Flashmob Party-Initiator soll 20.000 Euro zahlen
Ein 26-Jähriger hatte im Internet zu einer Spontanparty aufgerufen. Eine Tourismusagentur präsentierte ihm dafür eine Rechnung in Höhe von 20.230 Euro
Einen Monat nach der größten unorganisierten Strandparty auf der Nordseeinsel Sylt bekam der Initiator eine dicke Rechnung. "Der Sylt Tourismus-Service will 20.230 Euro von mir", sagte der 26-Jährige. Die Tourismusagentur bestätigte das. Der junge Schleswiger weigert sich die Kosten für Reinigung und Sicherheit zu zahlen.
Der Mann hatte vor einem Monat im Internet zu einer Strandparty aufgerufen. Etwa 5000 junge Menschen folgten der Einladung. Dabei kam es auch zu Schlägereien und Alkoholexzessen.
Die Party folgte dem Prinzip eines "Flashmobs" . Dabei gibt es keinen Veranstalter und jeder kann spontan teilnehmen.
- Datum 16.07.2009 - 17:32 Uhr
- Serie News
- Quelle ZEIT ONLINE, bm, dpa
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Es wird Zeit, das Firmen und Organisationen für solche Abstrusen Forderungen zur Rechenschaft gezogen werden können. Eine Idee wäre es, wenn sie den geforderten Betrag an das Opfer ihrer Nachstellungen zahlen müssen, wenn sie nicht juristisch ein Anrecht beweisen können.
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