Reaktion auf Proteste Schauprozesse in Iran beginnen

Die iranische Justiz will am Samstag mit einer ersten Serie von Prozessen beginnen. Rund 20 inhaftierte Demonstranten müssen vor den Richter.

Demonstranten in Teheran: Etlichen Protestlern wird jetzt der Prozess gemacht (Archivbild vom 9. Juli 2009)

Wie die amtliche Nachrichtenagentur Irna berichtete, müssten sich die Angeklagten unter anderem wegen Bombenanschlägen, des Besitzes von Schusswaffen, Angriffen auf Basij-Milizen sowie die Weitergabe von Bildern "an die Medien des Feindes" verantworten. Damit sind westliche Zeitungen und Zeitschriften gemeint. Zwei der Beschuldigten sind Fotografen, andere gehören der Religionsgemeinschaft der Bahai an.

Die "Anstifter" der Proteste gegen die umstrittene Präsidentschaftswahl vom 12. Juni würden jedoch vorerst nicht vor Gericht gestellt, hieß es. Am Dienstag hatten die iranischen Behörden 140 Demonstranten aus dem berüchtigten Evin-Gefängnis freigelassen, bis zum Freitag soll angeblich eine weitere "substanzielle" Zahl folgen, darunter auch der ehemalige Berater von Ex-Präsident Mohammed Chatami, Saeed Hajjarian. Bislang sind angeblich noch 200 Oppositionelle hinter Gittern, darunter nach Angaben eines Abgeordneten, der die Häftlinge besuchte, auch 50 "Anstifter" der Proteste.

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Der 55-jährige Journalist und Universitätsdozent Hajjarian ist seit dem Jahr 2000 durch ein Attentat schwer behindert und sitzt im Rollstuhl. Der Anschlag auf ihn stand im Zusammenhang mit seinen damaligen Bemühungen, im iranischen Geheimdienst-Ministerium die Hintermänner einer mysteriösen Mordserie auf iranische Intellektuelle und Schriftsteller zu finden. Am Dienstag hatte Hajjarians Frau ihn im Gefängnis besucht und berichtet, ihr Mann sei sehr geschwächt, habe Probleme beim Atmen und sei stundenlang der prallen Sonne ausgesetzt worden, um ihn unter Druck zu setzen.

Die Frauenrechtlerin Shadi Sadr kam am Mittwoch gegen eine Kaution von umgerechnet 40.000 Euro wieder auf freien Fuß. Sie war vor knapp zwei Wochen auf dem Weg zum Freitagsgebet von Hashemi Rafsandschani von Zivilpolizisten in ein Auto gezerrt und verschleppt worden. Die 34-Jährige kämpft vor allem gegen die Praxis in Iran, Frauen nach einem Ehebruch zu Tode zu steinigen.

Der iranische Justizchef Ayatollah Mahmoud Hashemi Shahrudi hatte am Montag seine Behörden angewiesen, über das Schicksal aller Demonstranten bis Ende der Woche zu entscheiden. Parallel dazu hatte Präsident Mahmud Ahmadineschad Shahrudi aufgefordert, alle Gefangenen, gegen die nichts vorliege, bis zum 7. August zu entlassen – dem Geburtstag des zwölften Imam Mahdi, an dessen baldige messianische Rückkehr der Präsident glaubt.

Unterdessen übte der angesehene Großayatollah Hussein Ali Montazeri zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen scharfe Kritik an dem Vorgehen des Regimes. "Die Menschen hinter Gitter werden durch Folter gezwungen, falsche Geständnisse abzulegen – und jeden Tag erhält eine andere Familie die Leiche eines Angehörigen zurück", schrieb der 87-jährige Geistliche auf seiner Website. "Doch was haben sie sich zuschulden kommen lassen, außer friedlich gegen den Wahlbetrug zu protestieren?"
 

 
Leser-Kommentare
  1. Dazu passt wie die ehem. Gefangene die Folterknäste beschreiben:

    http://www.spiegel.de/pol...

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    • KHJ
    • 30.07.2009 um 1:48 Uhr

    Dazu eine Stellungnahme von den Linken aus Köln

    http://www.linksfraktion-koeln.de/detaildarstellung40.html?&tx_ttnews[tt_news]=10279&tx_ttnews[backPid]=162&cHash=a0b6e294eb

    KHJ aus Köln

    • KHJ
    • 30.07.2009 um 1:48 Uhr

    Dazu eine Stellungnahme von den Linken aus Köln

    http://www.linksfraktion-koeln.de/detaildarstellung40.html?&tx_ttnews[tt_news]=10279&tx_ttnews[backPid]=162&cHash=a0b6e294eb

    KHJ aus Köln

  2. [entfernt, bitte äußern Sie Ihre Kritik sachlich und nachvollziehbar/ Redaktion; svb]

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    es geht hier nicht um ägypten es geht um iran! und es ist gut, dass es immer wieder über die gräultaten der iranischen regierung berichtet wird.sie zeigen ja durch ihre kommentre, dass sie genau diese taten befürworten, oder noch schlimmer, verharmlosen oder gar ganz abstreiten.

    lassen sie sich eins gesagt sein, all das bringt nichts mehr, ihr "präsident" versucht die menschen, sowohl im iran als auch außerhalb seit jahren für dumm zu verkaufen und nebenbei menschen zu foltern und steinigen.

    aber jetzt weiß die ganze welt endlich bescheid, also lassen sie die versuche.

    und wenn sie die menschenrechte in iran für so human halten, dann sollten sie schleunigst dorthin, denn dann haben sie es nicht verdient, in eine demokratie zu leben und all die vorteile zu genießen und nebenbei die mutigen demonstranten, die genau hier für kämpfen zu verspotten.

    berid pishe hamkaratoon, hamvatanatoon ro shekanje konid aghaye afsar!

    nicht vorort berichten kann, liegt an den Leuten, denen Sie, afsarmahboob, die Stange halten. Die Pressefreiheit wird im Iran nicht von der dortigen Opposition verhindert, sondern von der machthabenden Regierung! Darüber sollten Sie sich empören. Um dazu in der Lage zu sein, ist freilich ein sittliches Bewusstsein Voraussetzung.

    es geht hier nicht um ägypten es geht um iran! und es ist gut, dass es immer wieder über die gräultaten der iranischen regierung berichtet wird.sie zeigen ja durch ihre kommentre, dass sie genau diese taten befürworten, oder noch schlimmer, verharmlosen oder gar ganz abstreiten.

    lassen sie sich eins gesagt sein, all das bringt nichts mehr, ihr "präsident" versucht die menschen, sowohl im iran als auch außerhalb seit jahren für dumm zu verkaufen und nebenbei menschen zu foltern und steinigen.

    aber jetzt weiß die ganze welt endlich bescheid, also lassen sie die versuche.

    und wenn sie die menschenrechte in iran für so human halten, dann sollten sie schleunigst dorthin, denn dann haben sie es nicht verdient, in eine demokratie zu leben und all die vorteile zu genießen und nebenbei die mutigen demonstranten, die genau hier für kämpfen zu verspotten.

    berid pishe hamkaratoon, hamvatanatoon ro shekanje konid aghaye afsar!

    nicht vorort berichten kann, liegt an den Leuten, denen Sie, afsarmahboob, die Stange halten. Die Pressefreiheit wird im Iran nicht von der dortigen Opposition verhindert, sondern von der machthabenden Regierung! Darüber sollten Sie sich empören. Um dazu in der Lage zu sein, ist freilich ein sittliches Bewusstsein Voraussetzung.

  3. es geht hier nicht um ägypten es geht um iran! und es ist gut, dass es immer wieder über die gräultaten der iranischen regierung berichtet wird.sie zeigen ja durch ihre kommentre, dass sie genau diese taten befürworten, oder noch schlimmer, verharmlosen oder gar ganz abstreiten.

    lassen sie sich eins gesagt sein, all das bringt nichts mehr, ihr "präsident" versucht die menschen, sowohl im iran als auch außerhalb seit jahren für dumm zu verkaufen und nebenbei menschen zu foltern und steinigen.

    aber jetzt weiß die ganze welt endlich bescheid, also lassen sie die versuche.

    und wenn sie die menschenrechte in iran für so human halten, dann sollten sie schleunigst dorthin, denn dann haben sie es nicht verdient, in eine demokratie zu leben und all die vorteile zu genießen und nebenbei die mutigen demonstranten, die genau hier für kämpfen zu verspotten.

    berid pishe hamkaratoon, hamvatanatoon ro shekanje konid aghaye afsar!

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    Ich dachte , dass aus meinem Kommentar hervorgeht , dass ich im Iran lebe , schade , dass Sie diesen Punkt uebersehen haben. Ich respektiere Ihre Ansichten , jedoch bestehen fundamentale Differenzen zwischen Ihnen und mir. Ich lehne jegliche Art von Gewaltanwendung kategorisch und vehement ab , bin jedoch nicht bereit zu akzeptieren , dass sich jemand aus Kairo ueber die Lage in unserem Land auslaesst.
    Payandeh Bad Iran...................

    Ich dachte , dass aus meinem Kommentar hervorgeht , dass ich im Iran lebe , schade , dass Sie diesen Punkt uebersehen haben. Ich respektiere Ihre Ansichten , jedoch bestehen fundamentale Differenzen zwischen Ihnen und mir. Ich lehne jegliche Art von Gewaltanwendung kategorisch und vehement ab , bin jedoch nicht bereit zu akzeptieren , dass sich jemand aus Kairo ueber die Lage in unserem Land auslaesst.
    Payandeh Bad Iran...................

  4. nicht vorort berichten kann, liegt an den Leuten, denen Sie, afsarmahboob, die Stange halten. Die Pressefreiheit wird im Iran nicht von der dortigen Opposition verhindert, sondern von der machthabenden Regierung! Darüber sollten Sie sich empören. Um dazu in der Lage zu sein, ist freilich ein sittliches Bewusstsein Voraussetzung.

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    Es ist mittlerweile 1: 30 a.m. in Tehran und ich sitze immer noch vor meinem verdammten Laptop.
    Lieber Manesse , es liegt bestimmt nicht an meiner Person , noch halte ich iregendjemandem die Stange , weit verfehlt.
    Warum kommt ihr nicht selbst , es frisst Euch schon keiner.
    Macht euch euer eigenes Bild , dass in der mainstream media in euren Breitenkreisen verbreitete Bild ueber den Iran , stimmt einfach nicht , es ist fundamental verzerrt , Ich kann das sehr gut beurteilen , da ich nach 20 jaehriger Abwesenheit vom Iran ,genau das selbe Gefuehl hatte. Was soll ich mehr sagen......................................

    Es ist mittlerweile 1: 30 a.m. in Tehran und ich sitze immer noch vor meinem verdammten Laptop.
    Lieber Manesse , es liegt bestimmt nicht an meiner Person , noch halte ich iregendjemandem die Stange , weit verfehlt.
    Warum kommt ihr nicht selbst , es frisst Euch schon keiner.
    Macht euch euer eigenes Bild , dass in der mainstream media in euren Breitenkreisen verbreitete Bild ueber den Iran , stimmt einfach nicht , es ist fundamental verzerrt , Ich kann das sehr gut beurteilen , da ich nach 20 jaehriger Abwesenheit vom Iran ,genau das selbe Gefuehl hatte. Was soll ich mehr sagen......................................

  5. Ich dachte , dass aus meinem Kommentar hervorgeht , dass ich im Iran lebe , schade , dass Sie diesen Punkt uebersehen haben. Ich respektiere Ihre Ansichten , jedoch bestehen fundamentale Differenzen zwischen Ihnen und mir. Ich lehne jegliche Art von Gewaltanwendung kategorisch und vehement ab , bin jedoch nicht bereit zu akzeptieren , dass sich jemand aus Kairo ueber die Lage in unserem Land auslaesst.
    Payandeh Bad Iran...................

    Antwort auf "es geht hier nicht um"
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    er lässt sich nicht aus, er berichtet!!!
    und genau das ist im sinne all derer die im iran für ihre rechte und mehr freiheit kämpfen.dazu gehören sie ja offensichtlich nicht.

    es ist gut, dass alle bescheid wissen und all die negative berichterstattung iran gibt immer noch nicht alles wieder, was diese unmenschen, ihre eigenen landsleuten seit jahren antun.

    von einem verbrecherischen Regime regieren lassen wolllen, das eine geradezu schäbige und jämmerliche Angst davor hat, ausländische Journalisten ins Land zu lassen, dann werden Sie eben damit leben müssen, dass aus dem Ausland über den Iran berichtet wird. Ihre oppositionellen Landsleute sind übrigens mutiger als Sie. Vor denen würde ich jederzeit den Hut ziehen, vor Kostgängern und Propagandisten eines diktatorischen Regimes hingegen nicht. Die iranische Nation ist zurecht stolz auf ihre uralte Geschichte. Immerhin handelt es sich um einen der ältesten Kulturräume der Menschheit. Die letzten drei Jahrzehnte gehören nur noch in Abstrichen dazu. Der größte Dichter des Landes, Hafis, ist seit Jahrzehnten verboten, die Kunstmusik ist ins Exil vertrieben. Die junge geistige Elite des Landes, die Studentenschaft, wird verprügelt. Nicht einmal die iranischen Fussballer werden vom Regime in Ruhe gelassen. Das sind doch barbarische Zustände, die jedem Iraner mit Geschichstbewusstsein die Zornesader schwellen lassen müssen.

    er lässt sich nicht aus, er berichtet!!!
    und genau das ist im sinne all derer die im iran für ihre rechte und mehr freiheit kämpfen.dazu gehören sie ja offensichtlich nicht.

    es ist gut, dass alle bescheid wissen und all die negative berichterstattung iran gibt immer noch nicht alles wieder, was diese unmenschen, ihre eigenen landsleuten seit jahren antun.

    von einem verbrecherischen Regime regieren lassen wolllen, das eine geradezu schäbige und jämmerliche Angst davor hat, ausländische Journalisten ins Land zu lassen, dann werden Sie eben damit leben müssen, dass aus dem Ausland über den Iran berichtet wird. Ihre oppositionellen Landsleute sind übrigens mutiger als Sie. Vor denen würde ich jederzeit den Hut ziehen, vor Kostgängern und Propagandisten eines diktatorischen Regimes hingegen nicht. Die iranische Nation ist zurecht stolz auf ihre uralte Geschichte. Immerhin handelt es sich um einen der ältesten Kulturräume der Menschheit. Die letzten drei Jahrzehnte gehören nur noch in Abstrichen dazu. Der größte Dichter des Landes, Hafis, ist seit Jahrzehnten verboten, die Kunstmusik ist ins Exil vertrieben. Die junge geistige Elite des Landes, die Studentenschaft, wird verprügelt. Nicht einmal die iranischen Fussballer werden vom Regime in Ruhe gelassen. Das sind doch barbarische Zustände, die jedem Iraner mit Geschichstbewusstsein die Zornesader schwellen lassen müssen.

  6. Es ist mittlerweile 1: 30 a.m. in Tehran und ich sitze immer noch vor meinem verdammten Laptop.
    Lieber Manesse , es liegt bestimmt nicht an meiner Person , noch halte ich iregendjemandem die Stange , weit verfehlt.
    Warum kommt ihr nicht selbst , es frisst Euch schon keiner.
    Macht euch euer eigenes Bild , dass in der mainstream media in euren Breitenkreisen verbreitete Bild ueber den Iran , stimmt einfach nicht , es ist fundamental verzerrt , Ich kann das sehr gut beurteilen , da ich nach 20 jaehriger Abwesenheit vom Iran ,genau das selbe Gefuehl hatte. Was soll ich mehr sagen......................................

    Antwort auf "Dass man aus dem Iran"
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    für den fall dass sie es nicht mitbekommen hatten, also es waren ganz viele reporter vor ort die gerne über die situation berichtet hätten, dann hat man sie aber des landes verwiesen bzw. sie in ihre hotelräume verbannt.

    so kann eine freie berichtersattung nicht funktionieren, das aber zeigt, dass diese regierung was zu verbergen hat.

    das tolle an iran sind ihre menschen aber all das was über die politische lage berichtet wird, stimmt voll und ganz.

    das wissen sie genauso gut wie ich und wenn sie es abstreiten sind sie keinen deut besser die diese taten begehen.

    für den fall dass sie es nicht mitbekommen hatten, also es waren ganz viele reporter vor ort die gerne über die situation berichtet hätten, dann hat man sie aber des landes verwiesen bzw. sie in ihre hotelräume verbannt.

    so kann eine freie berichtersattung nicht funktionieren, das aber zeigt, dass diese regierung was zu verbergen hat.

    das tolle an iran sind ihre menschen aber all das was über die politische lage berichtet wird, stimmt voll und ganz.

    das wissen sie genauso gut wie ich und wenn sie es abstreiten sind sie keinen deut besser die diese taten begehen.

  7. er lässt sich nicht aus, er berichtet!!!
    und genau das ist im sinne all derer die im iran für ihre rechte und mehr freiheit kämpfen.dazu gehören sie ja offensichtlich nicht.

    es ist gut, dass alle bescheid wissen und all die negative berichterstattung iran gibt immer noch nicht alles wieder, was diese unmenschen, ihre eigenen landsleuten seit jahren antun.

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    Sie koennen mich nicht anhand eines Kommentars beurteilen . Ganz sicher moechte ich mehr Freiheit und Toleranz fuer das iranische Volk.
    Was glauben Sie muessen wir tun ? ' Illegal ' auf die Strasse gehen und uns der Staatsgewalt aussetzen und sterben ? Was tun Sie denn im fernen Ausland , warten Sie nur darauf , dass die Leute im Iran auf die Strasse gehen und sich allen Gefahren aussetzen ? Wir leben hier unser Leben und hoffen aud friedfertige Reformen in unsrem Land. Koennen Sie in Deutschland , Frankreich oder sonst einem Land ohne voherige Genehmigung auf die Strasse gehen und Ihren Groll freien Lauf lassen?
    Seien Sie gerecht , die Nummer laueft nicht.

    • tang
    • 29.07.2009 um 23:49 Uhr

    sie sind doch perfektes produkt der medien, ob diese nun die wahrheit schreiben oder nicht.
    die offengelgten fakten sind natürlich abstoßend. bin kein verfechter von diktaturen.
    doch was revolution von aussen alles sein kann...mhh
    ich verweise hier (auch) auf rumänien 1989. wahnsinn wie gut das gklappt hat.

    ich fand es erschreckend wie fotos von zwei kaputten häusern UNS den afganistan krieg schmackhafft gemacht haben...auf gehts in die zweite runde. aber es ist fair!? und wir sind immernoch frei!! fatale illusion. bleibe ich zuhause oder werde ich gefilmt?

    aber es geht ja um iran.

    Sie koennen mich nicht anhand eines Kommentars beurteilen . Ganz sicher moechte ich mehr Freiheit und Toleranz fuer das iranische Volk.
    Was glauben Sie muessen wir tun ? ' Illegal ' auf die Strasse gehen und uns der Staatsgewalt aussetzen und sterben ? Was tun Sie denn im fernen Ausland , warten Sie nur darauf , dass die Leute im Iran auf die Strasse gehen und sich allen Gefahren aussetzen ? Wir leben hier unser Leben und hoffen aud friedfertige Reformen in unsrem Land. Koennen Sie in Deutschland , Frankreich oder sonst einem Land ohne voherige Genehmigung auf die Strasse gehen und Ihren Groll freien Lauf lassen?
    Seien Sie gerecht , die Nummer laueft nicht.

    • tang
    • 29.07.2009 um 23:49 Uhr

    sie sind doch perfektes produkt der medien, ob diese nun die wahrheit schreiben oder nicht.
    die offengelgten fakten sind natürlich abstoßend. bin kein verfechter von diktaturen.
    doch was revolution von aussen alles sein kann...mhh
    ich verweise hier (auch) auf rumänien 1989. wahnsinn wie gut das gklappt hat.

    ich fand es erschreckend wie fotos von zwei kaputten häusern UNS den afganistan krieg schmackhafft gemacht haben...auf gehts in die zweite runde. aber es ist fair!? und wir sind immernoch frei!! fatale illusion. bleibe ich zuhause oder werde ich gefilmt?

    aber es geht ja um iran.

  8. von einem verbrecherischen Regime regieren lassen wolllen, das eine geradezu schäbige und jämmerliche Angst davor hat, ausländische Journalisten ins Land zu lassen, dann werden Sie eben damit leben müssen, dass aus dem Ausland über den Iran berichtet wird. Ihre oppositionellen Landsleute sind übrigens mutiger als Sie. Vor denen würde ich jederzeit den Hut ziehen, vor Kostgängern und Propagandisten eines diktatorischen Regimes hingegen nicht. Die iranische Nation ist zurecht stolz auf ihre uralte Geschichte. Immerhin handelt es sich um einen der ältesten Kulturräume der Menschheit. Die letzten drei Jahrzehnte gehören nur noch in Abstrichen dazu. Der größte Dichter des Landes, Hafis, ist seit Jahrzehnten verboten, die Kunstmusik ist ins Exil vertrieben. Die junge geistige Elite des Landes, die Studentenschaft, wird verprügelt. Nicht einmal die iranischen Fussballer werden vom Regime in Ruhe gelassen. Das sind doch barbarische Zustände, die jedem Iraner mit Geschichstbewusstsein die Zornesader schwellen lassen müssen.

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    • tang
    • 30.07.2009 um 0:04 Uhr

    also die fußballer der deutschen nationalmannschafft müssen werbung für nutella machen! pfui is das sportlich.
    hier in deutschland werden geschwärzte zeilen raus gebracht. (schröder?)
    zurecht stolz auf nationale geschichte?? wo komm wa denn hier ihn. ich werde auch gleich mal stolz. stolz auf grenzen oder geothe, der würde kotzen heute.

    • tang
    • 30.07.2009 um 0:04 Uhr

    also die fußballer der deutschen nationalmannschafft müssen werbung für nutella machen! pfui is das sportlich.
    hier in deutschland werden geschwärzte zeilen raus gebracht. (schröder?)
    zurecht stolz auf nationale geschichte?? wo komm wa denn hier ihn. ich werde auch gleich mal stolz. stolz auf grenzen oder geothe, der würde kotzen heute.

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