Rezeptor Die italienische Antwort auf Omelett
Unsere beiden Kolumnisten präsentieren Rezepte für ein besseres Bauchgefühl. Diesmal: Frittata di zucchine

© Rezeptor
Frittata con zucchine
Zutaten für 2 Personen:
2 kleine Zucchini
3 Eier
1 Schalotte
1/2 Knoblauchzehe
frische Petersilie
Olivenöl
Salz
Die Schalotte schälen und in feine Würfel schneiden, die Zucchini waschen, unten den Strunk entfernen und ebenfalls in Würfelform bringen. Sie müssen aber nicht soooo klein werden, ein Zentimeter Seitenlänge ist eine gute Größe.
Einen mutigen Schuss Olivenöl in einer Pfanne auf mittlere Hitze bringen und die Schalotten und Zucchini anbraten, bis sie goldbraun und weich sind. In der Zwischenzeit öfter mal umrühren und die halbe Knoblauchzehe schälen und in hauchdünne Scheibchen schneiden. Die Petersilie waschen, wieder trocken schütteln, Stiele entfernen und die Blätter nicht zu fein schneiden. Diese beiden Zutaten werden am Ende noch eine halbe Minute in der Pfanne mitgebraten, dann alles vom Feuer nehmen, salzen und auf einem Teller abkühlen lassen.
Die Eier in eine Schüssel öffnen, mit einer Gabel verquirlen und mit dem abgekühlten Gemüse vermischen. Die Pfanne und ein EL Olivenöl wieder auf die Herdplatte stellen und mit der Ei-Zucchinimischung auf ganz kleiner Hitze garen, die Frittata soll jetzt ganz langsam und schonend fertig ziehen.
Das dauert etwa 10 bis 15 Minuten; sobald das Omelett nur noch an der Oberseite leicht flüssig ist kann man die Pfanne noch eine halbe oder ganze Minute unter den Grill stellen, die Frittata soll oben aber nicht gebräunt sein. Wer keinen Grill hat oder zu faul ist, das Ding nur mal kurz anzuwerfen, kann die Frittata auch wenden und für eine halbe Minute auf der anderen Seite fertig braten.
Auf einen vorgewärmten, dekorativen, großen Teller gleiten lassen, achteln und mit grünem Salat oder auf italienischem Brot warm oder kalt servieren.
Auch gut: Frittata di radicchio, di patate, di cipolle oder di bietola. Also mit angebratenem Radicchio, Kartoffeln, Zwiebeln oder Mangold. Den Mangold aber vor dem Anbraten noch kurz blanchieren und statt Petersilie Majoran nehmen.
- Datum 22.07.2009 - 07:36 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE 20.7.2009
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Olivenöl enthält viele ungesättigte Fettsäuren, die sehr viel stärker auf Erhitzen reagieren als gesättigte Fettsäuren. Deswegen enthält Ölivenöl nach der Erhitzung besonders viele Transfette.
Olivenöl für die kalte und Palmöl, Butter, Schmalz für die heiße Küche.
Zitat aus einem glaubwürdigen Ernährungs-Blog:
1. Olivenöl hat nicht viel Linolsäure.
2. Mehfach ungesättigte Fette (d.h. die meisten Pflanzenöle) sind oxidationsempfindlich. Die Erhitzung von solchen Sachen wie Traubenkernöl, Sonnenblumenöl, Distelöl führt dazu, dass Oxidationsprodukte (normalerweise aber keine Transfettsäuren) gebildet werden. Diese Oxidationsprodukte gelten - in großen Mengen eingenommen - ebenso wie Transfettsäuren als ungesund.
Das heißt nun zwar nicht, dass man nicht mit Traubenkernöl braten darf, aber wenn man Perfektionist ist, kann man daher nach meiner Auffassung eher auf Rapsöl (weniger oxidationsempfindlich) oder auf Kokosfett oder Butterschmalz zurückgreifen - oder auf Olivenöl (viele einfach ungesättigte Fette, welche wenig oxidationsempfindlich sind - hat aber einen geringeren Rauchpunkt als Rapsöl).
Fazit: Zum Braten geeignet sind am ehesten Rapsöl, Kokosfett, Butterschmalz und - Olivenöl.
QuasiModus hat recht: Im gesamten Mittelmeerraum wird mit Olivenöl alles gebraten, gegrillt und frittiert. Und da diese Länder die höchste Lebenserwartung haben, kann das Zeug nicht soo ungesund sein, oder?
Siehe auch den wikipedia-Eintrag zur Mittelmeer- bzw. Kretadiät.
Das mit der hohen Lebenserwartung in den Mittelmeerländern ist eine Legende, die sich seltsamer Weise sehr zäh hält. In Italien ist die Lebenserwartung im Norden, wo man mit Butter kocht, wesentlich höher als im Süden, wo man Olivenöl verwendet.
Olivenöl wird in Italien für alles mögliche verwendet, nicht aber, wenn man Dinge bei hohen Temperaturen brät. Auch zum Frittieren nimmt man andere Öle.
@ Tiroler: Der Grund, warum die Menschen in Norditalien eine höhere Lebenserwartung als die Menschen im Süden (speziell ja in Kampanien) haben liegt sicher nicht an den Essgewohnheiten, sondern an der medizinischen Versorgung und dem schlechten Vorsorgeverhalten im Süden.
Das mit der hohen Lebenserwartung in den Mittelmeerländern ist eine Legende, die sich seltsamer Weise sehr zäh hält. In Italien ist die Lebenserwartung im Norden, wo man mit Butter kocht, wesentlich höher als im Süden, wo man Olivenöl verwendet.
Olivenöl wird in Italien für alles mögliche verwendet, nicht aber, wenn man Dinge bei hohen Temperaturen brät. Auch zum Frittieren nimmt man andere Öle.
@ Tiroler: Der Grund, warum die Menschen in Norditalien eine höhere Lebenserwartung als die Menschen im Süden (speziell ja in Kampanien) haben liegt sicher nicht an den Essgewohnheiten, sondern an der medizinischen Versorgung und dem schlechten Vorsorgeverhalten im Süden.
Das mit der hohen Lebenserwartung in den Mittelmeerländern ist eine Legende, die sich seltsamer Weise sehr zäh hält. In Italien ist die Lebenserwartung im Norden, wo man mit Butter kocht, wesentlich höher als im Süden, wo man Olivenöl verwendet.
Olivenöl wird in Italien für alles mögliche verwendet, nicht aber, wenn man Dinge bei hohen Temperaturen brät. Auch zum Frittieren nimmt man andere Öle.
@ Tiroler: Der Grund, warum die Menschen in Norditalien eine höhere Lebenserwartung als die Menschen im Süden (speziell ja in Kampanien) haben liegt sicher nicht an den Essgewohnheiten, sondern an der medizinischen Versorgung und dem schlechten Vorsorgeverhalten im Süden.
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