Israel Jede Generation ist eine Kriegsgeneration

Posttraumatische Belastungsstörungen gehören in Israel zum Alltag, aber Schwäche zeigen ist tabu. Erst langsam beginnen die Jungen das Schweigen zu brechen

Sharel sitzt im Zug von Tel Aviv Richtung Ashdod. Plötzlich sind sie wieder da. Die Bilder aus seinem Einsatz im Gaza-Krieg. Sharel rennt um sein Leben. Arabische Kämpfer verfolgen ihn. Es gibt kein Entkommen. Die Kämpfer schießen. Sharel wird getroffen. Sein Herz rast, Schweißtropfen bilden sich auf seiner Stirn. Sharel rennt los. Raus hier. Sofort. In letzter Sekunde kann der Schaffner ihn davon abhalten, aus dem fahrenden Zug zu springen. Minuten später wird ihm klar, all das geschah nur in seinem Kopf – er hatte einen Flashback.

Der 21-jährige Sharel war insgesamt acht Monate im Gazastreifen und vom ersten Tag der Operation "Gegossenes Blei" in einer Aufklärungseinheit im Einsatz. "Es war ein Albtraum", sagt er heute. Ein Kamerad stirbt durch eine Mine. Ein guter Freund wird im Gefecht erschossen. Sharel ist immer in nächster Nähe und muss es mit ansehen. Durch Zufall bleibt er fast unverletzt. Äußerlich, denn seine inneren Wunden sind unsichtbar.

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Die ersten Symptome eines Traumas bemerkt Sharel Wochen nach seiner Entlassung. "Wenn es still wird, kommen die Erinnerungen und holen dich ein", sagt er. Albträume und Schlaflosigkeit quälen ihn. Der Krieg in seinem Kopf will einfach nicht aufhören. Irgendwann ist der Druck so groß, dass er versucht, sich umzubringen. Erst danach bekommt Sharel Hilfe.

PTBS – also Posttraumatische Belastungsstörungen lautete die Diagnose der Abteilung für Rehabilitierung des israelischen Verteidigungsministeriums. "Zurzeit zählt das israelische Verteidigungsministerium etwa 3000 Soldaten und Reservisten mit PTBS", sagt Miki Doron, Chef-Psychologe des israelischen Verteidigungsministeriums. Doch die Dunkelziffer ist hoch. Immer noch schämen sich viele traumatisierte Soldaten, Hilfe anzunehmen. Hinzu kommt, dass PTBS auch erst Jahre später ausbrechen kann.

Die Abteilung für Rehabilitierung des Verteidigungsministeriums sorgt für finanzielle Entschädigung und medizinische Versorgung der Kriegsveteranen. Es werden auch Institutionen und Projekte gefördert, die sich um PTBS-Betroffene kümmern. So bekam Sharel auch die Nummer von Yoav Ben David, dem Leiter einer Segelgruppe für Soldaten mit PTBS. Sharel wusste nicht, was ihn erwarten würde.

Er ist heute zum dritten Mal dabei. Am Marina, am Strand von Tel Aviv, treffen sich seit drei Jahren junge Soldaten und Reservisten ein Mal pro Woche zum Segeln. Der Segelclub liegt an der schicken Strandpromenade im Herzen von Tel Aviv. Die jungen Männer unterscheiden sich mit ihren Sonnenbrillen, Shorts und Flipflops nicht von den anderen Strandbesuchern. Der Gründer der Gruppe Yoav Ben David selbst kämpfte im Yom-Kippur-Krieg, geriet in syrische Kriegsgefangenschaft, kehrte nach acht Monaten traumatisiert zurück und suchte nach seiner Befreiung Hilfe – vergeblich. "Niemand wollte uns zuhören. Wir haben die Leute an die Fehler des Krieges erinnert und die meisten wollten eben nicht daran erinnert werden", erzählt er.

Hier am Marina sitzen sie alle im gleichen Boot. Man versteht sich auch ohne große Worte. Yonni (27) und Itamar (23), beide waren im zweiten Libanonkrieg, sind seit der Gründung der Gruppe vor drei Jahren dabei. "Wir brauchen uns nur anzusehen und wir wissen, wie es uns geht", sagt Itamar, dessen Narben an den Beinen von einer Bombenexplosion noch gut zu sehen sind. Es geht fröhlich zu auf den Jollen, es wird gelacht, es wird gesungen, rumgealbert. Ein Segeltörn unter Männern eben. "Wenn ich herkomme, habe ich nicht das Gefühl, zu einer Therapiestunde zu gehen. Ich gehe zu Freunden und wenn ich reden möchte, sind die anderen für mich da", sagt Itamar.

Leser-Kommentare
  1. Denn 1400 Palästinenser wurden im Gazastreifen von Israel getötet.

    Für ein neues Leben würden sie bestimmt gerne einige psychischen Probleme auf sich nehmen.

    Dass es beim israelischen Angriff auf Gaza auch nach Angaben israelische Soldaten offensichtlich zu Kriegsverbrechen kam, war der Zeit keinen Artikel wert ? (oder habe ich da was verpasst ?)

    Aber posttraumatische Belastungsstörungen bei israelischen Soldaten ?

    Vieleicht hätten sie einfach nicht bei diesem Gemetzel mitmachen sollen - dann hätten sie heute keine psychischen Probleme.

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    Tja, die 1400 Zivilisten hätten einfach aufhören sollen, oder noch besser, nie anfangen sollen, auf Juden zu schießen, sie zu bombardieren, in die Luft zu sprengen und sie auf sonstige Weise zu versuchen ins Meer zu werfen.

    Tja, die 1400 Zivilisten hätten einfach aufhören sollen, oder noch besser, nie anfangen sollen, auf Juden zu schießen, sie zu bombardieren, in die Luft zu sprengen und sie auf sonstige Weise zu versuchen ins Meer zu werfen.

  2. führt offensichtliche jeder Versuch,ohne Schaum vor dem Mund über Israel zu berichten, zu wilden Beschuldigungen. Es gab im Gazakrieg 1400 Tote, davon waren 70% Angehörige der hamas. In der Zeit wurde ausführlich über die Beschuldigungen gegen die israelische Armee berichtet.
    haben Sie die Ursache des Gazakrieges vergessen? Oder ist Israelbashing Ihr Hobby.

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    70% der Toten waren Kämpfer - sagt die Israelische Armee.

    Andere Quellen sagen, dass allein über 300 Kinder und Jugendliche von Israel getötet wurden.

    Dazu rund 600 erwachsene Zivilisten, die von Israel getötet wurden.

    Woher die vielen zivilen Opfer kommen ? Einfach mal den Bericht israelischer Soldaten über das Morden in Gaza lesen. Oder sind die auch heimlicher Sympathien für Palästinenser verdächtig ?

    Schaum vor dem Mund ? Nein, wirklich nicht.

    Die allgemeine Aufmerksamkeit ein wenig den Realitäten anpassen helfen ?

    Aber immer. (siehe AI-Report über isr. Kriegsverbrechen)

    Israelbashing ?

    Das erledigt Israel ganz allein.

    70% der Toten waren Kämpfer - sagt die Israelische Armee.

    Andere Quellen sagen, dass allein über 300 Kinder und Jugendliche von Israel getötet wurden.

    Dazu rund 600 erwachsene Zivilisten, die von Israel getötet wurden.

    Woher die vielen zivilen Opfer kommen ? Einfach mal den Bericht israelischer Soldaten über das Morden in Gaza lesen. Oder sind die auch heimlicher Sympathien für Palästinenser verdächtig ?

    Schaum vor dem Mund ? Nein, wirklich nicht.

    Die allgemeine Aufmerksamkeit ein wenig den Realitäten anpassen helfen ?

    Aber immer. (siehe AI-Report über isr. Kriegsverbrechen)

    Israelbashing ?

    Das erledigt Israel ganz allein.

  3. Tja, die 1400 Zivilisten hätten einfach aufhören sollen, oder noch besser, nie anfangen sollen, auf Juden zu schießen, sie zu bombardieren, in die Luft zu sprengen und sie auf sonstige Weise zu versuchen ins Meer zu werfen.

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    Man kann verschiedener Meinung darüber sein, wie gerechtfertigt die Art der Kriegsführung der israelischen Armee ist, aber pauschal alle zivilen Opfer auf diese Weise zu verhöhnen, ist wirklich menschenverachtend und verabscheungswürdig.
    Der Schutz der eigenen Soldaten wird nicht nur der israelischen Armee) über das Lebensrecht der Zivilbevölkerung gestellt - egal wie unproportional das Ergebnis ausfällt. Dies führt grundsätzlich zu unbeteiligten Opfern.
    Ohne Mitgefühl für die Betroffenen - egal auf welcher Seite - wird es nie Frieden geben. Aber vielleicht wollen das manche ja auch garnicht.

    Man kann verschiedener Meinung darüber sein, wie gerechtfertigt die Art der Kriegsführung der israelischen Armee ist, aber pauschal alle zivilen Opfer auf diese Weise zu verhöhnen, ist wirklich menschenverachtend und verabscheungswürdig.
    Der Schutz der eigenen Soldaten wird nicht nur der israelischen Armee) über das Lebensrecht der Zivilbevölkerung gestellt - egal wie unproportional das Ergebnis ausfällt. Dies führt grundsätzlich zu unbeteiligten Opfern.
    Ohne Mitgefühl für die Betroffenen - egal auf welcher Seite - wird es nie Frieden geben. Aber vielleicht wollen das manche ja auch garnicht.

  4. 70% der Toten waren Kämpfer - sagt die Israelische Armee.

    Andere Quellen sagen, dass allein über 300 Kinder und Jugendliche von Israel getötet wurden.

    Dazu rund 600 erwachsene Zivilisten, die von Israel getötet wurden.

    Woher die vielen zivilen Opfer kommen ? Einfach mal den Bericht israelischer Soldaten über das Morden in Gaza lesen. Oder sind die auch heimlicher Sympathien für Palästinenser verdächtig ?

    Schaum vor dem Mund ? Nein, wirklich nicht.

    Die allgemeine Aufmerksamkeit ein wenig den Realitäten anpassen helfen ?

    Aber immer. (siehe AI-Report über isr. Kriegsverbrechen)

    Israelbashing ?

    Das erledigt Israel ganz allein.

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    Im von Ihnen verlinkten Bericht ist NICHTS zu lesen, was den von Ihnen propagandistisch benutzten Begriff "Mord" rechtfertigt. Im Gegenteil, der Bericht widerspricht sich selbst und bestätigt, dass israelische Maßnahmen mit Bedacht augewählt wurde, um das Leben eigener Soldaten zu schützen. Das ist nicht nur legitim, sondern auch selbstverständlich. Natürlich gefällt es Nazis und sonstigen Antisemiten nicht, wenn Juden sich wehren und sich nicht einfach abschlachten lassen. Um sie zu dämonisieren messen sie sie an anderen Maßstäben, als jede andere Armee der Welt.

    Fangen wir von vorne an: Wer bezahlt "Breaking the Silence"? Alle "israelischen" "Nichtregierungsorganisationen" die ich kenne, die sich für den "Frieden" oder "Menschenrechte" einsetzen, werden aus dem Ausland, und in der Regel von Regierungen bezahlt. Z.B. wird B'Tselem haupsächlich von kirchlichen Organisationen (und Kirchen haben schon seit 2000 Jahren etwas gegen Juden) und europäischen Regierungen bezahlt. Damit ist der Begriff "Nichtregierungsorganisation" einfach eine Propagandalüge.

    Andere dafür zu bezahlen, damit sie einem genehme Aussagen machen, ist nichts neues. Auch Deutschland macht es gerne, z.B. es bezahlt einen israelischen Professor (und deutsche Unis überhäufen ihn mit Preisen), der Israel mit Nazis vergleicht.

    Wie viele palästinensichen Terroristen hat "Breaking the Silence" interviewed? Oder Soldaten anderer Armeen (amerikanischer, britischer, deutscher...)? Kann es sein, dass der Lebenszweck dieser Organisation ist, Israel zu dämonisieren? Würde so eine Organisation Berichte veröffentlichen, die ihre Daseinberechtigung zuwider laufen?

    Jetzt zum Inhalt: Einserseits wird behauptet, die Soldaten haben beim Betreten der Häuser immer geschossen. Anderseits wird von der "Nachbar-Prozedere" berichtet. Was jetzt? Und, außerdem, ist das Prozedere ausdrücklich nicht mit menschlichen Schutzschlidern vergleichbar. Die Nachbarn werden in Häuser der Terroristen geschickt, um sie zu warnen und ihnen eine Möglichkeit zu geben, ihr Leben zu retten.

    Das im Krieg, insbesondere einem, wo eine Seite keine Uniformen trägt, die Waffen nicht offen trägt und alle Kriegsnormen verachtet, in der nacht auf Personen geschossen wird, die sich gegnerichen Linien nähern, kann man nicht wirklich als "Mord" bezeichnen. Selbst die Bundeswehr tut es in Afghanistan. Und zum Phosphor: die Waffe ist nicht verboten und wird auch von der NATO verwendet. Und es gibt keine Beweise, nicht mal Hinweise, dass Israel ihn gezielt gegen als Waffe gegen Menschen verwendet hat.

    Es ist auch allgemein bekannt, dass im Krieg menschen Sterben. Im 2. Weltkrieg, bei der Bombardierung von Hamburg, wurden in nur 11 Tage, von ähnlich großer Bevölkerung und auf etwa doppelt so großem Gebiet wie Gaza 50.000 "ermordert". Im Vergleich dazu war Israels Vorgehen beispielhaft rücksichtsvoll.

    Alles in allem, ein schönes Stück antiisraelischer Propaganda.

    "Die EU, die holländische Regierung, die britische Botschaft in Tel Aviv und zahlreiche internationale Organisationen hatten die Untersuchung und die Drucklegung der Broschüre, in englischer Sprache, finanziert. [...] Die EU habe sich den Report 54.393 Euro kosten lassen, während die amerikanische Fordstiftung 70.976 US-Dollar beigesteuert habe [...] „Diese schrillen Stimmen werden jenseits jeder Proportion mit Geldern der EU und der britischen Botschaft aufgeblasen.“"

    "„Den Soldaten kenne ich, aber ich will seinen Namen nicht nennen. Der war zu dem Zeitpunkt, wo die von ihm geschilderten Ereignisse vermeintlich passierten, noch gar nicht eingezogen, weil wir die Reservisten erst später einsetzten. Der Soldat saß falschen Gerüchten auf.“"

    Quelle

    Im von Ihnen verlinkten Bericht ist NICHTS zu lesen, was den von Ihnen propagandistisch benutzten Begriff "Mord" rechtfertigt. Im Gegenteil, der Bericht widerspricht sich selbst und bestätigt, dass israelische Maßnahmen mit Bedacht augewählt wurde, um das Leben eigener Soldaten zu schützen. Das ist nicht nur legitim, sondern auch selbstverständlich. Natürlich gefällt es Nazis und sonstigen Antisemiten nicht, wenn Juden sich wehren und sich nicht einfach abschlachten lassen. Um sie zu dämonisieren messen sie sie an anderen Maßstäben, als jede andere Armee der Welt.

    Fangen wir von vorne an: Wer bezahlt "Breaking the Silence"? Alle "israelischen" "Nichtregierungsorganisationen" die ich kenne, die sich für den "Frieden" oder "Menschenrechte" einsetzen, werden aus dem Ausland, und in der Regel von Regierungen bezahlt. Z.B. wird B'Tselem haupsächlich von kirchlichen Organisationen (und Kirchen haben schon seit 2000 Jahren etwas gegen Juden) und europäischen Regierungen bezahlt. Damit ist der Begriff "Nichtregierungsorganisation" einfach eine Propagandalüge.

    Andere dafür zu bezahlen, damit sie einem genehme Aussagen machen, ist nichts neues. Auch Deutschland macht es gerne, z.B. es bezahlt einen israelischen Professor (und deutsche Unis überhäufen ihn mit Preisen), der Israel mit Nazis vergleicht.

    Wie viele palästinensichen Terroristen hat "Breaking the Silence" interviewed? Oder Soldaten anderer Armeen (amerikanischer, britischer, deutscher...)? Kann es sein, dass der Lebenszweck dieser Organisation ist, Israel zu dämonisieren? Würde so eine Organisation Berichte veröffentlichen, die ihre Daseinberechtigung zuwider laufen?

    Jetzt zum Inhalt: Einserseits wird behauptet, die Soldaten haben beim Betreten der Häuser immer geschossen. Anderseits wird von der "Nachbar-Prozedere" berichtet. Was jetzt? Und, außerdem, ist das Prozedere ausdrücklich nicht mit menschlichen Schutzschlidern vergleichbar. Die Nachbarn werden in Häuser der Terroristen geschickt, um sie zu warnen und ihnen eine Möglichkeit zu geben, ihr Leben zu retten.

    Das im Krieg, insbesondere einem, wo eine Seite keine Uniformen trägt, die Waffen nicht offen trägt und alle Kriegsnormen verachtet, in der nacht auf Personen geschossen wird, die sich gegnerichen Linien nähern, kann man nicht wirklich als "Mord" bezeichnen. Selbst die Bundeswehr tut es in Afghanistan. Und zum Phosphor: die Waffe ist nicht verboten und wird auch von der NATO verwendet. Und es gibt keine Beweise, nicht mal Hinweise, dass Israel ihn gezielt gegen als Waffe gegen Menschen verwendet hat.

    Es ist auch allgemein bekannt, dass im Krieg menschen Sterben. Im 2. Weltkrieg, bei der Bombardierung von Hamburg, wurden in nur 11 Tage, von ähnlich großer Bevölkerung und auf etwa doppelt so großem Gebiet wie Gaza 50.000 "ermordert". Im Vergleich dazu war Israels Vorgehen beispielhaft rücksichtsvoll.

    Alles in allem, ein schönes Stück antiisraelischer Propaganda.

    "Die EU, die holländische Regierung, die britische Botschaft in Tel Aviv und zahlreiche internationale Organisationen hatten die Untersuchung und die Drucklegung der Broschüre, in englischer Sprache, finanziert. [...] Die EU habe sich den Report 54.393 Euro kosten lassen, während die amerikanische Fordstiftung 70.976 US-Dollar beigesteuert habe [...] „Diese schrillen Stimmen werden jenseits jeder Proportion mit Geldern der EU und der britischen Botschaft aufgeblasen.“"

    "„Den Soldaten kenne ich, aber ich will seinen Namen nicht nennen. Der war zu dem Zeitpunkt, wo die von ihm geschilderten Ereignisse vermeintlich passierten, noch gar nicht eingezogen, weil wir die Reservisten erst später einsetzten. Der Soldat saß falschen Gerüchten auf.“"

    Quelle

  5. so schafft es dieser Artikel all die Probleme Israelischer Soldaten zu Ignorieren, deren psychischer Schaden durch die an Palästinenser verursachte Gewalt entstanden ist. Dies dürfte das weit größere Problem in Israel sein, allein durch die Anzahl Palästinensischer Opfer. Glücklicherweise wird das ja von Organisationen wie Btselem(.org) festgehalten, damit nur noch die Verwirrten von den Tatsachen überfordert sind.

    • opina
    • 18.07.2009 um 9:25 Uhr

    dass auf beiden Seiten, wie in allen Kriegen, junge lebensfrohe Leute für die Ziele von wenigen Fanatikern verbogen und verheizt werden.
    Die Gruppe der Wenigen sitzt unterdessen im sicheren heimischen Unterschlupf und ist mit Strippenziehen beschäftigt.
    Warum lassen junge Menschen, auf beiden Seiten, dies mit sich machen?
    Sie sollten sich miteinander verschwören gegen ihre gemeinsamen Mörder in diesen lebensfeindlichen Manipulationszentralen.

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    Dies wird wohl nur jemand begreifen, der direkt betroffen ist. Jeder Mensch ist leider ein Produkt seiner Umwelt (Kalenderspruch).
    In der israelischen Gesellschaft ist die Ableistung des Militärdienstes wesentlich tiefer verwurzelt als in Deutschland (nach '45). Eine Verweigerung dessen ist mit Sicherheit nicht vergleichbar mit einer Verweigerung hierzulande. Wenn es ein Volk gibt, welches sein Recht auf militärische Verteidigung seiner Lebensverhältnisse aus seiner Geschichte ableiten kann, dann sind es die Juden.

    Wer kann einem palästinensischen Jungen, der in seinem Leben nur Leid, Hass und Angst kennengelernt hat vorwerfen, dass er sich für politische oder militärische Zwecke instrumentalisieren lässt? Und hierbei wird die religiöse Komponente noch außen vor gelassen.

    Was die Richtung des Kommentars angeht, bin ich voll auf Ihrer Linie.

    Dies wird wohl nur jemand begreifen, der direkt betroffen ist. Jeder Mensch ist leider ein Produkt seiner Umwelt (Kalenderspruch).
    In der israelischen Gesellschaft ist die Ableistung des Militärdienstes wesentlich tiefer verwurzelt als in Deutschland (nach '45). Eine Verweigerung dessen ist mit Sicherheit nicht vergleichbar mit einer Verweigerung hierzulande. Wenn es ein Volk gibt, welches sein Recht auf militärische Verteidigung seiner Lebensverhältnisse aus seiner Geschichte ableiten kann, dann sind es die Juden.

    Wer kann einem palästinensischen Jungen, der in seinem Leben nur Leid, Hass und Angst kennengelernt hat vorwerfen, dass er sich für politische oder militärische Zwecke instrumentalisieren lässt? Und hierbei wird die religiöse Komponente noch außen vor gelassen.

    Was die Richtung des Kommentars angeht, bin ich voll auf Ihrer Linie.

  6. Der Artikel könnte noch so gelungen und interessant sein (und ich finde ihn gelungen und interessant), es würden sich immer noch zig Leute melden, denen er nicht genug Israelkritik enthält, auf die sich dann zig Leute melden, die sagen, die Palästinenser seien an allem selbst schuld. Es scheint gar nicht mehr möglich zu sein, einen Artikel über ein solches Thema zu schreiben, ohne entweder Partei zu beziehen oder die geschehenen Untaten Brocken für Brocken gegeneinander aufzurechnen.
    Woran liegt das? Vermutlich daran, dass die Schwarzweißseher(-innen), die selbst keinerlei Probleme mit einer Parteiergreifung ohne wenn und aber haben und diese wohl auch irgendwie für ihr Selbstbild nötig haben, genau das nicht können, was auch die Väter- und Großvätergeneration der hier beschriebenen Veteranen nicht konnte: menschliche Schicksale zulassen. Und zwar auf beiden Seiten, und ohne sie gegeneinander aufzurechnen.
    Ich möchte den Apologeten beider Parteien auch den Film "Waltz with Bashir" ans Herz legen.

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    ...auf ganzer Linie.

    Im Artikel geht es eben gerade nicht um eine moralische Bewertung der verschiedenen israelisch-arabischen Kriege bzw. Militäroperationen, sondern um ein gesellschaftliches Phänomen, das aufgrund der Afghanistan-Einsätze der Bundeswehr auch für die BRD relevant ist.

    Die von einigen Kommentatoren betriebene Politisierung von Einzelschicksalen halte ich an dieser Stelle für unpassend. Ob der Einzelne die kriegerischen Handlungen, die zu der beschriebenen psychischen Belastung geführt haben, nun gut heißt oder nicht, spielt doch in diesem Sachzusammenhang keine Rolle. Es geht um Menschen mit Problemen und um Methoden, mit denen diese Probleme überwunden werden können. Und eben gerade nicht darum, Militäreinsätze zu rechtfertigen oder zu verdammen.

    Die Traumatisierten haben mein vollstes Mitgefühl - und damit meine ich die Traumatisierten auf beiden Seiten.

    ...auf ganzer Linie.

    Im Artikel geht es eben gerade nicht um eine moralische Bewertung der verschiedenen israelisch-arabischen Kriege bzw. Militäroperationen, sondern um ein gesellschaftliches Phänomen, das aufgrund der Afghanistan-Einsätze der Bundeswehr auch für die BRD relevant ist.

    Die von einigen Kommentatoren betriebene Politisierung von Einzelschicksalen halte ich an dieser Stelle für unpassend. Ob der Einzelne die kriegerischen Handlungen, die zu der beschriebenen psychischen Belastung geführt haben, nun gut heißt oder nicht, spielt doch in diesem Sachzusammenhang keine Rolle. Es geht um Menschen mit Problemen und um Methoden, mit denen diese Probleme überwunden werden können. Und eben gerade nicht darum, Militäreinsätze zu rechtfertigen oder zu verdammen.

    Die Traumatisierten haben mein vollstes Mitgefühl - und damit meine ich die Traumatisierten auf beiden Seiten.

  7. Im von Ihnen verlinkten Bericht ist NICHTS zu lesen, was den von Ihnen propagandistisch benutzten Begriff "Mord" rechtfertigt. Im Gegenteil, der Bericht widerspricht sich selbst und bestätigt, dass israelische Maßnahmen mit Bedacht augewählt wurde, um das Leben eigener Soldaten zu schützen. Das ist nicht nur legitim, sondern auch selbstverständlich. Natürlich gefällt es Nazis und sonstigen Antisemiten nicht, wenn Juden sich wehren und sich nicht einfach abschlachten lassen. Um sie zu dämonisieren messen sie sie an anderen Maßstäben, als jede andere Armee der Welt.

    Fangen wir von vorne an: Wer bezahlt "Breaking the Silence"? Alle "israelischen" "Nichtregierungsorganisationen" die ich kenne, die sich für den "Frieden" oder "Menschenrechte" einsetzen, werden aus dem Ausland, und in der Regel von Regierungen bezahlt. Z.B. wird B'Tselem haupsächlich von kirchlichen Organisationen (und Kirchen haben schon seit 2000 Jahren etwas gegen Juden) und europäischen Regierungen bezahlt. Damit ist der Begriff "Nichtregierungsorganisation" einfach eine Propagandalüge.

    Andere dafür zu bezahlen, damit sie einem genehme Aussagen machen, ist nichts neues. Auch Deutschland macht es gerne, z.B. es bezahlt einen israelischen Professor (und deutsche Unis überhäufen ihn mit Preisen), der Israel mit Nazis vergleicht.

    Wie viele palästinensichen Terroristen hat "Breaking the Silence" interviewed? Oder Soldaten anderer Armeen (amerikanischer, britischer, deutscher...)? Kann es sein, dass der Lebenszweck dieser Organisation ist, Israel zu dämonisieren? Würde so eine Organisation Berichte veröffentlichen, die ihre Daseinberechtigung zuwider laufen?

    Jetzt zum Inhalt: Einserseits wird behauptet, die Soldaten haben beim Betreten der Häuser immer geschossen. Anderseits wird von der "Nachbar-Prozedere" berichtet. Was jetzt? Und, außerdem, ist das Prozedere ausdrücklich nicht mit menschlichen Schutzschlidern vergleichbar. Die Nachbarn werden in Häuser der Terroristen geschickt, um sie zu warnen und ihnen eine Möglichkeit zu geben, ihr Leben zu retten.

    Das im Krieg, insbesondere einem, wo eine Seite keine Uniformen trägt, die Waffen nicht offen trägt und alle Kriegsnormen verachtet, in der nacht auf Personen geschossen wird, die sich gegnerichen Linien nähern, kann man nicht wirklich als "Mord" bezeichnen. Selbst die Bundeswehr tut es in Afghanistan. Und zum Phosphor: die Waffe ist nicht verboten und wird auch von der NATO verwendet. Und es gibt keine Beweise, nicht mal Hinweise, dass Israel ihn gezielt gegen als Waffe gegen Menschen verwendet hat.

    Es ist auch allgemein bekannt, dass im Krieg menschen Sterben. Im 2. Weltkrieg, bei der Bombardierung von Hamburg, wurden in nur 11 Tage, von ähnlich großer Bevölkerung und auf etwa doppelt so großem Gebiet wie Gaza 50.000 "ermordert". Im Vergleich dazu war Israels Vorgehen beispielhaft rücksichtsvoll.

    Alles in allem, ein schönes Stück antiisraelischer Propaganda.

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    Israels Vorgehen in der Operation Gegossenes Blei als "rücksichtsvoll" zu bezeichnen zeugt wirklich von Realitätsverlust. Oder einfach nur sturer Borniertheit.

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