Schwimm-WM Biedermann schlägt Phelps in Weltrekordzeit
Der Hallenser Paul Biedermann hat in Rom sein zweites Gold geholt: Im Finale über 200 Meter Freistil verwies er US-Star Phelps auf dessen Paradestrecke auf Platz Zwei

© Alberto Pizzoli/AFP/Getty Images
Doppelweltmeister in Rom: Paul Biedermann bezwingt Michael Phelps in Weltrekordzeit
Kein Finale der Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom wurde von den deutschen Zuschauern mit soviel Spannung erwartet: Um Punkt 18:03 Uhr trat Paul Biedermann im Finale über 200 Meter Freistil gegen US-Star Michael Phelps an – und gewann das Rennen.
Damit errang der 22-Jährige seinen zweiten Weltmeistertitel. Bereits zum Auftakt der Wettkämpfe am Sonntag hatte er die 400 Meter Freistil überraschend gewonnen und war Weltrekord geschwommen. Biedermann ist der einzige Doppel-Weltmeister über 200 und 400 Meter neben dem Australier Ian Thorpe.
Phelps dagegen verlor sein erstes großes internationales Rennen seit fünf Jahren. Biederman schlug den 14-fachen Olympiasieger auf dessen Paradestrecke, die der Amerikaner seit dem Olympischen Spielen 2004 in Athen in Finalläufen nicht einmal verloren hatte. Das wusste auch der Deutsche und zog auf der Schlussbahn das Tempo noch einmal an. Diese Anstrengung wurde belohnt: Biedermann schlug in 1:42,00 Minuten an – neuer Weltrekord.
Dass sich der Schwimmer aus Halle an der Saale in diesem Wettkampf tatsächlich durchsetzen würde, deutete sich bereits im Halbfinale am Montag an. Dort düpierte der Deutsche den bisherigen Weltrekordinhaber Phelps und zog in neuem Europarekord von 1:43,65 Minuten als Schnellster ins Finale ein. Phelps folgte mit deutlichem Abstand von 1,68 Sekunden.
- Datum 29.07.2009 - 09:24 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 4
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







Hab's im TV geschaut, echt eine Spitzenleistung. Und dabei bleiben er und sein Trainer so bescheiden dass es einen schon fast aufregt, denn Ehre wem Ehre gebührt.
ach sie glauben an das märchen des wunderanzuges, das angeblich 2 sec bringt, der schwimer aber seine persönliche bestleistung aber um 6,6 sec verbessert über die 400m, und obwohl keinerlei bluttests gemacht werden, obwohl der schwimmer noch im jänner das pfeiffersche drüsenfieber hatte
also für mich geht der erfolg eindeutig auf das konto der pharmaindustrie und nicht auf die textilindustrie oder irgendwelche sportartikelhersteller
Ich bin dafür, dass auch so mancher Kommentierer hier mal einem Blut- und Drogentest unterzogen werden.
Ich bin dafür, dass auch so mancher Kommentierer hier mal einem Blut- und Drogentest unterzogen werden.
Ich bin dafür, dass auch so mancher Kommentierer hier mal einem Blut- und Drogentest unterzogen werden.
Ein Biedermann aus Deutschland, der sich innerhalb kuerzester Zeit um Sekunden (was Welten sind im Schwimmsport) verbessert hat und das allein auf hartes Training zurueck fuehrt.
Ich bin Deutscher und ich freue mich immer, wenn ein deutsches Team oder deutsche Atlethen gewinnen.
Aber soll jetzt wirklich glaubhaft gemacht werden, dass die anderen Atlethen, vornehmlich USA und Australien, nicht oder nicht richtig und nicht so ausdauernd, nicht so hart trainieren ? Das wird wohl ernsthaft keiner glauben.
Ist das denn noch fairer Wettbewerb mit so ueberlegenen Anzuegen ?
Herr Biedermann gibt selber zu, dass er beim Start und bei den Wenden Defizite gegenueber der uebrigen Weltelite hat. Wie ist es denn moeglich, die dort verlorene Zeit auf der STrecke gegen anerkannte Weltklasse Leute herauszuholen und dabei noch so nebenbei einen neuen Weltrekord mitzunehmen.
Man muss abwarten, was der Herr Biedermann fuer Zeiten schwimmen wird, wenn diese Anzuege verboten sind. Und wenn auch hier ordentliche Dopingkontrollen eingefuehrt werden. Ob er dann wohl in die Reihe der Biedermaenner zurueck muss ? Erst dann wird sich die wirkliche Klasse des Herrn Biedermann zeigen. Erst dann kann ich den Hut ziehen, wenn er dann noch die gleichen Leistungen bringt.
Sonst ist es kein faierer Wettbewerb und vergleichbar mit Doping.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren