Rezeptor

Die italienische Antwort auf Omelett

Unsere beiden Kolumnisten präsentieren Rezepte für ein besseres Bauchgefühl. Diesmal: Frittata di zucchine

Frittata con zucchine

Frittata con zucchine

Zutaten für 2 Personen:
2 kleine Zucchini
3 Eier
1 Schalotte
1/2 Knoblauchzehe
frische Petersilie
Olivenöl
Salz

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Die Schalotte schälen und in feine Würfel schneiden, die Zucchini waschen, unten den Strunk entfernen und ebenfalls in Würfelform bringen. Sie müssen aber nicht soooo klein werden, ein Zentimeter Seitenlänge ist eine gute Größe.

Einen mutigen Schuss Olivenöl in einer Pfanne auf mittlere Hitze bringen und die Schalotten und Zucchini anbraten, bis sie goldbraun und weich sind. In der Zwischenzeit öfter mal umrühren und die halbe Knoblauchzehe schälen und in hauchdünne Scheibchen schneiden. Die Petersilie waschen, wieder trocken schütteln, Stiele entfernen und die Blätter nicht zu fein schneiden. Diese beiden Zutaten werden am Ende noch eine halbe Minute in der Pfanne mitgebraten, dann alles vom Feuer nehmen, salzen und auf einem Teller abkühlen lassen.

Die Eier in eine Schüssel öffnen, mit einer Gabel verquirlen und mit dem abgekühlten Gemüse vermischen. Die Pfanne und ein EL Olivenöl wieder auf die Herdplatte stellen und mit der Ei-Zucchinimischung auf ganz kleiner Hitze garen, die Frittata soll jetzt ganz langsam und schonend fertig ziehen.

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Leser-Kommentare

  1. Olivenöl enthält viele ungesättigte Fettsäuren, die sehr viel stärker auf Erhitzen reagieren als gesättigte Fettsäuren. Deswegen enthält Ölivenöl nach der Erhitzung besonders viele Transfette.

    Olivenöl für die kalte und Palmöl, Butter, Schmalz für die heiße Küche.

  2. Zitat aus einem glaubwürdigen Ernährungs-Blog:

    1. Olivenöl hat nicht viel Linolsäure.
    2. Mehfach ungesättigte Fette (d.h. die meisten Pflanzenöle) sind oxidationsempfindlich. Die Erhitzung von solchen Sachen wie Traubenkernöl, Sonnenblumenöl, Distelöl führt dazu, dass Oxidationsprodukte (normalerweise aber keine Transfettsäuren) gebildet werden. Diese Oxidationsprodukte gelten - in großen Mengen eingenommen - ebenso wie Transfettsäuren als ungesund.
    Das heißt nun zwar nicht, dass man nicht mit Traubenkernöl braten darf, aber wenn man Perfektionist ist, kann man daher nach meiner Auffassung eher auf Rapsöl (weniger oxidationsempfindlich) oder auf Kokosfett oder Butterschmalz zurückgreifen - oder auf Olivenöl (viele einfach ungesättigte Fette, welche wenig oxidationsempfindlich sind - hat aber einen geringeren Rauchpunkt als Rapsöl).

    Fazit: Zum Braten geeignet sind am ehesten Rapsöl, Kokosfett, Butterschmalz und - Olivenöl.

  3. QuasiModus hat recht: Im gesamten Mittelmeerraum wird mit Olivenöl alles gebraten, gegrillt und frittiert. Und da diese Länder die höchste Lebenserwartung haben, kann das Zeug nicht soo ungesund sein, oder?

    Siehe auch den wikipedia-Eintrag zur Mittelmeer- bzw. Kretadiät.

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  • Von Thorsten Lange | Sebastian Hermann
  • Datum 22.7.2009 - 06:36 Uhr
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  • Quelle ZEIT ONLINE 20.7.2009
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  • Schlagworte Essen | Kochen
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