Bankdaten-Debatte Warum die USA auf Konten spähen

Im Kampf gegen den Terror wollen die USA weiterhin auf die Daten europäischer Bankkunden zugreifen. Datenschützer schlagen Alarm. Was steckt hinter dem Streit?

Terror kostet Geld. Ohne finanzielle Mittel gelangt keiner der ungezählten europäischen, arabischen, asiatischen oder sonstigen Dschihad-Anwärter in ein militärisches Ausbildungslager in die pakistanisch-afghanische Berglandschaft. Die Infrastruktur der Terrorcamps muss erwirtschaftet werden. Schon lange stützt sich Al Qaida nicht mehr auf das saudische Vermögen Osama Bin Ladens. Eine monatelange Anschlagsplanung wie etwa der Sauerland-Zelle in Deutschland – das Beschaffen von Autos, Wohnungen, die Bezahlung von Reisen, der Ankauf von Sprengstoff und Zündern – kann nicht ohne Kontobewegungen erfolgen. "Geld ist auch das Schmiermittel des Terrors", wie es ein Regierungsmitarbeiter am Sonntag formulierte.  Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 haben die US-Behörden ein System von Konten und Personen um Mohammed Atta und die anderen Terroristen ausgeforscht. Sie konnten einen großen Teil des Finanzierungssystem offenlegen. Auf dieser Grundlage haben die USA das Programm zum Aufspüren der Terrorfinanzierung (TFTP) entwickelt.

Hatten die USA bisher keinen Zugriff?

Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication, kurz Swift, wickelt täglich rund 15 Millionen internationaler Überweisungen zwischen etwa 8300 Geldinstituten in 200 Ländern ab. Im Jahr 2006 wurde bekannt, dass die US-Sicherheitsbehörden im Rahmen des TFTP nach dem 11. September eine administrative Anordnung erlassen hatte, die Swift zur Herausgabe von persönlichen finanziellen Daten an das US-Finanzministerium verpflichtet. Die Daten, die je nach Anordnung Einzelpersonen oder auch Gruppen und Institutionen betreffen können, werden nach Darstellung des Bundesbeauftragten für den Datenschutz, Peter Schaar, an eine "Black Box" geleitet. Die Daten sind so für die US-Behörden verfügbar. Auf dieser Grundlage wird genauer bestimmt, welche Daten für die Fahndung genau herangezogen werden.

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Wofür brauchen die USA dann das neue Abkommen?

Da die Swift ihren Datenverkehr weltweit abwickelt, war es den USA bislang möglich, umfassend zu ermitteln: Die Swift unterhält ein Rechenzentrum im US-Bundesstaat Virginia. Eine Anordnung einer US-Behörde ist bindend für ein in den USA angesiedeltes Institut. Jetzt allerdings steht eine Strukturreform der Swift bevor. Im Rahmen der Entwicklung eines eigenständigen europäischen Zahlungsraumes, kurz Sepa genannt, soll der innereuropäische Finanzverkehr künftig auch nur innereuropäisch abgewickelt werden. Eigens dafür wurde ein Rechenzentrum in der Schweiz aufgebaut. Experten nennen die Begehrlichkeiten der USA an den Finanzdaten durchaus als einen der Hintergründe dieses europäischen Schrittes.

Wie könnte der Datenaustausch nach dem Abkommen funktionieren?

Noch gibt es kein Abkommen. Es gibt einen Vorschlag der EU-Kommission. Diesem Vorschlag müssten die EU-Außenminister zustimmen. Dann könnte er zu einem innereuropäisch abgestimmten Abkommenstext weiterentwickelt werden. Nach den bisher bekannt gewordenen Planungen soll eine neue EU-Behörde aufgebaut werden. Diese könnte dann die gewünschten Swift-Daten an die USA weiterleiten. Als Nebeneffekt, so die weiteren Gedankenspiele, würde in Europa ein eigenes Programm zur Ausforschung der Terror-Finanzierung auf die Beine gestellt. Auch dieses sehen Datenschützer mehr als skeptisch.

Welche Rolle spielt die Bundesregierung in diesem Prozess?

Das Bundeskanzleramt hat das Bundesfinanzministerium (zuständig für das Bankengeheimnis) und das Bundesinnenministerium (zuständig für Terrorfahnung und Datenschutz) federführend beauftragt. Formal vertreten wird die Bundesrepublik in dieser Sache allerdings vom Außenministerium. Aus Regierungskreisen hieß es am Sonntag, in Brüssel werde am Montag kein endgültiger Beschluss gefasst. Geplant war bislang nur, der EU-Kommission grünes Licht für die Aufnahme von Verhandlungen über ein Abkommen zu erteilen. Im Laufe der Verhandlungen werde dann auch von deutscher Seite auf die Einhaltung etwa von Datenschutzkriterien Wert gelegt. Nachdem nun, wie es ebenfalls aus Regierungskreisen heißt, Frankreich einen Parlamentsvorbehalt einbringen will, ist auch das grüne Licht für die Komission zum jetzigen Zeitpunkt fraglich.

Welche Rolle spielt das EU-Parlament in dieser Frage?

Das Parlament soll zunächst einmal gar nicht beteiligt werden. Der Innenausschuss konnte lediglich durchsetzen, dass die EU-Kommission ein befristetes Abkommen aushandelt. Ein endgültiges soll verhandelt werden, sobald der Lissabon-Vertrag in Kraft ist. Danach muss das Parlament beteiligt werden. Die Parlamentarier sehen darin eine Missachtung des Parlaments und eine Provokation. Der FDP-Innenexperte Alexander Alvaro zweifelt zudem am Nutzen der Datenflut bei der Terrorfahndung. "Wir haben nur das Wort des amerikanischen Finanzministeriums, dass die Daten nützlich seien", sagt er. Zudem habe er in Sachen Swift zum ersten Mal in fünf Jahren erlebt, „dass eine Stellungnahme des europäischen Datenschutzbeauftragten als geheim eingestuft worden ist“. Auch den Bericht des französischen Richters Jean-Louis Bruguiere über die bisherige Praxis des amerikanischen Zugriffs auf europäische Bankdaten durften die Parlamentarier nur einsehen, ohne Telefon, Fotoapparat und ohne sich Notizen zu machen. Der grüne Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer nennt das Verhalten der Kommission "völlig bürgerrechtsvergessen".

Kann man sich dagegen wehren?

Theoretisch könnte natürlich jeder Bürger, der über Swift seinen Zahlungsverkehr abwickelt – zum Besipiel wenn man sich bei einem französischen Verlag ein Buch bestellt – ins Visier der Fahnder kommen. Allerdings müsste es einen Anfangsverdacht gegen denjenigen geben, dem eine Anordnung zur Herausgabe der Daten folgen würde. Das ist zum einen sehr unwahrscheinlich. Andererseits hat es auch in der Vergangenheit Fälle gegeben, in den durch eine Namensverwechslung Bürger ins Visier gerieten und ihnen der Zugriff auf ihre Konten verweigert wurde. Zwar soll ein Klagerecht für die Bürger in das Abkommen aufgenommen werden. Wie ein derartiger Rechtsschutz konkret aussehen könnte, ist jedoch völlig offen. In der Bundesregierung heißt es, man werde darauf achten, dass jene Kriterien zugrunde gelegt werden, die schon in anderen Abkommen mit den USA über einen Datenaustausch verankert sind.

 
Leser-Kommentare
    • yeksaa
    • 26.07.2009 um 19:32 Uhr

    In wieweit es sich hier um gewichtiges! "Datenspähen" handelt, lässt sich in seiner Bedeutung doch erst dann realistisch erfassen, wenn, einerseits, im Falle, dass die USA im Kontinental-Bereich aufgrund dessen bereits Erfolge erzielte, andererseits, dieses nur in weiträumigeren (Europa) Rahmen zu beanspruchen sucht, um auch aus der globalen Perspektive Gefahren entgegen zu wirken.(?)

    "Datenschützer schlagen Alarm", was "pro forma" auch dem funktionalen Sinn entspricht, doch lässt sich überhaupt noch beurteilen, "auspähen", in welchem Maß unsere Daten zudem noch geschützt bzw. gesichert werden.....................

  1. Die bösen islamischen Terroristen brauchen Bankkonten? Blödsinn, die benutzen das traditionelle Hawala-Finanzsystem.

    Zitat: "Nach Schätzungen des pakistanischen Finanzministers Shaukat Aziz gingen von den 6 Milliarden Dollar, die im Jahre 2000 nach Pakistan transferiert wurden, lediglich 1,2 Milliarden Dollar über das reguläre Bankensystem seines Landes."

    Die SWIFT-Überwachung muß folglich ganz anderen Zwecken dienen...
    _______________________________________________________
    Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • sogos
    • 26.07.2009 um 21:15 Uhr

    Das Hawala System ist natuerlich das am naheliegendsten.
    Aber mit Abhoeren von SWIFT Transfers kann man den "Wochenendterroristen" kann man so wohl einiges (wohl eher nachtraeglich) nachweisen.
    Wer Geld und Beziehungen hat, fuer den macht das auch nichts aus, bei Clearstream gibts es noch immer anonyme Accounts ...

    für diesen Beitrag.

    Die meisten Geldzuwendungen an islamische Terroristen erfolgen nicht über Kontenbewegungen, da diese sich inzwischen durch den Fahndungsdruck andere Wege gesucht haben, unter anderem dem erwähnten Hawala-Finanzsystem. Es ist sehr unwahrscheinlich, daß den US-Terrorfahndern ein solcher Fakt verborgen geblieben ist.

    Wenn sich also die USA auch in Zukunft weiter so intensiv für die Kontenbewegungen auf europäischen Banken interessieren, sind vermutlich die Kontrolle darüber und der Informationsvorsprung vor anderen wirtschaftlichen Konkurrenten das Motiv, um sich so im Wettbewerb Vorteile zu sichern und vor allem die eigene europäische Vormachtstellung behaupten zu können. Der geplante Raketenabwehrschild läßt grüßen.

    Die EU täte gut daran, in Zukunft nicht mehr wahllos und und unkontrolliert Daten der eigenen Bürgern weiterzugeben. Sollten die Politiker dafür zu feige sein, dürfte eine Klage vor dem BVG mehr Erfolg versprechen.

    • sogos
    • 26.07.2009 um 21:15 Uhr

    Das Hawala System ist natuerlich das am naheliegendsten.
    Aber mit Abhoeren von SWIFT Transfers kann man den "Wochenendterroristen" kann man so wohl einiges (wohl eher nachtraeglich) nachweisen.
    Wer Geld und Beziehungen hat, fuer den macht das auch nichts aus, bei Clearstream gibts es noch immer anonyme Accounts ...

    für diesen Beitrag.

    Die meisten Geldzuwendungen an islamische Terroristen erfolgen nicht über Kontenbewegungen, da diese sich inzwischen durch den Fahndungsdruck andere Wege gesucht haben, unter anderem dem erwähnten Hawala-Finanzsystem. Es ist sehr unwahrscheinlich, daß den US-Terrorfahndern ein solcher Fakt verborgen geblieben ist.

    Wenn sich also die USA auch in Zukunft weiter so intensiv für die Kontenbewegungen auf europäischen Banken interessieren, sind vermutlich die Kontrolle darüber und der Informationsvorsprung vor anderen wirtschaftlichen Konkurrenten das Motiv, um sich so im Wettbewerb Vorteile zu sichern und vor allem die eigene europäische Vormachtstellung behaupten zu können. Der geplante Raketenabwehrschild läßt grüßen.

    Die EU täte gut daran, in Zukunft nicht mehr wahllos und und unkontrolliert Daten der eigenen Bürgern weiterzugeben. Sollten die Politiker dafür zu feige sein, dürfte eine Klage vor dem BVG mehr Erfolg versprechen.

  2. Und die Schnarchnasen in den europäischen Regierungen machen da auch noch mit.

    • Nimzo
    • 26.07.2009 um 20:37 Uhr

    Mir reicht es schon, wenn in Deutschland die Konten von den eigenen, nicht kriminellen Bürgern "ausgespäht" werden.

    Nicht also immer in die weite Ferne - über den großen Teich schweifen. Die Datenschützerangel kann man zuerst auf den eigenen Teich im Garten auswerfen...

    „Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair!“ [Märchenonkel]

    • sogos
    • 26.07.2009 um 21:15 Uhr

    Das Hawala System ist natuerlich das am naheliegendsten.
    Aber mit Abhoeren von SWIFT Transfers kann man den "Wochenendterroristen" kann man so wohl einiges (wohl eher nachtraeglich) nachweisen.
    Wer Geld und Beziehungen hat, fuer den macht das auch nichts aus, bei Clearstream gibts es noch immer anonyme Accounts ...

  3. Nebst der SWIFT gibt es viele Datenverarbeiter, die ausserhalb der Bankstrukturen als externe Dienstleister Kundendaten verarbeiten. Je nach Standort unterliegen sie der dortigen Gesetzgebung und es kann deswegen gut sein, dass man als Kunde einer "deutschen" Bank sich in den Archiven der Vorratsdatenspeicherer findet. Speicherplatz ist heute so günstig, gelöscht wird nichts. Die Schweiz als neuer Standort für SWIFT wurde aus Gründen des Bankgeheimnisses gewählt und so geniessen Schweizer Bankkunden vorerst noch das Privileg, dass selbst bei ausserbanklicher Datenverarbeitung die Kundenidentifikationsdaten (CID) geschützt werden. Das Bankgeheimnis kam in Folge der Steueroasendebatte unter die Räder, obwohl es in jedes Datenschutzgesetzt verankert werden sollte. Das Recht auf Datenschutz ist ein elementares Freiheitsrecht und gehört in die Verfassung verankert.

    Nicht das Bankgeheimnis an sich ist problematisch, sondern der Missbrauch. Wenn Stein Erik Hagen mit einem Vermögen von 3 Mia. Euro von Norwegen in die Schweiz zieht, weil ihm seine Steuerabgaben von 1.5 Mio. Euro Vermögenssteuer zu hoch sind, dann ist der gesellschaftliche Konsens aufgekündigt. Steinbrück bemühte sich ein Problem aufzudecken, doch er hat auf den falschen Schuldigen gezeigt. Zwar hat er die Mitprofiteure benannt, doch die Täter nicht gebrandmarkt. Das Problem liegt beim deutschen Fiskus selbst. Der Steuerbetrug findet vor seine Augen statt, auf den Bankkonten liegt lediglich das Resultat, nicht die Ursache. Bis heute blieben die Bilanzbetrügereien der Banken ungesühnt. Gewaltige bilanzrelevante Positionen wurden verschleiert, nicht aufgeführt. Was haben die Revisionsgesellschaften dann kontrolliert? Das ist die Praxis in Deutschland: Behördenversagen und Bilanzbetrug. Das Parlament, die unproduktivste Versammlung aller Juristen überhaupt, hat das Steuerrecht so durchgängig und kompliziert gestaltet, dass wir nicht mal selbst die eigenen Steuern bei offensichtlichen Tatbeständen eintreiben können. Was bleibt übrig, als sich auf die zu stürzen, die keine Juristenstäbe zur Seite haben.

    Das Recht auf Datenschutz ist ein Persönlichkeitsrecht, mehr noch, ein Menschenrecht. Die Verfügbarkeit über die persönlichen Daten steht nur dem rechtmässigen Besitzer, dem betroffenen Individuum, zu. Der heute betriebene Datenklau hat bereits viele Grenzen überschritten und wird die Biografien mancher von uns bedeutend zeichnen. Niemals darf ein so sensibles Recht dadurch verletzt werden, dass uns bei Weigerung der Preisgabe der Zugang zu Wissen und Dienstleistungen verweigert wird. Als einfaches Beispiel sei hier angeführt, dass selbst die Analyse der Konsumgewohnheiten das Persönlichkeitsrecht eklatant bricht. Worauf man auch achten sollte ist, wer solche Analyse durchführt. Vielfach finden wir Google dahinter, die ihre Datenauswertungen bisher in den USA durchgeführt haben und wir mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen können, in irgendwelchen Datenbanken verewigt worden zu sein. Dies als identifizierbare Personen mit Anschrift. Nichts ist einfacher als die Onlinebestellung mit der Google Suche abzugleichen und ihre IP dem Benutzer zuzuordnen. Dies bedeutet unweigerlich, kein freier Onlinezugang ohne Personenidentifikation. Für die Mediengesellschaft eine der einschneidensten Massnahmen überhaupt, ein Mittel die totale Kontrolle zu verwirklichen.

    Die leichtfertige Preisgabe der persönlichen Daten im Netz ist ein Massenproblem, das man zu wenig ernst nimmt. Bereits heute bieten private Anbieter Komplettscans des gesamten Internetangebots über ein Jahrzehnt hinaus an. Die entsprechenden staatlichen Stellen haben natürlich noch viel mehr Potential. Es entbehrt nicht der Ironie, dass Google selbst in der Schweiz ein riesiges Rechenzentrum aufgebaut hat, um der US-Jurisdiktion zu entfliehen. Wohin aber sollen die EU-Bürger flüchten, deren nationale Gesetze mittels EU Diktat laufend verletzt werden. Die Unterwanderung der Bundesrepublik durch ihre Exekutive und Legislative könnte man auch als kritischen Prozess der Staatlichen Desintegration sehen. Wer sich offen gegen seine Bürger stellt, ihre Recht einschränkt, sie bevormundet, manipuliert und desorganisiert, handelt auf eigene Anweisung, mit der Repression in der Hinterhand, nicht im Auftrage des Bürgers. Es kommt zum Konflikt der Staatsbürger und der Staatsdiener.

    Es darf keine Einschränkung der Persönlichkeitsrechte der EU Bürger stattfinden. Die EU ist für die USA "no go". Gleiches gilt aber auch für den Versuch einer Umgehung mittels Kommissionsdekret. Die Wahlen sind nicht mehr fern liebe Mitbürger und so habe ich die Bitte an Sie, nicht immer die parteipolitische Option als Primat zu nehmen. Nehmen Sie sich Zeit, machen Sie eine Aufstellung der Themen die Ihnen wichtig sind und der Lösungen die Sie dafür favorisieren würden. Denken Sie erst dann über Ihre Wahlmöglichkeiten nach. Selbstbestimmung ist Arbeit, die Ihnen niemand abnehmen wird, ausser zu seinen Gunsten. Es lohnt sich daher, die Arbeit selbst zu machen. Als erstes muss man sich gewiss werden, dass die Bürger Rechte haben, darunter fällt auch der Datenschutz, eines der wichtigsten Elemente für Gegenwart und Zukunft.

  4. 7. lieber

    Mir ist es 100 mal lieber die USA schauen auf mein Konto als das Deutschland meine kompletten Daten (gewählte Handynummer, IP-Adressen, Aufenthaltsorte usw.) für 6 Monate speichert um sie dann "zielgerichtet" gegen Kriminelle einzusetzen.

    Die USA haben wenigstens noch ein begründetes Interesse die Finanzströme von Terroristen aufzudecken, während in D diese Daten EINFACH SO!!!!! von jedem für 6 Monate gespeichert werden - um sie dann (so sagt z.B. der Chaos Computer Club) selbst in Fällen von Ordnungswidrigkeiten (z.B. telefonieren am Steuer) zu nutzen.

    Schöne neue Welt!

  5. 8. die EU

    Dass die EU jetzt so ein großes Problem hat, wenn es um Konten geht, verwundert nicht.

    Das betrifft ja dann wieder die Leute mit dem Kapital - da wird dann auf einmal der Datenschutz neu entdeckt.

    Bei der Vorratsdatenspeicherung, bei der ALLES gespeichert wird, was nötig ist um das Leben der letzten 6 Monate VOLLSTÄNDIG nachzuvollziehen, wird großzügig weggeschaut...

    Das ist mal wieder EU in Reinkultur.

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