Zootiere unterm Messer
Wie sieht ein Elefant eigentlich von innen aus? Und wie groß ist wohl die Speiseröhre einer Giraffe? Britische Fernsehzuschauer können bei diesen Fragen jetzt mitreden – denn seit Ende Juni läuft auf Channel 4 die Dokumentation Inside Nature's Giants, in der riesige Wirbeltiere vor laufender Kamera seziert werden. Zwar sind die Bilder recht ästhetisch aufgenommen – dennoch können einige der Innenansichten schockieren. Neben dem Elefanten und der Giraffe kommen ein Krokodil und ein Wal auf den Obduktionstisch des Pathologen und Infektionsbiologen Alun Williams und seinen Kollegen vom Royal Veterinary College in London. Während das Team aus Tierärzten die Organe der Kolosse einzeln freilegt, lernt der Zuschauer Erstaunliches – zum Beispiel über die besonders kräftige Muskulatur im Hals von Giraffen, die den Kopf der Tiere auch dann noch aufrecht hält, wenn die Giganten mit 50 Kilometern pro Stunde durch die Steppe rennen. Die Tiere, denen in der vierteiligen Dokumentation zu Leibe gerückt wird, stammen aus europäischen Zoos und wurden zur Untersuchung ans Royal Veterinary College geschickt. Nur der Wal lebte bis zu seinem Ende in freier Wildbahn: Er strandete an der irischen Küste. Die Galerie zeigt Aufnahmen aus der ungewöhnlichen Tierdokumentation.
- Datum 05.08.2009 - 09:44 Uhr
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Und über Gunther von Hagens regt man sich dann auf. Aber nein, das ist ja was ganz anderes - da gehts ja um die Menschenwürde.
Die Zucht in Gefangenschaft sorgt für einen Überschuss an Tieren. Babys sind nämlich Kassenmagneten und ziehen massenweise Besucher an, die zusätzlich zum Eintrittsgeld auch noch Geld in den Geschenkeshops und Snackbars der Zoos ausgeben.
Zoos können vielleicht größere und feudalere Anlagen bauen, aber es sind und bleiben doch Gefängnisse. Viele "Verbesserungen" sind eher kosmetischer Art und dienen eher den Besuchern als den Tieren. Die meisten Tiere in Gefangenschaft leiden unter Frustration und Langeweile. Anstatt Millionen darauf zu verschwenden, Unmengen an Tieren einzusperren, sollten wir uns für die Erhaltung und Wiedereinrichtung dessen einsetzen, was wir Menschen den Tieren genommen haben: ihren ursprünglichen Lebensraum.
was wir immer vergessen :
um tieren lebensraum zurückzugeben, müssen WIR ihn freimachen. wie wäre es mit 1 milliarde menschen anstatt mit 7 ? wäre die welt dann weniger schön ? schlimm genug, dass in unserem land mit 80 millionen (!) einwohnern schon geweint wird, wenn die sterberate die geburtenrate übertrifft : "die deutschen sterben aus!". nein, meine damen und herren : das tut unserem planeten mal ganz gut. reichen 20 millionen deutsche nicht auch ?
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