Indonesien Selbstmordattentäter zündeten Bomben in Jakarta
Die Gäste saßen beim Frühstück, als Detonationen das Marriott und das Ritz-Carlton in Jakarta erschütterten. Mindestens neun Menschen wurden getötet. Die Behörden verdächtigen die islamistische Terrorgruppe Jemaah Islamiya der Tat
Nach den verheerenden Anschlägen auf Bali 2002 und 2005 erlebt Indonesien weiteren Terror. Die beiden Luxushotels Ritz Carlton und JW Marriott in der Hauptstadt Jakarta waren Ziel mehrerer Bombenanschläge, durch die mindestens neun Menschen starben, darunter vier Ausländer. Mehr als 40 erlitten teils schwere Verletzungen. Nach ersten Erkenntnissen waren keine EU-Bürger darunter.
Die in zwei Hotelcafés deponierten Sprengsätze detonierten zur Frühstückszeit im Abstand von wenigen Minuten im Ritz Carlton und im JW Marriott-Hotel im Geschäftsviertel der Millionenmetropole. Aus dem Marriott-Hotel wurden sechs Leichen geborgen, und aus dem Ritz Carlton nebenan zwei. Ein Opfer starb später im Krankenhaus. Beiden Hotels sind unterirdisch durch einen Tunnel verbunden. Die Polizei entschärfte später in einem Zimmer des Marriotts einen nicht detonierten Sprengsatz.
Die Polizei geht von Selbstmordattentaten aus. Ermittler hätten die Leichen der Täter an den Tatorten gefunden, sagte Polizeichef Bambang Hendarso Danuri. Die Männer könnten demnächst identifiziert werden. Sie sollen als Gäste in den Hotels eingebucht gewesen sein. Terrorismus-Experten vermuteten die einheimische Terror-Organisation Jemaah Islamiyah (JI) hinter den Anschlägen.
Die Wucht der Detonationen drückte die Fassaden teilweise ein. Die Cafés waren vollkommen verwüstet. "Es sah in der Lobby wie im Krieg aus", schilderte ein Augenzeuge, der im 9. Stock des Marriott wohnte. Menschen mit blutverschmierten Gesichtern seien in Panik aus dem Gebäude gerannt. "Es gab im Hotel keinen Alarm und keine Informationen", sagte er im Fernsehen. Aus den Wänden der Hotelräume ragten abgerissene Rohre, Teppichfetzen hingen hinaus, Gardinen flatterten im Wind.
Über dem Stadtviertel stand dicker Rauch. "Ich habe in einem Restaurant in der Nähe gefrühstückt, als ich einen wahnsinnigen Knall hörte", sagte ein anderer Mann. Dann seien mehrere Ausländer mit Blut befleckt aus dem Hotel gelaufen.
Die beiden Hotels liegen im Nobelviertel Kuningan, wo auch viele Botschaften sind. Sie galten bislang als die am besten geschützten Hotels im Land. Im Marriott waren die Sicherheitsvorkehrungen seit dem Anschlag 2003, als zwölf Menschen starben, besonders scharf. In jedem Hotel in Indonesien werden Autos an der Auffahrt kontrolliert und Gäste müssen durch Schleusen mit Metalldetektoren gehen.
Das Ritz-Carlton sei "das wahrscheinlich am stärksten gesicherte Hotel Indonesiens", sagte ein Reporter, der für einen indonesischen TV-Sender arbeitet und Zeuge der Anschläge war. "Ich kann mir nicht erklären, wie angesichts der Sicherheitsvorkehrungen jemand mit einer Bombe dort hineinkommen konnte." Allerdings werden die Taschen von Gästen, die mehrere Tage im selben Hotel wohnen, später oft nicht mehr untersucht.
Der erst vor zwei Wochen im Amt bestätigte Präsident Susilo Bambang Yudhoyono verurteilte die Anschläge auf das schärfste. "Das war die Tat einer Terror-Organisation", sagte er. "Die, die dafür verantwortlich sind, werden verfolgt, verhaftet und verurteilt werden." Er kündigte eine umfassende Untersuchung an und fügte hinzu: Der Geheimdienst habe bereits während der Präsidentschaftswahlen Anfang Juli Pläne für die Anschläge aufgedeckt. Behöden und Regierung gehen von Selbstmordanschlägen aus. Nach Polizeiangaben wurde dort in einem Restaurant eine zerfetzte Leiche geborgen, die auf einen Selbstmordattentäter hinweisen könnte.
Die Lage der Hotels in der Hauptstadt Jakarta
Auf das Konto der Terror-Organisation Jemaah Islamiyah (JI) gehen auch der frühere Anschlag auf das Marriott 2003 sowie die Bomben auf Bali 2002 und 2005, die mehr als 200 Todesopfer gefordert hatten. "Das ist die einzige Gruppe, die die Fähigkeit zu solchen Anschlägen hat", sagte der Terrorismusexperte Rohan Gunaratna dem Sender Channel News Asia. "Sie verüben oft zwei Anschläge gleichzeitig und nehmen Ziele mit Ausländern ins Visier." Die Anschläge könnten ein Racheakt für die Hinrichtung der Bali-Bomber im vergangenen November sein.
- Datum 17.07.2009 - 15:44 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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Nur wenn die Muslime anfangen sich kritisch mit ihrer Religion auseinandersetzen, können diese den Fundamentalisten langfristig den Wind aus den Segeln nehmen. Was viele nämlich nicht wahrhaben wollen, ist die Tatsache, dass die Terroristen ihre abscheulichen Taten direkt mit solchen Koransuren rechtfertigen können: Sure 9, Vers 5: "Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! ..."
Sure 8, Vers 12: " ... Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab."
So faellt es zumindest keinem auf, dass sie in dem Bezug nichts wissen.
Nunmal zu Ihren Zitaten, die immer und überall dummerweise aufgeführt werden.
Vorab eine Geschichte dazu:
Man fragte einen Bektaschi, warum er denn nicht bete und er antwortete:"weil im Quran geschrieben steht, dass man sich dem Gebet nicht naehern soll."
Daraufhin erinnerte man ihn daran, dass es im Quran steht:"Wenn ihr besoffen seid, naehert Euch nicht dem Gebet.", und seine Antwort darauf war:"Soviel kenne ich den Quran nun auch wieder nicht!".
Genauso haemisch sind Ihre Zitate hier! Im richtigen Zusammenhang heisst es:
"
5. Wenn nun die Schutzmonate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf! Wenn sie aber bereuen, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Gewiß, Allah ist Allvergebend und Barmherzig.
6. Und wenn jemand von den Götzendienern dich um Schutz bittet, dann gewähre ihm Schutz, bis er das Wort Allahs hört. Hierauf lasse ihn den Ort erreichen, wo er in Sicherheit ist. Dies, weil sie Leute sind, die nicht Bescheid wissen."
Diese Ayah zu interprettieren bedarf eines Tafsir, dh. unteranderem einer zeitlichen Einordnung, denn zu der besagten Zeit brachen die Mekkanischen Götzenanbeter (die im übrigen ihre eigenen Töchter zwecks Bevölkerungskontrollmassnahme lebendig begruben) saemtliche Abkommen und griffen Muslime gerade zu der Zeit an, wo sie wussten, dass die Muslime in den heiligen Monaten waren.
Im übrigen sind wir zur Zeit in den heiligen Monaten und für Muslime ist dieses Verbrechen genauso unverstaendlich und abstossend, wie für jederman auch!
Denn im Quran steht universell, dass wer einen unschuldigen Menschen zu tötet, sich die Schuld eines Genozids auflaedt. Soviel dazu.
Ich will jetzt nicht in Ihre polemische Gruft absteigen und mal Zitate aus dem alten und neuen Testament hierrein bringen, um zu zeigen welcher Gewaltpotential in der jüdischen und christlichen Religion liegen!
Ob Atheisten etc. besser sind? Haben wir in den 2 Weltkriegen gesehen und sehen wir aktuell noch immer im Irak.
Ihr zweiter Zitat ist genauso aus dem Zusammenhang gerissen und polemisch. Was erreichen Sie dadurch, wenn sie doch um Frieden bemüht sind?
@ Statement
zu ihrer "klugen" Analyse nur folgendes: Ich würde gern mal wissen, wie sich die dritte Generation an Ballermann-Deutschen in einem anderen Land aufführen würde und welchen Bildungsgrad diese erreichen würden. ;)
Na, leuchtet es ein?
So faellt es zumindest keinem auf, dass sie in dem Bezug nichts wissen.
Nunmal zu Ihren Zitaten, die immer und überall dummerweise aufgeführt werden.
Vorab eine Geschichte dazu:
Man fragte einen Bektaschi, warum er denn nicht bete und er antwortete:"weil im Quran geschrieben steht, dass man sich dem Gebet nicht naehern soll."
Daraufhin erinnerte man ihn daran, dass es im Quran steht:"Wenn ihr besoffen seid, naehert Euch nicht dem Gebet.", und seine Antwort darauf war:"Soviel kenne ich den Quran nun auch wieder nicht!".
Genauso haemisch sind Ihre Zitate hier! Im richtigen Zusammenhang heisst es:
"
5. Wenn nun die Schutzmonate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf! Wenn sie aber bereuen, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Gewiß, Allah ist Allvergebend und Barmherzig.
6. Und wenn jemand von den Götzendienern dich um Schutz bittet, dann gewähre ihm Schutz, bis er das Wort Allahs hört. Hierauf lasse ihn den Ort erreichen, wo er in Sicherheit ist. Dies, weil sie Leute sind, die nicht Bescheid wissen."
Diese Ayah zu interprettieren bedarf eines Tafsir, dh. unteranderem einer zeitlichen Einordnung, denn zu der besagten Zeit brachen die Mekkanischen Götzenanbeter (die im übrigen ihre eigenen Töchter zwecks Bevölkerungskontrollmassnahme lebendig begruben) saemtliche Abkommen und griffen Muslime gerade zu der Zeit an, wo sie wussten, dass die Muslime in den heiligen Monaten waren.
Im übrigen sind wir zur Zeit in den heiligen Monaten und für Muslime ist dieses Verbrechen genauso unverstaendlich und abstossend, wie für jederman auch!
Denn im Quran steht universell, dass wer einen unschuldigen Menschen zu tötet, sich die Schuld eines Genozids auflaedt. Soviel dazu.
Ich will jetzt nicht in Ihre polemische Gruft absteigen und mal Zitate aus dem alten und neuen Testament hierrein bringen, um zu zeigen welcher Gewaltpotential in der jüdischen und christlichen Religion liegen!
Ob Atheisten etc. besser sind? Haben wir in den 2 Weltkriegen gesehen und sehen wir aktuell noch immer im Irak.
Ihr zweiter Zitat ist genauso aus dem Zusammenhang gerissen und polemisch. Was erreichen Sie dadurch, wenn sie doch um Frieden bemüht sind?
@ Statement
zu ihrer "klugen" Analyse nur folgendes: Ich würde gern mal wissen, wie sich die dritte Generation an Ballermann-Deutschen in einem anderen Land aufführen würde und welchen Bildungsgrad diese erreichen würden. ;)
Na, leuchtet es ein?
(entfernt. Bitte beachten Sie, dass wir für derlei Polemik ohne weiteren Gehalt keinen Platz haben. Die Redaktion/jk)
Wo ist denn da Polemik? (1) Ich habe geschrieben, Islam bedeutet Frieden. Das ist keine unkorrekte Formulierung. (Strenggenommen, wenn man das Arabische als semitische Sprache zugrunde legt, bedeutet Islam "das Friedenmachen". Das hat etwas Dynamisches an sich.) Dass zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine Lücke klafft, werden Sie wohl nicht in Abrede stellen wollen. (2) Insofern war meine zweite Feststellung "ein weiterer schlagender Beweis für diese These" sicher völlig korrekt. Wo ist da Polemik? Die unschöne Wahrheit lautet doch: "Alle Terroristen der Welt sind Muslime." Was nicht im Umkehrschluß bedeutet, dass alle Muslime Terroristen sind. Der "SPIEGEL" berichtet vor einiger Zeit mit genau dem gleichen Tenor darüber: http://www.spiegel.de/pol....
(Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Die Redaktion/jk)
mit dem Islam auseinandersetzen. Daher die Löschung. (Wörter wie 'Polemik' sind die Textbausteine mit denen das dann 'begründet' wird.)
"Die unschöne Wahrheit lautet doch: "Alle Terroristen der Welt sind Muslime.""
Sind die Katholiken der Irish Republican Army (IRA), der Euskadi Ta Askatasuna (ETA) und diverser lateinamerikanischer Gruppierungen, um nur einige Beispiele anzuführen, alle konvertiert? Wann? Lassen Sie uns an Ihren Erkenntnissen teilhaben!
Die Terroristen des einen sind die Widerstandskämpfer des anderen und wenn die Zeitläufte sich ändern, bekommen sie auch mal den Friedensnobelpreis, siehe Begin und Arafat.
Huch? Frieden?
Ich dachte immer Islam bedeutet: Unterwerfung bzw. Unterwerfung unter Gott.
Also eine Religion die Friede bedeutet kenne ich nicht - ich glaube salam heißt Frieden - bin mir aber nicht ganz so sicher, klang zumindest so ähnlich wie shalom.
Was das Attentat angeht. Es ist ganz klar wie politisch motiviert diese Attentäter sind. Sie wollen durch Gewalt die westlichen Unternehmer fernhalten, dadurch das Land isolieren und dann ganz langsam die Macht selbst erringen.
Die Terrororganisation will nur banale Macht und benutzt die Religion als Grundlage dafür - eben weil sich jede Sure im Koran immer so interpretieren lässt wie es einem gerade passt.
Ob sich Muslime aller Welt von diesem Terror so distanzieren, wie der Vatikan die Anschläge der IRA verurteilt?
Interessant auch bei der IRA: eigentlich benutzen sie auch nur die Religion, um die politische Macht zu ändern. So viele Unterschiede gibt es nicht:
Terrorist bleibt Terrorist.
mit dem Islam auseinandersetzen. Daher die Löschung. (Wörter wie 'Polemik' sind die Textbausteine mit denen das dann 'begründet' wird.)
"Die unschöne Wahrheit lautet doch: "Alle Terroristen der Welt sind Muslime.""
Sind die Katholiken der Irish Republican Army (IRA), der Euskadi Ta Askatasuna (ETA) und diverser lateinamerikanischer Gruppierungen, um nur einige Beispiele anzuführen, alle konvertiert? Wann? Lassen Sie uns an Ihren Erkenntnissen teilhaben!
Die Terroristen des einen sind die Widerstandskämpfer des anderen und wenn die Zeitläufte sich ändern, bekommen sie auch mal den Friedensnobelpreis, siehe Begin und Arafat.
Huch? Frieden?
Ich dachte immer Islam bedeutet: Unterwerfung bzw. Unterwerfung unter Gott.
Also eine Religion die Friede bedeutet kenne ich nicht - ich glaube salam heißt Frieden - bin mir aber nicht ganz so sicher, klang zumindest so ähnlich wie shalom.
Was das Attentat angeht. Es ist ganz klar wie politisch motiviert diese Attentäter sind. Sie wollen durch Gewalt die westlichen Unternehmer fernhalten, dadurch das Land isolieren und dann ganz langsam die Macht selbst erringen.
Die Terrororganisation will nur banale Macht und benutzt die Religion als Grundlage dafür - eben weil sich jede Sure im Koran immer so interpretieren lässt wie es einem gerade passt.
Ob sich Muslime aller Welt von diesem Terror so distanzieren, wie der Vatikan die Anschläge der IRA verurteilt?
Interessant auch bei der IRA: eigentlich benutzen sie auch nur die Religion, um die politische Macht zu ändern. So viele Unterschiede gibt es nicht:
Terrorist bleibt Terrorist.
Ich bin bisher immer für Toleranz eingetreten und denke, dass Zuwanderung in der Regel sehr bereichernd für ein Land sein kann. Inzwischen bin ich aber fest davon überzeugt, dass wir uns mit der massenhaften Migration von islamischen Einwanderern Problem aufladen, die uns irgendwann über den Kopf wachsen werden. Es gibt, soweit mir bekannt ist, kein Land, in dem das Zusammenleben von Moslems und anderen Religionen einigermaßen reibungslos funktioniert. Natürlich gibt es in allen Religionen gefährliche Wirrköpfe, im Islam scheint es aber keine Autorität zu geben, die diesem brutalen Wahnsinn Einhalt gebietet oder gebietn kann. Im Gegenteil, es gibt nicht wenige religiöse Führer, die zu Terror aufrufen bzw. diesen heimlich oder offen unterstützen. Allein aufgrund der höheren Geburtenquote wird die Zahl der islamischen Mitbürger massiv steigen. Es ist m.E. an der Zeit, dass sich auch die Volksparteien dieses Themas annehmen und sich nicht von islamischen Verbänden eine offene Diskussion der mit der Einwanderung verbundenen Probleme verbieten lassen. Auch wenn ich immer noch etwas Hoffnung in die Vernunft des Menschen habe und Humanist bin, der an die Gleichheit aller Menschen glaubt, sehe ich für die Zukunft unserer Kinder schwarz, wenn die Migrationspolitik nicht grundlegend geändert wird.
Ihre Ängste können verstanden werden, aber die Tatsache, dass sich gewisse Kräfte innerhalb des Islams mit der ganzen(!) Welt anlegen, bereitet dem Gros der Muslime letztlich viel mehr Sorgen. Gut zu verstehen. Die Welt kann nämlich echt böse werden...
zu Einwanderern anderer Religionen oder Kulturkreise ist, das diese im Einklang mit uns leben und leben wollen. [...] Das wir uns politisch dementsprechend formieren und organisieren ist nur legitim.
[entfernt. Bitte verzichten Sie auf grobe Pauschalisierungen. Vielen Dank. Die Redaktion/ew]
In Europa leben ungefähr 15 Millionen Muslime; das entspricht in etwa drei Prozent der Gesamtbevölkerung der EU. Zentrale Herkunftsländer sind die Maghrebstaaten (33,6 Prozent), die Türkei (28,3 Prozent) und der indische Subkontinent (12,0 Prozent).
Die Gallup-Studie vom Mai dieses Jahres enthüllt Erstaunliches: 40 Prozent der deutschen Muslime artikulieren demnach eine "enge Bindung zur Bundesrepublik", aus der gesamten Bevölkerung sagen das lediglich 32 Prozent. Auch das Vertrauen der hiesigen Muslime in wichtige deutsche Institutionen scheint wesentlich größer zu sein, als bei anderen Bundesbürgern. So halten etwa 73 Prozent der deutschen Muslime Gerichte für vertrauenswürdig, bei der Gesamtbevölkerung sieht das nur knapp die Hälfte so. Die Regierung nehmen 61 Prozent als rechtschaffen wahr, von allen Bürgern zusammen hingegen tut das nur jeder Dritte.
Laut Umfragen des Pew Centers von 2005 und 2006 haben Bürgerinnen und Bürger in EU-Ländern mit einem großen Anteil an muslimischen Einwanderern eine negative Haltung gegenüber diesen: in Spanien 62, Deutschland 54, Frankreich 35 und in Großbritannien 20 Prozent. Auswirkungen des transnationalen Terrorismus und spätestens die Terroranschläge von Madrid 2004 und London 2005 stürzten Europa in eine Identitätskrise und markierten das Ende des Multikulturalismus vergangener Jahre. Seither wächst das Misstrauen gegenüber Europäern muslimischen Glaubens.
Nicht zuletzt belastet die Identitätsproblematik immer wieder die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. So wird einerseits betont, dass ein islamisches Land kein Mitglied der EU werden könne; andererseits wird Europa als ein "christlicher Club" bezeichnet. Laut einer Euro-Barometer-Umfrage aus dem Jahre 2005 waren 66 Prozent der befragten Europäer der Meinung, dass die kulturellen Unterschiede zwischen der Türkei und Europa zu groß seien, um deren Beitritt zu ermöglichen. Die Bevölkerung Frankreichs und Deutschlands, ebenso wie jene Österreichs, Zyperns und Griechenlands, steht einem Beitritt der Türkei sehr kritisch gegenüber; bis zu 80 Prozent der Befragten lehnen diesen ab. In den entsprechenden politischen Diskussionen wird eine europäische Identität mit kulturellen Referenzen wie das "jüdisch-christliche Erbe Europas" konstruiert und die islamisch geprägte Welt als kulturelles Abgrenzungsmodell benutzt.
Die Ansätze der Migrations- und Integrationspolitiken in den verschiedenen EU-Mitgliedstaaten sind sehr unterschiedlich.
Auf der sozial-strukturellen Ebene sticht die ungleich schlechtere Verteilung von Bildungschancen, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen ins Auge. Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund sind deutlich stärker von Erwerbslosigkeit betroffen. Erschwerend für Deutschland kommt hinzu, dass hier die soziale Herkunft stärker als in den meisten anderen OECD-Staaten über Bildungschancen entscheidet - wie PISA und andere Studien gezeigt haben. Leider haben Hauptschulabsolventen überproportional häufig einen Migrationshintergrund.
Ihre Ängste können verstanden werden, aber die Tatsache, dass sich gewisse Kräfte innerhalb des Islams mit der ganzen(!) Welt anlegen, bereitet dem Gros der Muslime letztlich viel mehr Sorgen. Gut zu verstehen. Die Welt kann nämlich echt böse werden...
zu Einwanderern anderer Religionen oder Kulturkreise ist, das diese im Einklang mit uns leben und leben wollen. [...] Das wir uns politisch dementsprechend formieren und organisieren ist nur legitim.
[entfernt. Bitte verzichten Sie auf grobe Pauschalisierungen. Vielen Dank. Die Redaktion/ew]
In Europa leben ungefähr 15 Millionen Muslime; das entspricht in etwa drei Prozent der Gesamtbevölkerung der EU. Zentrale Herkunftsländer sind die Maghrebstaaten (33,6 Prozent), die Türkei (28,3 Prozent) und der indische Subkontinent (12,0 Prozent).
Die Gallup-Studie vom Mai dieses Jahres enthüllt Erstaunliches: 40 Prozent der deutschen Muslime artikulieren demnach eine "enge Bindung zur Bundesrepublik", aus der gesamten Bevölkerung sagen das lediglich 32 Prozent. Auch das Vertrauen der hiesigen Muslime in wichtige deutsche Institutionen scheint wesentlich größer zu sein, als bei anderen Bundesbürgern. So halten etwa 73 Prozent der deutschen Muslime Gerichte für vertrauenswürdig, bei der Gesamtbevölkerung sieht das nur knapp die Hälfte so. Die Regierung nehmen 61 Prozent als rechtschaffen wahr, von allen Bürgern zusammen hingegen tut das nur jeder Dritte.
Laut Umfragen des Pew Centers von 2005 und 2006 haben Bürgerinnen und Bürger in EU-Ländern mit einem großen Anteil an muslimischen Einwanderern eine negative Haltung gegenüber diesen: in Spanien 62, Deutschland 54, Frankreich 35 und in Großbritannien 20 Prozent. Auswirkungen des transnationalen Terrorismus und spätestens die Terroranschläge von Madrid 2004 und London 2005 stürzten Europa in eine Identitätskrise und markierten das Ende des Multikulturalismus vergangener Jahre. Seither wächst das Misstrauen gegenüber Europäern muslimischen Glaubens.
Nicht zuletzt belastet die Identitätsproblematik immer wieder die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. So wird einerseits betont, dass ein islamisches Land kein Mitglied der EU werden könne; andererseits wird Europa als ein "christlicher Club" bezeichnet. Laut einer Euro-Barometer-Umfrage aus dem Jahre 2005 waren 66 Prozent der befragten Europäer der Meinung, dass die kulturellen Unterschiede zwischen der Türkei und Europa zu groß seien, um deren Beitritt zu ermöglichen. Die Bevölkerung Frankreichs und Deutschlands, ebenso wie jene Österreichs, Zyperns und Griechenlands, steht einem Beitritt der Türkei sehr kritisch gegenüber; bis zu 80 Prozent der Befragten lehnen diesen ab. In den entsprechenden politischen Diskussionen wird eine europäische Identität mit kulturellen Referenzen wie das "jüdisch-christliche Erbe Europas" konstruiert und die islamisch geprägte Welt als kulturelles Abgrenzungsmodell benutzt.
Die Ansätze der Migrations- und Integrationspolitiken in den verschiedenen EU-Mitgliedstaaten sind sehr unterschiedlich.
Auf der sozial-strukturellen Ebene sticht die ungleich schlechtere Verteilung von Bildungschancen, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen ins Auge. Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund sind deutlich stärker von Erwerbslosigkeit betroffen. Erschwerend für Deutschland kommt hinzu, dass hier die soziale Herkunft stärker als in den meisten anderen OECD-Staaten über Bildungschancen entscheidet - wie PISA und andere Studien gezeigt haben. Leider haben Hauptschulabsolventen überproportional häufig einen Migrationshintergrund.
mit dem Islam auseinandersetzen. Daher die Löschung. (Wörter wie 'Polemik' sind die Textbausteine mit denen das dann 'begründet' wird.)
dass diese Form des Terrors von einer britischen Frau erfunden wurde.
Gertrude Bell, SIS-Agentin im 1.Weltkrieg, erfand diese Art des Kriegsführung und überredete die Araber damit zum Terror gegen das deutsch/türkische Bündnis.
Sehr erfolgreich bis heute, wie man sieht......
Meinen Sie nicht im Ernst, oder?
der den deutschen Blitzkriegführung und Massenmord perfidester Art beibrachte -
von Deutschland geht heute Gottseidank in diese Richtung keine Gefahr aus
(Afghanistan/ Hindukusch - gähn! Leute, Friedens- sicherung!)
man muss nicht und ma sollte nicht
aber man kann im Mittelalter (töte jeden Ungläubigen) verharren.
Meinen Sie nicht im Ernst, oder?
der den deutschen Blitzkriegführung und Massenmord perfidester Art beibrachte -
von Deutschland geht heute Gottseidank in diese Richtung keine Gefahr aus
(Afghanistan/ Hindukusch - gähn! Leute, Friedens- sicherung!)
man muss nicht und ma sollte nicht
aber man kann im Mittelalter (töte jeden Ungläubigen) verharren.
Meinen Sie nicht im Ernst, oder?
Meint er bestimmt. Gut, dass solche Meinungen heutzutage hier im Internet endlich auch einmal ausgesprochen werden dürfen.
Können wir uns auch gut drauf einigen.
Die Frauen waren mir auch schon immer suspekt. Bei meiner Mutter zum Beispiel war es drinnen total dunkel! Ganz ehrlich, so was machen doch nur "Menschen", die etwas verbergen wollen!
nämlich so:
Wir (die "westliche" Welt) sollten uns darüber klarwerden, was eigentlich bei uns anders geworden ist.
und natürlich, was in islamisch geprägten Gesellschaften NICHT anders geworden ist.
Da kommt man sehr schnell darauf, dass es der Schlüsselbegriff "Empathie" ist,
der Individualität ermöglicht,
diese wiederum bringt Kreativität und Innovation usw.
und insgesamt die emergente Ordnung, in der wir leben,
bis hin zur Entwicklung von "gesellschaftlicher Empathie", wie E.Mandel es formulierte.
Davon sind islamische Gesellschaften, deren Religion (eher Ideologie, es ist ja weit mehr, als nur Religion!) weit entfernt - die basieren auf dem anachronistischen Familie/Clan/Stamm-Ordnungsprinzip.
Leider gibt es die ja auch bei europäisch angesiedelten Subgesellschaften (in D. vorwiegend türkisch/arabisch).
"Nette Menschen" gibt es - das weiß ich aus eigener "Erfahrung" - auch dort, auch in jeder islamisch geprägten Familie/Stamm/Clan auch in jeder Subkultur.
Das ist kein Widerspruch - die gab es auch und sogar im Europa der Weltkriege (1.Hälfte 20.Jhdt.).
Wer jedoch hier mit dem Denken stehen bleibt, klagt nur, ändert aber nichts.
Meint er bestimmt. Gut, dass solche Meinungen heutzutage hier im Internet endlich auch einmal ausgesprochen werden dürfen.
Können wir uns auch gut drauf einigen.
Die Frauen waren mir auch schon immer suspekt. Bei meiner Mutter zum Beispiel war es drinnen total dunkel! Ganz ehrlich, so was machen doch nur "Menschen", die etwas verbergen wollen!
nämlich so:
Wir (die "westliche" Welt) sollten uns darüber klarwerden, was eigentlich bei uns anders geworden ist.
und natürlich, was in islamisch geprägten Gesellschaften NICHT anders geworden ist.
Da kommt man sehr schnell darauf, dass es der Schlüsselbegriff "Empathie" ist,
der Individualität ermöglicht,
diese wiederum bringt Kreativität und Innovation usw.
und insgesamt die emergente Ordnung, in der wir leben,
bis hin zur Entwicklung von "gesellschaftlicher Empathie", wie E.Mandel es formulierte.
Davon sind islamische Gesellschaften, deren Religion (eher Ideologie, es ist ja weit mehr, als nur Religion!) weit entfernt - die basieren auf dem anachronistischen Familie/Clan/Stamm-Ordnungsprinzip.
Leider gibt es die ja auch bei europäisch angesiedelten Subgesellschaften (in D. vorwiegend türkisch/arabisch).
"Nette Menschen" gibt es - das weiß ich aus eigener "Erfahrung" - auch dort, auch in jeder islamisch geprägten Familie/Stamm/Clan auch in jeder Subkultur.
Das ist kein Widerspruch - die gab es auch und sogar im Europa der Weltkriege (1.Hälfte 20.Jhdt.).
Wer jedoch hier mit dem Denken stehen bleibt, klagt nur, ändert aber nichts.
Ihre Ängste können verstanden werden, aber die Tatsache, dass sich gewisse Kräfte innerhalb des Islams mit der ganzen(!) Welt anlegen, bereitet dem Gros der Muslime letztlich viel mehr Sorgen. Gut zu verstehen. Die Welt kann nämlich echt böse werden...
Hallo Misschien, Sie meinen, dass die Fundamentalisten dem Gros der Muslime sehr viel Sorgen bereiten. Ich frage mich nur, warum die Muslime das dann nicht deutlich zeigen. Sonst haben die Anhänger dieser Glaubensrichtung doch auch kein Problem ihre Empörung lautstark auf der Straße zum Ausdruck zu bringen.
letztlich viel mehr Sorgen bereitet ist laut und deutlich - nicht - zu hören.
Soll wohl bedeuten: Man leidet schweigend mit?
Und wenn der Westen der unterdrückten muslimischen Mehrheit zu Hilfe eilt, dort die Möglichkeit schafft, aktiv für Frieden und Demokratie mit zu arbeiten - bautz, Kriegstreiber und Menschen-in-die-Selbstmordattentate-Treiber.
Wenn das Gros der Muslime letztlich viel mehr unter den "gewissen Kräften" leidet - warum bekämpft man diese "Minderheit" nicht in Zusammenarbeit mit dem Westen?
Warum demonstriert man weltweit seitens der Muslime gegen den Westen - nachdem man vorher zumindest teilweise doch vor den eigenen Glaubensbrüdern angeblich geflohen ist?
Ist das ihre eigene Friedenslogik?
Hallo Misschien, Sie meinen, dass die Fundamentalisten dem Gros der Muslime sehr viel Sorgen bereiten. Ich frage mich nur, warum die Muslime das dann nicht deutlich zeigen. Sonst haben die Anhänger dieser Glaubensrichtung doch auch kein Problem ihre Empörung lautstark auf der Straße zum Ausdruck zu bringen.
letztlich viel mehr Sorgen bereitet ist laut und deutlich - nicht - zu hören.
Soll wohl bedeuten: Man leidet schweigend mit?
Und wenn der Westen der unterdrückten muslimischen Mehrheit zu Hilfe eilt, dort die Möglichkeit schafft, aktiv für Frieden und Demokratie mit zu arbeiten - bautz, Kriegstreiber und Menschen-in-die-Selbstmordattentate-Treiber.
Wenn das Gros der Muslime letztlich viel mehr unter den "gewissen Kräften" leidet - warum bekämpft man diese "Minderheit" nicht in Zusammenarbeit mit dem Westen?
Warum demonstriert man weltweit seitens der Muslime gegen den Westen - nachdem man vorher zumindest teilweise doch vor den eigenen Glaubensbrüdern angeblich geflohen ist?
Ist das ihre eigene Friedenslogik?
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