Flatrate-Prostitution Die selbstbestimmte All-inclusive-Hure
Am Wochenende wurden Flatrate-Bordelle durchsucht. Nutzt die Diskussion den Menschenrechten der Sexarbeiterinnen? Die Huren wehren sich jedenfalls gegen die Bevormundung

© Michael Latz
Während der Razzia in Fellbach vor dem Flatrate-Bordell "Pussy Club"
"Sex mit allen Frauen, solange du willst, so oft du willst und wie du willst." So werben sogenannte Flatrate-Bordelle um Kunden. Der Aufenthalt kostet dort gerade mal 70 Euro. All inclusive.
Das klingt, als dürfe hier jeder Mann von jeder Frau jederzeit verlangen, was ihm beliebt – seltene Praktiken ebenso wie Sex ohne Kondom. Und die Frauen dürften nie ablehnen. Hinzu kommt, dass zum Beispiel im Pussy Club in Fellbach bei Stuttgart vor allem sehr junge Frauen aus Rumänien oder Moldawien arbeiten, die kaum Deutsch verstehen, was das Vorurteil nährt, unbedarfte Mädchen würden hier mehr oder weniger unfreiwillig ausgebeutet. So verwundert es nicht, dass Menschenrechtsorganisationen, Politiker und Kirchenverbände das Angebot als menschenverachtend verurteilen.
In Heidelberg und Fellbach wurden inzwischen die Flatrate-Bordelle geschlossen, allerdings aus hygienischen Gründen. Mehrere Hundert Beamte – unter anderem der Polizei, der Steuerfahndung und der Gesundheitsbehörden – hatten am Sonntag die Bordelle in Heidelberg, Fellbach, in Schönefeld bei Berlin und Wuppertal durchsucht. Denn die Behörden vermuteten, dass Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen und ausländische Prostituierte ohne Genehmigung beschäftigt wurden.
Diese Ermittelungen fanden unabhängig von der Diskussion um die Werbung statt. Gegen die Betreiberin und den Geschäftsführer der Bordell-Kette wurde Haftbefehl erlassen. Die Akten werden noch geprüft. Baden-Württembergs Justizminister Ulrich Goll bezeichnete diese Bordelle als "knallhartes Geschäft", das "wohl von der organisierten Kriminalität gesteuert" ist.
Doch weder die Hygiene noch die Sozialversicherung ist ein spezifisches Problem von Flatrate-Bordellen allein. Sozialversicherung wird nur für Angestellte fällig, aber die Prostituierten arbeiten meist als Selbstständige. Und da ist die Grenze zur Scheinselbstständigkeit nicht weit.
Goll sagte deutlich, wogegen die Politik vorgehen will: "Wenn man deren Werbung ernst nimmt, ist von einem Verstoß gegen die Menschenwürde der dort arbeitenden Prostituierten auszugehen."
Aber muss man Werbung ernst nehmen? Der Prostituiertenverein Dona Carmen plädiert mithilfe von Anzeigen in der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Rundschau und zusammen mit anderen Hurenverbänden in einem offenen Brief gegen die Schließung von Bordellen.
Mechthild Eickel vom Hurenverband Madonna sagt: "Von der Werbung kann man nicht auf die Arbeitsbedingungen schließen. Die Reaktion ist unverhältnismäßig." Sie sagt, im Grunde ginge es darum, "die Prostitution an sich zu diskreditieren". Wenn man wirklich gegen die Werbekampagne vorgehen wollte, dann solle man doch dagegen klagen.
Dahinter steht noch eine größere Sorge. Nämlich, dass das 2002 in Kraft getretene Prostituiertengesetz, das den Huren mehr Rechte verschafft hat, wieder zurückgenommen werden soll. Das wünschen sich tatsächlich manche, denn seit Bestehen des Gesetzes seien bundesweit 60 Wellness-Bordelle aus dem Boden geschossen, wie Klaus Bayerl, Leiter der Kriminalpolizei Augsburg und Experte für Menschenhandel und Rotlicht-Kriminalität, sagte. Das wäre allein vielleicht noch kein Problem. Doch Bayerl ergänzt: "Das Milieu ist aber dasselbe."
Doch auch die Frauen selbst, die in den Flatrate-Clubs arbeiten, versuchten im Vorfeld mit einer Unterschriftenaktion die Schließung zu verhindern. Sie behaupten, vergleichsweise gut zu verdienen, und schreiben: "Wir entscheiden selbst, mit wem, wie lange und wie wir mit dem Kunden Zeit im Arbeitszimmer verbringen möchten, nur die Unterhaltung im Partyraum ist Pflicht (Tanzen, Flirten, Show, Smalltalk)." Wie viel Existenzangst jede Einzelne zum Unterschreiben dieses Briefes getrieben hat, kann man natürlich nicht herauslesen.
Sie schreiben aber selbst, sie fürchteten sich davor, in sogenannte "FKK-Clubs" zurückkehren zu müssen, wo sie finanziell weit mehr ausgebeutet würden. "Ihr Vorhaben würde uns wieder zur modernen und legalen Zuhälterei treiben."
Eine Moderatorin des Forums von Sexworker.at, die einen Tag im Pussy Club verbracht hat, bestätigt, wie sehr manch eine der Frauen die Schließung und die Not fürchtet. Sie schreibt aber auch, die Atmosphäre erinnere an einen Swinger-Club. Außerdem müssten nicht die Frauen die Männer um Sex anbetteln, sondern die Männer sprächen die Frauen an. Und: Die Männer bekämen "lange nicht das, was sie voraussetzen".
Die Vertreterinnen verschiedener Prostituierten- und Frauenverbände beklagen zwar die drastischen "Slogans in Zeiten der Krise", denn schon lange würden im Sexbuisiness Billigangebote den Konkurrenzdruck verschärfen.
Und natürlich wollen auch sie durchsetzen, dass alle Sexarbeiterinnen Kunden ablehnen können. Das ist auch ihr Recht laut Prostituiertengesetz. Doch um das und mehr für alle zu gewährleisten, bräuchten alle Bordelle Standards und Berufsverbände, die die Einhaltung dieser Standards kontrollieren. Statt das Prostituiertengesetz also in diesem Sinne auszubauen, würden unter dem "diffusen Begriff der Würde der Sexarbeiterinnen" Entscheidungen getroffen, die die Huren mehr bedrohten als beschützen.
Das Hauptproblem für die Huren ist wahrscheinlich die Haltung, die hinter der offiziellen Empörung steht. Sie fühlen sich nicht ernst genommen. Denn "Zwangsprostitution und Schlepperbanden sind nicht alles", wie Mechthild Eickel sagt. Die meisten Frauen seien eben nicht "unbedarft", sondern arbeiteten freiwillig und selbstbestimmt. Auch viele Osteuropäerinnen hätten sich trotz Schulabschluss und anderer Berufschancen zu genau dieser Arbeit entschieden. Jede Frau hat andere Gründe, man müsste genauer hinschauen.
Mechthild Eickel wünscht sich, dass, wie es zum Beispiel Dortmund vormacht, runde Tische eingerichtet würden, an denen auch die Institutionen sitzen, die etwas von Prostitution verstehen: Hurenverbände wie Madonna oder Dona Carmen, aber eben auch der Bundesverband sexueller Dienstleistungen, in dem die Bordellbesitzer organisiert sind.
Dann könnte man auch sinnvolle Angebote machen: Sprachkurse und Beratungen beispielsweise für die Ausländerinnen auf dem Straßenstrich hier in Deutschland, die unter besonders schlechten Bedingungen arbeiten.
Wahrscheinlich würden die Huren sogar befürworten, wenn Bordelle geschlossen werden, die am Menschenhandel beteiligt sind, oder die Menschen und Behörden um Sozialbeiträge betrügen. Wenn sie nach ihrer Meinung gefragt werden und sich nicht um ihre Existenz sorgen müssen, werden die Frauen vielleicht sogar nicht mehr geschlossen die menschenverachtender Werbung der Flatrate-Bordelle herunterspielen und so tun, als könnte man gleichzeitig selbstbestimmt sein und sich als All-inclusive-Hure anpreisen lassen.
- Datum 28.07.2009 - 11:17 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Ich empfinde es als schlimm, dass in Deutschland mehr und mehr die Freiheit der Bürger / Menschen beschnitten wird.
In einem Land, in dem Werte seit Jahren mit Füßen getreten werden, sehen sich eben jene Politiker, die den Werteverfall bisher förderten und nährten, plötzlich als Retter der ,,Menschenwürde" - eine erschreckende Doppelmoral offenbart sich hier dem Betrachter!
Wir tolerieren zwar Gewalt in unseren Städten, sorgen dafür, dass sich Zivilcourage kaum entwickeln kann, indem wir die Menschen voneinader entfremden / anonymisieren, wir unterstützen Kriege gegen Unschuldige usw. uvm., aber das alles ist unproblematisch, ist doch der einzige Feind der vermeintlichen Gutmenschen Sex - super!
Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem Sexualität tabu ist - das sollte und darf sie nämlich nicht sein!
In meinen Augen ist eine solche Aktion im vermeintlichen Zeitalter der sexuellen Aufklärung und Freizügigkeit unfassbar; wie prüde können manche Menschen sein?!
Ich selbst glaube zwar nicht, dass solche Angebote wirklich wirtschaftlich sind für die Betreiber - aber: who cares?! Wenn es sich für die Unternehmen lohnt, sollen sie doch!
Die vermeintlichen Gutmensch-Argumente sind in meinen Augen nur vorgeschoben; was wirklich dahinter steckt, wer weiß?!
Leute, ihr versteht das nicht.
Der Staat braucht Kinder mit zahlungskräftigen Vätern.
Zu viele Prostituiere......... zu wenige Kinder...... zu wenige Kinder........zu wenige Väter die von ihren geschiedenen Frauen in den wirtschaftlichen Ruin getrieben werden können.
Prostituierte sind halt für einen Mann 100x billiger als eine Scheidung. ..................
Ein Hoch der Emanzipation...
Leute, ihr versteht das nicht.
Der Staat braucht Kinder mit zahlungskräftigen Vätern.
Zu viele Prostituiere......... zu wenige Kinder...... zu wenige Kinder........zu wenige Väter die von ihren geschiedenen Frauen in den wirtschaftlichen Ruin getrieben werden können.
Prostituierte sind halt für einen Mann 100x billiger als eine Scheidung. ..................
Ein Hoch der Emanzipation...
Ein lesenswertes Interview mit der Soziologin Laura María Agustín, die seit vielen Jahren mit Prostituierten arbeitet.
Sie wirft den Gegnern/innen einer freien, selbstbestimmten Prostitution Verlogenheit und gewollte Ignoranz vor.
Von den Feministinnen bis zu den christlichen Parteien wird nicht akzeptiert, dass Prostitution eine bewusste Berufsentscheidung sein kann, die einer Frau vernünftige Verdiesntmöglichkeiten eröffnet.
Und: Zwangsprostitution existiert - ist aber eher die Ausnahme.
Dass nun ausgerechnet unsere bundesdeutsche Politiker/innen, die sich in den letzten Jahren nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, sich als Puff-Kämpfer/innen aufspielen, ist einfach nur peinlich.
Wie wärs mal mit einer funktionierenden Steuer-, Gesundheits- oder Rentenreform ?
Zu schwierig. Schon klar.
Also wir weiter gegen Puffs gekämpft und das Internet verstoppschildert.
Peinlich.
dass Sie in diesem Zusammenhang von einer "vernünftigen Zuverdienstmöglichkeit" sprechen!
Zum Thema Zwangsprostitution: http://www.bka.de/lageber...
Ich finde das sind keine unerheblichen Zahlen und bezweifle, dass der Großteil derer, die zu Prostituierten gehen (selbst wenn sie Interesse daran hätten), erkennen könnten, in welchem Maße eine Freiwilligkeit vorhanden ist.
Aber natürlich klingt ist das für's Gewissen besser, wenn man davon ausgeht, dass die Damen das freiwillig machen und bestimmt auch noch Spaß dabei haben...
tsssss.....
Wahrscheinlich sollte Prostitution noch wirtschaftlich gefördert werden, weil ethisch so wertvoll für die Gesellschaft?
Super Idee!
Dann lassen Sie uns doch gleich die Schulpflicht für Frauen abschaffen.
Wie absurd.
Das jene Frauen gerne einen anderen Beruf ergreifen würden und zum Grossteil Osteuropäerinnen in deutschen Bordellen arbeiten...nein das ist vollkommen irrelevant.
Sagen Sie einmal, was für ein Menschenbild haben Sie eigentlich?
Hier werden Fauen ver- discount-tert.
Godspeed für die ermittelnde Staatsanwaltschaft!
Tycho.
_________________________________________________________________
nec fasces, nec opes, sola artis sceptra perennant.
Gemäß vieler Studien sind nur wenige Frauen wirklich freiwillig in der Prostitution tätig. Sie stammen meistens aus schwer gestörten Familien, wurden als Kinder sehr häufig von engen Familienangehörigen sexuell missbraucht und anderweitig traumatisiert. Indem sie sich durch Männer benutzen lassen, wiederholen sie zwanghaft die elterlichen Misshandlungen. Wenn sich die Eltern nicht um die Zukunft der Töchter kümmern, sie sogar nach Europa in die Bordelle schicken, was soll daran freiwillig sein??
dass Sie in diesem Zusammenhang von einer "vernünftigen Zuverdienstmöglichkeit" sprechen!
Zum Thema Zwangsprostitution: http://www.bka.de/lageber...
Ich finde das sind keine unerheblichen Zahlen und bezweifle, dass der Großteil derer, die zu Prostituierten gehen (selbst wenn sie Interesse daran hätten), erkennen könnten, in welchem Maße eine Freiwilligkeit vorhanden ist.
Aber natürlich klingt ist das für's Gewissen besser, wenn man davon ausgeht, dass die Damen das freiwillig machen und bestimmt auch noch Spaß dabei haben...
tsssss.....
Wahrscheinlich sollte Prostitution noch wirtschaftlich gefördert werden, weil ethisch so wertvoll für die Gesellschaft?
Super Idee!
Dann lassen Sie uns doch gleich die Schulpflicht für Frauen abschaffen.
Wie absurd.
Das jene Frauen gerne einen anderen Beruf ergreifen würden und zum Grossteil Osteuropäerinnen in deutschen Bordellen arbeiten...nein das ist vollkommen irrelevant.
Sagen Sie einmal, was für ein Menschenbild haben Sie eigentlich?
Hier werden Fauen ver- discount-tert.
Godspeed für die ermittelnde Staatsanwaltschaft!
Tycho.
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nec fasces, nec opes, sola artis sceptra perennant.
Gemäß vieler Studien sind nur wenige Frauen wirklich freiwillig in der Prostitution tätig. Sie stammen meistens aus schwer gestörten Familien, wurden als Kinder sehr häufig von engen Familienangehörigen sexuell missbraucht und anderweitig traumatisiert. Indem sie sich durch Männer benutzen lassen, wiederholen sie zwanghaft die elterlichen Misshandlungen. Wenn sich die Eltern nicht um die Zukunft der Töchter kümmern, sie sogar nach Europa in die Bordelle schicken, was soll daran freiwillig sein??
Hallo
Die ganze Aktion ist lächerlich und trieft vor Doppelmoral.
Einerseits wir die "Hure" als "selbst bestimmte durchsetzungsstarke Frau" in vielen Medien geradezu glorifiziert und nun das?
Nicht nur Mann darf in diesem Fall getrost vermuten das es einigen Damen/Herren an entscheidender Stelle einfach nicht gepasst hat was sich im "Pussy Club" abspielte.
Deshalb wurde die geballte Amtsmannschaft in Marsch gesetzt und nicht wegen "Hygienemängeln" oder sonst was.
Btw. Ein sehr lesenswertes Interview aus der Neuen Züricher Zeitung zum Thema Prostitution.
http://www.nzz.ch/nachric...
Und ich würde mich im übrigen sehr freuen wenn die geballte Staatsmacht im Fall von Lohndumping/Strassenkrawallen (Bsp.) ähnlich konsequent vorgehen würde.
Gruss
Rene
Vermutlich, das Argument der Scheinselbständigkeit zeigt es, wieder um die möglicherweise entgehenden Staatseinnahmen. Aber wieso?. Nimmt man als Voraussetzung den Gewerbeschein sind das Prostituierte wie alle anderen auch.
Es ist wohl auch eine Frage der Menschenwürde. Eine Prostituierte behandeln wie eine Flatrate zum Saufen oder Telefonieren. Ich denke trotzdem, dass die Prostituierten noch Bedingungen stellen dürfen, und das ist auch gut so. Vielleicht meint der Busengrapscher, er komme auf seine Kosten, mal hier mal da. Glaube ich aber nicht. Er wird genauso geächtet werden, wie in einem "normalen" Bordell. Die Einwände der Berufsorganisationen sollten gehört und ernst genommen werden.
Die Medien möchten mal wieder Meinung produzieren.
1. Was hat Flatrate Bezahlung mit Prostituierten Rechten zu tun?
2. Warum wird in den Berichten, in denen es um die angeblich menschenunwürdige Bezahlung geht über Hygienezustände usw. gesprochen? - das hängt überhaupt nicht zusammen.
Wer gegen die Flatrate ist muss auch gegen Prostitution überhaupt sein. Alles andere sind künstliche Unterscheidungen.
Wenn es sich nicht rechnet, macht es auch keiner.
Die Frauenrechte haben damit NICHTS zu tun.
All den Herren, die daran glauben möchten, sage ich mit aller Deutlichkeit:
Eine Frau, die mit Männern gegen Geld Sex hat, hat Probleme. Entweder hatte sie die schon vor Aufnahme der Tätigkeit ( in den USA ist nachgewiesen, dass viele P. als Kinder sexuell mißbraucht, keine eigene sexuelle Identität entwickeln konnten) oder nachher ( Selbstekel, wenn man die Drogen oder die ständige Selbstvergewaltigung aufgab).
All den Männer, die daran glauben möchten, dass jeder ....einer Frau Vergnügen bereitet - auf keinen Fall ist das so! Es muss nicht die große Liebe sein - aber gewisse ästhetische und kommunikative Aspekte sind selbst für einen One-Night-Stand unverzichtbar. Intelligenz und Humor sind von Vorteil.
Es hat nichts mit Doppelmoral zu tun, Flat-Rate-Bordelle abzulehnen.
Mir reicht schon die Vorstellung, jeden Mann, dem ich auf der Straße begegne, zwischen meine Schenkel oder sonstwohin zu lassen. Das geht jeder sexuell selbstbestimmten Frau so!
Die besten Huren lassen ihre Freier den Charakter der Prostitution vergessen.
Männer möchten das Offensichtliche nicht sehen. Dabei rede ich hier noch nicht einmal von Zuhältern.
Die eigentliche Doppelmoral besteht darin, den Prostituierten eine lustvolle Freiwilligkeit zu unterstellen, damit man ihre Dienste mit mehr Genuss in Anspruch nehmen kann.
Oder zumindest mit einem gestörtem Verhältnis zur eigenen Persönlichkeit kann ich auch als Man gut nachvollziehen und sehe es auch genau so , das davon bei einer Prostituierten reichlich vorhanden sein muss .
Trotzdem sehe auch ich in dem jetzigen Vorgehen eher einen willkommenen Aufhänger um Aktionismus zur Wahl präsentieren zu können .
Das tut dem C im Parteinamen doch gleich richtig wohl .
Denn wenn es den Herrschaften wirklich um die menschliche Würde gehen täte , dann würde man sich generell um Zwangsprostitution intensiver kümmern .
Leider ist dies wie alles sinnvolle eine langwierige, oft undankbare und so gar nicht plakative Geschichte .
Aus dieser Sicht heraus ist es auch für mich nur eine Doppelmoral nach dem Motto "Schaut mal , wie toll wir was machen , sind wir nicht gut und christlich ?" .
Dem wirklichen permanentem Alltag der meisten Prostituierten und der allgemeinen Würdelosigkeit dieses Gewerbes , geht man so elegant aus dem Weg .
MfG Katana
Die eigentliche Doppelmoral besteht darin, den Prostituierten eine lustvolle Freiwilligkeit zu unterstellen, damit man ihre Dienste mit mehr Genuss in Anspruch nehmen kann.
Ich glaube kaum, dass ein halbwegs intelligenter Mensch bzw. Mann den Prostituierten eine "lustvolle" Freiwilligkeit unterstellt. Ja, Freiwilligkeit kann durchaus unterstellt werden, aber "lustvoll" ist die sicher überhaupt nicht, die Lust bei der Hure stellt sich ggf. erst beim Einstecken des Geldes ein.
Und hier liegt der Hase im Chili - Hure ist ein unangenehmer Job, am Anfang möglicherweise sogar ein ekelhafter - aber er wird deswegen auch relativ gut bezahlt - auch wenn er so lustvoll ist wie das Sezieren einer Wasserleiche.
Wenn nun ein Mann, möglicherweise, bei einer Prostituierten nun dann einen "hochkriegt", wenn diese möglichst talentiert sexuellen Appetit vorgaukelt, dann ist das keine Doppelmoral, sondern Teil der sexuellen Dienstleistung.
Wer's braucht...
hallöchen, aufwachen bitte!
prostiution ist das älteste gewerbe der welt und die abschaffung dessen eine naive illusion. also hören sie auf, über prostitution im allgemeinen zu diskutieren und achten sie doch bitte endlich auf die wirklichen schweinereien.
Ich habe überhaupt keine Lust mich auf eine Pro-Contra Diskussion bezüglich Flatrate-Bordellen einzulasen. Es geht hier vielmehr um folgendes: Die Tatsache, dass in Deutschland gewisse Interessengruppen einen unliebsamen Gegner mit einer völlig hanebüchenen Begründung aus dem Verkehr ziehen können, sollte jeden demokraten wütend machen.
Inwiefern ist denn bitte ein Flatrate-Bordell etwas anderes als ein stinknormaler Puff, in dem die Prostituierten genauso zigfach Sex praktizieren. Hier wird eine uralte Sache zeitgeistlich und durchaus geschäftstüchtig neubenannt. Und schon kann man zuschauen, wie die Medien etc. den Puff mit modisch-passendem Namen "Flatrate" in der Luft zerreissen. Sie sind ein Opfer dieser Meinungsmache und sinnlosen Diskussion.
glauben sie dass es menschen Spaß bereitet tag ein tag aus am hochofen zu arbeiten, im straßenbau, auf einer tunnelbaustelle, in bergwerken, in diamantenminen oder als installateur oder als soldat zum kriegsdienst genötigt zu werden??
da werden sie auch kaum jemanden finden, dem das spaß macht, trotzdem werden massenhaft männer dazu genötigt, frauen arbeiten da ja nicht, die gehen dann lieber anschaffen, das ist gemütlicher und weniger gefährlich
Eine gute Bekannte von mir hat sich mit Ihren 40 Jahren (Studiert und Single) dazu entschloßen, es mit Prostitution zu versuchen. Hat sich ein Ziel von 6 Monaten gesteckt, ist jetzt aber bereits seit 2 Jahren im"Job" weil es Ihr Spaß macht, Sie richtig Kohle verdient und sie sich in kurzer Zeit Stammfreier aufgebaut hat. Sie ist jetzt auch wesentlich ausgeglichener als früher, braucht sich auch keine Vorwürfe mehr machen, daß Sie Liebhaber im Alter Ihrer Tochter ( 22 Jahre) bevorzugt.
Natürlich hat jeder "Probleme", meißt monitärer Art. Jeder löst diese auf mehr oder weniger erfolgreiche Art und Weise. Aber zu unterstellen, daß alle Frauen die sich "verkaufen" (wo ist die Grenze? Ist Hochschlafen auch Prostitution?) einen verkorksten Lebenslauf aufweisen müßen, ist schon mehr als naiv.
Sex war schon immer die Waffe der Frau. Sex macht auch einer Frau Spaß. Und dann kann Frau im Gegensatz zu uns Männern damit gutes Geld verdienen. Meine Bekannte, zwar studiert, verdient jetzt im Monat im 5-stelligen Bereich und ärgert sich, daß Sie nicht früher den Beruf gewechselt hat.
Zetti
Oder zumindest mit einem gestörtem Verhältnis zur eigenen Persönlichkeit kann ich auch als Man gut nachvollziehen und sehe es auch genau so , das davon bei einer Prostituierten reichlich vorhanden sein muss .
Trotzdem sehe auch ich in dem jetzigen Vorgehen eher einen willkommenen Aufhänger um Aktionismus zur Wahl präsentieren zu können .
Das tut dem C im Parteinamen doch gleich richtig wohl .
Denn wenn es den Herrschaften wirklich um die menschliche Würde gehen täte , dann würde man sich generell um Zwangsprostitution intensiver kümmern .
Leider ist dies wie alles sinnvolle eine langwierige, oft undankbare und so gar nicht plakative Geschichte .
Aus dieser Sicht heraus ist es auch für mich nur eine Doppelmoral nach dem Motto "Schaut mal , wie toll wir was machen , sind wir nicht gut und christlich ?" .
Dem wirklichen permanentem Alltag der meisten Prostituierten und der allgemeinen Würdelosigkeit dieses Gewerbes , geht man so elegant aus dem Weg .
MfG Katana
Die eigentliche Doppelmoral besteht darin, den Prostituierten eine lustvolle Freiwilligkeit zu unterstellen, damit man ihre Dienste mit mehr Genuss in Anspruch nehmen kann.
Ich glaube kaum, dass ein halbwegs intelligenter Mensch bzw. Mann den Prostituierten eine "lustvolle" Freiwilligkeit unterstellt. Ja, Freiwilligkeit kann durchaus unterstellt werden, aber "lustvoll" ist die sicher überhaupt nicht, die Lust bei der Hure stellt sich ggf. erst beim Einstecken des Geldes ein.
Und hier liegt der Hase im Chili - Hure ist ein unangenehmer Job, am Anfang möglicherweise sogar ein ekelhafter - aber er wird deswegen auch relativ gut bezahlt - auch wenn er so lustvoll ist wie das Sezieren einer Wasserleiche.
Wenn nun ein Mann, möglicherweise, bei einer Prostituierten nun dann einen "hochkriegt", wenn diese möglichst talentiert sexuellen Appetit vorgaukelt, dann ist das keine Doppelmoral, sondern Teil der sexuellen Dienstleistung.
Wer's braucht...
hallöchen, aufwachen bitte!
prostiution ist das älteste gewerbe der welt und die abschaffung dessen eine naive illusion. also hören sie auf, über prostitution im allgemeinen zu diskutieren und achten sie doch bitte endlich auf die wirklichen schweinereien.
Ich habe überhaupt keine Lust mich auf eine Pro-Contra Diskussion bezüglich Flatrate-Bordellen einzulasen. Es geht hier vielmehr um folgendes: Die Tatsache, dass in Deutschland gewisse Interessengruppen einen unliebsamen Gegner mit einer völlig hanebüchenen Begründung aus dem Verkehr ziehen können, sollte jeden demokraten wütend machen.
Inwiefern ist denn bitte ein Flatrate-Bordell etwas anderes als ein stinknormaler Puff, in dem die Prostituierten genauso zigfach Sex praktizieren. Hier wird eine uralte Sache zeitgeistlich und durchaus geschäftstüchtig neubenannt. Und schon kann man zuschauen, wie die Medien etc. den Puff mit modisch-passendem Namen "Flatrate" in der Luft zerreissen. Sie sind ein Opfer dieser Meinungsmache und sinnlosen Diskussion.
glauben sie dass es menschen Spaß bereitet tag ein tag aus am hochofen zu arbeiten, im straßenbau, auf einer tunnelbaustelle, in bergwerken, in diamantenminen oder als installateur oder als soldat zum kriegsdienst genötigt zu werden??
da werden sie auch kaum jemanden finden, dem das spaß macht, trotzdem werden massenhaft männer dazu genötigt, frauen arbeiten da ja nicht, die gehen dann lieber anschaffen, das ist gemütlicher und weniger gefährlich
Eine gute Bekannte von mir hat sich mit Ihren 40 Jahren (Studiert und Single) dazu entschloßen, es mit Prostitution zu versuchen. Hat sich ein Ziel von 6 Monaten gesteckt, ist jetzt aber bereits seit 2 Jahren im"Job" weil es Ihr Spaß macht, Sie richtig Kohle verdient und sie sich in kurzer Zeit Stammfreier aufgebaut hat. Sie ist jetzt auch wesentlich ausgeglichener als früher, braucht sich auch keine Vorwürfe mehr machen, daß Sie Liebhaber im Alter Ihrer Tochter ( 22 Jahre) bevorzugt.
Natürlich hat jeder "Probleme", meißt monitärer Art. Jeder löst diese auf mehr oder weniger erfolgreiche Art und Weise. Aber zu unterstellen, daß alle Frauen die sich "verkaufen" (wo ist die Grenze? Ist Hochschlafen auch Prostitution?) einen verkorksten Lebenslauf aufweisen müßen, ist schon mehr als naiv.
Sex war schon immer die Waffe der Frau. Sex macht auch einer Frau Spaß. Und dann kann Frau im Gegensatz zu uns Männern damit gutes Geld verdienen. Meine Bekannte, zwar studiert, verdient jetzt im Monat im 5-stelligen Bereich und ärgert sich, daß Sie nicht früher den Beruf gewechselt hat.
Zetti
Oder zumindest mit einem gestörtem Verhältnis zur eigenen Persönlichkeit kann ich auch als Man gut nachvollziehen und sehe es auch genau so , das davon bei einer Prostituierten reichlich vorhanden sein muss .
Trotzdem sehe auch ich in dem jetzigen Vorgehen eher einen willkommenen Aufhänger um Aktionismus zur Wahl präsentieren zu können .
Das tut dem C im Parteinamen doch gleich richtig wohl .
Denn wenn es den Herrschaften wirklich um die menschliche Würde gehen täte , dann würde man sich generell um Zwangsprostitution intensiver kümmern .
Leider ist dies wie alles sinnvolle eine langwierige, oft undankbare und so gar nicht plakative Geschichte .
Aus dieser Sicht heraus ist es auch für mich nur eine Doppelmoral nach dem Motto "Schaut mal , wie toll wir was machen , sind wir nicht gut und christlich ?" .
Dem wirklichen permanentem Alltag der meisten Prostituierten und der allgemeinen Würdelosigkeit dieses Gewerbes , geht man so elegant aus dem Weg .
MfG Katana
Ich denke, dass man da von Seiten der Politik und Kirchenverbände vor allem auf eine durchaus provokante Werbeaktion anspringt, welche natürlich eine ideale Vorlage für irgendwelche Aktionen im Sommerloch sind. Über die tatsächliche Situation in diesen Bordellen hat man sich jetzt erstmal mit Razzien "informiert", sicher jedoch nicht durch Gespräche. Der Stein des Anstoßes ist die konservative Moral gewisser Leute, in dessen Folge die Nöte der Betroffenen gerne noch verschlimmert werden.
Aber die wirklich schlimmen Schiksale verschleppter und zur Prostitution gezwungener Frauen und Mädchen bleiben im Verborgenen und werden sicher nicht durch Flatratef***en Werbung angepriesen!
(Außerdem sind die Augen der meisten Männer wohl größer als der Magen!)
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