Klimapolitik Das Zwei-Grad-Ziel ist kaum zu schaffen
Radikal Energie sparen, Kohlendioxid vergraben, Ozeane düngen: Wir dürfen nichts unversucht lassen, um die Erderwärmung zu begrenzen. Ein Gastbeitrag
© Gabriel Bouys/AFP/Getty Images

Smog über Los Angeles
Die Runde der acht führenden Industriestaaten hat sich auf ihrem Gipfeltreffen im italienischen L'Aquila mit den wichtigen Schwellenländern China, Indien, Brasilien und Mexiko darauf verständigt, die Erderwärmung auf zwei Grad zu beschränken. Dadurch sollen die Folgen des Klimawandels beherrschbar bleiben. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es einer enormen Anstrengung.
Die Welt müsste drei Viertel der heute verfügbaren Vorräte an fossilen Brennstoffen ungenutzt im Boden lassen. Nur dann hätten wir eine faire 75-prozentige Chance, das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen. Wir müssten noch in diesem Jahr die Trendwende schaffen: Die Kohlenstoffemissionen müssten sinken, statt zu steigen. Wenn sie im Jahr 2050 nur noch halb so hoch sind wie 1990, könnte es gelingen, die Erderwärmung zu stabilisieren.
Industrie- und Entwicklungsländer zusammen müssten ihren Ausstoß stetig, Jahr für Jahr bis 2050, um zwei Prozent reduzieren. Das aber kann nur gelingen, wenn die Industrieländer jährlich mindestens dreimal so hohe Reduktionsleistungen erbringen, falls die Emissionen der Entwicklungsländer weiter ungebremst wachsen. Begönnen wir nur wenige Jahre später, unseren Kohle-Ausstoß zu senken, etwa im Jahr 2015, verdoppelte sich die Last der Reduktion auf vier Prozent pro Jahr. Ab 2020 wäre sie sogar dreimal so hoch: Sie betrüge sechs Prozent pro Jahr weltweit und damit etwa 18 Prozent pro Jahr für die Industrieländer. Zögern wir weiterhin, ist unser Scheitern nahezu unvermeidlich.
Zwar haben die G 8 und wichtige Schwellenländer sich jetzt auf eine konkrete Zielvorgabe geeinigt, doch das bedeutet noch nicht die Lösung des Problems. Die Erklärung der Staaten enthielt keine konkreten Reduktionspflichten. Lediglich die Industrieländer verpflichteten sich einseitig, ihre Kohlendioxid-Emissionen bis 2050 um 80 Prozent zu senken – allerdings unter der Voraussetzung, dass die Schwellenländer ihrerseits einen konkreten Beitrag leisten. Die Chancen für diese Kooperation stehen jedoch schlecht.
In vielen Schwellenländern fehlt bis heute jedes Bewusstsein für den Klimawandel. Für eine Abkehr vom business as usual fordern sie finanzielle Hilfen. Die aber übersteigen das den Industrieländern ökonomisch Mögliche, besonders in Zeiten der Finanzkrise. Wie wenige Hilfsgelder gegenwärtig verfügbar sind, zeigen die gleichzeitigen Beschlüsse der G 8 zur finanziellen Unterstützung für die Länder Afrikas: 15 Milliarden Dollar versprachen sie, um afrikanische Landwirte Afrika zu unterstützen und die Nahrungsmittelsicherheit zu erhöhen. Doch es ist nicht geklärt, wie die Gelder aufgebracht werden sollen und ob es sich tatsächlich um neue Zusagen handelt oder nur um die Summe der ohnehin versprochenen Hilfen. Zur Anpassung an den Klimawandel wären mehr als zehnmal höhere Beträge nötig.
Wir können nicht mehr sicher sein, das Zwei-Grad-Ziel oder irgendein anderes Temperaturziel zu erreichen. Wollen wir es dennoch ernsthaft versuchen, müssen wir neue Wege beschreiten. Einer besteht darin, Kohlenstoff zu binden, etwa in neu gepflanzten Wäldern oder durch unterirdische Lager. Die Technik dafür ist als Carbon Capture and Storage bekannt (CCS).
In Deutschland gerade noch an den Bedenken von Umweltschützern und Nachbarn gescheitert, wird CCS zu einer Schlüsseltechnologie für die internationalen Verhandlungen. Die Nutzung von Kohle bleibt für Schwellenländer wie China und Indien noch auf lange Zeit unverzichtbar. Hier ist CCS schon im Rahmen der Abkehr vom business as usual nötig – erst recht, wenn wir es nicht schaffen, unsere Kohlendioxidemissionen ab sofort zu senken.
- Datum 09.09.2009 - 17:18 Uhr
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- Serie Klima
- Quelle ZEIT ONLINE, 21.7.2009 - 07:15 Uhr
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Die internationale Finanzindustrie pumpt uns das Geld für die Klimawette gerne, denn der Steuerzahler bürgt letztendlich für Kredit und Zinseszins.
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
und niemand spricht von den wirklichen Notwendigkeiten:
* radikale Verminderung der Population auf diesem Planeten, Verminderung des Wachstums genügt nicht
* gleichzeitig Änderung des Wirtschaftsystems auf das wirklich Notwendige für diese verkleinerte Population
Ich fürchte, so wird es nicht sein. Gut, Katastrophe nimm deinen Lauf!
in ihrem ersten Blickfangpunkt schreiben sie von der "wirklichen Notwendigkeit"
• der radikalen Verminderung der Population auf diesem Planeten........
ich gehe mit Sicherheit nicht fehl in der Annahme, das sie mit "Population" die Menschheit meinen, oder mindestens mit meinen?
Wie stellen sie sich das dann bitte praktisch vor? Mit Zwangssterilisation? Oder besser doch mit der wesentlich schnelleren Methode.....?
Und woher wollen sie wissen, das nicht auch sie ...zur radikalen Verminderung der Population auf diesem Planeten.... herangezogen werden?
Ist ihnen eigentlich klar, was sie da so schreiben, öffentlich?
Liebe Redaktion, bei mir und anderen wurde und werden schon weitaus harmlosere Äußerungen von ihnen zensiert. Ich empfinde den Text aus #2 als Aufforderung zum Völkermord! Was ihrerseits noch nicht mal gerügt wird. Hier herrschen schon merkwürdige Maßstäbe!
[Danke für Ihren Hinweis, bitte vermeiden Sie dennoch Provokationen und bleiben Sie höflich/ Redaktion; svb]
in ihrem ersten Blickfangpunkt schreiben sie von der "wirklichen Notwendigkeit"
• der radikalen Verminderung der Population auf diesem Planeten........
ich gehe mit Sicherheit nicht fehl in der Annahme, das sie mit "Population" die Menschheit meinen, oder mindestens mit meinen?
Wie stellen sie sich das dann bitte praktisch vor? Mit Zwangssterilisation? Oder besser doch mit der wesentlich schnelleren Methode.....?
Und woher wollen sie wissen, das nicht auch sie ...zur radikalen Verminderung der Population auf diesem Planeten.... herangezogen werden?
Ist ihnen eigentlich klar, was sie da so schreiben, öffentlich?
Liebe Redaktion, bei mir und anderen wurde und werden schon weitaus harmlosere Äußerungen von ihnen zensiert. Ich empfinde den Text aus #2 als Aufforderung zum Völkermord! Was ihrerseits noch nicht mal gerügt wird. Hier herrschen schon merkwürdige Maßstäbe!
[Danke für Ihren Hinweis, bitte vermeiden Sie dennoch Provokationen und bleiben Sie höflich/ Redaktion; svb]
Bin ich der einzige, dem das irgendwie zu denken gibt? Sicher, ein Ozean wird durch falsches Handling nicht ganz so schnell umkippen können wie ein Gartenteich, aber mulmig ist mir dabei durchaus, eben weil schon im Artikel angedeutet wurde, dass manche Länder in Maßnahmen wie dieser "billige" Alternativen zum teuren Modernisieren und "Abrüsten" sehen könnten.
Oh je, da jagen die apokalyptischen Reiter schon wieder durchs Land! Gewaltige Anstrengungen sind nötig, um die Klimaziele zu erreichen, sonst drohen uns gigantische Migrationswellen biblischen Ausmaßes.
Bevor wir über Geo-Engineering nachdenken, sollten wir erstmal klären, welchen Anteil CO2 an der leichten Temperaturerhöhung tatsächlich hat. Bislang gibt es nämlich noch keinen Beweis, dass eine weitere CO2 Erhöhung überhaupt einen Effekt hat. Die Absorptionsbanden für die relevante Wellenlänge im Bereich der infraroten Rückstrahlung sind bereits gesättigt, so dass ein weiterer CO2 Anstieg nicht zu einem Anstieg der Temperaturen führen kann. Jeder, der sich die Mühe macht, das in Fachliteratur oder Internet zu recherchieren kann sich davon selbst überzeugen.
Schon die primitiven Berechnungen der sogenannten Stahlungsbilanz sind absurd: Allein die Abweichung, die sich ergibt, wenn man die Erde nicht als Schwarzen Strahler betrachtet (was sie definitiv nicht ist), ist größer als der augenblicklich beobachtete Temperaturanstieg von ein paar Zehntelgraden.
Jeder Physiker oder Ingenieur, der ein wenig von Thermodynamik versteht, wundert sich entweder darüber, wieso es plötzlich möglich sein soll, das ein Wärmetransport von kalt nach warm stattfinden kann (dies verstößt gegen den 2. Hauptsatz der Thermodynamik und bildet ein Perpetuum Mobile zweiter Art) oder er amüsiert sich köstlich über diese Pseudowissenschaft der sogenannten Klimawissenschaftler.
Bekanntlich sagt die Korrelation zwischen zwei Kurven nichts über Ursache und Wirkung aus: Haben wir erhöhte Temperaturen, weil wir erhöhte CO2-Werte haben, oder ist es gerade umgekehrt? Ein Witzbold in den USA beweist mit korrelierenden Kurven einen Zusammenhang zwischen steigenden Briefmarkenpreisen und globaler Erwärmung (Shock: Global temperatures driven by US Postal Charges)
Seit ein paar Jahren zeigt der Trend der globalen Temperatur nach unten (trotz steigender oder stagnierender CO2-Werte) und ich hoffe, das dieser Trend noch eine Weile anhält, damit es mit dieser Hysterie endlich ein Ende hat!
„Sapere aude“ – sagte Kant: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
http://data.giss.nasa.gov...
Wo hier ein Transport von Kalt zu Warm stattfinden soll müssen sie mir mal erklären.
Auch wenn man die Erde nicht als schwarzen Strahler betrachtet haben Messungen ein Strahlungsmaximum bei 10µm mit einer relativ breiten Verteilung gezeigt. Das vom CO2 absorbierte Band liegt bei 13-17 µm, also nicht allzuweit vom Maximum entfernt. Ich bezweifle doch stark das diese komplette Bandbreite bereits Absorbiert wird.
Korrelierende Kurven sagen natürlich nichts über einen Wirkungszusammenhang aus. Sie geben allerdings ein starkes Indiz ab wenn dazu noch ein Zusammenhang über physikalische Mechaniken (wie oben erwähnt) besteht.
Wenn man also wie Kant es vordert seinen eigenen Verstand benutzen möchte und die oben erwähnten Tatsachen einbezieht wirkt es doch eher wie ein "Vogel Strauß" Verhalten jeglichen Einfluß menschlicher CO2 Emissionen auf unser Klima zu bestreiten. Wenn selbst die Kohleindustrie einen Zusammenhang nicht mehr abstreitet wirkt ihre Ansichgt doch recht ignorant.
http://data.giss.nasa.gov...
Wo hier ein Transport von Kalt zu Warm stattfinden soll müssen sie mir mal erklären.
Auch wenn man die Erde nicht als schwarzen Strahler betrachtet haben Messungen ein Strahlungsmaximum bei 10µm mit einer relativ breiten Verteilung gezeigt. Das vom CO2 absorbierte Band liegt bei 13-17 µm, also nicht allzuweit vom Maximum entfernt. Ich bezweifle doch stark das diese komplette Bandbreite bereits Absorbiert wird.
Korrelierende Kurven sagen natürlich nichts über einen Wirkungszusammenhang aus. Sie geben allerdings ein starkes Indiz ab wenn dazu noch ein Zusammenhang über physikalische Mechaniken (wie oben erwähnt) besteht.
Wenn man also wie Kant es vordert seinen eigenen Verstand benutzen möchte und die oben erwähnten Tatsachen einbezieht wirkt es doch eher wie ein "Vogel Strauß" Verhalten jeglichen Einfluß menschlicher CO2 Emissionen auf unser Klima zu bestreiten. Wenn selbst die Kohleindustrie einen Zusammenhang nicht mehr abstreitet wirkt ihre Ansichgt doch recht ignorant.
http://data.giss.nasa.gov...
Wenn Sie die NASA GISS Kurve genauer ansehen, erkennen Sie, das der Trend sehr wohl nach unten zeigt. Besser allerdings erkennen Sie das hier:
http://www.cru.uea.ac.uk/...
(Wie sie vielleicht wissen, wird die Seite der CRU (Climatic Research Unit; University of East Anglia) nicht von Skeptikern sondern von Anhängern der AKW Hypothese betrieben.)
Unter Klimaforschern werden darauf schon Wetten abgeschlossen (Stefan Rahmstorf, Michael Mann, Ray Bradley, William Connolley, David Archer, und Caspar Ammann; http://www.wissenslogs.de...)
...und sein Direktor der gute James E. Hansen, der schon 1988 die Klimakatstrophe "erfand"! Nun muss er am Ball bleiben und die Klimakatastrophe am Köcheln halten, letztendlich verdient sein Instiut an der "Klimakatastrophe" sehr gut!
Die „Globaltemperatur“ (GT) ist, wie das „Globalklima“, ein statistisches Konstrukt. Sie wird errechnet und herrscht nirgendwo tatsächlich – sie sagt alles und nichts, so Prof. Malberg, Meteorologe aus Berlin! Zur GT werden am häufigsten die Angaben des britischen Climatic Research Unit (CRU) und des Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA zitiert. Hierbei werden kaum absoluten Zahlen genannt, sondern nur die Abweichungen gegenüber einem 30-jährigen Mittelwert der GT. Dabei zieht das CRU den Zeitraum von 1961 bis 1990 heran, in dem die GT im Mittel bei 14,0 Grad lag. Im Jahr 2005 wich die GT davon um 0,48 Grad nach oben ab, dies ergibt als Durchschnitt 14,48 Grad. Schon im Jahr 2006 lag nach vorläufigen Berechnungen die GT etwas darunter: bei 14,42 Grad. Mit 14,52 Grad war in der letzten Zeit 1998 das wärmste Jahr. In den letzten Jahren ist nach Aussage des Meteorologischen Instituts der FU Berlin wieder eine Abkühlung festzustellen.
Alles Klima oder - was?
Wenn Sie die NASA GISS Kurve genauer ansehen, erkennen Sie, das der Trend sehr wohl nach unten zeigt. Besser allerdings erkennen Sie das hier:
http://www.cru.uea.ac.uk/...
(Wie sie vielleicht wissen, wird die Seite der CRU (Climatic Research Unit; University of East Anglia) nicht von Skeptikern sondern von Anhängern der AKW Hypothese betrieben.)
Unter Klimaforschern werden darauf schon Wetten abgeschlossen (Stefan Rahmstorf, Michael Mann, Ray Bradley, William Connolley, David Archer, und Caspar Ammann; http://www.wissenslogs.de...)
...und sein Direktor der gute James E. Hansen, der schon 1988 die Klimakatstrophe "erfand"! Nun muss er am Ball bleiben und die Klimakatastrophe am Köcheln halten, letztendlich verdient sein Instiut an der "Klimakatastrophe" sehr gut!
Die „Globaltemperatur“ (GT) ist, wie das „Globalklima“, ein statistisches Konstrukt. Sie wird errechnet und herrscht nirgendwo tatsächlich – sie sagt alles und nichts, so Prof. Malberg, Meteorologe aus Berlin! Zur GT werden am häufigsten die Angaben des britischen Climatic Research Unit (CRU) und des Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA zitiert. Hierbei werden kaum absoluten Zahlen genannt, sondern nur die Abweichungen gegenüber einem 30-jährigen Mittelwert der GT. Dabei zieht das CRU den Zeitraum von 1961 bis 1990 heran, in dem die GT im Mittel bei 14,0 Grad lag. Im Jahr 2005 wich die GT davon um 0,48 Grad nach oben ab, dies ergibt als Durchschnitt 14,48 Grad. Schon im Jahr 2006 lag nach vorläufigen Berechnungen die GT etwas darunter: bei 14,42 Grad. Mit 14,52 Grad war in der letzten Zeit 1998 das wärmste Jahr. In den letzten Jahren ist nach Aussage des Meteorologischen Instituts der FU Berlin wieder eine Abkühlung festzustellen.
Alles Klima oder - was?
...erwähnt Herr Schwarze: "Trotz aller ökologischen Risiken muss erforscht werden, wie der Eintrag von Aerosolen in die Atmosphäre oder die Eisendüngung der Ozeane wirken."
Die "Eisendüngung" der Ozeane zu erforschen, sollte m.E. erst einmal im Laborversuch gründlich erprobt werden.
Der Eintrag von Aerosolen in die Atmosphäre findet ohnehin seit Anbeginn der Existenz der Erde statt, ist aber noch so gut wie überhaupt nicht erforscht, hat aber, wie neueste Forschungsarbeiten beweisen, eminenten Einfluss auf das Weltklima. Aerosoleinträge finden statt durch Vulkanausbrüche, Waldrodungen, Hausbrand, Kfz-Betrieb, Produktionsvorgänge jeglicher Art aber auch durch Staubstürme über der Saharawüste.
In einem anderen Zusammenhang schrieb ich dazu gestern einen Kommentar.
Die Staubstürme über der Sahara besorgen uns zwar gelegentlich gelb-ocker-farbig eingestaubte Autos, haben aber nicht nur auf das Klima an sich Einfluss, nein, sie sorgen u.a. dafür, dass bestimmte Waldregionen in Südamerika, die wiederum für das Weltklima sehr wichtig sind, überhaupt existieren können.
Herr Schwarze sollte - sofern er das nicht ohnehin schon tut - sich mit den Aerosolforschern "über die Strasse" im Leipziger Wolkenlabor unterhalten.
Wie unterschiedlich Aerosole wirken und sich auswirken, fasse ich kurz zusammen:
Russ in der Atmosphäre absorbiert Sonnenstrahlen, dämpft damit einerseits die Erwärmung des Bodens, erwärmt aber die Umgebungsluft.
Mineralstaub in der Atmosphäre absorbiert, wie auch der Russ, das Sonnenlicht und erwärmt damit die Umgebungsluft, während andere natürliche Aerosole das Sonnenlicht reflektieren und damit die Erderwärmung reduzieren. Die ETH Zürich stellte in einer Untersuchung aus dem Jahre 2004 fest, dass die abblockende Wirkung von Aerosolen einen grösseren Einfluss auf das Weltklima hat, als auf die Wolkenbildung.
Cumuluswolken wiederum machen beides, sie kühlen und erwärmen. Sie kühlen durch die Reflektion des Sonnnenlichtes an ihrer Oberseite und ihre Verschattung der Erdoberfläche, erwärmen aber durch ihre Wärmeabstrahlung an ihrer Unterseite. Nach derzeitiger Auffassung tragen sie eher zur Kühlung der Erdoberfläche bei.
Zirruswolken werden nach derzeitiger Auffassung "neutral" gesehen. Sie wirken sowohl als auch, d.h. annähernd gleichermassen kühlend wie erwärmend.
Ambosswolken, sog. Gewittertürme, die heftigste Regenfälle verursachen, entstehen häufig durch Waldbrand-Aerosole.
Die "junge Schicht", also die Zone zwischen Troposphäre und Stratosphäre ist der Hauptträger der sich durch Vulkanausbrüche bildenden Schwefelsäure, die sich dort u.U. über Jahre halten kann. Ihre Auswirkungen sind im Prinzip hinreichend bekannt. Ihr Kühlungseffekt ist enorm, wie man an den Folgen grosser Vulkanausbrüche lernen konnte...den sog. Jahrhundert-Kälten.
Angesichts des erst am Beginn der Aerosolforschung bereits bekannten enormen Auswirkungen der Aerosole auf das globale Klima sollte auf dieses Forschungsgebiet wesentlich mehr Aufmerksamkeit gelenkt werden als das bisher der Fall ist.
...die "junge Schicht" ist keine Schicht, die jung ist. Es ist die "Junge-Schicht", benannt nach ihrem Entdecker Christian Junge.
Zum Thema zwei interessante Links:
http://www.fu-berlin.de/p...
http://www.mpch-mainz.mpg...
...die "junge Schicht" ist keine Schicht, die jung ist. Es ist die "Junge-Schicht", benannt nach ihrem Entdecker Christian Junge.
Zum Thema zwei interessante Links:
http://www.fu-berlin.de/p...
http://www.mpch-mainz.mpg...
zunächst muß überhaupt angezweifelt werden, wie man auf das "ziel" von max. 2 grad kelvin erderwärmung gekommen ist - wahrscheinlich wieder politisch ausgehandelt, auf welcher grundlage auch immer.
zum zweiten steht immernoch die frage im raum, inwieweit die klimaerwärmung auf antropogene faktoren zurückzuführen ist und wieviel eine emmisionsreduktion tatsächlich bringt.
allem voran aber (und das klingt im artikel wenigstens kurz an), wäre es sinnvoller, sich auf die folgen der klimaerwärmung vorzubereiten, als abermilliarden in einem kampf zu verpulvern, bei dem wir dann 0,5 grad kelvin gewinnen. in saatgutforschung, trinkwassergewinnung, deichbautechnologie, klimatechnik u.a.m. ist ein bruchteil des geldes sicher besser angelegt.
Wenn vom Klimawandel die Rede ist, den es – warum auch immer – zu verhindern gilt, entnehme ich dem, dass in all den Jahrmilliarden der Erdgeschichte das Klima stets gleich geblieben ist, sieht man mal vom 160.000-Jahre-Wimpernschlag ab, seit dem es Menschen gibt ... Diese „Messungen“ und Computersimulationen basieren auf Daten von ein paar Dekaden, deren Länge sich im Vergleich mit der gesamten Erdgeschichte überhaupt nicht messen lässt.
Diese "Wissenschaftler" schaffen es nicht, das Wetter für ein paar Tage vorauszusagen, wollen uns aber gleichzeitig etwas über das (vom Klima abhängige) Wetter in 50 oder 100 Jahren erzählen.
Unbestritten führt die Weiterentwicklung der Mobilität auf bisherigem Kurs in eine Sackgasse, aber: Permanent werden neue Technologien gefordert und gefördert, die in fünf bis zehn Jahren greifen. Warum denkt man nicht einfach mal um und fragt sich, ob das ständige „Wachstum“ wirklich unabdingbar ist. Wer zum Beispiel ein Auto zehn, fünfzehn Jahre lang fährt, belastet die Umwelt in der Gesamtbilanz erheblich weniger, als jemand, der alle drei, vier Jahre einen Neuwagen kauft – auch wenn der „Alte“ eine schlechtere Abgas-CO2-Bilanz aufweist.
Wer zum Beispiel, wie 90 Millionen Deutsche im Jahr, sein Geld zu McDonald’s trägt, schädigt die Umwelt mehr als ein Autofahrer, denn die Millionen Rinder, die zur Herstellung jener Unsäglichkeiten gehalten werden, sind in summa eine größere Belastung für Land (Flächenverbrauch, Brandrodung von Regenwäldern etc.) und Atmosphäre (Methan, 90 kg/Tier und Jahr, fast 30-mal „klimawirksamer“ als CO2) als alle deutschen Autos zusammen.
Und überhaupt: Wenn die Erderwärmung nicht mehr abzuwenden ist, wäre es dann nicht sinnvoll, z. B. über adäquaten Küstenschutz JETZT nachzudenken, da der Meeresspiegel noch eher friedlich ist, anstatt zu warten, bis wirkliche Erhöhungen der Pegel wirksame Maßnahmen wenn nicht unmöglich, so doch unverhältnismäßig teuer machen?
Die Schuld am Klimawandel trifft den Menschen? Da müssen die Wikinger aber ziemlich hemmungslos mit ihren dicken Geländewagen herumgerödelt sein, wenn sie es fertiggebracht haben, nach etwa 800 n. Chr. den Packeispanzer einer arktischen Insel so effektiv zum Schmelzen zu bringen, dass sie den Namen „Grünland“ erhielt. Und erst die mittelalterlichen Schweizer! Die waren so doof, ihre Dörfer UNTER die Alpengletscher zu bauen, wie heute nach deren teilweisem Rückzug festzustellen ist. Ganz zu schweigen von den Ureinwohnern Südamerikas, die ihre (von Erich von Däniken eindrucksvoll nachgewiesenen) Flughäfen wohl so unmäßig nutzten, dass es zwischen etwa 1000 und 1700 n. Chr. in den Anden keinen einzigen Gletscher gab ...
Zur Blütezeit des Imperium Romanum gab es mindestens fünf Alpenübergänge, die ganzjährig schneefrei waren – anders hätte sich „Rhätien“ und „Noricum“ von Italien aus gar nicht regieren lassen.
Leute, ein bisschen mehr Gelassenheit, bitte. Und ein bisschen mehr Demut: Von dem bisschen Mensch geht „die Erde“ nicht zugrunde. Was zugrunde geht, ist die Hybris, aus welcher heraus manche, die es besser wissen sollten, postulieren, der Status quo sei akzeptabler (für wen???) bzw. bestimmte Klimabedingungen seien etwas, worauf die Menschheit Anspruch hätte.
Und immer an den englischen Dichter Horace Walpole (1717-1797) denken: „Wise prophets make sure of the events first.“
es ist nicht oft vorgekommen, aber hier muß ich Ihnen vollauf zustimmen.
Ich habe schon lange keinen so amüsanten - und richtigen - Kommentar mehr gelesen. Danke dafür!
ein sehr guter Kommentar! Unterhaltsam und sachlich zugleich.
Dieu me pardonnera, c'est son metier.(Heine)
Ich warte schon seit Jahren auf ein mathematisches Modell was die Theorien der selbsternannten Klimaforschungsgötter Latif und Rahmsdorf untermauert. Doch da kommt nichts. Alles nur heisse Luft. Stattdessen wird uns ein Türke präsentiert, und der Entwickler dieses tollen Modells will uns nicht in die Unterlagen schauen lassen. Zur Erklärung : Ein Türke ist ein mathematisches Modell bei dem egal was man am Eingang eingibt am Ausgang immer das Gleiche rauskommt.
Die berühmte Hockeyschlägerkurve , gefälscht. Auf dieser dünnen Grundlage von Wissen wollen uns diese Leute erzählen was mir nun genau machen sollen. Das stinkt doch nach Lobbypolitik. Bestimmte Gruppen haben doch ein grosses Interesse daran die Milliarden die bei der Klimapolitik verteilt werden, einzusacken.
Warum CO2 Moleküle, die schwerer als Luft sind, sich nun alle in die höchsten Höhen der Atmosphäre begeben hat mir auch noch niemand erklären können. Der CO2 Eintrag der Menschheit liegt bei 2-3 %. Das erinnert mich doch sehr an Homöopathie.
Wenn das Klima ein Haus wäre so hätte es 20 Türen. Unsere Klimaforscher kennen aber nur 10 Türen, sie wollen uns aber erzählen wer so alles in dem Haus ein - und ausgeht.
MfG
es ist nicht oft vorgekommen, aber hier muß ich Ihnen vollauf zustimmen.
Ich habe schon lange keinen so amüsanten - und richtigen - Kommentar mehr gelesen. Danke dafür!
ein sehr guter Kommentar! Unterhaltsam und sachlich zugleich.
Dieu me pardonnera, c'est son metier.(Heine)
Ich warte schon seit Jahren auf ein mathematisches Modell was die Theorien der selbsternannten Klimaforschungsgötter Latif und Rahmsdorf untermauert. Doch da kommt nichts. Alles nur heisse Luft. Stattdessen wird uns ein Türke präsentiert, und der Entwickler dieses tollen Modells will uns nicht in die Unterlagen schauen lassen. Zur Erklärung : Ein Türke ist ein mathematisches Modell bei dem egal was man am Eingang eingibt am Ausgang immer das Gleiche rauskommt.
Die berühmte Hockeyschlägerkurve , gefälscht. Auf dieser dünnen Grundlage von Wissen wollen uns diese Leute erzählen was mir nun genau machen sollen. Das stinkt doch nach Lobbypolitik. Bestimmte Gruppen haben doch ein grosses Interesse daran die Milliarden die bei der Klimapolitik verteilt werden, einzusacken.
Warum CO2 Moleküle, die schwerer als Luft sind, sich nun alle in die höchsten Höhen der Atmosphäre begeben hat mir auch noch niemand erklären können. Der CO2 Eintrag der Menschheit liegt bei 2-3 %. Das erinnert mich doch sehr an Homöopathie.
Wenn das Klima ein Haus wäre so hätte es 20 Türen. Unsere Klimaforscher kennen aber nur 10 Türen, sie wollen uns aber erzählen wer so alles in dem Haus ein - und ausgeht.
MfG
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