautstark und "mutig" China/ Han-Chinesen an die Prange stellen, mit Hilfe v. manipulierten Fotos, um später (oder gar nicht) sich an chin. offiz. Behörde "Entschuldigung" anzureichen oder in seinen Webseite unauffällig wie möglich das "Versehen" zuzugeben. Dass die Mehrheit der dt. Bevölkerung bereits die Falsche Meldungen und manipulierten Bildern in den Köpfe eingeprägt haben, ist nur selbstverständlich.
Ich darf Hr. Sieren zitieren. er schrieb über die westliche Politik und Berichtserstattung der Tibet Ausschreitung (hier klicken)
Kanzlerin Merkel, die es mit dem Empfang des Dalai Lama in Kauf
genommen hat, die chinesische Führung zu provozieren, um innenpolitisch mit einer Tibet-Romantik zu punkten, die es in Tibet nie gab, hat fahrlässig Signale an die Tibet-Bewegung gesandt, die weit mehr versprechen, als sie halten kann. ...Nicht vergessen sollte man in diesem Reigen der Egozentriker, die zahlreichen, von Selbstüberschätzung geblendeten westlichen Journalisten mit ihrer zum Teil manipulativen, aufheizenden Berichterstattung.
Lieber fahrettin tahir,
Ihre Behauptung
"Die uigurische Sprache und das Dialekt von Istanbul, die Amtsprache der Türkei sind gegenseitig auf Anhieb verständlich."
... ist reines Wunschdenken. Ich nehme an, dass Ihre Muttersprache Türkisch ist. Sie hatten möglicherweise auch mal Gelegenheit, einen uighurischen Text zu lesen oder gesprochenes Uighurisch im Radio zu hören. Da haben Sie ein paar Übereinstimmungen gefunden und behaupten nun, Uighurisch zu verstehen.
Wenn Sie die Sprache nicht gelernt haben, bleibt es aber bei ein paar Wörtern. Es sind zu viele Differenzen da.
Sicher, wenn Sie Türkisch können und sprachbegabt sind, können Sie sich im Land einhören. Das ist, soweit ich weiß, der einzige Weg, denn Lehrbücher sind schwer zu finden.
Kulturelle Ähnlichkeiten gibt es auch. Aber ich warne davor, die bestehenden Unterschiede einzuebnen oder zu ignorieren. Das ist die Wurzel für viele Konflikte.
Jetzt werden wir gemeinsam sehen, was sie tun, wenn einer türkischen Volksgruppe massivstes Unrecht angetan wird.
Nichts wird der Westen tun. China hat aufgrund seiner Größe und wirtschaftlichen Bedeutung einen Freifahrtschein, und die Uiguren sind ja "nur" Muslime. Für die macht im Westen keiner einen Finger krumm.
die Kosovalbaner und die muslimische Bosniaken gekämpft? Die NATO. Also hören sie auf mit dem Unsinn, der Westen würde sich nicht um das Schicksal von Muslimen kümmern.
Im Übrigen, wir könne uns doch alle noch an die aufgebrachten Muslime erinnern, die "protestierten", als ein paar Karikaturen sie angeblich beleidigten oder eine Rede vom Papst. Wo sind denn jetzt die Proteste? Aber scheinbar sind den Muslimen weltweit ein paar Dutzend Tote Muslime egal, wenn sie in China sterben, im gegensatz z.B einer Toten in Deutschland.
Cem
ich warte darauf dass die deutsche Menschenrechts Don Quixote Claudia Roth jetzt nach China fährt und Vorträge hält, wie sie das im Falle der Türkei auch macht. Sie könnte ihren Vize Özdemir mitnehmen, der auch immer sehr engagiert ist, wenn es darum geht, die Türkei zu kritisieren. In der FAZ konnte man lesen, dass er Grünenvize geworden ist, nachdem die Grünen endlich einen Türken gefunden haben, der Resolutionen verafssen kann. Also, los!
Natürlich geht auch ein Ausschuss der Europäischen Parliamentes hinterher, um den Uiguren Mut zu machen.
die Kosovalbaner und die muslimische Bosniaken gekämpft? Die NATO. Also hören sie auf mit dem Unsinn, der Westen würde sich nicht um das Schicksal von Muslimen kümmern.
Im Übrigen, wir könne uns doch alle noch an die aufgebrachten Muslime erinnern, die "protestierten", als ein paar Karikaturen sie angeblich beleidigten oder eine Rede vom Papst. Wo sind denn jetzt die Proteste? Aber scheinbar sind den Muslimen weltweit ein paar Dutzend Tote Muslime egal, wenn sie in China sterben, im gegensatz z.B einer Toten in Deutschland.
Cem
ich warte darauf dass die deutsche Menschenrechts Don Quixote Claudia Roth jetzt nach China fährt und Vorträge hält, wie sie das im Falle der Türkei auch macht. Sie könnte ihren Vize Özdemir mitnehmen, der auch immer sehr engagiert ist, wenn es darum geht, die Türkei zu kritisieren. In der FAZ konnte man lesen, dass er Grünenvize geworden ist, nachdem die Grünen endlich einen Türken gefunden haben, der Resolutionen verafssen kann. Also, los!
Natürlich geht auch ein Ausschuss der Europäischen Parliamentes hinterher, um den Uiguren Mut zu machen.
Stimmt, die Uiguren sind Türken bzw. ein Turkvolk, aber sind denn auch die Türken wirklich Türken? ;-))
Naja ist ja eigentlich auch nebensächlich, Tatsache ist das den Uiguren Unrecht zugefügt wird und jeder der nur ein Funken Menschlichkeit besitzt wird dies auch Verurteilen.
Zum Thema die Türken werden kleingemacht wenn Sie ihre Minderheiten ungerecht behandeln aber die Chinesen nicht:
Es ist Ihnen aber schon klar, dass diegleichen die die Türkei wegen ungerechter Behandlung der in der Türkei lebenden ethnischen Minderheiten kritisieren, und das zu Recht, eben jene Türkei mit Waffen (Panzern) beliefern und damit Teil des Unrechts werden.
Die internationale Politik ist also sowohl im Falle Chinas als auch im Falle der Türkei geprägt von Heuchelei und Doppelmoral!
Interessant finde ich auch die Aussage des türkischen Premiers Erdogan, der China wegen den aktuellen Ereignisse mit Völkermord beschuldigt, aber die 1,5 Millionen ermordeten Armenier und tausenden ermordeten Kurden in diesem Zusammenhang völlig außer Acht lässt. Er hat wohl die internationale Politik sehr gut verinnerlicht.
Wie Sie sehen, sollte man sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
Im ersten Weltkrieg sind um die 500 000 Armenier und 2 500 000 türkische Zivilpersonen umgekommen, eine Tragödie vergleichbar dem 30-jährigen Krieg in Deutschland. Für manche ein willkommener Anlass, uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit schlecht zu machen. Ich habe in Deutschland von den 2,5 Millione toten türkischen Zivilistrend es ersten Weltkrieges nie etwas gehört. Passt nicht ins Konzept.
Uiguren sind Türken. Sie haben sogar vor 1000 Jahren die heute noch im Wesentlichen bestehende türkische Sachriftsprache erfunden und durch ihre Druckerpresse, die sich 500 Jahre vor Gutenberg hatten verbreitet. Kashgarli Mahmut, ein Uigure hat im 11ten Jahrhundert die erste Sprachlehre für die türkische Sprache verfasst.
Ich blogge auch in der englischsprachigen Presse. Diese Art türkenhassenden Angriffe, die bei jeder Zeitartikel reihenweise als Blogs erscheinen, kommen dort einfach nicht vor. Weshalb wohl?
Im ersten Weltkrieg sind um die 500 000 Armenier und 2 500 000 türkische Zivilpersonen umgekommen, eine Tragödie vergleichbar dem 30-jährigen Krieg in Deutschland. Für manche ein willkommener Anlass, uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit schlecht zu machen. Ich habe in Deutschland von den 2,5 Millione toten türkischen Zivilistrend es ersten Weltkrieges nie etwas gehört. Passt nicht ins Konzept.
Uiguren sind Türken. Sie haben sogar vor 1000 Jahren die heute noch im Wesentlichen bestehende türkische Sachriftsprache erfunden und durch ihre Druckerpresse, die sich 500 Jahre vor Gutenberg hatten verbreitet. Kashgarli Mahmut, ein Uigure hat im 11ten Jahrhundert die erste Sprachlehre für die türkische Sprache verfasst.
Ich blogge auch in der englischsprachigen Presse. Diese Art türkenhassenden Angriffe, die bei jeder Zeitartikel reihenweise als Blogs erscheinen, kommen dort einfach nicht vor. Weshalb wohl?
ausser in der ZEIT wird noch kaum berichtet oder? die Tragoedie ist schon vergessen...aus Sicht der Medien. Oder was sagen die Experten der Redaktion?
hat sich noch nicht mal was grossartiges bei facebook getan. ts ts ts
China hat seinen Freifahrtsschein.
Aber in einem anderen Artikel hier hab ich gelesen, das es ja noch nicht mal zu grossartigen Demos in der muslimischen Welt gekommen ist.
Was sagen die "grauen Woelfe" dazu?
die Kosovalbaner und die muslimische Bosniaken gekämpft? Die NATO. Also hören sie auf mit dem Unsinn, der Westen würde sich nicht um das Schicksal von Muslimen kümmern.
Im Übrigen, wir könne uns doch alle noch an die aufgebrachten Muslime erinnern, die "protestierten", als ein paar Karikaturen sie angeblich beleidigten oder eine Rede vom Papst. Wo sind denn jetzt die Proteste? Aber scheinbar sind den Muslimen weltweit ein paar Dutzend Tote Muslime egal, wenn sie in China sterben, im gegensatz z.B einer Toten in Deutschland.
... sich als demokratisch-aufgeklärte Gesellschaft in der Welt-Öffentlichkeit zu verkaufen. Deutschland hingegen schon.
Insofern ist es doch vom relevanten Interesse der Muslime dieser Welt, wie aufgeklärt und tolerant die Deutschen doch wirklich sind. Was man sehr gut an der ermordeten Ägypterin sehen kann, die nur wegen Ihrer religiösen Ausrichtung von einem DEUTSCHEN ermordet wurde.
Aber halt: Wir sollten nicht pauschalisieren. Spricht die Tat eines Einzigen für ein ganzes Volk ? Nein - Selbstverständlich nicht. Aber warum wird dann bei der Türkei nach der Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink genau dies angewandt ???
Ja genau: Die Türkei wird überwiegend von "bösen" Muslimen bewohnt, die sind alle gleich, während die Menschen im christlichen Westen alle Individuen sind... Super Denkweise...
... sich als demokratisch-aufgeklärte Gesellschaft in der Welt-Öffentlichkeit zu verkaufen. Deutschland hingegen schon.
Insofern ist es doch vom relevanten Interesse der Muslime dieser Welt, wie aufgeklärt und tolerant die Deutschen doch wirklich sind. Was man sehr gut an der ermordeten Ägypterin sehen kann, die nur wegen Ihrer religiösen Ausrichtung von einem DEUTSCHEN ermordet wurde.
Aber halt: Wir sollten nicht pauschalisieren. Spricht die Tat eines Einzigen für ein ganzes Volk ? Nein - Selbstverständlich nicht. Aber warum wird dann bei der Türkei nach der Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink genau dies angewandt ???
Ja genau: Die Türkei wird überwiegend von "bösen" Muslimen bewohnt, die sind alle gleich, während die Menschen im christlichen Westen alle Individuen sind... Super Denkweise...
Cem
ich warte darauf dass die deutsche Menschenrechts Don Quixote Claudia Roth jetzt nach China fährt und Vorträge hält, wie sie das im Falle der Türkei auch macht. Sie könnte ihren Vize Özdemir mitnehmen, der auch immer sehr engagiert ist, wenn es darum geht, die Türkei zu kritisieren. In der FAZ konnte man lesen, dass er Grünenvize geworden ist, nachdem die Grünen endlich einen Türken gefunden haben, der Resolutionen verafssen kann. Also, los!
Natürlich geht auch ein Ausschuss der Europäischen Parliamentes hinterher, um den Uiguren Mut zu machen.
Im ersten Weltkrieg sind um die 500 000 Armenier und 2 500 000 türkische Zivilpersonen umgekommen, eine Tragödie vergleichbar dem 30-jährigen Krieg in Deutschland. Für manche ein willkommener Anlass, uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit schlecht zu machen. Ich habe in Deutschland von den 2,5 Millione toten türkischen Zivilistrend es ersten Weltkrieges nie etwas gehört. Passt nicht ins Konzept.
Uiguren sind Türken. Sie haben sogar vor 1000 Jahren die heute noch im Wesentlichen bestehende türkische Sachriftsprache erfunden und durch ihre Druckerpresse, die sich 500 Jahre vor Gutenberg hatten verbreitet. Kashgarli Mahmut, ein Uigure hat im 11ten Jahrhundert die erste Sprachlehre für die türkische Sprache verfasst.
Ich blogge auch in der englischsprachigen Presse. Diese Art türkenhassenden Angriffe, die bei jeder Zeitartikel reihenweise als Blogs erscheinen, kommen dort einfach nicht vor. Weshalb wohl?
Vielleicht werden Sie in der englischsprachigen Presse ja auch nicht für voll genommen und einfach nur ignoriert, kann das sein? :-))
Jedenfalls denke ich so langsam, dass ich das wohl auch besser tun sollte.
Wenn Sie meinen Kommentar schon als türkenfeindlich bezeichnen und auch noch im Namen des großtürkischen Volkes Anspruch auf das Druckerpressenpatent erheben, dann weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr ob ich nur schmunzeln soll, oder mir ernsthaft Sorgen um Ihr geistiges Wohlergehen machen sollte.
Aber was ist denn schon die Druckerpresse, wenn man bedenkt das doch im Grunde genommen alle Sprachen der Welt auf das Prototürkische zurückgehen (Sonnensprachtheorie), nicht wahr Herr Tahir? Die Menschheit wird das aber bestimmt irgendwann erkennen, spätestens dann, wenn das große türkische Volk sich erhebt und auf dem Pferderücken mit frisch gewetzten Säbel gen Wien aufbricht. :-))))
[Bitte vermeiden Sie Provokationen/ Redaktion; svb]
nie etwas gehört. Die Anzahl der toten Armenier dürfte wohl etwas zu niedrig sein, die Schätzungen gehen von bis zu 1,5 Millionen Opfern des Völkermordes aus.
Können Sie mir Quellen nennen, die die 2,5 Millionen toten türkischen Zivilisten belegen? Vor allem, wann und von wem sollen diese ermordet worden sein?
Vielleicht werden Sie in der englischsprachigen Presse ja auch nicht für voll genommen und einfach nur ignoriert, kann das sein? :-))
Jedenfalls denke ich so langsam, dass ich das wohl auch besser tun sollte.
Wenn Sie meinen Kommentar schon als türkenfeindlich bezeichnen und auch noch im Namen des großtürkischen Volkes Anspruch auf das Druckerpressenpatent erheben, dann weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr ob ich nur schmunzeln soll, oder mir ernsthaft Sorgen um Ihr geistiges Wohlergehen machen sollte.
Aber was ist denn schon die Druckerpresse, wenn man bedenkt das doch im Grunde genommen alle Sprachen der Welt auf das Prototürkische zurückgehen (Sonnensprachtheorie), nicht wahr Herr Tahir? Die Menschheit wird das aber bestimmt irgendwann erkennen, spätestens dann, wenn das große türkische Volk sich erhebt und auf dem Pferderücken mit frisch gewetzten Säbel gen Wien aufbricht. :-))))
[Bitte vermeiden Sie Provokationen/ Redaktion; svb]
nie etwas gehört. Die Anzahl der toten Armenier dürfte wohl etwas zu niedrig sein, die Schätzungen gehen von bis zu 1,5 Millionen Opfern des Völkermordes aus.
Können Sie mir Quellen nennen, die die 2,5 Millionen toten türkischen Zivilisten belegen? Vor allem, wann und von wem sollen diese ermordet worden sein?
Vielleicht werden Sie in der englischsprachigen Presse ja auch nicht für voll genommen und einfach nur ignoriert, kann das sein? :-))
Jedenfalls denke ich so langsam, dass ich das wohl auch besser tun sollte.
Wenn Sie meinen Kommentar schon als türkenfeindlich bezeichnen und auch noch im Namen des großtürkischen Volkes Anspruch auf das Druckerpressenpatent erheben, dann weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr ob ich nur schmunzeln soll, oder mir ernsthaft Sorgen um Ihr geistiges Wohlergehen machen sollte.
Aber was ist denn schon die Druckerpresse, wenn man bedenkt das doch im Grunde genommen alle Sprachen der Welt auf das Prototürkische zurückgehen (Sonnensprachtheorie), nicht wahr Herr Tahir? Die Menschheit wird das aber bestimmt irgendwann erkennen, spätestens dann, wenn das große türkische Volk sich erhebt und auf dem Pferderücken mit frisch gewetzten Säbel gen Wien aufbricht. :-))))
[Bitte vermeiden Sie Provokationen/ Redaktion; svb]
Also verglichen mit " Rênas " ist " fahrettin tahir"
durchaus ernstzunehmen.
Also verglichen mit " Rênas " ist " fahrettin tahir"
durchaus ernstzunehmen.
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